Vjosa Nationalpark, Albanien © Adobestock/Mazur Travel
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Natur Pur!

Die 7 schönsten Nationalparks in Albanien

HolidayCheckDeine ReiseexpertInnen

Du liebst Outdoor-Erlebnisse und kannst am besten entspannen, wenn Du aktiv bist und möglichst viel Natur um Dich herum hast? Dann solltest Du vielleicht Albanien und seine Nationalparks als Reiseziel ins Auge fassen: Hier gibt es unberührte Natur, facettenreiche Bergwelten, seltene Tiere, Wasserfälle und Meereshöhlen. Unsere Top-Empfehlungen findest Du hier! 

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Vjosa Nationalpark, Albanien © Adobestock/Martin Mecnarowski
Vjosa Nationalpark, Albanien © Adobestock/Martin Mecnarowski

Vjosa Nationalpark

Alles im (Wild-)Fluss!

Hier dreht sich alles um einen Fluss! Nämlich um den Wildfluss Vjosa, der als letzter großer Wildfluss in Europa gilt und der dem Park auch seinen Namen gibt. Er ist damit der erste europäische Wildfluss-Nationalpark. Und was für einer! Natur- und Wanderfans bekommen leuchtende Augen: Durch enge Schluchten, vorbei an Auenwäldern und Schotterinseln schlängelt sich die Vjosa durch die atemberaubende Landschaft. Von ihrem Ursprung in den griechischen Bergen bis zur Mündung ins Mittelmeer legt sie über 270 Kilometer zurück. Der Nationalpark wurde erst in 2022 gegründet. Sein Ziel: Der Schutz und Erhalt dieses einzigartigen Ökosystems. Im Rahmen eines sanften Öko-Tourismus können BesucherInnen im Kanu oder Kajak, beim Schwimmen oder Wandern in diese einzigartige Landschaft eintauchen. 

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Llogara Nationalpark, Albanien © Adobestock/Aleksandra
Llogara Nationalpark, Albanien © Adobestock/Aleksandra

Llogara Nationalpark

Berge und Meer, was will man mehr

Vom Ionischen Meer bis hoch hinauf in die albanischen Berge erstreckt sich dieses Schutzgebiet auf über 1000 Hektar Fläche. Hier kannst Du auf wunderschönen Wanderwegen erleben, was es heißt, in unberührter Natur unterwegs zu sein. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Bergwälder mit ihren einzigartigen Baumarten, Sträuchern und seltenen Gewächsen. Mit dem (geländegängigen) Auto fährt man bis zum Llogara Pass – dort gibt es einige Restaurants zur Stärkung und gute Ausgangspunkte für Wander- oder Trekkingtouren. Wer möchte, gelangt durch malerische Schluchten und Bergwälder bis hinunter an die albanische Riviera – und wird direkt mit schönsten Stränden für die Anstrengung belohnt! 

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Shebenik-Jabllanicë Nationalpark, Albanien © Adobestock/Ulrich
Shebenik-Jabllanicë Nationalpark, Albanien © Adobestock/Ulrich

Shebenik-Jabllanicë Nationalpark

Ein Urwald aus Buchen

Herzstück dieses Nationalparks in Ostalbanien sind die Buchenwälder bei der Ortschaft Rrajca: Sie zählen zum UNESCO-Welterbe der Buchenwälder und sind Teil der Naturschutzinitiative Grünes Band Europa. Die Natur hat sich hier, auf ehemaligem militärischem Sperrgebiet, über lange Zeit entwickeln und erhalten können. Heute bietet der Park einen unverzichtbaren Lebensraum für viele seltene Pflanzen und Tiere, darunter Bären, Wölfe, Wildkatzen und Gämsen. Wenn Du das Gebiet erkunden möchtest, dann kannst du das auf markierten Wegen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade auf eigene Faust tun. Oder Du buchst eine geführte Tour mit einem der ortskundigen Guides. Es gibt auch Campingplätze. Übrigens: Der Herbst mit den gefärbten Buchenwäldern und der Frühling mit bunt blühenden Wiesen sind besonders schöne Jahreszeiten, um Shebenik-Jabllanicë zu entdecken! 

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Valbona Nationalpark, Albanien © Adobestock/Ines
Valbona Nationalpark, Albanien © Adobestock/Ines

Valbona Nationalpark

Naturbelassenes Paradies

Valbona ist nicht nur der Name dieses Nationalparks im Nordosten des Landes, sondern auch ein Dorf und ein Fluss. Wander- und Outdoorfans finden hier ein naturbelassenes Paradies: Es gibt einsame Gipfel, unberührte Landschaften, dichte Laub- und Nadelwälder und beeindruckende Wasserfälle. Diese Ruhe schätzen auch seltene Tiere wie Braunbären, Luchse oder Gämse, die Du mit etwas Glück zu Gesicht bekommst. Nach einer ausgedehnten Wanderung kannst Du im Dorf Valbona einkehren und Dich in einfachen Gasthäusern mit hausgemachten albanischen Gerichten stärken. Danach übernachtest Du in einem der Gasthäuser – oder Du schlägst Dein Zelt inmitten der Natur auf. Was für ein Erlebnis! 

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Tomorr Nationalpark, Albanien © Adobestock/bennytrapp
Tomorr Nationalpark, Albanien © Adobestock/bennytrapp

Tomorr Nationalpark

Schroffe Felsen, rauschendes Wasser

Der Nationalpark Tomorr in Südalbanien spart wirklich nicht an beeindruckenden Naturhighlights: Da wäre zum Beispiel das Bergmassiv Tomorr mit seinen schroffen Karstfelsen und tief eingeschnittenen Tälern. Hier wachsen bedrohte Pflanzen und Heilkräuter neben einer Vielzahl von Blumen und verschiedenen Arten von Laub- und Nadelbäumen. Die meisten BesucherInnen kommen wohl aber wegen des Sotira-Wasserfalls, der als einer der schönsten Wasserfälle Albaniens gilt. Besonders im Frühjahr rauscht das Wasser nach der Schneeschmelze nur so hinab – ein natürliches Schauspiel, das zum Verweilen und Entspannen inmitten der wunderschönen Landschaft einlädt. Oder zur Erfrischung im kühlen Nass! Vom Dorf Dhardë aus erreichst Du den Wasserfall in etwa zwei bis drei Stunden Wanderung.

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Divjaka-Karavasta Nationalpark, Albanien © Adobestock/ netdrimeny
Divjaka-Karavasta Nationalpark, Albanien © Adobestock/ netdrimeny

Divjaka-Karavasta Nationalpark

Fernglas nicht vergessen!

Zwischen zwei Flüssen in Westalbanien, direkt am Adriatischen Meer, findet sich dieser Nationalpark. Bekannt ist er dafür, dass NaturliebhaberInnen hier seltene Wasservögel beobachten können: Zum Beispiel dient er Pelikanen und Flamingos als Refugium; und viele Zugvögel nutzen ihn als Überwinterungsgebiet. Denk bei Deinem Besuch daran, ein Fernglas mitzunehmen, damit Du die Vögel gut beobachten kannst! In einem Waldstreifen an der Küste stehen Bäume, die mehr als 400 Jahre alt sind. Insgesamt umfasst das Schutzgebiet über 220 Quadratkilometer der Lagune von Karavasta und der umgebenden Pinienwälder.

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Mariner Nationalpark Karaburun-Sazan © Adobestock/ Виталий Улыбин
Mariner Nationalpark Karaburun-Sazan © Adobestock/ Виталий Улыбин

Mariner Nationalpark Karaburun-Sazan

Abgelegene Schönheit

Jetzt geht es aufs – beziehungsweise unter – Wasser! Wracks antiker Schiffe, Korallenriffe, eine reiche Meeresflora , Steilküsten und einsame Buchten: All das bietet der Marine Nationalpark Karabrun-Sazan im Süden Albaniens. Klingt toll? Ist es auch. Doch jetzt kommt der Wermutstropfen: Das Gebiet ist sehr abgelegen und weitgehend unerschlossen. Du erreichst es nur übers Meer oder zu Fuß, eine öffentlich zugängliche Straße gibt es nicht. Unser Tipp für Dich: Von der Stadt Vlora aus starten Bootstouren, die in den Nationalpark führen – und in die größte Meereshöhle des Landes! Die Haxhi-Ali-Höhle hat einen zehn Meter breiten Eingang und ist 30 Meter lang.

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Geschrieben von:HolidayCheckDeine ReiseexpertInnen