Reisetippbewertung SimSim-Reisen

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35 von 42 User (83%) finden diese Bewertung hilfreich.
Aus: Deutschland
Alter: 51-55
Reisezeit: im Oktober 08




Weiterempfehlung: Ja
Ø dieser Bewertung: 6.0

SimSim - hier ist der Gast König

Wir haben schon mit unterschiedlichen Anbietern (deutsche, ägyptische) Delphintouren unternommen. Können also gut vergleichen. Aber eins sei vorweg genommen – the winner is: SAMIR ! Hier ist der Gast wirklich König.
Gleich nach unserer Ankunft in Hurghada haben wir Samir eine SMS geschickt und sofort eine Antwort und unseren Wunschtermin für die Delphintour erhalten.
Die ganze Woche über war es äußerst stürmisch, so dass ich schon Angst hatte, dass die Tour ins Wasser fällt. Aber gerade am Dienstag, 14. 10. 2008 war ein wunderbarer, fast windstiller Tag. Grandios.
Um 6. 00 Uhr wurden wir äußerst pünktlich von einem sehr freundlichen Fahrer in einem wunderbar gepflegten Bus abgeholt. Schnell noch ein weiteres Paar abholen und schon ging es ab in Richtung Boot. Es wurde nicht erst noch eine Tauchschule mit ewig langem Aufenthalt zum Ausleihen von Schnorcheln und Brillen, die dann eh später nicht passen, angefahren. Dieses ganze Equipment hatte Samir bereits sehr übersichtlich sortiert auf dem Boot und man konnte sich nach Herzenslust das Passende aussuchen.
Hoch erfreut war ich, dass man auch nicht wie bei den anderen Touren über 3 weitere Boote oder über ein wackliges Brett klettern musste. Nur ein kleiner Schritt – selbst für mich alte Oma kein Problem - und fast rollstuhlgerecht kam man aufs Boot.
Das Boot bietet Platz für 40 Gäste. Wir waren aber nur 25 – Samir entschuldigte sich sogar, dass es dieses Mal so viele Gäste waren. Jeder fand sein Lieblingsplätzchen und langsam trudelten aus sämtlichen Richtungen die anderen Gäste ein. Also kein lästiges Abfahren von Hotels, wie wir es früher erlebten. Samirs Gäste wurden mit 3 verschiedenen Bussen zum Schiff gebracht.
Die Gäste harmonierten prima und schnell hat sich schon das erste Gespräch entwickelt und die Gruppen nach Interessen gefunden.
Samir versprach, dass es pünktlich um 7. 00 Uhr los geht und so war es auch.
Er erklärte uns, wie die Fahrt verlaufen soll.: Ein paar Sicherheitsregeln gabs es auch noch und für den Fall aller Fälle wurden Seekrankheitstabletten angeboten.
Wie gesagt, gab es heute kaum Wind, aber das Meer war noch ein wenig aufgewühlt von den vorangegangen Tagen und sicher ist sicher…Außerdem haben wir ganz viel vom Verhalten der Delphine erfahren.
Zuerst sollte unsere Fahrt ca. 30 Minuten bis zum ersten Stopp gehen, an dem Delphine vermutet werden.
Stärken konnten wir uns während dieser Zeit mit einem fantastischen Frühstück.
Dann ein kurzer Blick durchs Fernglas und es schien, als wollten alle Delphine Samir aufs Herzlichste begrüßen. 19 Stück haben wir gezählt. Ein unglaublicher Anblick und ich habe noch immer eine Gänsehaut.
Samir erklärte noch einmal ganz genau wie wir uns im Wasser verhalten sollen. Nicht kraulen und nicht mit einem Schlag alle ins Wasser springen und keinen Delphin anfassen. So ging alles behutsam und auf die Tiere abgestimmt. So hatten die Delphine und Gäste ihren Spaß. Aufgrund einer Schulterverletzung konnte ich nicht ins Wasser, aber vom Schiff aus hatte ich mindestens so viel Freude. Es ist jedes Mal ein so unbeschreiblicher Anblick, dass ich wacklige Knie bekomme.
Josef – oder Mogli wie sein Spitzname ist – führte die Gäste einfühlsam zu den Delphinen
Mein Sohn meinte, dass er noch nie einen so tollen Schnorchelguide hatte. Er half dort, wo Hilfe benötigt wurde, machte auf spezielle Fische aufmerksam und tauchte selbst ab wie ein Delphin. Und das Größte: er kann unter Wasser Ringe mit dem Mund zaubern, ähnlich Ringen aus Zigarrenrauch. Alle hatten einen ungeheuren Spaß mit ihm.
Da wir uns gar nicht satt sehen konnten an den Delphinen, blieben wir an dem Ort eine Weile. Das war überhaupt das Schöne an der Fahrt: kein Hupen, kein Pfeifen oder Hinterherjagen wie es bei anderen Touren nur zu gerne gemacht wird. Davon bekamen wir auch eine Kostprobe als die anderen Schiffe plötzlich rücksichtslos anrasten. Da war es höchste Zeit für uns, zum Riff weiterzufahren. Dort hatten wir einen längeren Stopp, inkl. Mittagessen.
Der Chef persönlich ließ es sich nicht nehmen, die nicht enden wollenden vielen Platten aus der Küche im Salon anzurichten.
Das Mittagessen war ein Traum. Für jeden Geschmack war etwas dabei: für die Liebhaber der ägyptischen Küche viel verschiedenen Vorspeisen, die Vegetarier reichlich Gemüse, für die Kinder Pommes und die „fleischfressenden Pflanzen Hühnchen.
Jeder hatte Gelegenheit, am Riff zu Schnorcheln, wie er wollte. Auch führte mit Mogli wieder zusammen mit anderen Tourguides zu Stachelrochen, Feuerfischen und anderen eindrucksvollen Fischen und immer wieder tauchten Delphine auf.
Die Zeit verging wie im Flug und um 15. 00 Uhr machten wir uns auf den Heimweg in Richtung Hafen, begleitet natürlich von einem Delphin.
Samir wir können Dir und Deiner Crew gar nicht genug danken für diesen wunderbaren Tag. Vielen Dank und ganz liebe Grüße an Mogli, er hat einen Fan mehr.
Wir kommen wieder und daran is SAMIR Schuld.
LG
Monika & Max

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