Hafen Panama Kanal

Die Häfen am Panamakanal - Highlight einer jeden Kreuzfahrt

Ein logistisches Meisterstück und eine architektonische Superleistung - das ist der Panamakanal. Die künstliche Wasserstraße, die eine Länge von 82 Kilometer aufweist und das Land Panama in Südamerika vollständig durchquert, gehört deshalb zu den Highlights einer Südamerika-Kreuzfahrt. Viele Passagiere sagen sogar, dass die Ein- und Ausfahrt sowie die Durchquerung des Kanals den absoluten Höhepunkt ihrer Kreuzfahrt in Südamerika darstellten. Lass auch Du Dich von diesem technischen Wunderwerk verzaubern!

Wo komme ich an?

Der Panamakanal verbindet den atlantischen mit dem pazifischen Ozean. Dementsprechend wird der Kanal auch von zwei Häfen gesäumt. Auf der Seite des Pazifiks liegt der Hafen Balboa, jener am Atlantik heißt Cristobal. Die Wasserstraße selbst ist rund 82 Kilometer lang und wurde 1914 eröffnet. Aufgrund der erhöhten Kapazität von Kreuzfahrt- und Containerschiffen wurde der Kanal 2007 modernisiert und 2016 wieder eröffnet. Fünf Prozent des weltweiten Schiffverkehrs passieren den Panamakanal. An der Atlantikküste wird dieser von der Stadt Colon begrenzt, an der Pazifikküste von Balboa, einem Vorort der Hauptstadt Panama-Stadt. Die beiden Städte beginnen direkt am Hafen - und vor allem die Hauptstadt ist sehr sehenswert und sollte, sofern Dein Schiff hier anlegt, bei einer kurzen oder längeren Erkundung besucht werden.

Wie komme ich vom Hafen in die Stadt?

Wenn Dein Schiff in Balboa anlegt, solltest Du die Gelegenheit unbedingt nutzen, um von Bord zu gehen. Da Balboa ein Vorort von Panama City ist, hast Du natürlich die Möglichkeit, einfach loszulaufen. Dennoch solltest Du davon eher absehen, da die Entfernung in die historische Innenstadt und zu den Sehenswürdigkeiten - beispielsweise zur Kathedrale oder zu dem seit den Panama-Papers sehr stark kritisierten Bankenviertel - sehr weit ist. Es bietet sich deshalb an, ein Taxi zu nehmen. Wenn ein Schiff anlegt, stehen diese in großer Anzahl zur Verfügung. Da Panama sehr amerikanisch geprägt ist, kannst Du Dich mit den Taxifahrern in englischer Sprache verständigen. Darüber hinaus gibt es seit 2014 auch eine Metro. Diese verbindet 14 Stationen und sorgt dafür, dass Du schnell und bequem in die Innenstadt gelangst. Zwei weitere Linien sind in Planung und sollen in Zukunft auch den Flughafen mit der Innenstadt verbinden. Zudem wird gerade ein öffentliches Netz an Bussen etabliert.

Was kann ich im Hafen unternehmen?

Legt Dein Schiff in Colon an, kannst Du die Gelegenheit nutzen, um Dir den Eingang der Schleuse anzusehen. Es wird aber meist davon abgeraten, das Schiff hier zu verlassen, da die Stadt als sehr gefährlich gilt. Wenn Dein Schiff in der Hauptstadt anlegt, solltest Du Dir die Puente de las Americas ansehen. Die Brücke war lange Zeit die einzige Verbindung des nördlichen und südlichen Teils von Mittelamerika. Vor allem wenn ein Schiff den Hafen anläuft, bietet sich Dir ein Spektakel, das Du nicht so schnell wieder vergessen wirst.

Welche kulinarischen Highlights darf ich mir nicht entgehen lassen?

Inzwischen leben in Panama City etwa 1,5 Millionen Menschen. Früher war die Stadt nur ein kleines Fischerdörfchen. Von dieser Kultur zeugen die vielen verschiedenen Fischrestaurants noch immer. Mit einem gegrillten Fisch und leckerem Wein machst Du hier garantiert nichts falsch. Es gibt außerdem auch viele Spezialitäten-Restaurants aus aller Welt: afro-karibische, nordamerikanische oder mediterrane Küche kannst Du hier überall finden. Du wirst in der quirligen Metropole also auf jeden Fall satt.

Unser Insider-Tipp für Dich!

In Panama-Stadt musst Du auf jeden Fall dem Casco Viejo einen Besuch abstatten. Das historische Viertel steht unter dem Schutz der UNESCO. Es finden sich hier viele historische Bauten aus der Kolonialzeit und entsprechend schöne Kirchen. Auch ein Meeresviadukt wurde inzwischen neu errichtet. Besonders schön ist der Präsidentenpalast. Der Palacio de las Garzas liegt ebenfalls in der historischen Altstadt und ist ein sehr beliebtes Fotomotiv bei Touristen.