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Frank (51-55)
Verreist als Paarim Februar 2010für 2 Wochen

Wir werden wieder kommen!

5,5/6
Für maledivische Verhältnisse sehr großzügige Anlage. Die Insel ist ca 1,4 Km lang und etwa 600m breit. 1200 Gäste und 1000 Arbeiter und Angestellte leben auf Sun-Island. Die Insel verfügt über etwa 500 Bungalows an Land oder im Wasser. Alle Gebäude sind aus Stein gebaut, auch die Wasserbungies. Als Erstbesucher der Malediven waren wir von dem sehr gepflegten und sorgfältigen Baustil angetan. Nichts erscheint improvisiert, alles ist gepflegt. Im Westteil der Insel enstehen z.Zt vier dreistöckige Unterkünfte für das Personal. Die alten Gebäude sollen dann abgerissen werden. Die neuen Gebäude sind unter Palmen versteckt und auch vom Flugzeug aus Nichts zu sehen. Der Empfang war freundlich, die Reiseleiterin Jana M. von Jahn/ITS kompetent und hilfsbereit. Die Koffer wurden von den Boys ausgeladen und zum Bungalow gebracht. Wir wurden mit einem Golfwagen zum Bungalow gefahren. Gebucht war Ü/VP im Super de Luxe Bungalow. All Inclusive ist nur für Gäste mit hohem Alkoholbedarf angezeigt. Die Preise für Softdrinks sind zwar hoch, aber alle Getränke werden aus dem Ausland eingeführt. 1,5 ltr Wasser ohne Kohlensäure kosten im Restaurant umgerechnet ca 3,00€. Das ist für eine Ferienanlage m.E. ok. Cola, Fanta, Sprite 0,2 ltr. ca. 5,00€. Säfte sind ebenfalls recht teuer.
Gäste gab es aus aller Welt, der Anteil an Osteuropäern ist der Größte. Anfängliche Vorbehalte haben sich als völlig unbegründet herausgestellt. Die rücksichtsloseste Fraktion stellten die Chinesen dar. Die russischen und polnischen Gäste waren zwar präsent aber ruhig und freundlich. Das Publikum setzte sich durchweg aus Paaren und Familien zusammen. Alter von 1 bis 100, also alle Altersgruppen sind vertreten.
Zusätzlich zum Hauptrestaurant, in dem die Standardfütterung der Raubtiere stattfindet, gibt es ein Thai-Restaurant auf der Südseite der Insel und ein Ital/Japan. Restaurant an der Nordseite der Insel. Zusätzlich noch 4 weitere Bars/Strandbars und eine Poolbar. Auf der Insel gibt es tropische Pflanzen, man bemüht sich Gewürze selbst anzubauen. Die dort wachsenden Bananen werden beim Obstbuffett angeboten. Der östliche Mittelteil der Insel ist eher naturbelassen. Hier wachsen Bananen, Brotfruchtbäume und es gibt einen Salatanbau. Der westliche Mittelteil ist den Arbeitern und der Ver- und Entsorgung vorbehalten.

Lage & Umgebung5,0
Die Anlage liegt im Süden des Süd-Ari Atolls ca 3 Std mit dem Dhoni oder 1/2 Std mit dem Wasserflugzeug vom Flughafen Male entfernt. Alle Bungies sind höchstens 50 Meter vom Strand entfernt, die meisten liegen näher am Wasser. Die Wasserbungies befinden sich naturgemäß auf Stelzen gebaut im Wasser. Wassertiefe hier je nach Gezeitenstand max 1,60m Bei den Wasserbungies gibt es 4 sog. Präsidentensuiten; sehr komfortabel und mit Allem ausgestattet was man braucht oder auch nicht.
Alles was man vergessen hat kann man auf der Insel erwerben. Es gibt: Juwelier,Fotogesch,Andenken,Elektronic (Kameras,Uhren,port.DVD-Player u.s.w), Badebekleidung, Tauchzubehör, Wellnessprodukte, Parfums, Sonneschutzartikel, Internetangebot, Spielehalle mit ca 20 Automaten. Ein Fachshop für Tauchartikel befindet sich in der Nähe des Versorgungsstegs im Westen der Insel.
Sportangebote: Beachvolleyballfeld, Tennisplätze, Golfplatz, Badmintonhalle, Squash, umfangreicher Fitnessraum, Tauchschule.
Ausflüge werden angeboten zum Hochseeangeln, zu Delfinen und den Walhaien, zum Schnorcheln und Tauchen an ausgesuchten Stellen, zu Inseln der Einheimischen usw.
Abends finden in der Mainbar mal Disco,mal Folkloreveranstaltungen statt...oder auch das "spektakuläre Krabbenrennen" in der Strandbar. Jeden Abend findet um 21:00 die Rochenfütterung am Versorgungssteg statt, um 22:00 die Haifischfütterung beim Thairestaurant. Die Strände sind durchweg sauber und gepflegt, obwohl es immer wieder Touris gibt, die es nicht einmal schaffen ihre zum Strand mitgebrachten Getränkeflaschen wieder mitzunehmen.
Der Sand ist je nach Örtlichkeit unterschiedlich körnig. Von sehr fein bis mit Korallen und Muscheln deutlich durchsetzt. Allerdings immer nur so warm, daß man selbst in der Mittagszeit barfuss laufen kann.
Der schönste Abschnitt befindet sich zwischen dem Italienerrestaurant und der Ostspitze an der Nordseite. Zwischen der Ostspitze und dem Thairestaurant ist es stets sehr windstill, das Wasser sehr ruhig. Im Wasser gibt es zahlreiche Korallen, der Sand ist auch im Wasser mit kaputten Korallen durchsetzt. Badeschuhe sind unbedingt zu empfehlen. Es gibt zahlreiche Babyhaie und Rochen im Wasser. Die Fische stören nicht beim Baden, sie weichen aus. Vom Thai zur westl. Inselspitze ist der Sand wieder feiner, das Wasser sehr ruhig. Hier befinden sich auch die einfacheren de Luxe Bungalows. Von der Westspitze bis zum Italiener ist der Sand wieder feiner, das Wasser etwas unruhiger und es ist windiger. Zusammengefasst: Die Nordseite ist leicht windig, das Wasser ruhig aber immer leicht bewegt, der Sand ist fein mit weniger größeren Korallen. Die Südseite (Atollaussenseite) ist stets fast windstill, das Wasser glatt, wie in der Badewanne, der Sand jedoch mit Korallenschrott, oft auch im Wasser; durchsetzt. Schnorcheln kann man gut zwischen den Wasserbungies beim Thai oder am Hausriff beim Italiener. Einstiegsmöglichkeiten über Leitern gibt es über Leitern an den Stegen und auch an den Restaurants. Brot zum Fischefüttern bekommt man in den Restaurants, bitte nicht aus dem Mainrestaurant mitnehmen, sondern das alte Brot benutzen. Für Anfänger empfehlen sich die vielen Korallenstöcke an der Südwestl. Inselseite. Fische gibt es überall rund um die Insel in allen Farben und Formen.

Zimmer6,0
Wir hatten einen Super de Luxe Bungalow. Sehr geräumig mit Klimaanlage und Deckenventilator. Das Bad hat uns aus den Socken gehauen. Sehr groß mit Bidet, WC, Wanne, großzügigem Waschtisch und einer Aussendusche! Auf der Terasse sind zwei Stühle, Tisch und vor dem Bungalow zwei Liegestühle mit Auflagen. Die gesamte Anlage ist 1999 erbaut und von daher in einem recht guten Zustand. Alles ist sauber und gepflegt.
Zimmertyp:Doppelzimmer
Zimmerkategorie:Superior
Ausblick:zum Meer/See

Service5,0
Das Personal war sehr hilfsbereit und freundlich und keineswegs, wie verbreitet berichtet nur "trinkgeldorientiert". Wenn man allerdings berücksichtigt, daß ein Roomboy ca 180,00€ verdient, sollten pro Woche schon 15-20 Dollar möglich sein, ebenso für den Kellner. Alle anderen bekommen hier und da einen Dollar, auch der kleine Toilettenmann vor den Toiletten am Mainrestaurant. Er gibt sich sehr wichtig, ist nur etwa 1,50m groß, fegt und putzt, wo eigentlich alles schon sauber ist. Immer so, daß Jedermann sieht, daß ER derjenige ist, der alles sauber hält. Verlässt jemand die Toilette, reinigt er umgehend nach.
Wir besuchen ein Land in Asien und dürfen daher erwarten, daß man unsere Sprache spricht. Das gilt, so denke ich für alle Nationalitäten. Mit Englisch kann man sich umfassend verständigen. Alle Einheimischen freuen sich über ein paar Worte und Interesse an ihrem Land.
Die Zimmer werden zwei mal täglich gereinigt. Jeweils morgens und abends, es gibt täglich neue Handtücher und ggf auch Bettwäsche. Strandhandtücher werden vom Hotel bereitgestellt und täglich getauscht. Es gibt einen Wäscheservice. Die Insel verfügt über ein kleines "Hospital" mit einer Dekompressionskammer. Ein Indischer Arzt ist ständig vor Ort.
Über den Spa-Bereich kann ich nicht berichten, dem Vernehmen nach ist es jedoch eine absolut empfehlenswerte Sache.

Gastronomie6,0
Die Restaurants habe ich oben schon aufgezählt: Thai, Italiener/Japaner, Beachbar an der Westspitze, Mainbar beim Pool, Poolbar, Golfbar, Beachbar am Steg zum Thai, Loungebar im Rezeptionsbereich/Hauptgebäude. Das Essen wird in Buffetform angeboten und ist reichlich. Man bemüht sich "europäisch" zu kochen. Aber auch landestypische Speisen sind erhältlich. Es gibt Fisch, Geflügel, Rindfleisch, viele Gemüsesorten, Salate, Kartoffeln, Nudeln, Reis. Alles in verschiedenen Variationen. Dessert besteht aus Obst (Ananas, Melone, Orangen, Papaya, Bananen, Lytschis), Kuchen, Eis. Über das Essen beim Thai oder Italiener (Mit Pizzaservice) kann ich keine Angaben machen. Vom Frühstück darf man nicht so viel erwarten. Brötchen, wie bei uns kennt man nicht, aber man wird immer wieder satt.
Beim Trinkgeld sollte man nicht zu knauserig sein. Siehe oben. Die Malediver sehen in uns reiche Menschen und gemessen an deren Einkommen sind wir das auch. Wenn man schon 2000€ und mehr pro Kopf für den Urlaub ausgibt, sollte es an angemessenen Trinkgeldern für das Personal nicht fehlen. Bei der Sauberkeit gab es grundsätzlich Nichts zu meckern. Man hat stets den gleichen Tisch und der Kellner wechselt auch nicht. Wasserflaschen können auf dem Tisch stehen bleiben.

Sport & Unterhaltung6,0
Vieles dazu habe ich schon Eingangs berichtet. Wichtig: Sonneschutzmittel mit mindestens Schutzfaktor 30. Die Sonne ist noch intensiver als im Hochgebirge und es gibt keine Smogschicht, die die Sonnenstrahlen abhält.

Hotel5,0

Tipps & Empfehlung
Telefonieren ist mit unseren Netzbetreibern eher teuer. Maledivische Prepaidkarte kaufen. (Reiseleitung hilft). Eigentlich gibt es kein Mückenproblem. Sollte es doch einmal eins geben, bittet man den Roomboy abends noch einmal den Bungie auszusprühen. Uns hat alledings ein kleines Elektrogerät geholfen. Es werden kleine Tabs eingeschoben. Das Gerät kostet im Souvenirshop 7 Dollar, ein Paket mit 30 Tabs noch einmal 4 Dollar.
Taucherbrille und Schnorchel/Flossen mitnehmen. Ausleihen lohnt nicht.
Transfer von Male unbedingt mit dem Wasserflugzeug. Tolle Aussicht und schnell.
Beim Buchen auf Direktflüge achten. Linie dauert meisst länger, wegen der Aufenthalte in Dubai oder Oman oder Colombo. Gute Reisezeit ist das Frühjahr, während unseres Herbstes oder frühen Winters ist dort Regenzeit, das Wetter dann nicht immer traumhaft.
Bitte denkt daran: die malediven gelten als Entwicklungsland. Auch ist es ein moslemischer Staat. Als Touristen sollten wir die Gepflogenheuten des gastlandes stets respektieren. Oben Ohne oder FKK ist streng verboten. Als Mann hat man sicher Nichts gegen eine schönen freien Busen, aber denkt bitte an die Einheimische Gesellschaft. Wir schreiben unsren Gästen in unserem Land vor, keine Kopftücher, keine Moschee und was weiß ich nicht alles. dann müssen wir auch im Umkehrschluss die Regularien des Gastlandes respektieren.
Liebe Frauen (die dort o.O. am Strand gelegen haben): wenn ihr unbedingt o.O.baden wollt, fahrt nach Ibiza.
Wir sollten immer daran denken, das wir Urlaub in einem Paradies machen. Alle sollen dazu beitragen, daß Das noch sehr lange möglich ist. Wir haben den Urlaub dort sehr genossen. Es sollte ein einmaliges Erlebniss werden. Aber es war so schön, das müssen wir wiederholen.

Hotelsterne sind berechtigt
Hotel entspricht der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Angemessen
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im Februar 2010
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Frank
Alter:51-55
Bewertungen:7
NaNHilfreich