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Hermann (56-60)
Verreist als Paarim Oktober 2015für 2 Wochen

Hotel mit deutlich sinkenden Sternen

3,5/6
Wir haben uns lange überlegt, ob wir überhaupt eine Bewertung abgeben sollen. Wir sind keine PC-Freaks und machen eher unsere eigenen Erfahrungen, als Bewertungen zu vertrauen, deren Ursprung man nicht kennt ...

Wir waren nun innerhalb drei Jahren zum zweitenmal hier, weil wir 2012 hier einen "Traumurlaub" erlebten. Nun haben wir sehr deutliche Verschlechterungen festgestellt, was uns nun zu dieser Bewertung bewogen hat, um ggf. Reisewillige bei ihrer Entscheidung zu unterstützen:

Wir sind ein Ehepaar aus der Nähe von München, knapp 60 Jahre alt und inzwischen sehr reiseerfahren. Wir besitzen ein schönes Reisemobil und buchen Hotels eigentlich nur für Winterurlaub, Wellness oder bei Städtereisen.

Lage & Umgebung4,0
Die Hotelanlage des Stella Makadi Garden liegt hinterhalb des Schwesterhotel Stella Makadi Beach und somit rund 500 m vom Strand entfernt, dafür aber auch ruhiger und weniger Durchgangsverkehr.
Makadi Garden steht wortwörtlich, also Garten- und Pool-Landschaft in offener und bewusst niedriger Bauweise, der Hotelkomplex besteht aus ca. 35 Einzelgebäuden mit max. 3 Etagen. Das gibt dem Ganzen einen ruhigen dörflichen Charme, weil die Häuser jeweils um die ca. 6-7 Pools gruppiert sind.
Uns persönlich gefällt das besser als ein Hotel-Hochhaus-Komplex.

Am Strand wird Bar-, Liegestuhl- und Schirmservice gratis angeboten. Ein ca. 500 m langer Holzsteg führt ins Meer hinaus zum sog. Hausriff, dort kann man schnorcheln und die farbige Unterwasserwelt erkunden ...

Der sandige Strand ist sehr flach abfallend und für Familien mit Kindern sehr gut geeignet. Badeschuhe wegen den Steinen im Meer von Vorteil, kann man aber günstig im Shop handeln (ca. 3-5 Euro).

Shopping ist spärlich, 3 oder 4 kleine Shops im Hotelfoyer, weitere Shops mit guter Auswahl in Nähe des Stella-Makadi-Beach-Eingangs.

Die Hotelanlage liegt ca. 40 km südlich des Flughafens Hurghada, Flug- und Straßenlärm lärm ist nur sehr spärlich festzustellen.

Das Hotel bietet einen Gratis-Shuttle-Service zwischen den beiden Hotels und Strand an.

Die Anbindung zu Nightlife etc. ist gut. Es gibt einen Bus-Shuttle für 8 Euro/p.P. nach Hurghada und zurück, wahlweise vor- oder nachmittags/abends.
Limosinen-Service bzw. Taxi kosten rund 30 Euro einfach, ist aber sehr angenehm und empfehlenswert.

Abwechslung bietet auch ein Shopping-Center (Senzo-Mall), das zwischen der Makadi-Bucht und Hurghada liegt und tgl. auch sonn- und feiertags ab 10 Uhr geöffnet hat.

Am Strand sind Tauch-, Surf- und sonstige touristische Einrichtungen zu finden.

Zimmer6,0
Wir hatten ein Premiumzimmer im Erdgeschoß mit Pool-Blick. Sehr geräumig, sehr gut eingerichtet und immer perfekt sauber. Größe und Zustand entsprechen in vollem Umfang dieser Hotelkategorie.
Zimmertyp:Doppelzimmer
Zimmerkategorie:Superior
Ausblick:zum Pool

Service4,0
Das Personal insgesamt ist sehr freundlich und fleißig, wenn auch inzwischen ein deutlicher Trend festgestellt wird, alle Gäste generell erst einmal russisch anzusprechen. Sobald wir uns als Deutsche ausgaben, war immer wieder eine deutlich gesteigerte Freundlichkeit zu spüren (siehe Tipps).
Neben russisch ist englisch die Hauptsprache, viele Servicemitarbeiter sprechen aber auch brockenweise deutsch.
Unser Zimmerservice war vorbildlich, immer sauber und sogar hygienisch top.
Wir hatten während unseres Aufenthaltes ein Problem mit dem Zimmersafe, weil wir uns bei der Code-Eingabe vertippt hatten. Wurde aber binnen kurzer Zeit reguliert.
Vor Ort wollten wir ein Familienmitglied kurzfristig einquartieren und fragten an der Rezeption. Zimmer wären noch frei, aber man können keine Reservierungen annehmen und verwies uns auf das Reservierungsbüro im Schwesterhotel Makadi Beach. Dort wurde uns nach langer Wartezeit ein Briefkuvert überreicht mit der Mailadresse des Internet-Buchungsservices, den wir auch sofort nutzten. Leider haben wir bis heute noch keine Antwort erhalten ...

Gastronomie1,0
Gleich vorweg: Entspricht nicht der Hotelkategorie!

Im Stella Makadi Garden kann man die Einrichtungen des Schwesterhotel Stella Makadi Beach voll mitnutzen, was bei einem Strandaufenthalt Wegstrecke spart. Auch sind 4 unterschiedliche Restaurants nach vorheriger Reservierung jeweils einmal pro Aufenthalt in der All-Inklusive-Leistung nutzbar, was wir aber einerseits wegen der umständlichen Anmeldeprozedur mit bis zu 50 Minuten Anstehen am Reservierungs-PC und unseren vorjährigen schlechten Erfahrungen in den Restaurants (Mangel an Qualität und Unfreundlichkeit des Personals) nicht mehr nutzen wollten. Von daher können wir lediglich das Hauptrestaurant beurteilen:
Deutlich schlechter als in den Vorjahren, was Speisenauswahl und Qualität anbelangt. Auch wenn sich das Gastronomie-Personal um Abwechslung bemüht (Grill-Abend auf der Terrasse, Angebot an frischen Salaten, Roh-Kost-Schnippeleien, etc.) , bleibt es leider nur bei diesen Bemühungen. Man hat leider das Gefühl, der ägyptische Küchenstil bietet immer nur das Gleiche ...

Damit kann man sich zwar arrangieren und seine Auswahl persönlich etwas variieren, aber für ein 4-Sterne-S-Hotel ist das einfach deutlich zu wenig.

Dazu kommt, dass die zu ca. 75 % russischen Gäste sich immer wieder sehr störend bemerkbar machen: Anstellen am Buffet ist nicht, überall wird sich nach vorne gedrängelt und dann rücksichtslos aufgeladen. Egal ob Frauen, Männer oder auch Kinder, dieses Volk scheint eine permanent unheilbare Fresssucht zu haben. Bitte entschuldigen Sie meine Worte, aber nur so kann ich es am deutlichsten erklären. Da werden die Teller und Gläser randvoll bepackt, tellerweise Speisen auf den Tisch geladen, bis der Tisch mit Tellern komplett voll gestellt ist, inkl. Suppen und Desserts, erst dann fängt man an, alles in sich reinzustopfen, auch wenn die Hälfte inzwischen kalt ist. Es werden auch generell kaum Messer benutzt, weil es den Sättigungsvorgang nur aufhält. Wir konnten auch beobachten, dass in der Regel die Hälfte der vollbeladenen Teller stehen gelassen werden und die einheimischen Service-Mitarbeiter mit guter Mine alles wieder (in den Müll) wegräumen müssen. An Tischen und Stühlen, aber auch unter den Tischen sind deutlich die Spuren dieser Orgien zu erkennen ...
Daran kann ich mich als gut erzogener Mitteleuropäer nie gewöhnen und meine Frau und ich fanden das sehr störend.

Täglich konnten wir beobachten, dass dieses Volk auch dem Alkohol sehr nahe steht: Mitgebrachte Wasserflaschen wurden am Mittags- und Abendtisch mit Alkohol (Wodka von der Theke) abgefüllt und heimlich in Plastiktüten und Handtaschen aus dem Restaurant "geschmuggelt". Auch Obst wird gerne "mitgenommen", falls der Hunger zwischen den Mahlzeiten zu stark drückt ...

Auch das Restaurant-Mobiliar ist, obwohl gerade mal fünf Jahre alt, deutlich abgenutzt. Überall wackeln Tischplatten oder Stuhllehnen, die Stuhlbezüge sind verschmutzt und zwischen den hölzernen Lehnenstreben sind Staub und Ablagerungen keine Seltenheit. Immer wieder konnten wir miterleben, dass die Tische nach Gebrauch mit den benutzten Papierservietten "gereinigt" werden. Nur mit viel Glück kann man einen einigermaßen sauberen Tisch bekommen.

Hinzu kam der allzu lasche Umgang mit dem Dress-Code. Dieser ist überall und in fünf Sprachen im Eingangsbereich ausgehängt. Für das Abend-Diner ist passende Bekleidung zu wählen. Daran halten sich eher die weiblichen Russen und zeigen deutlich, was man glaubt zu haben oder jedem zeigen zu müssen. Die männlichen Russen sind da deutlich einfacher gestrickt, Sandaletten, Bade-Shorts, Muskel-Shirts oder auch mal bauch- oder rückenfrei, so wie man eben den ganzen Tag am Strand rumläuft, so geht man abends zum Dinieren. Man kann das aber sehr gut nachvollziehen, denn um den Dresscode und die bunten Bildchen zu verstehen sollte man lesen können und da scheint die Ursache des Problems zu stecken. Auch das Personal macht keine Anstalten, diesen sehr legeren Umstand entgegen zu wirken, ist man ja bei permanent abnehmenden westeuropäischen Gästen auf dieses Volk immer mehr angewiesen ...

Das alles hat uns sehr gestört und leider ist es der Gastromnomie-Bereich, der uns veranlasst, dieses Hotel nicht mehr zu buchen.

Sport & Unterhaltung3,0
Die Freizeitangebote werden vom Animationsteam angeboten, die sich sehr bemühen und auch jeden Abend eine Kinderdisco veranstalten. Insgesamt alles sehr nette Leute, sehr angagiert und freundlich, wenn auch das permanente "animieren" manchmal sehr lästig war.

Schlimmer fanden wir die zusätzlichen "Fremd-Dienstleister", die Ihre Angebote permanent im 10-Minuten-Takt anbieten, Beauty- und Spa-Angebote, Massagen, Tauchen, Schiffsausflüge, Stadtausflüge, Kamelreiten, Wüsten-Safaris, Dünen-Buggies, etc. Von morgens bis abends ist man diesen Anbietern ausgesetzt, was speziell bei uns beiden, die wir überwiegend Pool-Erholung suchten, schon sehr störend war. Es genügte auch nicht, beispielsweise zu erklären, dass man keine Wüsten-Safari machen möchte, eine Stunde später fragte dann derselbe Anbieter erneut nach oder es kam ein Kollege ...

Das hängt sicher auch mit dem nachlassenden Tourismus zusammen, weil offensichtlich das Angebot nicht zeitgleich der spürbar nachlassenden Nachfrage angepasst wurde.

Pool-Service, Duschen, etc. war vorbildlich, Sonnenschirme und Liegestühle sind aber baldigst zu ersetzen.

Hotel3,0

Tipps & Empfehlung
Klar haben wir noch einige Tipps:

Trinkgeld:
Wenn man weiß, dass die meisten Servicemitarbeiter so bezahlt werden, dass Trinkgelder mit einkalkuliert sind, Russen kaum oder nie Trinkgeld geben und die Trinkgeld-spendablen Resteuropäer prozentual immer weniger werden, kann man sich ausrechnen, wie die Servicemitarbeiter ticken: Sie tun fast alles, um an den wenigen Trinkgeldgebern noch ein wenig dazu zu verdienen. Unser Tipp: Wenn Sie guten Service komplett genießen wollen, geben Sie Trinkgeld (Bakschisch, ca. 50 Cent bis 1 Euro je Tag). Das gilt für Zimmerservice, Poolservice, Barservice, ggf. Restaurantservice, etc.

Smartphone, SimCard:
Wir besorgen uns immer eine einheimische SimCard, damit kann man günstig ins Netz (Internet, Mails, etc.). Eine 3-GByte-Sim-Card für 4 Wochen kostete im Oktober 2015 inkl. Einrichtung und Anmelde-Service 12 Euro, zu bekommen im Shopcenter des Hotels.
Es gibt aber auch an der Rezeption WLAN-Angebote für 30 Min. bis zu einer Woche zu verschiedenen Preisen.

Hotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
Hotel ist schlechter als in der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlecht
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im Oktober 2015
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Hermann
Alter:56-60
Bewertungen:1