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Beatrice (31-35)
Verreist als Familieim August 2016für 1-3 Tage

Nie wieder!

1,0/6
NIE WIEDER

Absolut unfreundlicher Reiterhof, der selbst bei pferdeliebenden Kindern keine Freude weckt. Wir sind leider mit einem sehr enttäuschten traurigen Kind nach Hause gefahren

Lage & Umgebung3,0
Nah an der Autobahn und dennoch ruhig und ländlich.

Leider keine Restaurants o.ä. in der Nähe

Zimmer2,0
Genächtigt haben wir im dazugehörigen Landhaus zur Goldenen Aue.

Die Zimmer sind in die Jahre gekommen. Sehr altbacken und muffig.

Service3,0
Positiv erwähnen möchte ich hier den sehr sympathischen Chef des Hauses. Er hat zumindest versucht zwischen uns und den Mitarbeitern des Reiterhofes zu vermitteln, wenn auch leider erfolglos. Schade nur, dass er sich auf die Seite seiner Mitarbeiter stellte und uns so ein sehr schlechtes Gefühl gab. (Siehe Freizeitangebot)

Gastronomie3,0
Essen im dazugehörigen Landhaus zur Goldenen Aue sehr sehr lecker

Frühstück ausbaufähig und lieblos angerichtet
Aufgebrauchte Speisen wurden nicht nachgefüllt

Sport & Unterhaltung1,0
Wir sind mit unserer 5 jährigen Tochter (1 Monat vor dem 6.LJ) knapp 300 km zu diesem Reiterhof gefahren, weil sie reiten lernen wollte. Wir haben diesen langen Anfahrtsweg in Kauf genommen, weil auf der Internetseite damit geworben wurde, dass auch Ponys zum Hof gehören.

Am Reiterhof angekommen, suchten wir erstmal nach Mitarbeitern. Es ist kein Empfang o.ä. vorhanden, Mitarbeiter tragen keine Namensschilder oder zumindest Bekleidung, die darauf schließen könnte, dass sie zum Hof gehören. Wir fragten uns also bei Eltern und Reitschülern, die unseren Weg kreutzen, durch, wo wir hier einen Ansprechpartner finden. Als man uns zu der zuständigen Dame führte, erhielten wir von ihr die Hiobsbotschaft, dass unsere Tochter zum reiten noch zu klein wäre und Reitunterricht nicht möglich sei. Der Reitunterricht fände nur in Gruppen statt mit älteren Kindern . Es gäbe nur die Möglichkeit sich ein Pony für eine Stunde (13 Euro) auszuleihen und mit ihm spazieren zu gehen. Sorry! Aber das kann ich auf jeder Kirmes machen und brauche dazu nicht auf einen teuren Reiterhof fahren. Unsere Tochter zur Liebe haben wir einmal diese Ponytour gemacht. Langweilig! Am Hof wieder angekommen , fragte mich die Mitarbeiterin, wie das Pony reiten gefiel. Ich sagte lächelnd und weil ich nicht unfreundlich erscheinen wollte: "ja, war ok. Auch wenn wir uns das etwas anders vorgestellt haben. Aber die Route ist wirklich schön und das Pony war ganz lieb"

Aufgrund der Enttäuschung über das Nicht -reiten -lernen- dürfen, die somit den ganzen Sinn dieses Kurzurlaubs in Frage stellte, beschlossen wir vorzeitig den Urlaub abzubrechen. Mein Mann setzte sich diesbezüglich mit dem Chef des Hauses (Landhaus zur Goldenen Aue und Storchennest) in Verbindung. Er reagierte sehr besonnen und hörte sich unsere Beschwerde an. Er verstand uns und sagte, dass man ja unserem Kind eine Einzelreitstunde auf einem Pony geben könnte. Genau das hatten wir uns auch vorgestellt auf einem Reiterhof! Und wir waren auch bereit, das entsprechend zu entlohnen. Der Chef gab uns sein Wort, dass er sich mit seinen Mitarbeitern auf dem Reiterhof in Verbindung setzt und dafür sorgt, dass unsere Tochter eine Reitstunde bekommt.

Nach ca. 1 h kam dann der Chef wieder auf meinen Mann zu und "beschwerte " sich darüber, dass wir ja nicht ganz ehrlich gewesen sein. Schließlich seien wir doch von seinen Ponyhofmitarbeitern gefragt worden, wie der Ponyspaziergang uns gefiel und wir hatten doch nichts negatives gesagt! Er gab uns das Gefühl, als hätten wir uns falsch verhalten. Ich möchte jedoch betonen, dass wir 2 Mitarbeiter des Ponyhofes bereits im Vorfeld darauf hingewiesen hatten, dass wir sehr enttäuscht sind, dass unser Kind keine Reitstunde bekommen kann und wir uns das anders vorgestellt haben. Und es hieß nur: "naja, vielleicht kommen Sie in 3 Jahren nochmal" !!! Und jetzt suggeriert uns der Chef, dass wir uns "hinterm Rücken " über seine Mitarbeiter beschwert haben???!! Nicht sehr professionell!

Eine halbe Stunde später kam dann der ersehnte Anruf des Reiterhofes, dass wir bitte in 1 h da sein sollen, damit unsere Tochter eine Reitstunde bekommen kann. Juchhu!!! Endlich!!! Doch die Freude hielt nicht lange an....

Am Hof angekommen, wurden wir von der dortigen Chefin (die sich uns nun zum ersten Mal vorstellte) in Empfang genommen dem Hinweis, dass wir uns doch nächstes Mal gleich an sie wenden sollen, wenn wir mit irgendwas unzufrieden sind. Wir seien doch schließlich erwachsen und man könne über alles reden. Man müsse sich ja nicht beim obersten Chef beschweren gehen usw. Ich fühlte mich wie ein kleines Kind, das gerade gemaßregelt wird. Und meine Argumentation , dass ich sehr wohl im Vorfeld das Gespräch mit der anderen Mitarbeiterin gesucht habe, lächelte sie nur weg! Ich sagte nichts mehr dazu, denn im Endeffekt hatten wir ja jetzt doch noch das bekommen, was wir wollten! Dachten wir zumindest!!! Aber weit gefehlt!

Bei den Pferden angekommen, sah ich, dass ca. 8 große Pferde schon gesattelt wurden. Die Reitlehrerin kam auf meine Tochter zu und zeigte auf eines der großen Pferde und sagte : "das ist deins. Da gehst du rauf " . Völlig entgeistert schaute ich die Chefin des Reiterhofes an, die dann sagte "naja, wir probieren das jetzt mal mit einer Reitstunde, so wie sie es wollten"
Meine 5 jährige Tochter wurde in die Gruppenreitstunde gesteckt! Keine Ponys! Große Pferde! Auf den anderen Pferden Kinder im Alter zwischen 8-10 Jahren! Es gab keine Einweisung! Nichts!
Es war eine absolute Farce und diente wahrscheinlich nur um uns klar zu machen, dass sie Recht hatten und unsere Tochter noch zu klein sei. Und von einer Einzelreitstunde auf einem Pony war keine Rede mehr!!!
Unsere Tochter absolvierte die Reitstunde und war für einen kurzen Moment glücklich, dass sie auf dem Rücken eines Pferdes sitzen durfte.An ihrer Seite war nicht etwa die Reitlehrerin, sondern eine junge Reitschülern die selbst zum Urlaub dort war. Und sie war auch nicht sonderlich begeistert, dass ihr diese Aufgabe übergeholfen wurde. Am Ende der Reitstunde kam die Lehrerin an und legte uns dann nahe, dass unsere Tochter noch zu klein wäre. Klar, wenn sie auf ein 2 Meter großes Pferd gesetzt wird!!! Und nicht wie vereinbart auf ein Pony.
Ich konnte wirklich nichts mehr sagen. Man hat sich einfach nur vorgeführt gefühlt.

Wir haben diesen Reiterhof danach nie wieder betreten und werden es auch nie wieder tun!! Und es wird nicht nur uns so gehen. Wir waren nur 2 Tage auf diesem Reiterhof und haben Gespräche mit anderen Eltern geführt, die absolut enttäuscht sind von dem Reitangebot. Wir haben die Kinder auf den Pferden gesehen und keines der Kinder lächelte und hatte Spaß. Wir haben die Reitlehrerin in der Reitstunde erlebt, wie sie rumbrüllt und die Kinder vollschnauzt und diese eingeschüchtert auf dem Pferd hinwegetieren .Nein danke! Da war zu keinem Zeitpunkt etwas liebevolles und kindgerechtes dabei.

Bleibt noch zu erwähnen, dass der Hausherr beim checkout uns nochmal darauf hinwies, dass es wohl doch zu früh ist für unsere Tochter! Klasse, er weiß wahrscheinlich bis heute nicht, wie die von ihm beauftragte Reitstunde ablief!

Von diesem Reiterhof kann ich jedem nur abraten!!!

Hotel1,0

Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr schlecht
Infos zur Reise
Verreist als:Familie
Kinder:1
Dauer:1-3 Tage im August 2016
Reisegrund:Sonstige
Infos zum Bewerter
Vorname:Beatrice
Alter:31-35
Bewertungen:3
NaNHilfreich