Jens (51-55)
Verreist als Paarim September 2015für 2 Wochen

Super Urlaub im Movie Gate

4,8/6
Die Größe würden wir als normal für eine Hotelanlage bezeichnen, die Zimmeranzahl kann man in der allg. Hotelbeschreibung lesen. Unter Berücksichtigung, aber nicht nur unter diesem Aspekt, daß das Hotel in den 1970-er Jahren erbaut wurde sind viele Einrichtung in einem gutem Zustand. Sauberkeit wird auch in den öffentlichen Räumlichkeiten SEHR GROß geschrieben. Es wird gekehrt, gewischt und sauber gehalten, was der werte Tourist "versaut". Selbst Zigarettenkippen, welche vom Zimmer in die Pflanzkübel geschnippt worden sind - werden in halsbrecherischen Lagen durch die Mitarbeiter eingesammelt, gesehen an dem 3-Geschosser an der "Coyote Ugly" Bar. Die Grünanlagen werden täglich geharkt, das Laub entfernt und gewässert - es blüht und grünt überall - der Meckerer latscht über die Grünflächen... Ständig sieht man kleinere Baustellen - bröckelnder Putz wird abgeschlagen und neu geputzt und überstrichen. Ausgesalzene Mauern abgebrochen und neu aufgemauert.
Sicher gibt es auch Ecken, welche einen Sanierungsrückstand haben und wenn man sie sucht wird man sie finden und darüber zu berichten wissen und alles Schöne vergessen!!!
Das freie WiFi ist wirklich wenig begeisterungsfähig, ständig fliegt man raus - tagsüber hocken die Leute auf den Treppen an der Rezeption, da dort ein "guter Empfang" sein soll. In den Abendstunden und am Ruhepool ist der Empfang besser.
Eine Frage wirft sich auch uns auf. Was bitte ist "Ultra All Inclusive"? Jedem Gast werden bei Anreise 1 Flasche Wasser präsentiert, bei uns befand sich nur eine - dies änderte sich auch nicht, nach mehrfachen Anmahnen!
Die Herren an der Rezeptionen sprechen teilweise deutsch, aber auch russisch oder englisch, Verständnisschwierigkeiten hatten wir nie. Wenn man zum Safe möchte, waren sie oft überrascht, daß wir angefragt haben und nicht einfach durchgelaufen sind. Freundlichkeit ist ein Sache, wie freundlich ich mein Gegenüber begegne - das mit dem Wald ist doch hinlänglich bekannt oder?
Gästestruktur ist international, in der ersten Woche, zur Zeit des Opferfestes waren viel Ägypter im Hotel, in der zweiten waren die Freunde der russischen Sprache schon mehr als deutlich präsent. Ansonsten sind Deutsche, Östreicher wohl mit die mit am stärksten vertretenen Nationalitäten, der Altersdurchschnitt ist schwer einzuschätzen, da vom Baby bist Senioren alles vertreten ist.

Lage & Umgebung4,0
Da das Hotel ein Strandhotel ist, gibt es defakto keine Entfernung zum Strand, einzig die Lage des Zimmers ist noch entscheidend ob und wie weit es bist zum Strand ist. Das Movie Gate, ehemals Calimera, liegt mitte im Nirgendwo und daher sind Hurgahda und auch El Gouna nicht in Lauflage. Öffentliche Verkehrsmittel muss es wohl geben, wenn es aber im Hotel Anbieter gibt, die ab 3,- €uro einen nach Hurghada fahren, braucht man wohl nicht darüber nach zu denken, was man nutzt. Shopping, Nightlife gibt es außerhalb des Hotels nur in den besagten Städten. Links neben dem Hotel gibt es einen Laden "Myschka", hier bekommt man Getränke für einen €uro...
Restaurants haben wir nur an der Marina & in der Altstadt von Hurghada gesehen...
Der Flughafen befindet sich auch in der Nähe, da nicht viele Hotels beim Transfer angefahren wurden sind die Zeiten auch erträglich. Wer mit LMX verreist, dem empfehlen wir, das VIP-Pakt zu nehmen, es beinhaltet Visum und Privattaransfer zum Hotel und eine Stadtrundfahrt.

Zimmer5,0
Wir haben unser Zimmer 225 gemocht. Dieses liegt auf halbem Weg zum Strand, ein zweistöckiges Haus. Der Blick geht Richtung Pool, dazwischen ist liegt aber noch eine schöne Grünanlage. Wie in vielen Ländern der Erde sind die Hoteltüren etwas unsicher – m.E. gehen keinerlei Gefahren für Hab und Gut vom Personal aus. Es sind auch ständig, oft unerwartet Sicherheitsleute da. Zum Zimmer, wir hatten ein großes, gleiches gilt für das Bett. Es ist auch genügend Platz für eine Sitzecke mit einem Tischchen. Von da aus geht es auf eine sehr geräumige Terrasse. Gegenüber dem Bett befindet sich eine Flachstrecke, bestehend aus einer Kommode mit Flachbildschirm, einem Schreibtisch mit Schubladen, gefolgt von einem halbhohen Schrank, folgend ein umbauter Kühlschrank und einer großen Kofferablage – Platz für 2 Reisende mehr als genug!
Kaffeemaschine und andere Haushaltsgeräte gibt es hier nicht.
Das Bad ist sehr geräumig, bestehend aus Toilette, einer Badewanne über Eck = Dusche und einem Waschtisch mit Waschbecken. Leider sind Harken und Ablageflächen Mangelware. Der Wäschetrockner über dem Toilettenbecken ist etwas deplaziert und leider neben dem Waschisch die einzigste Ablage – selbstkleben Harken mitnehmen ;-) Im Bad ist ein Hotel-Föhn mit zusätzlicher Steckdose da.
Die Klimaanlage funktionierte recht gut, auch wenn man nur zwischen kalt und und nicht so kalt wählen konnte, der Drehschalter mit Temperaturskala ist wohl ein fake! Bei geringer Lüftung was ausreichend ist, fast flüsterleise!
SUUUUUPER während unserem Aufenthalt wurde die Filter der Klimanlage ausgetauscht und der Teppich gewaschen – laut Roomboy einmal pro Aufenthalt.
Unser Zimmer wurde im sehr ordentlich gereinigt, Bettwäsche und Handtuchwechsel funktioniert auch hervorragend. Handtücher werden täglich gewechselt.
Zimmertyp:Doppelzimmer
Zimmerkategorie:Standard
Ausblick:zum Garten

Service6,0
Mit einem Lächeln wurden wir am Morgen begrüßt und am Abend verabschiedet - nein wir haben uns dies nicht erkauft. Wenn ich nett und freundlich behandelt werden will, sollte ich auch ein Lächeln selbst für andere übrig haben. Wir habe so viel nette Menschen, vom Roomboy Mohammed über Gärtner, Kellner, Barboys, Rezeptionisten, das Animationsteam, die Damen von der Kundenbetreuung, noch nie im Urlaub angetroffen. Auch die Händler verlieren kein böses Wort, wenn man nicht kauft, sich aber vieles zeigen lässt.
Was erwartet der werte Tourist, wenn er nach Afrika reist? Hochdeutsch sprechende Einheimische - nicht wirklich und trotzdem sprechen sehr Viele, verstehen sicher noch mehr, deutsch. Wo es mit der Verständigung auf englisch nicht weitergeht, helfen Hände und Füße oder es kommt jemand hinzu, der hilft. Wir hatten nie ein Verständigungsproblem und wurden immer freundlich und zuvorkommend behandelt.
Die Zimmerreinigung, ein Kapitel für sich! Nie und zu keiner Zeit kam bei uns das Gefühl auf, daß unser Zimmer schmuddlig oder gar dreckig sei. Ein Handtuch, welches nach der Quadtour etwas angeschmuddelt war, wurde getauscht obwohl es zum trocknen hing - Super, wir hatten es vergessen, daß wir ein neues haben wollten ;-)
Arzt und Kinderbetreuung haben wir nicht in Anspruch nehmen müssen. Kinder werden im Orient als ein Schatz betrachtet und jeder spaßte mit den Kindern rum...
Beschwerden, wie oben schon erwähnt, das einzigste was uns auch, wievielen aufgestoßen ist, ist der laxe Umgang mit Trinkwasser. Wir hatten nur eine kleine Flasche Wasser auf dem Zimmer, nach mehrmaligen Erinnern an verschiedenen Stellen, haben wir es aufgegeben zu hoffen daß wir nochmal eine 2 Flasche bekommen. Es gibt auf dem Flur einen Wasserspender, in unserem Kühlschrank eine 1 Liter Kanne und so haben wir uns täglich frisches Wasser geholt und es ist frisch. Versiegelte Großflaschen wurden täglich gewechselt, abgedeckt und standen so zur Verfügung. Nicht jedes Großbüro oder Geschäft stellt so einen Service. Geschmacklich ist es anders und wer eben sein Wasser anders haben wollte, mit Sprudel, der füllte sich seine Flasche eben an den verschiedenen Bars - keiner hat da etwas dagegen gehabt.
Eigentlich wollten wir ein Punkt abziehen, das trifft aber das ganze zu hart. Vermutlich kommt es das Hotel auch nicht teurer, wenn täglich 2 Flaschen aufs Zimmer gestellt werden...?

Gastronomie5,0
Es gibt ein Hauptrestaurant, das "Indianer Jones". Hier geht es naturgemäß etwas lauter zu. Geht man allerdings zeitiger, geöffnet wird ab 07:00 Uhr - pünktlich oder ab 09:00 Uhr, dann geht es für die Größe recht normal zu. Hervorzuheben ist, daß auch noch kurz vor Ende der Essenszeiten reichlich Speisen vorhanden sind. Fehlt etwas wird nachgereicht. Hier gibt es Frühstück, Mittag & Abendessen. Für unseren Begriff wird leider sehr europäisch gekocht, auch am "ägyptischen Abend". Die Gewürze haben wir viel zu spät entdeckt, Peffer und Salz sind nicht ausreichend! An der Sauberkeit und Hygiene ist nichts auszusetzen. Man kann einen schmutzigen Tisch nicht einfach den Restaurantmitarbeitern in die Schuhe schieben. In der ersten Woche, speziell wärend des Opferfestes, haben sich die Einheimischen nicht gerade mit Ruhm - eher den Tisch - bekleckert. Selbst die Kellner waren über das Verhalten schockiert. Teller vollgeladen, man könnte ja sonst zu wenig ab bekommen, und unangerührt auf dem Tisch stehen gelassen - Warum...
Lobend sollte man auch die Familie am Nachbartisch erwähnen, deren Kleinkinder "sauten" den Fußboden rund um den Tisch ein, nach dem Essen haben sie den Boden gereinigt. Leider die berühmte Ausnahme.
Auch ohne Bakschisch sind und bleiben die Kellner freundlich, aufmerksam und zuvorkommend. Natürlich freut sich jeder über eine Aufmerksamkeit und für eine gute Leistung zahle ich doch gern etwas mehr!
Neben dem „Indianer Jones“ gibt es diverse Themenrestaurants.
Das „Buffolo Bill“ ist die Fortsetzung des „Indianer Jones“, ruhiger als das Hauptrestaurant, es werden auch Getränke serviert, das Essen muß man sich selbst holen. Das Essen schmeckt auch hier, nochmals haben wir dort nicht gegessen.
Im Haupthaus des Hotels gibt es noch ein weiteres Restaurant, das „Ocean 11“. Am ersten Abend war die Musik etwas zu laut, das Essen hat geschmeckt. Beim 2. Mal war haben wir auch wieder gut gegessen. Vor dem „Oceans 11“ gibt es die „Celebritis Bar“. Die Getränke sind dort gut, auch wenn sie oft aus den „Chemiebad“ (Safte, ect.) kommen. Einziges Manko ist das dort geraucht wird. Wer zum Essen geht muß dadurch, der Rauch zieht nicht gut ab...
Auch im Fischrestaurant „007“, am Strand haben wir zweimal gut gegessen. Während der Abendessenszeiten sollte der Publikumsverkehr etwas eingeschränkt werden. Das Drängeln vom Nachbartisch, Barbesucher der angrenzenden Strandbar, ist etwas störend. Das Gebäude, wo es die Vorspeisen gibt entspricht nicht meinen Vorstellungen eines Restaurants. Etwas unaufgeräumt und schmuddlig vermittelt der Raum. Die Bar macht die „süßesten“ Mixgetränke im ganzen Hotel.
Das „Don Vito“ – Italien Flair Restaurant und das „Aladdin“ – Oriental Flair Restaurant liegen in der Mitte der Hotelanlage und sind durch den „Nil“ getrennt. In beiden Restaurants isst man gut, je nach persönlichen Geschmack sind diese beiden die Besten! In der Nähe des „Aladdin“ gibt es einen kleinen Souvenierladen.
Am Ruhepool und an dem Pool am Theater gibt es noch zwei Bars.
Rechts den Weg zum Strand runter gibt es noch eine Eisdiele „I scream“.

Sport & Unterhaltung4,0
Die Animation war für unsere Begriffe recht unauffällig, wir nehmen sie auch nicht in Anspruch. Daher empfanden wir es als sehr angenehm, daß es "so ruhig" war. Abgesehen von der 2. Woche, wo aus nicht nachvollziehbaren Gründen der Aktivpool auf einmal sehr präsent war - Musik war am "Ruhepool" laut und deutlch zu hören.
Die Disco ist überteuert, 0,2 Liter Soda kostet 1,50 T€uro, da möchte ich gar nicht erst wissen, was ein Bier oder Wein kostet. Auch die Öffnungszeit, pünktlich um 02:00 Uhr ist Feierabend, ist etwas dürftig - man ist ja im Urlaub...!
Zum Strand, grobsandiger Uferbereich, danach eine gefühlte Ewigkeit auf einem steinigen Untergrund - wohl das Riff - der auch noch, an diesem Tag total verschlickt war. Unser persönliches Fazit, zum schwimmen nicht wirklich geeignet, es sei denn man läuft auf dem Bootsanleger raus und schwimmt in der Fahrrinne.
Die Pools, es gibt den Aktivpool - nicht genutzt. Der "Ruhe"-Pool, der durch den "Nil" - ein 90 cm tiefe Verbindung zwischen den Pools darstellt - soll den Urlauber zum relaxen einladen. Die Ruhe wird ab 11:00 Uhr durch den Kräuterladen etwas unterbrochen, sehr oft mit "russischer Popmusik" - sie anmiert natürlich die Freunde der russischen Sprache zum mitsingen. Daraufhin fühlt sich die arabischen Gäste ihre Mobiltelefone etwas lauter zu stellen, damit sie ihre Musik auch noch hören können. Rummelartig wird es nur, wenn dann noch die Ägypther in Familie baden gehen...
An diesem Pool sollte unbedingt die Filteranlage überarbeitet werden. Nicht nur am Nachmittag, wo sich Haare, diverse Sonnenöle und anderer Schmutzpartikel an der Treppe sammelt, sondern auch im Wasser sind Schwebeteile. Ein nicht so angenehmes Badeerlebnis.
Auch ist es nicht nachvollziehbar, warum mit zweierlei Maß gemessen wird. Rumlärmende Kinder der Einheimischen werden in Ruhe gelassen. Nach tagelangen Ballspielen wurde uns dieses verboten.
Was überhaupt nicht geht, ist daß die "Besatzung" des Pools Urlauber um positive Beurteilung "bitten". Sie haben Angst um ihren Job, aber ein Pool, dessen Filteranlage ungenügend ist, kann und darf man ihnen nicht anlasten. Hier ist das Management gefragt!!!
Die Liegen, samt Auflagen und Schirme sind in einem sehr guten Zustand, tw. aus Holz. Z.Z. unseres Aufenthaltes gab es immer ausreichend Liegen, auch unter einem Sonneschirm.
Wir haben dann den Doppelpool an der "Coyoty Ugly"-Bar genutzt.
Duschen findet man, Toiletten sind oft weiter weg als das eigene Zimmer.

Hotel5,0

Tipps & Empfehlung
Bei Problemen, welche man nicht allein beheben kann, sollte man unbedingt die Kundenbetreuung zu Rate ziehen. Die beiden Damen findet ihr links neben dem Eingang zum „Indiana Jones“, nach dem kleinen Laden, vor dem Managerbüro. Ist mal keine da, mal ins Vorzimmer des „Chefs“ reinsschauen... Eine spricht deutsch und man ist gut bei ihr aufgehoben.

An LMX, leider haben wir bei der Quad-Safari eine sehr unangenehme Erfahrung machen müssen. Eine Reaktion des Reiseleiters vor Ort, oh, ich werde mich darüber informieren...
Zum Fakt, es war eine gute Ausfahrt zum Beduinendorf und hat auch Spaß gemacht, auch wenn der junge Begleitfahrer am Anfang sehr viel am Fahrstiel einzelner etwas auszusetzen hatte. Vor der Rückfahrt wurde meine Frau aus der Gruppe der Frauen rausgenommen und auf ihre guten Fahrkünste hin angesprochen. Ob sie nicht mal etwas schneller fahren möge. Sie wurde ans Ende der Gruppe gelotst, als alle losfuhren mußte sie noch warten. Als die Gruppe sich entfernt hat, wollte einer der Mitfahrenden (er hatte ein Spiderman-Tuch vor dem Gesicht) mit ihr mitfahren. Die Gruppe war mindestens 500 Meter weg, ich habe, nachdem sie nicht folgten mein Quad angehalten. Sie folgte mir dann während die Anderen, der Kameramann, sein Fahrer und der“Spiderman“ auf einem Quad ihr folgten. Sie wurde wärden der Fahrt nur noch gemoppt, wegen ihrer misserablen Fahrweise. Was hätte passieren können, wenn ich nicht gestoppt hätte, führt ins reich der Fabeln...,
Enttäuscht und deshalb unsere Empfehlung, achtet bitte auf eure Vorder- und Hintermänner/-frauen, geholfen wird euch von niemanden. Oder sucht euch einen anderen Anbieter!

Hotelsterne sind berechtigt
Hotel entspricht der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Angemessen
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im September 2015
Reisegrund:Sonstige
Infos zum Bewerter
Vorname: Jens
Alter:51-55
Bewertungen:21
NaNHilfreich