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Andrea (51-55)
Verreist als Paarim August 2015für 2 Wochen

Tolle Lage, unzumutbare Gäste, mangelnde Hygiene

2,7/6
Den letzten Bewertungen aus Juli und August können wir uns leider nur anschließen und mehr oder weniger alles bestätigen. Wir fahren seit sieben Jahren ein- bis zweimal im Jahr nach Ägypten und wissen sehr wohl, dass ägyptischer Standard nicht mit deutschem vergleichbar ist – aber so etwas haben wir bisher noch nie erlebt. Es ist absolut unverständlich, dass deutsche Reiseveranstalter dieses Hotel überhaupt noch anbieten. Hier stimmen weder die drei Sterne noch das Preis-/Leistungsverhältnis.

Das Hotel wird etwa zu 90 Prozent von Russen, einigen Tschechen, Ukrainern und Polen gebucht. Zwischendurch gesellen sich auch gerne große arabische Familien dazu. Auf Deutsche trifft man nur vereinzelt. Wie von vielen anderen Reisenden bereits beschrieben, lässt das Benehmen der Osteuropäer und Araber leider sehr zu wünschen übrig: Danke scheint selbst in Russisch ein Fremdwort zu sein. Es wird massenhaft Essen auf die Teller gehäuft und nur die Hälfte gegessen. Von Kleiderordnung haben viele Gäste auch noch nie etwas gehört. Wir sahen sogar Gäste im Unterhemd beim Abendessen. Immer wieder gibt es an der Bar Auseinandersetzung, weil den Russen ihrer Meinung nach zu wenig Wodka oder Whiskey eingeschenkt wird (sie wollen am liebsten das Glas ganz voll haben). Auch sahen wir immer wieder „Schnapsleichen“ am Strand. Unangenehm fiel zum Beispiel ein russischer Gast auf, weil er sich im betrunkenen Zustand einfach auf die Liege eines Paares legte, auch nicht mehr zum Aufstehen zu bewegen war und dort bis zum Abend lag.
Natürlich trifft dieses Verhalten nicht auf alle Gäste zu; es gibt auch Ausnahmen, wenn auch sehr wenige.
Zudem ist dem 2008 erbauten Hotel sein Alter mittlerweile deutlich anzusehen, denn es wird nur sehr wenig renoviert und wenn, handelt es sich häufig nur um einen Schönheitsanstrich. Schade für dieses Hotel, das eine so wunderbare Lage hat.

Lage & Umgebung5,0
Die Soma Bay mit ihrem feinen Sandstrand und dem klaren türkisfarbenen Meer gehört sicherlich zu den schönsten Stränden Ägyptens. Ca. fünf Autominuten entfernt, liegt Safaga; dort waren wir jedoch nicht. Neben dem Shams Safaga befinden sich zur einen Seite die beiden Schwesterhotels Shams Imperial und Shams Prestige Resort (ein reines Erwachsenenhotel). Zur anderen Seite findet man eine Hotel-Ruine und das Hotel Lamar Resort. Das Hinterland ist leer und karg.
Der Strand ist wirklich wunderschön und sauber – bis auf einige weiße Pappbecher, die herumfliegen, weil sich niemand veranlasst sieht, sie aufzuheben. Die Bucht hat eine sehr große Flachwasserzone, die bei Ebbe kleine Sandbänke freilegt. Bei Flut muss man ca. 10 m laufen, um im tieferen Wasser schwimmen zu können. Ein kleines Korallenriff mit einer Menge verschiedener Fische befindet sich am Übergang zum tieferen Wasser.

Zimmer3,0
Wir hatten das Glück, einen der Bungalows mit direkter Strandlage zu bekommen. Das war natürlich top. Die Bungalows bestehen aus einem größeren Schlafraum mit Einbauschrank, einem Bad und einer kleinen Terrasse. Hier macht sich der Zahn der Zeit am deutlichsten bemerkbar. Die Möbel sind alt, schwer und unmodern. Die Schiebetür des Schranks lässt sich nur schlecht bewegen. Unsere Klimaanlage hatte zwar eine Fernbedienung, ließ sich aber temperaturmäßig nicht regulieren und war uns in der Nacht häufig zu kalt. Wir bekamen allerdings zunächst einen Bungalow, in dem die Klimaanlage uralt war, ekelig schmutzig aussah, der Filter sicher noch nie gewechselt worden war und dann in der Nacht durch einen Kurzschluss ihren Geist aufgab. Der erforderliche Zimmerwechsel verlief reibungslos.
Der Fernseher ist ein kleiner Röhrenfernseher und bietet nur ARD und ZDF, wenn nicht gerade viel Wind den Empfang stört.
Das Badezimmer ist groß genug, müffelte aber unangenehm nach Abfluss. Das Wasser der Toilette lief in einem kleinen Rinnsal unentwegt, während am Spiegel ein Aufkleber angebracht ist: Bitte Wasser sparen! Zum Duschen muss man in die Badewanne steigen. Gott sei Dank war der Kunststoff-Duschvorhang ziemlich neu. Die Fugen rund um die Badewanne sind entweder schmutzig oder gar nicht mehr vorhanden, obwohl unser Bungalow schon renoviert war.
Auf der kleinen Terrasse befinden sich zwei Eisenstühle mit gepolstertem Sitz, also nicht sehr bequem. Zudem hat man die Möglichkeit, seine nassen Sachen aufzuhängen.
Zimmertyp:Bungalow
Zimmerkategorie:Standard
Ausblick:zum Meer/See

Service3,0
Service (und Hygiene) wird im Hotel ziemlich klein geschrieben. Die Kellner wirken missmutig, was angesichts des Benehmens der osteuropäischen Gäste auch nicht weiter verwundert. Wir haben als Trinkgeld 1-Dollar-Scheine mitgenommen und sie auch gerne verteilt, so dass wir schon den einen oder anderen Vorzug bekamen wie Gläser statt Kunststoff- oder Plastikbecher oder Cola aus Flaschen. Dennoch müssen sich die Gäste sämtliche Getränke selber holen – auch Tee und Kaffee. Im Restaurant wird nur abgeräumt. Auch den Zimmerboy mussten wir „bestechen“, damit er mal den Boden fegt und wischt.
Überall wirkt es schmuddelig, unsauber und ungemütlich. Im Strandrestaurant bleiben Essensreste, verschüttete Getränke, Servietten und Becher bis abends einfach liegen. Hier scheint kein Angestellter dafür verantwortlich zu sein, für Sauberkeit zu sorgen.
Ebenfalls nicht zum Service gehört das Reservieren der Liege. Das machen die Russen schon selber, aber nicht morgens um 8 oder 6 Uhr. Nein, es wird ganz einfach schon abends reserviert. Liegen in der ersten Reihe gibt es daher nicht. Überhaupt sind zu wenig Liegen vorhanden, wenn das Hotel gut besucht ist. Wir haben immer wieder Neuankömmlinge beachtet, die suchend durch die Reihen liefen und keinen freien Platz fanden. Das änderte sich erst in der ersten September-Woche; da waren die Ferien in Russland zu Ende …

Gastronomie1,0
Viele formulieren es diplomatisch: Man wird satt und es ist immer etwas dabei. Ja, das stimmt. Mehr aber auch nicht. Das Essen ist einfachstes Kantinenessen und nicht besonders schmackhaft. Am besten schmecken noch die Sachen vom Grill, die es fast täglich gibt. Dazu können wir die ägyptischen Dips und Saucen empfehlen, da sie aromatisch, aber auch manchmal sehr scharf sind. Die anderen Speisen werden in Rechauds angeboten, sind weichgekocht und schon optisch wenig ansprechend. Selbst um kurz nach 19 Uhr ist das Essen häufig nur noch lauwarm, denn die Rechauds sind gar nicht an. Wer erst um 20 Uhr kommt, findet kein appetitlich angerichtetes Buffet mehr vor. Alles ist zerwühlt und zermatscht; das Besteck davor voller Essensreste – und keiner der Angestellten macht zwischendurch ein bisschen sauber. Das gilt auch für die „Eier-Ecke“ am Morgen, bei der man Rührei, Spiegelei oder Omelett bestellen kann. Auch hier wird wenig saubergemacht. Aus anderen Hotels kenne ich es nur, dass der Koch mit Küchenpapier immer wieder die Pfannen und rund um die Platten saubermacht.
Ein kleines Highlight war für mich der frisch angemachte Salat, den ein Koch jeden Abend aus verschiedenem Gemüse zusammenschnibbelte.
Im Restaurant fehlten manchmal Besteck oder auch Teller – kein Wunder bei der Maßlosigkeit der anderen Gäste. Was einem zusätzlich das Essen verleidet, ist die mangelnde Esskultur unserer osteuropäischen Nachbarn. Das Messer als Teil des Bestecks scheinen sie gar nicht zu kennen. Ganze Fleisch- oder Kuchenstücke werden auf die Gabel gespießt und von dort abgebissen. Doch das möchte ich gar nicht näher beschreiben – nur eine kleine Episode: Am Nachbartisch saß eine Frau, die mit einem abgenagten Hühnerbeinknochen ihr Essen auf einen Löffen schob. Noch Fragen?
Und die Getränke? Morgens gibt es Kaffee aus einem großen Edelstahlbehälter, der auch seine besten Jahre lange hinter sich hat. Nach Aussage meines Mannes hat er nicht geschmeckt. Für die Teetrinker gibt es zwei oder drei verschiedene Teesorten (nicht beschriftet) und Behälter mit heißem Wasser. Diese Behälter stehen auf einer Granitplatte, von der das Wasser oder der verschüttete Kaffee runtertropft. An manchen Tagen bildetete sich eine richtige Pfütze vor dem Tisch. Sauberwischen? Fehlanzeige!
Tagsüber und abends haben wir uns hauptsächlich auf Mineralwasser oder Bier mit Fanta beschränkt. Cocktails probierten wir gar nicht erst aus, zumal man auch immer wieder darauf hinweisen musste, dass sie in AI enthalten sind. Die Getränke an der Strandbar kommen – bis auf Bier und Alkoholika – aus einem alten Getränkespender. Die Cola ist ungenießbar, weil hier scheinbar die Mischung von Wasser und Sirup nicht stimmt. Aber die Russen haben sie getrunken …
Ab und an waren die Getränke tatsächlich mal nicht richtig kalt, meist aber schon. Dann war der Automat defekt, der Strom ausgefallen und andere Unwegbarkeiten.

Sport & Unterhaltung2,0
Wind- und Kitesurfen sowie Tauchen wird an der Soma Bay zu Recht ganz groß geschrieben. Hier herrschen dafür aber auch ideale Bedingungen. Club Mistral betreibt links und rechts neben den drei Shams-Hotels eine Windsurf- und eine Kitestation, die wir beide nur empfehlen können. Von der Tauch-Station wird ebenfalls sehr gut gesprochen. Dort befindet sich auch die renovierte Dolphin-Bar, bei der wir gerne saßen, da sie recht sauber ist.
Das Animationsteam spricht hauptsächlich russisch. Wassergymnastik findet häufig im Meer statt, was nicht weiter stören würde, wäre da nicht der riesige Lautsprecher, der eigens dafür dicht am Wasser aufgestellt wird und den ganzen Strand laut beschallt; dazu kommt noch der Lautsprecher vom Shams Imperial.
Die Abendunterhaltung ist hauptsächlich auf die russischen Gäste ausgerichtet. Mini-Disco wie überall und dann jeden Abend ein anderes Kurzprogramm (Wahl von Miss Hotel Shams Safaga, Wahl von Mister Hotel, Comedy Show, Karaoke-Wettbewerb, Fakir-Show etc.). Kann man sich anschauen (es gibt ja nichts anderes), muss man aber nicht. Wirklich beeindruckend und für uns neu war die Cobra-Show, bei der ein junger Araber drei Cobras vorführte. Möglichkeit zum Tanzen wäre gewesen, nur fehlte die Musik dazu, weil man hier mehr auf Club- und russische Musik setzt. Die Diskothek ist geschlossen.
Entgegen anderweitiger Aussagen war der Pool während unseres Aufenthaltes immer sauber. Der Wasserfall wurde jedoch nur abends angestellt. Offenbar dient er zur Reinigung des Pools. Der Pool selber ist nicht sonderlich groß, zum Abkühlen oder Reinigen vom Salzwasser reicht er aber vollkommen aus. Es gibt eine Poolbar, aber auch sie ist nicht geöffnet.
Negativ zu bewerten im Poolbereich ist das Verhalten der arabische Frauen und Mädchen, die mit Burka oder anderer Kleidung in den Pool stiegen. Das mag religiös begründet sein, gehört sich aber nicht in Gegenwart anderer Gäste und ist höchst unhygienisch. Aber auch das kümmerte niemanden vom Hotel.

Hotel2,0

Tipps & Empfehlung
Wer sich von den negativen Kritiken nicht abschrecken lässt, in dieses Hotel zu fahren, dem können wir nur empfehlen, einen Bungalow zu buchen. Die besten haben die Nummern 600, 700 oder 800.

Allgemeine Tipps:
1. 1-Dollar-Scheine als Trinkgeld mitzunehmen. Mit Münzen können die Angestellten nicht viel anfangen, da die Bank sie nicht eintauscht. Und 5-Euro-Scheine sind ja häufig ein bisschen viel.

2. Zum zweiten Mal haben wir eine Delfin-Tour bei SimSim-Reisen gebucht und werden es auch im nächsten Jahr wieder tun. Ein wunderschöner Tag auf dem offenen Meer mit bleibenden Erinnerungen an entspannte und neugierige Delfine, mit denen wir gemeinsam geschwommen sind.

3. Damit die Fahrt zum Hotel nicht Stunden dauert, buchen wir schon in Deutschland die Taxifahrt vom Flughafen zum Hotel und zurück für 23 Euro pro Fahrt bei Drive Safe (>Facebook oder Holidaycheck). Das lohnt sich. Am Abreisetag hatten wir deshalb noch zwei Stunden mehr Zeit.

Hotel wirkt schlechter als angegebene Hotelsterne
Hotel ist schlechter als in der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr schlecht
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im August 2015
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Andrea
Alter:51-55
Bewertungen:10