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Eweline (31-35)
Verreist als Familieim August 2007für 2 Wochen

Rundum ein erholsamer und interessanter Urlaub

4,8/6
Das Bentota Beach Hotel liegt auf einer Landzunge zwischen dem Indischen Ozean und dem Bentota Fluss. Dieses charmante Gebäude ist im Stil einer holländischen Festung erbaut und besteht aus einem 4stöckigen Hauptgebäude und zwei Seitenflügeln mit insgesamt 133 Zimmern. Davon sind 105 Standard-, 25 Superiorzimmer und 3 Präsidenten - Suiten. Das Hotel ist schon etwas älter, was man aber nur den Gästezimmern (in unserem Fall 408 und 409) in ihrer Ausstattung anmerkt. Die Sauberkeit im Hotel, den Restaurants, Bars und in der Anlage allgemein lässt kaum zu wünschen übrig. Einzig einige der Holz-Liegen (Gebrochene Latten, fehlende Rollen) und Handtücher (an einigen Stellen zerschlissen), sowie Badezimmerausstattungen (Toilettenpapier-Halter) sollten ausgetauscht werden, dies mindert aber nicht ihre Funktionsfähigkeit bzw. im Fall der Liegen stehen noch etliche andere zur Verfügung. Unsere Buchung beinhaltete in unserem Fall All Inklusive –Leistung. Dies beinhaltete Frühstücks-, Mittags- und Abend-Buffet, eingeschlossene Getränke (keine frisch Säfte!), Nachmittags-Kaffee (keine Kaffee-Spezialitäten!) und Kuchen, einige wenige Sport-Arten, Cocktails und Getränke an der Bar. Hingegen Zimmerservice, Wäscherei, Mini-Bar, A la carte – Restaurant und Club Intersport Angebote sowie Behandlungen im Ayurveda Center fallen nicht unter All inklusive und müssen separat bezahlt werden. Während unseres Aufenthaltes bestand die Gästestruktur unter der Woche zu etwa 50% aus Deutschen, danach kamen Engländer, Araber, Russen, Polen, …. Am Wochenende sind vermehrt einheimische Gäste im Hotel vertreten, was man allerdings nur im Restaurant bemerkt. Der Altersdurchschnitt lag bei etwa 30 – 35 Jahren. Ich nehme an, dass das Hotel auch behindertengerecht ist. Obwohl wir keinen Rollstuhlfahrer bemerkt haben, so verfügt das Hotel neben mehreren Treppenaufgängen auch über einen Aufzug und eine Rampe zur Liegewiese, wodurch alle Ebenen des Hotels zu erreichen wären. Während unseres Aufenthaltes waren auch Familien mit Kindern vertreten, sowie am Wochenende auch viele kleinere singhalesische Kinder. Im Restaurant sind Kinderstühle erhältlich. Das Hotel verfügt über einen flacheren Bereich im Pool, welcher aber ohne Abgrenzung in einen Tiefwasserbereich übergeht. Daneben gibt es auch einen kleineren „Spielplatz“ mit Kunststoff-Spielgeräten. Eine separate Kinderbetreuung mit Animation ist uns nicht aufgefallen.

Lage & Umgebung4,5
Das Hotel liegt direkt am Strand, welcher durch einen kleinen Zaun und einen Wachposten abgetrennt ist. Der Strand ist breit und fällt flach ab. Dieser lädt zu schönen Spatziergängen ein und auch Jogger waren oft zu sehen. Während unserer Reisezeit herrschte Südwest-Monsun, welcher Wolken aus dem Südwesten des Indischen Ozeans mitführte. Bei 14 Tagen Aufenthalt hatten wir nur an zwei Tagen insgesamt (!) 60 min Regen. Ansonsten brannte die Sonne und wechselte sich auch mit einigen Wolken ab. Es bestand aber aufgrund von immenser Unterströmung keine Möglichkeit für Wassersport im Ozean – nur im Fluss konnte man dem nachgehen. Die rote Fahne wehte die ganze Zeit und unser Reise-Leiter berichtete von einem Unfall aus einem anderen Hotel, bei dem ein Gast frühmorgens auf den Ozean hinausschwamm und aufgrund von Entkräftung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Wir haben uns bis zum Hals in die Wellen gestürzt und können die starken Strömungen bestätigen.
Noch ein Wort zu den ach so gefürchteten „Beach-Boys“. Ich habe im Vorfeld einiges über deren Aufdringlichkeit (auch Single-Frauen gegenüber), Unnachgiebigkeit und Zwielichtigkeit in diesem Forum gelesen und bin mit gemischten Gefühlen her geflogen. Ich muss aber sagen, dass aufgrund unserer Erfahrungen enorm übertrieben worden ist. Es stimmt, dass man, sobald man das Hotel verlässt, angesprochen und in ein Verkaufsgespräch verwickelt wird. Man wird auch ein Stück begleitet (auch am Strand). Ein freundliches, aber bestimmtes Nein und eine ablehnende Geste wurden von allen verstanden. Auch wurde ein Flirt-Versuch gestartet. Dieser wurde aber mit Humor und mit einem Hinweis auf einen Ehe-Partner abgelehnt. Wenn man sich auf solche Sachen nicht einlassen möchte, dann geben die Beach-Boys schnell wieder auf und man gelangt ohne weitere Verzögerung ins Meer und auch zurück zum Hotel. Die nächsten Ortschaften sind Alutgama und Beruwala, wo einige Einkaufsmöglichkeiten, Märkte und Tempel sind. An Unterhaltungsmöglichkeiten haben wir nichts gesehen; wir haben aber auch nicht wirklich danach gesucht, da nach Sonnenuntergang uns nicht sonderlich der Sinn nach Verlassen der Hotelanlage lag (schlechte Beleuchtung der Strassen, unzureichende Bürgersteige und halsbrecherische Fahrweise der Einheimischen). Vor dem Hotel hat man die Möglichkeit sich ein Three-Wheeler (Tuk-Tuk) zunehmen und sich herumfahren zu lassen. Der Preis sollte aber unbedingt individuell verhandelt werden, dass Touristen immer und überall mit überhöhten Preisen abgezockt werden!!! (pro km nicht mehr als 50 Rupees – sogar noch weniger !). In der Nähe des Hotels führt auch eine Eisenbahnlinie vorbei. Man hört das Zug-Signal zwar, dies störte uns aber kaum bzw. man lernt es zu überhören ;-). Eine Fahrt mit dem Zug wurde uns von einem anderen Hotelgast wärmstens als eindrucksvolles Erlebnis nahe gelegt. Wer es ausprobieren möchte ….
Auf der Landzunge liegen noch weitere Nachbar-Hotels, wodurch das eigentliche „Bentota“ als Touristen-Komplex durchgeht. Die Transferzeit vom Flughafen betrug wirklich 3 Stunden und nach dem langen Hinflug erscheit dies als sehr anstrengend und nervend, zumal die Fahrweise der Singhalesen halsbrecherisch erscheint (Überholen in allen Situationen, aus zwei Spuren werden sechs Spuren gemacht, …). Aber so bekommt man einen wunderbaren Eindruck vom Land und unterwegs gibt es wahnsinnig viel zu sehen und man bekommt auch viel erklärt (Tempel, Land, Leute). Also zurücklehnen und diesen ersten Ausflug in Sri Lanka genießen. Zudem hielt unser Fahrer auch nach der Hälfte der Fahrzeit an und es bestand die Möglichkeit in einem kleinen Lokal etwas zu Trinken und die Toilette aufzusuchen. Zu diesem Zweck empfehlen wir, direkt am Flughafen nach der Gepäckausgabe in einer der Wechselstuben Geld umzutauschen. Der Kurs hier ist wirklich besser, als im Hotel und bis man eine der Banken erreicht, kann es schon dauern. Wir haben für vier Personen etwa 300 Euro umgetauscht und es hat die ganzen zwei Wochen ausgereicht, zumal die Ausflüge, Einkäufe bei den Juwelieren und die separaten Hotelrechnungen in Euro beglichen werden konnten. Sri Lanka bietet sich für viele Ausflüge an. Unsere Buchungen liefen über unsere Reiseleitung, man kann aber auch bei den Beach-Boys und sogar bei Tuk-Tuk-Fahrern buchen (vielleicht da günstiger; den Vorteil in kleineren Reisegruppen haben wir allerdings nicht gesehen und übers Ohr gehauen kann man überall werden). Wir haben eine Bentota-Fluss-Fahrt (20 Euro p. P. mit Essen, aber ohne Eintritte und Getränke) und einen Zwei-Tages-Trip nach Pinnewela (Elefantenwaisenhaus), Kandy, Royal Botanic Garden, Dambulla, Sigiriya, zu den Teeplantagen, Gewürzgärten und Holzschnitzern (85 Euro p. P. mit Übernachtung und Halbpension, ohne Getränke und zusätzlich mit 32 Euro in Rupees an Eintritt) unternommen. Es lassen sich noch weitere Ausflüge buchen und diese sind auch kurzfristig abänderbar. So hat unsere Gruppe aus sechs Personen kurzfristig aufgrund von gesundheitlichen Problemen beschlossen, nicht die Sigiriya-Felsenfestung zu besteigen und stattdessen eine Holzschnitzerei besucht.

Zimmer4,5
Wir waren in Standardzimmern untergebracht (Nr. 408 und 409 in einem der Seitenflügel mit Blick zum Garten und zum Fluss). Diese besitzen entweder einen Balkon oder eine Terrasse mit einem Tisch, einer Sitzbank und zwei weiteren Sitzmöglichkeiten. Zusätzlich ist ein Handtuch-Halter angebracht, um Kleidung trocknen zu können. Die Zimmer sind mit zwei zusammen geschobenen Betten, zwei Rattan-Sesseln und einem niedrigen Tisch, einer Sitzbank, einem Schreibtisch und einem Hocker ausgestattet. Daneben gibt es zwei Nacht-Tischchen, eine niedrige Kommode mit Türen, eine abgeschlossene Minibar (bei Bedarf öffnen lassen – kostet aber viel) und einen Kleiderschrank mit einer Kleiderstange, wenigen Kleider-Bügeln, drei Schubladen und wenigen Fächern sowie einer Schuhablagefläche. Für zwei Personen ist meines Erachtens zu wenig Platz vorhanden. Zusätzlich gibt es auch einen elektronischen Safe, welcher kostenlos genutzt und mit einer eigenen Kombination verschlossen werden kann. Das Badezimmer ist mit einer Dusche, einem Waschbecken und einer Toilette ausgestattet. Neben einem großen Wandspiegel ist auch ein Kosmetikspiegel angebracht. Ein Wäschekorb und ein kleiner Papiereimer sind im Badezimmer vorhanden. Ein Föhn ist auch vorhanden. Pro Zimmer gibt es zwei Badetücher und zwei Handtücher sowie ein Duschvorleger. Bademäntel stehen leider nicht zur Verfügung. Da das Wasser einen eigenartigen Geruch hatte, putzten wir uns die Zähne lieber mit dem Wasser aus der vorhandenen Thermoskanne bzw. mit abgefülltem Mineralwasser. Bei der Ankunft standen zwei 0. 5 l Wasserflaschen und eine Thermoskanne mit Wasser bereit. Die Thermoskanne wurde auch aufgefüllt, wohingegen die Wasserflaschen an der Bar erhältlich waren. In einem Körbchen stehen auch Seife und Shampoo zur Verfügung. Zwei sterilisierte Gläser sowie eine Duschhaube sind auch Gegenstand der Einrichtung. Die Klimaanlage, welche uns nicht im Geringsten störte, lässt sich ohne weiteres in der Temperatur und in der Stärke regulieren. Auch ein Deckenventilator ist vorhanden. Zur Zimmerausstattung gehören ein Telefon und ein Fernseher mit Musikkanal, Deutscher Welle, englischem Kabelprogramm und singhalesischem Programm. Im Zimmer liegen eine Kerze und Streichhölzer (der Strom fällt öfters mal für kurze Zeit aus), sowie Briefpapier und Listen mit Informationen zum Room-Service, Ayurveda Zentrum und Kosten für die Mini-Bar aus. Kaffeemaschine war nicht vorhanden. Die Zimmer sind gefliest und man bekommt schon was aus anderen Zimmern mit, vor allem, wenn die Türen auf dem Flur zugeschlagen werden oder wenn rücksichtslose „Trampeltiere“ unterwegs sind. Die Handtücher werden zweimal am Tag kontrolliert und ausgewechselt. Die Betten werden tadellos gemacht und auch die Sauberkeit des Zimmers war ohne Beanstandungen unsererseits. Das Alter der Hotel-Zimmer bemerkt man schon. Hier müsste renoviert werden. Die Matratzen sollte man sich nicht genauer ansehen. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen diese aus einem anderen Zimmer auf dem Hotelflur zu sehen. Sehen nicht sehr appetitlich aus … leider. Für die Steckdosen braucht man unbedingt einen Adapter. Dieser ist ohne weiteres an der Rezeption erhältlich.

Service6,0
An dieser Stelle ein ganz großes Lob. Der Service, die Freundlichkeit und die Hilfsbereitschaft des Personals bekamen wir überall zu spüren, auch ohne Trinkgelder (wir haben aber trotzdem was in Rupees gegeben – Bitte keine Euro-Münzen, denn diese werden nirgends umgetauscht!). Mit Englisch-Kenntnissen kommt man sehr gut weiter. In Bereichen, die viel Kontakt zu Gästen pflegen und bei Personen, die in der Hierarchie des Hotels weiter oben stehen wird man mit Englisch gut verstanden. Lediglich von einigen Gärtnern konnten wir kein Verständnis erwarten. Einige der Kellner und Barkeeper können auch einige Sätze in Deutsch. Die Zimmerreinigung klappte reibungslos. Morgens wird das Zimmer während des Frühstücks gereinigt, die Betten werden gemacht, Handtücher ausgewechselt und die Fensterläden geöffnet. Abends werden nochmals die Handtücher kontrolliert und ausgewechselt, die Betten aufgeschlagen und mit Blüten verziert, die Fensterläden geschlossen und Mückenschutz ausgelegt. Das „Bitte nicht stören“ und „Zimmer reinigen“ Schild wird beachtet.
Beim Check-In wird einem das obligatorische All inklusive –Armband umgelegt, man wird mit einem Fruchtsaft und heißen Handtüchern begrüßt, kann das Anmeldeformular ausfüllen und bekommt ein Informationsblatt (deutsch) mit den Essenszeiten, wichtigen Hinweisen und All inklusive Angeboten ausgehändigt. Zudem wurden wir zu einem abendlichen Empfang mit der Hotelleitung eingeladen und erhielten auch Gutscheine für eine kurze, kostenlose Massage im Ayurveda Zentrum (unbedingt ausprobieren). Probleme (an der Rezeption erhältlicher Strom-Adapter) werden von der Rezeption aus schon erledigt, jedoch musste ich einmal nach dem Stand der Dinge fragen. Dies kann aber auch daran gelegen haben, dass ich beim ersten Mal nicht korrekt verstanden worden bin. So lange nerven, bis es erledigt ist … ;-). Der durch den Reiseleiter organisierte Weckdienst durch die Rezeption funktionierte tadellos. Das Hotel bietet einen Wäscherei-Service an und bei Bedarf lässt sich auch über die Reiseleitung ein Arzt organisieren. Über die Rezeption kann auch Kontakt mit der Reiseleitung aufgenommen werden. Hier lassen sich auch Briefmarken für gekaufte Postkarten bekommen und einen Briefkasten gibt es an der Rezeption auch. Alle verschickten Postkarten sind übrigens angekommen.
Da wir keine Kinder dabei hatten, können wir über eine Kinderbetreuung keine richtige Aussage machen. Im Erdgeschoß des Hotels befinden sich ein vom Pool zugänglicher Waschraum, mehrere Juweliere, Souvenirläden, ein Friseur sowie das a la carte Restaurant und im Nebenflügel ein Internet-Raum. Darüber befinden sich die Lobby mit Rezeption, Waschraum, Telefonmöglichkeit, Konferenzraum, Reiseleiterinformationsraum, Buffet-Restaurant, Lounge-Bar mit Billard-Tisch und ein Innenhof. Am Pool befinden sich zusätzlich eine Poolbar und ein Gartenrestaurant. Etwas Abseits liegen das Ayurveda-Center, der Club Intersports mit seinen Wassersportmöglichkeiten sowie ein Beachvolleyball-Feld und ein Cricket-Platz.

Gastronomie5,0
Das Essen war schlichtweg gesagt super. Das Buffet-Restaurant war mit seinen Leistungen im All Inklusive Angebot inbegriffen. Zusätzlich hat man noch ein A la carte Restaurant. Zwei Bars (Lounge- und Pool-Bar) bieten Cocktails mit landestypischen Alkoholika an. In der Lounge-Bar liegt eine All Inklusive – Getränkekarte aus. Daraus kann man sowohl alkoholische als auch anti-alkoholische Cocktails auswählen. Diese variieren in ihrer Qualität je nach Barkeeper und lassen sich auch nicht mit „Karibik-Cocktails“ vergleichen; sie sind aber genießbar ;-). Zusätzlich all inklusive sind Bier, Cola (jedoch nicht Cola light!), Fanta, Wasser, Soda, Fruchtsäfte (nicht frisch gepresst), Ginger Bier und lokale Alkoholika.
Die Speisen im Hauptrestaurant liegen in Buffet-Form vor. Zum Frühstück hat man die Auswahl zwischen mehreren Sorten Marmelade, Käse und Tomaten, hart gekochten Eiern, Rührei, nach Wunsch zubereitetem Omelett, warmen Würstchen, Gegrilltem, Bohnen und Speck, Curry-Gerichten, Egg-Hoppers, String-Hoppers, Frühstücks-Cerealien und Milch, Obst, süßen Teilchen, gesalzener und ungesalzener Butter, verschiedenen kleinen Brötchen, Baguette, Toastbrot … . Schwarzer Tee und Kaffee werden vom Personal serviert, zwei verschiedene Säfte sind vom Buffet erhältlich. Frisch gepresster Orangen-Saft ist gegen separate Rechnung erhältlich. Mittags und Abends ähnelt sich das angebotene Buffet: Es gibt sehr gute Salate, Brot, Butter, zwei verschiedenen Suppen, mehrere Curry-Gerichte in unterschiedlicher Schärfe (leider nicht ausgeschildert), Reis in allen Varianten, Vegetarisches, verschiedene Fleisch- und Fischgerichte, eine Pasta-Station mit zwei verschiedenen Nudelgerichten, … Des weiteren gibt es immer verschiedene Gerichte, welche vor Ort durch einen der Köche zubereitet werden. Ein Traum sind die süßen Nachspeisen. Torten, Kuchen, Cremes und Pudding, die ihres gleichen suchen. Daneben auch Banane oder Ananas in Karamell - Soße. Himmlisch … Ab und an gibt es auch Eis als Nachtisch. Die Gerichte wiederholten sich zwar nach einer Woche, es gab jedoch immer auch kleine Variationen. Die Menge der angebotenen Speisen wurde immer kontrolliert und bei Bedarf aufgefüllt. Auch gegen Ende der eigentlichen Essenszeiten waren noch genügend Gerichte vorhanden, so dass man nicht befürchten musste, dass man nichts mehr bekam. Zusätzlich kann man sein, wenn auch in geringerer Auswahl angebotenes Mittagessen in einem kleinen Gartenrestaurant in der Nähe des Swimmingpools einnehmen.
Einen großen Minuspunkt muss ich allerdings aufgrund der unzureichenden Obstauswahl geben. Es gab während unseres zweiwöchigen Aufenthaltes (jeweils früh, mittags und abends) nur (!!!) Ananas, kleine Bananen und Papaya mit Limettensaft. Ihr Geschmack und Reifegrad waren zwar hervorragend, trotzdem hat Sri Lanka eigentlich mehr zu bieten und dies wurde leider auch von unserem Reiseleiter bedauert. Obwohl zu der Zeit gerade Mangostinen und Rambutane geerntet wurden, so mussten wir uns diese selbst an einem Marktstand kaufen. Allein an Bananen gibt es über 20 verschiedene Sorten, daneben wachsen auf Sri Lanka auch Mango, Guave, etc. Da wäre eigentlich mehr zu erwarten gewesen.
Mittags und abends kann man auch zwischen weißem und rotem Hauswein auswählen. Weitere Weine, sowie besondere Kaffee-Spezialitäten sind gegen Rechnung erhältlich. Ansonsten sind die gleichen Getränke, wie an der Bar erhältlich. Auf Wunsch wird nach dem Essen auch normaler Kaffe oder schwarzer Tee serviert. Zusätzlich kann man nachmittags in der Lounge-Bar Kaffee, Tee und Kuchen zu sich nehmen.
Die Sauberkeit wurde auch stetes überprüft, so dass man ab und zu Personal mit Kehr-Ausrüstung antreffen konnte. Ebenso wurde auch am Buffet auf Sauberkeit geachtet. Der Küchenstil war wahrlich bunt gemischt (italienisch, englisch, deutsch, asiatisch), jedoch dominierte eine landestypische Richtung, was von uns sehr begrüßt wurde. Zusätzlich wurde am Wochenende ein abendliches BBQ im Innenhof angeboten, sowie eine besondere Eisbombe herein getragen. Man hat dabei leider das Gefühl, dass dies in erster Linie zur besonderen Unterhaltung der singhalesischen Wochenend-Gäste zelebriert wurde. Während des Aufenthaltes werden die Tische im Buffet-Restaurant nach Zimmer-Nummer verteilt und auch während der Wochenenden muss man nicht befürchten, dass seine Tisch an Wochenend-Gäste vergeben wird. Auch ohne Trinkgelder wird man zuvorkommend bedient. Leider wechselt das Personal, am besten, man gibt Trinkgeld direkt bei der Getränkebestellung. Ach … Im Hotel ist es gang und gäbe, dass jede Bestellung vom Hotelgast signiert wird, um eventuell Sonderwünsche in Rechnung zu stellen, aber auch einen Überblick über die Anzahl der ausgegebenen Getränke zu haben. Zu den Weinpreisen kann ich so nichts sagen, aber die Kaffee-Spezialitäten werden mit 475 Rupees und die frisch gepressten Orangensäfte mit 300 Rupees pro Glas in Rechnung gestellt. Des Weiteren wird gegen Rechnung auch Lobster angeboten und man hat pro Woche auch die Möglichkeit an einem Dinner auf einem Boot teilzunehmen. Hierfür wird man auf seiner Liege am Pool angesprochen.

Sport & Unterhaltung3,5
Vorneweg: Wer Animation sucht, der ist in diesem Hotel wirklich fehl am Platz!!! Es gibt keine Abendlichen Shows (zumindest während unseres Aufenthaltes nicht). Es gibt keine Disco und auch keinen Kinderclub.
Die angebotenen Sportarten haben wir nicht in Anspruch genommen. Wir haben jedoch mitbekommen, dass an Sport Beach-Volleyball, Wasser-Rugby und Cricket angeboten werden. Weitere Wassersport-Möglichkeiten werden durch den Club Intersport Center angeboten. Einen Fitnessraum besitzt das Hotel angeblich auch. Ein Billardtisch steht in der Lounge-Bar.
Das Ayurveda Zentrum bietet verschiedene, auch mehrtägige Programme an. Wir haben uns gegen Ende unseres Aufenthaltes für eine Ganzkörper-Massage mit Kräuteröl, sowie einem anschließendem Dampfbad und abschließendem Kräuterbad entschieden und können diese Behandlung nur wärmstens empfehlen. Für 3500 Rupees (etwa 24 Euro) wird man eineinhalb Stunden lang verwöhnt. Klasse und vor allem sehr entspannend.
Am Wochenende treten eine Live-Band, ein Karaoke-Animateur sowie ein Saxophon-Spieler auf, was in erster Linie der Unterhaltung der Wochenendgäste dient.
Ab und an werden im Innenhof Kunsthandwerke zum Kauf angeboten. Diese erweitern somit das Angebot der Läden im Unter-Geschoss des Hotels. Zugang zum Internetraum lässt sich über die Rezeption bekommen; wir haben diesen Service nicht genutzt und können so auch nichts über die Preise sagen.
Der Strand ist breit und im Grunde genommen sehr sauber. Nur ab und zu werden Badeschuhe und Plastikflaschen angespült. Diese sind aber eines genaueren Blickes durchaus würdig, da diese schon sehr lange im Wasser treiben und somit von einer Vielzahl von Tieren besiedelt sind. So haben wir die witzige Erfahrung gemacht, dass jeder im Wasser treibende Badeschuh von einer Krabbe bewohnt wird ;-). Am Strand ist man auf sich alleine gestellt, da es nicht erlaubt ist, hoteleigene Badetücher hinaus zu tragen. Am Strand selbst stehen keine Schirme und auch keine Liegestühle zur Verfügung. Zum Abduschen besteht nur am hoteleigenen Swimmingpool die Möglichkeit. Der Swimmingpool des Hotels besteht aus einer Tiefwasser-Zone (2, 3 m) und aus einer flacheren Zone, welche aber nicht separat abgegrenzt ist. Am Pool selbst ist uns auch ein Lifeguard aufgefallen. Daneben gibt es im Sport Zentrum auch einen Pool für Wassersport. Die Pool-Bar steht etwas abseits in der Nähe des Swimmingpools. Um den Pool herum stehen einige Liegeschirme. Ansonsten findet man noch genug Schatten unter den herumstehenden Palmen und Pflanzen. Liegestühle stehen genug zur Verfügung. Diese werden auf Wunsch durch das Hotelpersonal mit Matten und auch mit Handtüchern ausgestattet. Wenn man eine zusätzliche Matte und auch ein zusätzliches Handtuch möchte, so wird einem der Wunsch prompt erfüllt und auch während des Aufenthaltes nicht vergessen. Toller Service, der von uns auch mit einem geringen Trinkgeld belohnt wurde. Der „Kinderspielplatz“ (im Grunde einige bunte Kunststoff-Geräte) liegt in der Nähe der Poolbar. Das Hotel besitzt auch einen Hauselefanten, der gegen eine Gebühr für eine Runde Elefantenreiten zur Verfügung steht. Mir tat das arme Tier furchtbar leid, da es die meiste Zeit an einen Baum gebunden wird. Aber als ich gesehen habe, wie schnell sich das Tier erschrecken und umdrehen kann, da fand ich es durchaus sinnvoll, zumal dies Tiere groß und kräftig sind.
Lesestoff, welcher von Gästen zur Verfügung gestellt wurde, ist in dem Raum mit den Reiseleiter-Informationen zu bekommen (in der Nähe der Rezeption).

Hotel5,5

Tipps & Empfehlung
Zu Allererst: Reisen durch das Land (jetzt nicht unbedingt in die Tamilen-Regionen) sind durchaus sicher. Es gibt vor den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und am Flughafen Körperkontrollen durch das Militär und auch an den wichtigsten Straßenabschnitten sind Check-Points durch das Militär gang und gäbe. So gesehen braucht man keine Sorgen zu haben.
Wer sich Entspannen und Stress bekämpfen will, der sollte unbedingt mal eine Behandlung im Ayurveda-Center mitmachen. Das investierte Geld lohnt sich auf alle Fälle.
Zu der Handy-Erreichbarkeit und den Kosten für Telefonate können wir nichts sagen.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis im Land ist unschlagbar gut. Nur muss man unbedingt und immer Handeln, Handeln und nochmals Handeln. Die Verkäufer schrauben ihre Preise bei Touristen in unverschämte Höhen. Dem muss man unbedingt entgegentreten. Ich hatte so dass Gefühl, dass man generell 70% runterhandeln muss. Zum Beispiel kostete eine Flasche guten Arrak am Flughafen etwa 6 Dollar. Diesen Preis habe ich auch nach langer Verhandlung im Spirituosenladen in Alutgama für die billigste Version von Arrak bekommen, da ich keinen Vergleich hatte. Da wäre noch mehr drin gewesen. Bedauernswert ist auch, dass man bei der Besteigung des Little Adams Peak im Rahmen der Bentota-Flusssafari von Kindern und Erwachsenen angebettelt wird und diese einen auch nicht alleine lassen. Erst der Hinweis, dass man kein Geld habe, ließ sie zu den nächsten Touristen weiterziehen. Auch am Markt von Alutgama wurde ich von einem Klein-Kind, welches an der Hand seiner Mutter lief, nach „Money, Money“ gefragt. So leid es einem auch tut: Bitte kein Geld geben, da die Kinder von den Erwachsenen zur Bettelei angehalten werden und stattdessen lieber eine gute Schulausbildung erhalten sollten. Wenn man etwas Geld behinderten oder invaliden Personen, welche an Märkten und Tempeln durchaus betteln, geben will, so eignen sich am besten Rupee-Münzgeld oder kleinere Scheine (10, 20 und 50 Rupees). Ich habe gelesen, dass in der Textil-Branche manche Frauen bis zu 14 h pro Tag für einen Tageslohn von 175 Rupees arbeiten und von einem Angestellten des Hotels habe ich erfahren, dass ein Monatslohn im Hotelgewerbe etwa 3500 Rupees beträgt.
Bei einem selbst organisierten Besuch von Alutgama gesellte sich ein Tuk-Tuk-Fahrer zu uns und ließ uns auch nicht alleine. Er konnte uns wunderbar den Markt mit den angebotenen Waren erklären und führte und auch zu einem Gewürzverkäufer (alles Verwandte von ihm ;-) und auf unseren Wunsch in den besagten Spirituosen-Laden. Am Ende haben wir sein Tuk-Tuk für die Rückfahrt ins Hotel benutzt und ihm eine geringes Trinkgeld obendrauf gegeben. Dies können wir auch weiterempfehlen.
Uns ist negativ aufgefallen, dass bei den Eintritten die Touristen benachteiligt werden. So müssen Einheimische in Pinnewela nur etwa 30 Rupees bezahlen, für Touristen beträgt der Eintritt 1000 Rupees pro Erwachsenem und 500 Rupees pro Kind. Wir hatten unseren Reiseleiter im Verdacht, dass er bei den Eintrittspreisen trickste und die Differenz in die eigene Tasche steckte. Beweisen konnten wir das aber nicht und auch wenn: Was hätte es uns gebracht? Touristenpreise hätten wir eh bezahlen müssen! Videokameras kosten übrigens extra 500 Rupees, Fotoapparate können kostenlos mitgeführt werde. In Kandy (Zahntempel) bezahlt man für einen Fotoapparat 150 Rupees!!! Des Weiteren verlangen die Mahmouts im Elefantenwaisenhaus eine Gebühr für Fotos und auch, wenn man die Elefanten paar Mal mit Wasser bespritzt – Lachhaft!!!
Was man nicht machen darf, dass ist vor Buddha –Statuen zu posieren und Fotos davon zu machen. Die Singhalesen verstehen dabei nicht den geringsten Spass!!! Man sollte in Tempeln sich angemessen verhalten. In unseren Kirchen erwartet man das ja schließlich auch!
An Mitbringseln aus Sri Lanka lassen sich Holzschnitzereien, Arrak, Gewürze und Ayurveda-Mittelchen aus den Gewürzgärten, Tee, Edelsteinschmuck, Sarees und T-Shirts mit Elefanten oder Sri Lanka-Aufdruck anführen.
Obwohl als beste Reisezeit für den Südwesten die Monate November bis März gelten, so haben wir Anfang August nur insgesamt eine Stunde Regen (aber RICHTGEN Regen !!!) während der 14 Tage gehabt. Ansonsten war bestes Wetter angesagt. Nur das Baden im Ozean war nicht ohne.
Was unbedingt mitgenommen werden muss, ist eine kleine Reiseapotheke (Antibiotische Salbe bei kleineren Schürfwunden, Pflaster, Immodium akut lingual, Schmerztabletten, Fenistil-Gel, Zovirax und Kaugummis gegen Reiseübelkeit – die Straßenverhältnisse bei Ausflügen sind doch sehr gewagt). Empfehlenswert ist auch der Abschluss einer Reise-Krankenversicherung, da uns im Notfall eine teure private Klinik in Columbo nahe gelegt wurde.
Von den Sandflöhen haben wir nichts mitbekommen. Auch von den Mücken wurden wir verschont. Wir hatten aber Autan, Anti-Brumm und Zitronella-Öl griffbereit.
Was unbedingt eingepackt werden muss, sind längere Oberbekleidungen und Hosen oder Röcke, die über die Knie reichen, da dies bei den Tempeln vorausgesetzt wird. Auch für die Dinner im Hotel ist angemessene Kleidung (lange Hosen für Männer) erwünscht, wird aber nicht so streng kontrolliert. Wenn man eine mehrtägige Rundfahrt durchs Land plant, da ist auch eine kleinere Reisetasche oder ein Rucksack angebracht, da man sein übriges Gepäck im Hotel lässt.

Hotelsterne sind berechtigt
Hotel entspricht der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr gut
Infos zur Reise
Verreist als:Familie
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im August 2007
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Eweline
Alter:31-35
Bewertungen:4
NaNHilfreich