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Maria & Matthias (31-35)
Verreist als Paarim September 2015für 2 Wochen

Gutes Hotel für all-inclusive Strandurlaub

4,7/6
Das Be Live Canoa ist ein gutes All-inclusive-Strandhotel. Wir haben schon in schlechteren Hotels gewohnt, aber auch schon in einem besseren, fast nebenan (Dreams La Romana).
Alles in allem waren wir zufrieden und hatten einen schönen Urlaub.
Die Gartenanlage ist sehr schön und wird gut gepflegt.
Es gibt viele Tiere (Schildkröten, Vögel, Enten, Hühner, Echsen usw.).
Die Zimmer, Restaurants, Bars usw. sind gut über die Gesamtanlage verteilt.
Während unseres Aufenthaltes (was an der Regenzeit/Nebensaison gelegen haben kann), verliefen sich die Gäste gut, es war überall genügend Platz.
Die allgemeinen Orte (Lobby, Bar, Restaurant, Pool usw.) waren gut in Schuss, sauber und uns fiel nichts beschädigtes oder kaputtes auf.
Als wir ankamen, bemerkten wir, dass sich die Balkontür unseres Zimmers nicht verriegeln ließ. Wir sagten beim Guest Service bescheid und trotz der fortgeschrittenen Stunde (20 Uhr oderso), wurde das am selben Abend noch repariert.
Der Safe ist sehr teuer (40 USD für die zwei Wochen oderso, weiß ich nicht mehr genau), ebenso wie Internetnutzung am Hotel-PC/WLAN (4 USD für 15 Minuten Internet am PC, fürs WLAN gibts nur blöde Pakete, mind. 25 USD für 25 Stunden, die jedoch nur innerhalb von 6 Tagen zu nutzen sind). Vor allem die Internetkosten fanden wir unverschämt.
Dann lieber aus dem Hotel raus, 400 m nach links gehen, da gibt´s Karina´s Laden, dort kostet das Internet ein Viertel (allerdings nur am PC vor Ort nutzbar, kein WLAN) und Souvenirs, Briefmarken und Snacks sind dort auch deutlich günstiger als in den Hotelshops.
Aber immerhin gibt es Hotelshops, die gut ausgestattet sind (über die Apotheke direkt im Hotel waren wir sehr dankbar).
Die Gäste während unserer Reisezeit waren vor allem deutsch und italienisch, ein paar Franzosen und vor allem am Wochenende Dominikaner waren auch da.
Es waren recht viele junge Pärchen, auch ein paar Familien mit Kindern, recht wenige ältere Gäste.
Ungünstig fanden wir, wie viele Verkäufer vor Ort waren und, dass diese teilweise aufgrund ihrer Uniform kaum vom Hotelpersonal zu unterscheiden waren.
Es gab drei Mal die Woche Souvenirstände auf dem Hotelgelände, Damen die für den Hotel-Spa warben, diverse Tour-Promoter mit rosa Shirts, Angestellte in brauner Hoteluniform, die einen für eine Mitgliedschaft im Hotel anwerben wollten und hierfür gratis Geschenke versprachen (um das nächste Mal dort günstiger wohnen zu können), am Strand waren auch noch externe Promoter für Touren und Souvenirverkäufer.
Wir haben uns nie unsicher gefühlt, es sind immer genug wirkliche Angestellte und Security-personal um einen herum, aber manchmal haben diese ganzen Verkäufer, die dauernd was von einem wollten, schon arg genervt.

Lage & Umgebung5,0
Das Hotel liegt an einem ganz schönen Palmenstrand, direkt hinter dem Pool beginnt der Strand und dann das sehr flache Meer.
Der Sand am Strand wurde irgendwie aufgeschüttet oderso: an einigen Stellen wurde er schon abgetragen, sodass man Betonklötze sieht, in denen die Strandschirme befestigt sind u.ä., größere Steine liegen auch herum.
Zum Baden fanden wir ungünstig, dass an den meisten Stellen pieksige Steine, Korallen und einfach unebener Boden ist - Badeschuhe sind empfehlenswert.
Vom Flughafen Punta Cana hat der Transfer glaub ich eine dreiviertel Stunde gedauert, aber das hängt ja auch von der Anzahl der abzuklappernden Hotels ab (bei uns wenig).
Das Hotel liegt recht abgelegen zwischen anderen Hotels.
Es gibt aber in der Nähe eine Disco, zu der auch ein Shuttle fährt.
400 m entfernt liegt wie gesagt ein günstiger Shop, das fanden wir praktisch.
Kurz dahinter kommt ein kleiner Ort (Dominicus Americanus), in dem mehr Läden, Cafe´s etc. sind.
Das nächste Dorf wäre dann Bayahibe, da braucht man den Bus oder das Taxi hin. Lohnt aber nicht: viele Touri-Bootstouren starten dort, ansonsten ist dort nichts von dem verschlafenen Fischerdörfchen zu sehen, das im Reiseführer beschrieben wurde.
Taxis vom Hotel zur nächsten Stadt (La Romana) kosten ca. 35 USD für eine Tour (also doppelt so viel für hin und rück).
Wir haben uns einfach vorm Hotel an die Straße gestellt, da hupen einen dann die Minibusse an und fragen, ob man mitfahren möchte, nach Bayahibe.
Kostet ca. 1 € pro Tour.
In Bayahibe sind wir dann in einen anderen Minibus nach La Romana umgestiegen. Diese fahren regelmäßig (alle 20 Minuten), werden aber wirklich vollgestopft mit Fahrgästen. Man fährt dann mit den Einheimischen, mit dominikanischer Klimaanlage (Fenster auf) ca. eine gute halbe Stunde nach La Romana, kostet ca. 1,50 € pro Tour.
In La Romana gibt es einen netten Hauptplatz, einen größeren Souvenirladen und den riesen Supermarkt/Shoppingmall. (Da haben wir vor allem Rum für die Hälfte des Hotelpreises gekauft, bisschen Knabberkram usw.)

Zimmer4,0
Unser Zimmer war gut: zwei große Betten, kleiner Kühlschrank, moderne Klimaanlage, Kaffeemaschine, genug Steckdosen, Flachbild-TV, Balkon.
Zimmer und Bad waren von der Größe her völlig ausreichend.
Die Einrichtung unseres Zimmers (Standardzimmer) war etwas in die Jahre gekommen, sowohl vom Stil, als auch was Abnutzungserscheinungen an den Möbeln betrifft.
Wie üblich in solchen Urlaubshotels, waren die Matratzen recht weich und die Zimmertüren sehr laut beim öffnen uns schließen. Ansonsten empfanden wir die Zimmer aber als nicht so hellhörig, wie in manch anderen Hotels.
Zimmertyp:Doppelzimmer
Zimmerkategorie:Standard
Ausblick:zum Garten

Service4,0
Die Servicequalität war durchwachsen.
Manchmal wurden wir im Restaurant eine Viertelstunde lang gar nicht beachtet, bis wir selber jemanden heran gerufen haben, manchmal an der Bar eine halbe Stunde lang nicht bedient.
Manche Angestellte waren aber auch immer sehr schnell und sehr freundlich (der junge Benjamin im Restaurant war vor allem äußerst zuvorkommend und höflich).
Fast alle Angestellte waren sehr freundlich, viele auch für ein Späßchen zu haben, nur zog sich die Bestellung durch die karibische Gelassenheit manchmal sehr lange hin.
Das Servicepersonal sprach gut spanisch und englisch, einige auch deutsch, italienisch oder französisch.
Das Zimmermädchen hat nicht gut gearbeitet, aber es war auch nicht katastrophal: grobe Reinigung gab es jeden Tag, einige tote Ameisen blieben jedoch über eine Woche hinweg auf der Ablage im Bad liegen. Frische Handtücher gab es oft erst gen Abend, sodass wir manchmal nachmittags vom Strand kamen, duschen wollten und keine Handtücher in unserem Bad vorhanden waren. Auf Nachfrage erhielt man aber alles, was man brauchte.
(Wir gaben anfänglich großzügig Trinkgeld, dann jedoch nicht mehr.)
Wir haben die Ärztin im Hotel aufgesucht, welche sehr freundlich war, sehr gut englisch sprach und uns ihre Leistung, da es nur um eine kurze Konsultation ging, nicht einmal in Rechnung stellte.

Gastronomie5,0
Es gab ein Hauptrestaurant, in dem es immer Frühstück, Mittagessen und Abendessen in Buffetform gab.
Es gab hier immer sehr viel Auswahl einheimischer und internationaler Speisen, auch wenn manche schon kalt oder nicht so lecker waren (Rührei immer sehr flüssig, Fleisch sehr zäh usw.).
Zu jeder Mahlzeit gab es verschiedene Sorten tropisches Obst, das fanden wir toll, und morgens frisch gepresste Säfte.
Zusätzlich gibt es eine Snackbar am Strand und einige Spezialitätenrestaurants, von denen man 3 pro Woche gratis fürs Abendessen nutzen kann (Gourmet, mexikanisch, brasilianisch, japanisch, ein italienisches am Veraclub).
Direkt am Strand stehen ein paar Tische, dort darf man jedoch nur gegen Aufpreis essen (muss man vorher reservieren - ein Steak 20 USD, ein Lobster 35 USD usw.).
Beim Brasilianer gab es "Rodizio", die Kellner sind also mit Grillspießen rumgegangen, von denen sie einem am eigenen Tisch das Fleisch abschnitten, das man haben wollte. Wir kennen Rodizio/Churrasco aber aus Südamerika und einem guten Berliner Restaurant und müssen sagen: die Fleischqualität ist im Be Live Brasilianer echt schlecht. Wir haben fast alles nur gekostet und den Rest liegen lassen. Es war zäh und trocken, also sowohl die Produktqualität schon schlecht, als auch dann noch schlecht zubereitet. Damit der Gast das nicht merkt, wurde das Fleisch in unfassbar viel Knoblauch getränkt. Dieses Restaurant hat uns wirklich enttäuscht. (Haben wir auch von mehreren anderen Gästen so gehört.)
Der Japaner war gut: Live-Cooking am Tisch mit 12 Gästen, war lecker und unterhaltsam.
Der Mexikaner war auch schön, das Restaurant liegt am Strand, man erhält diverse leckere Dips zu Salat und Nachos und eine Hähnchen-Fajita - lecker und reichhaltig.
Im Gourmet-Restaurant war es auch lecker, die Speisen wurden schön angerichtet, war mal was anderes. (Man sollte jedoch nicht mit dem Standard eines deutschen Sternerestaurants rangehen.) Hier wurden unsere Getränke jedoch beide Male nicht aufgefüllt.
Es gab eine Bar an der Lobby, die rund um die Uhr auf hatte, dort auch eine Café-Bar mit Espresso, leckerem Eiskaffee usw..
Die Poolbar war u.a. mit Swim-up-Bereich und eine Strandbar gab es.
Die leeren Becher wurden am Pool und Strand regelmäßig weg geräumt, zum Getränke bestellen musste man jedoch meist selber zur Bar laufen. (Was uns bei zwei Wochen essen und faul am Strand rumliegen nicht so gestört hat.)
An den Bars musste man sich ein wenig überraschen lassen, welche Getränke es dieses Mal gerade gibt und welche nicht und auch, wie der selbe Cocktail denn dieses Mal schmeckt.
Die Restaurants und Bars erschienen uns sauber. Allerdings sind sowohl die Snackbar, als auch das Hauptrestaurant offen gebaut, sodass immer wieder Vögel an den Speisen hockten, die sehr weit außen waren, und sich von diesen bedienten.
Das sah zwar niedlich aus, fanden wir aber unhygienisch. An unserem letzten Tag lag dann ein Stofftuch auf dem Brotkorb im Hauptrestaurant, damit die Vogel nicht mehr rankamen, mal sehen, ob sich das hält und zur Lösung des Problems beiträgt. In der Snackbar haben die Krähen aber bis zuletzt die Torten angeknabbert.
Wir haben immer mal Trinkgeld gegeben, das war aber angenehmerweise nicht entscheidend, um bedient zu werden.

Sport & Unterhaltung5,0
Wir haben kaum an Freizeitangeboten teilgenommen, daher hier nur ein paar kurze Eindrücke:
Die Animation hat tagsüber vielfältiges Programm angeboten, dem man jedoch auch ganz gut entfliehen konnte, wenn man wollte.
Nachmittags nervte uns etwas, dass von Strand und Pool sehr laut verschiedene Musik schallte.
Was wir frech fanden war, dass im Katalog mit gratis Segelkatamaran und Kajak fahren geworben wird, aber wenn man dann vor Ort fragt, muss man erstmal für 40 USD zahlen für eine Übungsstunde (egal, ob man das schon längst kann).
Schnorcheln konnte man wohl ganz gut, hat ein paar Fische gesehen, je nachdem wie aufgewühlt der Sand so war.
Abends gab es täglich wechselnd eine andere Show, wir haben nur die Circus-Show gesehen, die war toll!
Externe, richtig gute Artisten mit Trapez und allem und ein bombastische Feuer-Show - sehr zu empfehlen!
Fängt leider erst um 22 Uhr an, was uns schwer fiel, da es da nach unserer deutschen Zeit ja schon 4 Uhr morgens war.
Die Liegen an Strand und Pool waren in Ordnung, es waren immer welche frei. Nur Schatten zu finden, war manchmal schwierig, wenn man erst vormittags kam.
Uns scheint es doch viele Liegenreservierer gegeben zu haben...

Hotel5,0

Tipps & Empfehlung
Man sollte auf jeden Fall genug Anti-Mücken-Mittel mitnehmen, zumindest im September sind davon zahlreiche, hungrige Exemplare vorhanden.

Wir hatten über unseren Reisveranstalter / Dertour den Ausflug "Eco Caribe" gebucht, der uns gut gefallen hat.
Hierbei haben wir die Kathedrale und den Markt von Higüey besucht, uns von einer Santería/Voodoo-Priesterin segnen lassen, waren auf einer Finca mit unfassbar viel verschiedenen tropischen Pflanzen (Mango, Avocado, Maracuja, Kakao, Kaffee, Tabak, Ananas, Kokos, Bananen, Sternfrucht, Vanille usw.), haben in einem kleinen open-air-Restaurant direkt am einsamen Strand lecker gegessen und konnten dort am Strand auch eine Viertelstunde ausreiten.

Wir hatten auch überlegt, mit Delfinen zu schwimmen, das kostete aber über 130 € für ne halbe Stunde schwimmen, Und dort darf man nichtmal selber Fotos machen, sondern Kameras sind verboten und man muss Fotos von diesem Erlebnis teuer dort im Park erwerben...

Das Künstlerdorf Altos de Chavón ist ganz hübsch und lohnt einen Ausflug. Das hatten wir letztes Jahr angeschaut.

Hotelsterne sind berechtigt
Hotel entspricht der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Angemessen
Infos zur Reise
Verreist als:Paar
Kinder:Keine Kinder
Dauer:2 Wochen im September 2015
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Maria & Matthias
Alter:31-35
Bewertungen:5
NaNHilfreich