Monika (46-50)
Verreist als Freundeim November 2015für 1 Woche

Für eine Woche geht's.

3,0/6
Hotel in schöner Lage und mit einem großen Pool (um die 35 Meter), einem eher kleinen Standabschnitt mit einem langen Steeg ins schwimmtiefe Wasser.

Lage & Umgebung1,0
Zur rechten Seite des Hotels reichen geschlossene Hotels, unbewohnte Apparmentanlagen, ausgeschlachtete Immobilien und Rohbauten soweit das Auge reicht.
Zur linken schließen weitere bewirtschaftete Hotels an mit trocken gelegten Poolanlagen die einen verwahrlosten Eindruck machen.
Die Diving-Station des Hotels macht einen verlassenen Eindruck. Am Ende des Steegs liegen Motorboote mit dem Charm von Seelenverkäufern, die ich noch nicht mal für einen geschenkten Schnorchelausflug betreten hätte.

Zimmer3,0
Die verbauten Materialen sind hochwertig und könnten eigentlich eine 5 Sterne-Bewertung rechtfertigen, wenn sie nicht so dilettantisch montiert und nicht so ekelig versifft wären. Hier haben sich die Beläge von mehreren Jahrzehnten angehäuft, die schon bei Erstbezug des Zimmers unangenehm müffeln. Wenn das Bad dann benutzt wurde, also Raumluftfeuchtigkeit durchs Duschen etc. entstanden ist, wird`s arg. Wir haben uns daraufhin Zitronenscheiben organisiert und zahlreich im Bad verteilt. Dann gings.
Zimmertyp:Doppelzimmer
Zimmerkategorie:Standard
Ausblick:zum Meer/See

Service4,0
Hier wird rund um die Uhr hinter der russischen, asiatischen Gästeschaar hergeputzt, so dass der Aufenthalt in diesem Hotel zumutbar bleibt.
Von den Roomboys läßt man sich am besten nur die Handtücher anreichen. Hier wurde seit Jahren nur um den Dreck herumgewischt.

Gastronomie4,0
Super Nespresso-Cafeautomat, der auch funktionierte.
Wechselndes Obstangebot.
An warmen Speisen gab es täglich dasselbe. Nichts besonderes, man wird satt, mehr sollte nicht erwartet werden.
Wahnsinns Lautstärke zu jeder Mahlzeit im Speisesaal.

Sport & Unterhaltung1,0
Die Animation ist russsisch und entsprechend suboptimal.

Hotel5,0

Tipps & Empfehlung
Super Kitespot. Gelegentlich hauen die Russen einem aber ihr Material ins Kreuz.
Auf dem Flughafen von Hurghada wird seit dem Absturz der Russenmaschine das Handgepäck mit besonderer Aufmerksamkeit gecheckt. Vor uns wurde ein Hobbyfotograf auseinander genommen. Das nackte Gehäuse durfte er wieder einpacken. Akkus wurden einkassieret. Das ganze Prozedere hat ca. drei Mal solange gedauert wie noch im Juni 2015.

Hotelsterne sind berechtigt
Hotel entspricht der Katalogbeschreibung
Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher schlecht
Infos zur Reise
Verreist als:Freunde
Kinder:Keine Kinder
Dauer:1 Woche im November 2015
Reisegrund:Strand
Infos zum Bewerter
Vorname:Monika
Alter:46-50
Bewertungen:12
NaNHilfreich