• companera08
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    geschrieben 1223812681000

    Hallo!

    Wir planen für die Sommerferien 2009 einen ca. 2-wöchigen Urlaub in Neuengland und New York City und zwar mit dem Wohnmobil. Wir haben uns schon ein bissel überlegt wie wir fahren wollen, aber noch nichts konkretes, deshalb hoffe ich auf eure Tipps! Jedenfalls möchten wir in Boston landen und dort nach ca. 2 Tagen das Womo übernehmen und dann die Küste hochfahren, die White Mountains sollen dabei sein und am Schluß dann noch ein paar Tage New York. Wir haben noch keinerlei Erfahrung mit Wohnmobilreisen. Es wäre daher toll, wenn uns jemand Tipps zu ebendiesem Reisen und zu tollen Campingplätzen geben könnte.

    Vielen Dank schon mal!! :D

  • usa59
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    geschrieben 1223909472000

    Hallo,

    in Boston solltet Ihr mindestens 2 Tage bleiben. -John Hancock Tower;Der "Freedom Trail" (ein markierter Rundweg, der am Common beginnt) erschliesst den historischen Teil der Stadt. Er führt durch die Altstadt zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten rund um die amerikanische Unabhängigkeitsgeschichte. -Rekonstruktion des "Boston Tea-Party-Schiffes".-Quincy Market , sehr sehenswerte alte Markthallen, hier gibts eine sehr gute Pinacolada. In der Kirche der "Christlichen Wissenschaften" befindet sich ein raumhoher Globus aus buntem Glas-einfach gigantisch ( keine Angst, hier will dich keiner bekehren).Und mit der U-Bahn solltet Ihr nach Cambridge zur Harvard-Universität fahren. Am Hafen gibts ein Restaurantschiff mit hervorragenden Lobster,so als krönender Abschluss des Boston-Besuches!

    In Plimouth: das Plimouth Village ( so eine Art Freilandmuseum, das Einem ins 16.Jhd. entführt).. "Cap Cod" Ort der Reichen und Schönen, ebenso "Martha`s

    Vineyard" und" Nantucket" solltet Ihr Euch anschauen; Für Strandliebhaber gibts hier auf der Halbinsel lange feine Sandstrände mit hohen Dünen. In Newport stehen wunderbare Herren-bzw.-Sommerhäuser. Am besten haben uns das" The Breakers" und das" Marble House "von den Vanderbilts gefallen. Ausserdem ist die" Hammersmith-Farm", die Sommerresidenz von J.F.Kennedy und Jackie sehr interessant. Hier wuchs Jackie auf und feierte hier Ihre Hochzeit mit JFK.

    Wir sind von der Küste weiter nach Kanada gefahren. In den "White Mountains" haben wir uns den "Lake Winnipeesaukee" angeschaut und eine schöne Bootsfahrt unternommen. Dann ging es über "New Hampshire" nach Kanada. Ich denke wenn Ihr noch "New York" anschauen wollt, sind 2Wochen schon knapp. In NY waren wir 5Tage von früh bis spät unterwegs.Vielleicht überlegt hier mal NY als Städtetrip extra zu machen ?!

    Wenn Ihr die Tour mit dem Womo machen wollt, rechnet für die Übernahme,etwas nach putzen, Koffer auspacken, einräumen und einkaufen

    und Fahrt zum Campingplatz einen Tag ein. Wir haben schon 8 Womo-Touren durch USA und Kanada gemacht,und haben da so unsere Erfahrungen gesammelt. Ich meine ein Womo mieten,für evtl. 1Woche, die Euch nach Boston und NY bleibt ist zu aufwendig. Ich würde einen Mietwagen nehmen und von Hotel zu Hotel fahren. Haben wir im Osten auch schon gemacht, ist überhaupt kein Problem.

    Ich wünsche Euch viel Spass bei der weiteren Planung

    LG aus Franken

    Karin

  • tigernini
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    geschrieben 1223934371000

    Bei nur 2 Wochen inkl. NYC & Boston würde ich auf ein Wohnmobil verzichten und stattdessen einen Leihwagen nehmen. Gerade die Entferungen dort im Nordosten sind nicht so riesig als das man unbedingt ein WoMo bräuchte, in den Städten ja sowieso schon nicht.

    Es gibt zwar auch einige Leutchen die dort mit WoMo unterwegs sind, daß sind dann aber eher die Rentner Amis mit ihren riesigen RVs und Auto hintendran.

    In den Sommerferien ist allerdings dort oben überall viel los, denn viele fahren nach NH oder ME weils dort nicht so schwül und heiß ist. Ebenso siehts mit Cape Cod und den Inseln aus. Also so oder so, auf jeden Fall rechtzeitig buchen.

  • Siesingtimauto
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    geschrieben 1224712570000

    Hallo,

    2 Wochen sind m. E. viel zu kurz, wenn möglich hängt mindests eine Woche dran, es gibt eine Menge zu sehen und gerade wenn man mit dem WoMo unterwegs ist viele schöne Plätze, an denen man bleiben möchte - in den White Mountains sowieso. Wir haben gerade 3 Wochen WoMo ab/bis New York hinter uns und wünschten, wir hätten eine Woche mehr genommen. Vor allem wenn man lieber Nebenstrecken fährt, ist ein Durchschnittstempo von ca. 35 Meilen pro Stunde recht realistisch (ohne Pausen). Wer nicht den ganzen Tag mit fahren verbringen will, kommt also nicht weit.

    Für die letzten Tage in New York empfiehlt sich der Stellplatz der "Liberty Harbour Marina" in Jersey City. Der ist zwar recht teuer (aktuell 60 $ je Nacht, möglicherweise in der Hochsaison mehr) aber immer noch billiger als ein Hotelzimmer. Die Sanitäranlagen sind sehr sauber und es hat eine nette "Strandbar" mit ordentlichen Cocktails und einer tollen Sicht über die erleuchtete Skyline von Manhattan. Mit dem Wassertaxi direkt ab Stellplatz kommt man ruckzuck nach Manhattan/Südspitze. Vorherige Reservierung ist allerdings sehr empfehlenswert, die Anzahl der Stellplätze ist begrenzt.

    Aber: nehmt um Himmels Willen kein WoMo von Cruise America !!!!!

    Wir hatten uns aus logistischen Gründen diesmal gegen El Monte entschieden und es trotz vorheriger Warnung eines Freundes (ein recht begabter Hobbyschrauber - mit ein paar Werkzeugen aus dem Baumarkt hat der sein RV von CA selbst am Fahren gehalten) mit Cruise America versucht - nie wieder!!

    Mängel des Mobils:

    1. Die Aufbaubatterie war alt, schwach und auf gequollen - eine Nacht ohne Hookup war nicht möglich. Wenn man nicht alle 3-4 Stunden durch Laufenlassen des Motors die Batterie wieder auflud stand man morgens ohne Strom da = keine Wasserpumpe = kein Kaffee = keine Toilettenspülung usw.

    2. Die Matratze war ein Folterinstrument - bei jeder Bewegung stachen einem die Sprungfedern in die entsprechenden Körperteile und ich kann Dir versichern, das Ding hatte enorm viele Sprungfedern

    3. Schubladen und Schranktüren gingen während der Fahrt auf, daher mußten sie leer bleiben oder man mußte alles wieder aufklauben - bis zum nächsten Mal

    4. Das Oberlicht im Heck ging während der Fahrt auf - wir mußten es mit einem Seil zubinden.

    5. Die Bremsen schliffen Metall auf Metall, Beläge waren nicht mehr vorhanden

    6. Der CD-Player funktionierte nicht

    7. Die Dusche war undicht und bei Benutzung gab es eine Überschwemmung mit anschließendem Feudelzwang

    Wie ich inzwischen bei "Dooyoo" nachlesen konnte, ging es anderen Mietern von Cruise America teilweise noch schlimmer als uns. Deren WoMos waren auch noch verdreckt oder hatten Motorschäden oder es regnete durch oder sonstwas. Deren Hotline kann man total vergessen, das ist reine Zeitverschwendung. Solltet Ihr dort schon gebucht haben macht Euch auf alles gefaßt und lest die Beurteilungen bei Dooyoo, damit Ihr wißt, was auf Euch zukommen kann.

  • Siesingtimauto
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    geschrieben 1224713227000

    Ach ja noch ein Reise-Tip:

    Falls Ihr in die Nähe von Endicott (im Staat New York, an der Grenze zu Pennsylvania) kommt: Dort gibt es etwa 20 Meilen nördlich den "Pine Valley Campground" mit ausgesprochen nettem Service und sehr schönen Stellplätzen, wahlweise im Schatten hoher Bäume oder in der Sonne am See. In Endicott selbst gibt es das "Bear Dawg Diner" und das ist ganz sicher ein heißer Tip, wenn man das alte Diner-Amerika sucht. Das Essen ist einfach köstlich und sehr preiswert und die Wirtsleute sind absolut nette Typen. Wenn Du höflich fragst, kannst Du sogar eine Kaffeetasse zum Mitnehmen bekommen. Wir haben alle drei eine gekriegt und zwar umsonst.

  • companera08
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    geschrieben 1224940946000

    Hallo,

    vielen Dank für die zahlreichen Tipps!!

    Ich habe auch schon davon gehört, dass Cruise America nicht zu empfehlen ist.

    Wo man eigentlich nur Gutes hört ist von Roadbear.

    :kuesse:

  • usa59
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    geschrieben 1225114956000

    Hallo,

    wir waren im September 4 Wochen mit dem Womo unterwegs. Haben bei RoadBear in Las Vegas übernommen. Leider können wir die allgemeine Zufriedenheit mit dem Vermieter nicht bestätigen. RoadBear ist auf alle Fälle besser als Cruise America, die wurden im Laufe der Jahre immer schlechter, aber überzeugt haben sie uns auch nicht. Technische Mängel am Fahrzeug die unterwegs auch nicht beseitigt werden konnten zum Einen. Zum

    Anderen war das Fahrzeug nur auf den ersten Blick halbwegs sauber. In den Schränken wurde schon lange nicht mehr sauber gemacht. Auch das Geschirr lud nicht zum Essen ein. Wir haben erstmal 2 Stunden geputzt und gespült. Das Bett ist absolut nicht für Menschen mit Rückenleiden geeignet. Dünne , weiche Matratze, man lag auf dem Holzbrett. Abhilfe haben wir nach Tipp eines anderen RoadBear-Fahrers geschaffen in dem wir uns im Outdoor-Laden je 3 Isomatten mit Noppen gekauft haben. Die Schränke über der Sitzgruppe kann ein normal grosser Mensch nur erreichen, wenn er sich auf die Polster stellt, so sahen sie auch aus. Schmutzig und verfleckt.

    Also, wenn Ihr jung und agil seit o.k., aber wie gesagt für Rückenkranke nicht empfehlenswert. Dies war bereits unsere achte Womo-Tour durch die USA und nach vielen Gesprächen mit anderen Reisenden, haben wir festgestellt, das es mittlerweile keine grossen Unterschiede zwischen den Vermietern mehr in Bezug auf Qualität und Service gibt. Egal ob El Monte, Moturis u.a., sie lassen alle zu wünschen übrig. Wenn man dieses wunderschöne Land mit dem Womo bereisen will muss man sich im klaren sein, das man Abstriche machen muss. Dies gilt unseren Erfahrungen nach aber nur für die USA. In Kanada, Neuseeland und Südafrika haben wir Fahrzeuge in Top-Zustand bekommen.

    Lasst Euch aber bitte von meinem Bericht nicht die Freude verderben. Vielleicht habt Ihr ja Glück (evtl. andere Reisezeit , andere Übernahmestation wäre es ja sowieso )und das Womo ist in Ordnung. Ansonsten stellt Euch auf die Gegebenheiten ein, denn die USA ist auf jedenfall mehrere Reisen wert.

    LG aus Franken

    Karin

  • treets
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    geschrieben 1225721353000

    Hallo,

    wir waren 2005 für 2 Wochen in Neuengland und haben auch in

    Boston begonnen, sind dann rauf nach Maine, New Hamphire und

    Vermont gefahren und wieder zurück nach Boston, jedoch mit einem Leihwagen und haben in Motels gewohnt, die wir bis auf die ersten 2 Nächte direkt vor Ort gebucht haben.

    Bei der Überlegung ob Ihr ein Wohnmobil nehmen wollt,

    solltet Ihr den Kostenfaktor nicht außer Acht lassen.

    Fragt nach, wieviel Sprit das ausgesuchte Wohnmobil verbraucht,

    da die Spritkosten einen nicht unerheblichen Faktor ausmachen

    werden.

    Hinzu kommen ja noch die Kosten der Campingplätze.

    Alternativ könnt Ihr ja grob die Kosten für einen Mietwagen

    und Motelunterkünfte ausrechnen.

    Danach würde ich entscheiden.

    Viel Spaß bei Eurer Planung

    Treets

  • Yukonhampi
    Dabei seit: 1225324800000
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    geschrieben 1225726737000

    @companera

    Also 14 Tage WoMo und dann noch Tage in New York und ev. Bosten, so hast du dann nur ca. 1o Tage das WoMo. Dann fallen auch noch der Uebernahme -und Abgabetag weg.

    Fact: unter diesen Umständen würde ich die Reise mit PW/Motel resp.B&B planen, oder bist Du ev. mit Kindern unterwegs?

    @USA59

    Dass Du mit Road Bear das eine Mal nicht so zufrieden warst, kann natürlich auch bei diesem, meiner Meinung besten Vermieter in den USA, passieren.

    Habe Road Bear schon 5 x angemietet, auf verschiedenen Stationen, war auf jeden Fall immer Top. Das Schweizer Management bürgt normalerweise für Qualität und Super-Service.

    Dass CA im allgemeinen die am schlechsten gewarteten Fahrzeuge und Service, bietet, hat sich ja unter der WoMo Fraktion schon längst herumgesprochen.

    El Monte geht einigermassen noch i.O., Moturis gibst es unterdessen nicht mehr.

    Dass es keine Qualitätsunterschiede unter den WoMo Vermietern mehr gibt, kann ich nicht unterstützen.

    Yukonhampi

  • Yukonhampi
    Dabei seit: 1225324800000
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    geschrieben 1228240485000

    Hallo

    Kann deinen Link nicht öffnen!

    Gruss

    Yukonhampi

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