• Lind-24
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    Zielexperte/in für: Berlin
    geschrieben 1458766295000

    2 Übernachtungen für je Bryce und Zion ist schon Luxus, 3 in der gesamten Summe geht auch.

    LG

    Bine

    Urlaubstage sind die Oasen in der Wüste des Alltags
  • Gunnar1234
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    geschrieben 1458843728000

    Je zwei Übernachtungen für den Bryce Canyon und für den Zion NP sind absolut kein Luxus, sondern erfoderlich, um die Highlights zu sehen. Falls man Wandern möchte, benötigt man länger. Japaner "schaffen" hingegen beide Parks in drei Stunden. Ich bin aber kein Japaner.

    Wir haben im Bryce Canyon den Amphitheater-Bereich am Nachmittag des Ankunftstages und dann am nächsten Morgen besucht. Man benötigt für die zahlreichen, sehr lohnenden Aussichtspunkte einige Zeit. Es empfiehlt sich, morgens die Viewpoints des Amphitheater-Bereichs zu besuchen, da ab spätestens 11.00 Uhr die Reisebusse dort eintreffen und ihre zappeligen Japaner-Gruppen ausschütten.

    Danach fährt man bis zum Ende des Parks durch zum Rainbow Point durch. Dorthin fahren die Reisebussen zumeist nicht. Auf dem Rückweg kann man dann bequem die ausschließlich rechts gelegenen weiteren Viewpoints ansteuern.

    Ach ja, den Wasserfall und die kleine Grotte sollte man auch nicht verpassen.

    Am Bryce Canyon beginnt die Rodeo-Saison sehr früh, oft schon Ende Mai. Das "Bryce Canyon Country Rodeo" ist sehr zu empfehlen. Das Rodeo findet Mittwoch bis Samstag um 19.00 Uhr statt, 12 $ Eintritt. Wir waren um 18.15 Uhr da und hatten ganz vorne tolle Plätze.

    Für den Zion NP hatten wir zwei Übernachtungen in Springdale, das war perfekt. Am Ankunftstag kann man den sehr schönen Highway 9 abfahren und dann den vollen Tag für den Park selbst nutzen. Von Springdale aus besteht ein sehr praktisches Shuttlebus-System von nahezu allen Hotels zum Parkeingang (kein Entgelt). Im Park selbst verkehren im Sommer ebenfalls Shuttlebusse, die häufig fahren und zumindest im Juni selten überfüllt waren.

    Als Spaziergänger haben wir dann mit dem Shuttlebus im Zion NP Folgendes angesteuert:

    1. Weeping Rock

    Gleich morgens zum Weeping Rock, einer überhängenden Felswand, von der Wasser rinnt. Ein ganz herrlicher Ort mit toller Aussicht. Morgens hat man die Chance, dass man dort allein ist. Kurzer, etwas ansteigender Spaziergang (etwa 800 m).

    2.Big Bend

    Danach zum Big Bend: Lookout mit schöner Aussicht. Foto-Spot.

    3. Temple of Sinawava

    Hier geht es zum Ende des Tals. Weiter Weg, 3,5 km. Falls man nicht durch den Fluss watet, ist das Ende nicht sehr spektakulär, aber es gehört meiner Meinung nach bei einem Besuch des Zion dazu. Auf dem Rückweg schöne Aussichten.

    4. Zion Lodge

    Hier kann man Mittagessen. Danach liefen wir zu den Emerald Pools. Lower Emerald Pool: Felswand mit kleinen Wasserfällen. Zu den Lower Pools hin und zurück läuft man eine gute Stunde.

    5. Zion Human History Museum

    Unergiebiges, sehr kleines Museum. Von der schattigen Terrasse um das Museum herum jedoch tolle Aussichten! Klimatisiert, Toiletten, Wasserspender.

    Was will man davon auslassen? Und was haben die Japaner davon gesehen?

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  • Lind-24
    Dabei seit: 1146182400000
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    Zielexperte/in für: Berlin
    geschrieben 1458900517000

    Wenn man die Übernachtungen dafür so einplanen kann Gunnar,

    ist es natürlich so perfekt  :D  wir sind im Juli 2011 auch nur bis zum Wasser gelaufen und nicht durch den Fluß. Den Weg fand ich trotzdem auch sehr schön. 

    Man könnte auch noch den Angels Landing laufen.

    Wird allerdings so beschrieben: Dieser Trail zählt sicher zu den Highlights im Zion Nationalpark. Die Tour ist aber wirklich nur etwas für Leute mit guter Kondition und ohne Höhenangst. Besonders die letzten 700 m sind sehr anstrengend. Für die Wanderung (8 km) benötigt man insgesamt ca. 5 Stunden. Ich glaube Gila ist ihn schon gewandert.

    LG

    Bine

    Urlaubstage sind die Oasen in der Wüste des Alltags
  • Gunnar1234
    Dabei seit: 1217894400000
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    geschrieben 1458908824000

    Meine Empfehlung für den Zion richtet sich an Spaziergänger. Um zum Angels Landing zu kommen, muss man schon einigen Spaß am Wandern und Kraxeln haben. Wir haben die Leute auf Angels Landing vom Big Bend aus "von unten" gesehen. Der Aussichtspunkt liegt schon recht hoch und bietet bestimmt eine tolle Aussicht, aber für diesen langen Weg sollte man dann vielleicht besser noch eine weitere Übernachtung einplanen, weil man sonst nicht alle anderen Highlights "schafft".

    Wenn man im Zion als Spaziergänger unterwegs ist, sieht man den Nationalpark überwiegend "von unten", was auch seinen Reiz hat. Andere Nationalparks, wie der Canyonlands NP bei Moab und auch der Bryce Canyon, ermöglichen auch "Spaziergängern" den Blick von oben in die Canyons.

    Ich wünsche euch allen Frohe Ostern!

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