• maran-08
    Dabei seit: 1179964800000
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    geschrieben 1184773243000

    Hallo, noch'ne Story über das gelobte Land:

    Eine Onlinemeldung (MSN/Focus) lautet:

    Zitat Anfang:

    Zu laut - Mutter und Kleinkind müssen Flugzeug verlassen.

    Eine junge Mutter und ihr 19 Monate alter Sohn sind auf dem Flughafen von Houston (Texas) vor dem Start aus dem Flugzeug geworfen worfen. Laut Bericht von US-Fernsehsendern war der Junge einer Stewardess zu laut.

    Der kleine G. hatte auf dem Schoß seiner Mutter gesessen, durch das Fenster einem anderen Flugzeug zugewunken und immer wieder gerufen: "Tschüs, tschüs Flugzeug". Eine Stewardess der Gesellschaft Continental Airline hatte die Mutter daraufhin gebeten, ihren Sohn ruhig zu stellen. Als G. immer weiter redete, bot sie der Frau Medikamtente gegen Allergien an, von denen der Junge müde werden sollte. "Ich habe sofort gesagt, ich werde meinem Kind mit Sicherheit keine Medikamente geben, nur damit Sie einen ruhigen Flug haben", sagte K. P. (die Mutter) dem Fernsehsender ABC.

    Die Flugbegleiterin ging daraufhin zum Piloten und beschwerte sich, sie sei von der Mutter bedroht worden. Der Pilot rangierte das Flugzeug zurück an das Gate und die Mutter musste mit ihrem Sohn aussteigen. Andere Passagiere, die sich für die Mutter und Sohn seinsetzten, konnten das Flugpersonal nicht umstimmen. Der Junge war nach Angaben der Mutter zu diesem Zeitpunkt längst eingeschlafen.

    Zitat Ende.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, es könnte so gewesen sein ...

    Gruß, Hardy (der trotzdem wieder hinfliegen wird)

  • Buckeye
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    geschrieben 1184774444000

    Hallo!

    Das mit der Mutter und ihrem Kind ist kein Einzelfall hier. Neulich hat man eine Familie aus dem Flugzeug "geworfen" weil die Tochter zu laut wahr. Das Mädchen wahr auch im Kleinkindalter. Weis leider die Airline nicht mehr. Die Geschichte wahr auch groß im TV und in den Zeitungen.

    Liebe Grüße aus dem Buckeye State

    Claudia

  • SarahCG
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    geschrieben 1184836578000

    Hallo,

    das sind ja Horrorgeschichten.

    Natürlich ist es für kinderlose schonmal anstrengend mit schreienden Kindern zu fliegen, aber man überlebt es und für das ein oder andere Kind ist es eine Tortur zu fliegen, daher wenn ich Stewardess wäre, käme ich nie auf die Idee eine Familie aus dem Flugzeug zu schmeißen.

    Das ist echt traurig...

    Liebe Grüße aus dem Sauerland

    Sarah

  • maran-08
    Dabei seit: 1179964800000
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    geschrieben 1185450615000

    Hallo,

    mein Sohn ist mit seiner Freundin letzten Dienstag nach Las Vegas geflogen. Er hat einen Pass, der ungefähr 1 Jahr ist. Seine Freundin hat einen Pass, der 8 Tage (!) alt ist.

    Bei der Immigration ist mein Sohn zusammen mit vielen anderen jungen Männern "rausgefischt" und in einen separaten Raum gebracht worden. Als Erklärung gab man an, dass es ja bekannt sei, dass man in Deutschland sehr leicht Reisepässe fälschen könnte. Darum würde man alle, die einen neuen Pass haben, überprüfen.

    Mein Sohn war zwar nach drei Minuten durch die zusätzliche Kontrolle durch, fragt sich allerdings, warum seine Freundin, die einen 8-Tage alten (neuen) Pass hat, nicht kontrolliert wurde.

    Manches ist wirklich seltsam dort. Wenn das Land nicht so wunderschön wäre ...

    Gruß, Hardy

  • tiffy1712
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    gesperrt
    geschrieben 1185452634000

    hallo,

    hier ist ein fall der mich auch sehr nachdenklich gestimmt hat! ein kapitän rammt mit seinem schiff die kaimauer weil sein bugstrahlruder ausgefallen war, hierbei kam ein hafenarbeiter ums leben.............

    anber der link, der kapitän ist allerdings, ich glaube dieses jahr, entlassen worden.

    http://www.abendblatt.de/daten/2006/10/25/629913.html

    hardy, ich bin auch deiner meinung....urlaub ja, aber leben mmmmmmppfff

    leider gibt es viele länder dieser erde, die wir gerne bereisen würden, aber durch politische oder ähnliche aber PERSÖNLICHE hürden einfach auslassen!!

    das ist schade, aber nicht zu ändern.........

    jeder muss für sich selbst den kompromiss finden.......

    schööönen urlaub

    gruss harry

    tu-pf@t-online.de
  • sol_79
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    geschrieben 1185484626000

    Hallo ihr.

    Die Diskussion ist zwar schon etwas älter, aber ich wollte doch mal was hinzufügen.

    Ich habe ja mehrere Monate in den USA gewohnt und ich wurde oft gefragt, was wir deutschen so toll finden an den USA und warum wir so scharf sind auf die ganzen Trends. Ich konnte die Frage nicht wirklich beantworten und meinte, dass vorallem die Menschen aus den "unteren Schichten" das Land glorifizieren, weil gerade diese nicht die wirklichen Lebensumstände dort kennen.

    Meiner Meinung nach sollte man nicht so schnell die Politik des Landes und den Präsidenten bzw. dessen Wähler kritisieren wenn man nicht wirklich Ahnung von amerikanischer Politik(wissenschaft) hat. Es ist ja nicht so, dass der Präsident DIREKT vom Volk gewählt wurde... .

    Und wer wegen JWB nicht in die USA fährt, der ist selber schuld. Also ich stand zwar vorm Weißen Haus (und dahinter). aber gesehen oder gehört habe ich ihn nicht. ;)

    Als Reiseland ist die USA wirklich zu empfehlen, es ist (außer in ein paar Großstädten) preiswert, einfach zu reisen (vorallem mit dem Auto, aber mit dem Bus gehts auch oder noch besser mit dem Flugzeug*), es gibt tolle Landschaften und ein paar schöne Städte.

    Ich könnte mir auch vorstellen dort zu leben, vielleicht nicht für immer aber für ein paar Jahre auf jeden Fall. Ich finde sogar das (nichtso)

    soziale System besser als unser deutsches.

    Ich könnte jetzt noch stundenlang über die USA, die Vorurteile und so weiter schreiben. Stattdessen empfehle ich, entweder dort wirklich zu leben oder nicht zu schnell zu urteilen. Oder ein Buch zu lesen (39 1/2 Vorurteile über Amerika).

    Bis bald,

    Sol

    PS*: Die inneramerikanischen Kontrollen sind lasch und rasch.

    @ hardy: Die secondary immigration habe ich auch schon kennengelernt, das war nicht so prickelnd. Einen jungen Inder zu beobachten, der dort seine Greencard erhält, hat den Aufenthalt etwas versüßt.

  • maran-08
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    geschrieben 1185737442000

    Hallo Sol,

    habe ich das richtig verstanden ? Du findest das amerikanische soziale System besser als unser System ?

    Hast Du Beispiele dafür ?

    Ich würde gern auch mal dort arbeiten für einige Monate oder auch ein Jahr oder zwei. Aber ich glaube für immer dort leben, das hat sich für mich erledigt.

    Gruß, Hardy

  • Starliner
    Dabei seit: 1170720000000
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    geschrieben 1185791906000

    Hallo Sol,

    konstruktive Kritik ist auch ohne Studium der Politik(-wissenschaft) durchaus möglich und gerechtfertigt.Es gibt auch noch soetwas wie den "gesunden Menschenverstand"-und was bisher so an Kritik hier gepostet wurde empfand ich schon als FAKTEN und nicht als unqualifizierte Vorurteile.Etwas mit Abstand objektiv zu betrachten ist manchmal besser als damit direkt involviert zu sein,finde ich-ich muß ja auch nicht in einem totalitären Staat leben um festzustellen daß Menschenrechte mit Füßen getreten werden (das beziehe ich jetzt nicht unbedingt auf die USA) !

    Wenn Du mehrere Monate in den USA gewohnt hast,bist auch Du vielleicht nicht unbedingt mit dem "sozialen System" konfrontiert worden..?!

    Das "Hire and Fire"-Prinzip existiert noch nach wie vor-versuche als deutscher Arbeitgeber mal z.B. einen Familienvater so mir nichts Dir nichts zu kündigen -

    Krankenversicherungen-Privatsache,und für die Ärmsten der Armen gibts ja die "Medical Care"...

    Grüße

    Jürgen

    Don`t worry - be happy...!
  • sol_79
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    Beiträge: 426
    geschrieben 1185832788000

    Hallo Jürgen,

    nein es gehts nichts gegen qualifizerte Beiträge hier im Forum, mich nerven nur die Leute, die über das amerikanische politische System bzw. über Bush meckern, und deshalb ein ganzes Land verurteilen bzw. wegen Bush nicht in die USA wollen.

    Auch ich finde Bushs (Außen)politik schrecklich, und die meisten Amerikaner, mit denen ich in Kontakt war, fanden ihn einfach nur fürchterlich. Aber es gab auch ein paar Menschen, die Teile seiner Politik befürworteten und das auch mit vernünftigen Gründen erläutern konnten.

    Das unsozialere System der USA hat meiner Meinung nach auch Vorteile, denn die Leute sind dazu gezwungen, schnell wieder zu arbeiten, da es nur sehr kurz Arbeitslosengeld gibt- .hier in D-Land...Die USA ist auch nicht das einzige Land, was in dieser Hinsicht weniger fürsorglich ist, da reicht ein blick zu europäischen Nachbarn.

    Kranksein, und das habe ich sogar in nur wenigen Monaten USA persönlich kennengelernt, ist in der Tat ein teurer Spaß, einmal E.R. und A-Sagen 200$. Zum Glück krankenversichert. Medikamente fand ich nicht so teuer, brauchte aber nur einmal welche und hier kenne ich die Preise nicht, da ich seltens krank bin. Übrigens ist eine Krankenversicherung in den USA nicht so teuer und für einen Normalverdiener durchaus erschwinglich. Mit dem Thema hatte ich mich mal auseinander setzen dürfen, ist ein "Studium" für sich.

    Naja, genug für heute.

    Einen schönen Abend noch

    Sol

    PS:@Hardy- leider ist es für Ausländer sehr schwierig, eine Arbeitserlaubnis/ ein Arbeitsvisum zu erhalten. Unmöglich ist es aber nicht, ist abhängig von der Qualifikation. Wenn du wirklich Interesse hast, gebe ich dir mal eine externe Quelle.

  • maran-08
    Dabei seit: 1179964800000
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    geschrieben 1185835209000

    @Sol

    ich hätte schon wirklich Interesse. Meine Firma hat sogar drüben eine Tochterfirma. Aber in meinem Beruf, den ich ausübe, gibt es in unserer Tochterfirma keine Möglichkeit und "einfach so" läßt mich meine Firma nicht gehen.

    Grüße, hardy

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