• angste
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    geschrieben 1189189565000

    Wir waren früher auch große Amerika- Fans.

    Aber je mehr man Land und Leute kennengelernt hat, umso weniger war der Reiz da, immer wieder hinzufliegen.

    Klar gibts da wahnsinnig schöne Ecken, die meisten Leute sind sehr nett, wir haben auch sehr gute Freunde da, aber irgendwie hat es sich verändert.

    Und wie Starliner schrieb, der Flug, die Immigration, man wird älter.....

  • maran-08
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    geschrieben 1189189795000

    @Starliner sagte:

    ...

    Die umständliche endlose Abfertigung bei der Imigration-Control ist es mir nicht mehr wert und nervt mich unendlich (obwohl ich es verstehe daß es notwendig ist!) - und...diese elendig lange Fliegerei...man wird ja nicht jünger... ;)

    ....

    Jürgen

    Hallo,

    letztes Jahr im Mai, Einreise in Chicago, von meinem Einreise-Terminal bis zur Ankunft im Weiterflug-Terminal insgesamt 50 Minuten.

    Dieses Jahr im Mai, Einreise in Miami, vom Verlassen des Flugzeugs bis zum Mietwagen-Trolley 25 Minuten.

    Ich gebe zu, diese Zeiten hatte ich nicht immer, glückliche Umstände trugen dazu bei, aber sie sind zumindest aus den Jahren 2006 und 2007, also recht aktuell. Und natürlich jeweils mit Koffer abholen etc.

    Dafür war ich mal bei der Rückreise von Phoenix über L.A., London, DUS insgesamt 35 Stunden (!) unterwegs. Würde ich trotzdem wiederholen.

    Gruß, Hardy

  • LadyLuck
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    geschrieben 1189196975000

    Ich steh auch nicht auf Bush und fliege trotzdem hin. Na und?? :frowning: Wenn es danach geht, dann kann ich mich im Urlaub hier in meiner Wohnung einschließen. Denn auch in unserem Land ist nicht alles so dolle. Die Amis sind alle nett, hilfsbereit und ja auch teilweise oberflächlich.

    Ich mache aber dort Urlaub und mehr nicht!! Sollen die mir die Füße küssen?? Was erwartet ihr denn von den Amerikanern??? In anderen Urlaubsländern hängen sie dir alle am Ar... und wollen dir was verkaufen, ziehen dich in die Läden rein usw. Andere Nationalitäten können sich auch recht gut daneben benehmen, wir Deutschen sind auch gut darin. :laughing:

    Wer damit ein Problem hat, der soll halt zu Hause bleiben, das bleibt ja jeden selber überlassen.

    Und in den USA gibt es nur Fast Food?? Hier auch und auch die Amis haben Restaurants. Ja, wirklich und teilweise auch sehr gute. Man muß sich nicht von Fast Food ernähren, auch da hat man in den USA die Wahl.

    Die Einreisebestimmungen finde ich nicht so schlimm. Nachdem was in New York passiert ist, kann ich ihnen das nicht verdenken.

    Ich war diese Jahr 2x in den USA und in 4 Wochen geht es wieder hin. Für nächstes Jahr haben wir auch schon gebucht, 2 1/2 Wochen USA!! :D :D

  • m.rettenmaier
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    geschrieben 1189241625000

    @Hardy01 sagte:

    Dieses Jahr im Mai, Einreise in Miami, vom Verlassen des Flugzeugs bis zum Mietwagen-Trolley 25 Minuten.

    Nana Hardy nicht ein bißchen übertrieben?? Oder Buisiness geflogen, da kommen die Koffer als erstes raus ;)

    Ansonsten gebe ich Dir recht, sonst würde ich nicht seit über 20 Jahren da Urlaub machen. :D

  • maran-08
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    geschrieben 1189242445000

    @m.rettenmaier sagte:

    Nana Hardy nicht ein bißchen übertrieben?? Oder Buisiness geflogen, da kommen die Koffer als erstes raus ;)

    Ansonsten gebe ich Dir recht, sonst würde ich nicht seit über 20 Jahren da Urlaub machen. :D

    Hallo m.rettenmaier,

    ich habe schon auf einen Einwand gewartet.

    Nein, absolut nicht übertrieben, wir haben es selbst kaum glauben können. In diesem Tempo sind wir noch nie eingereist.

    Aber Du hast natürlich die Lösung richtig erkannt:

    Ja, wir sind BC geflogen, kamen als einer der ersten aus dem Flugzeug, konnten sofort zum Imigration-Beamten durchgehen (niemand vor uns !) und als wir zum Band kamen, purzelten gerade die Koffer auf's Band. Am Zoll hat man uns mehr oder weniger durchgewunken. Tja, und dann standen wir draußen und haben uns nach dem Trolley umgesehen.

    Gruß, Hardy

  • m.rettenmaier
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    geschrieben 1189249923000

    Hallo Hardy, einer der vielen Gründe, warum ich das auch mache. Muss jetzt leider bis April 2008 warten :( :(

  • piscator
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    geschrieben 1189253855000

    @Mujer sagte:

    Allerdings USA käm für mich nicht in Frage, weil sie für mich nicht den kulturellen Hintergrund bieten, den ich mir im Urlaub bzw. generell vorstelle.

    Auch mag ich weder KFC noch Mc Donalds und wie sie alle heissen ... kurz ... die Esskultur dort ist auch nicht meins.

    Aber wie heisst es so schön....die Geschmäcker sind verschieden ;) ;) ;)

    ...Und an solchen Beiträgen kann man sehen, wie oberflächlich manche Menschen an ein fremdes Land herangehen. :shock1:

    Kultureller Hintergrund? Wer bestreitet, dass es diesen in Amerika gibt, hat schlichtweg keine Ahnung. Man muß sich natürlich mal ein wenig mit dem Land und seinen Einwohnern (besonders den Ureinwohnern) beschäftigen - dann ist man erstaunt, wie viel und wie interessante Kultur es dort gibt. Gerade die auch heute noch zu besichtigenden Siedlungen der Indianer sind absolut sehenswert und faszinierend, zudem gibt es viele auch ältere Städte, die Kultur en gros bieten.

    Wem mehr nach moderner Kultur ist, der sei auf die vielen ausgezeichneten Museen im ganzen Land hingewiesen - die stehen denen im ach so kulturellen Europa in nichts nach.

    Und zur Esskultur - klar gibt es an jeder Ecke Fastfoodtempel (wie bei uns ja inzwischen auch), aber niemand ist gezwungen, dort zu essen. ;) Mal abgesehen davon, dass es auch gehobenere Ketten mit gesünderem Essen gibt, habe ich schon viele ausgezeichnete Restaurants besucht, von denen sich so manches europäische Restaurant eine Scheibe abschneiden könnte.

    Und zur eigentlichen Fragestellung: Es gibt durchaus Regierungen, die mich von einem Urlaub im entsprechenden Land abhalten würden, aber die USA gehören ganz sicher nicht dazu. Es wäre jammerschade, wenn dieses wunderbare Land auf einen George W. und seine Politik reduziert würde.

    LG

    Barbara

    Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluß, glücklich zu sein! (Lawrence George Durell)
  • maran-08
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    geschrieben 1189255929000

    @piscator sagte:

    ...

    Man muß sich natürlich mal ein wenig mit dem Land und seinen Einwohnern (besonders den Ureinwohnern) beschäftigen - dann ist man erstaunt, wie viel und wie interessante Kultur es dort gibt. Gerade die auch heute noch zu besichtigenden Siedlungen der Indianer sind absolut sehenswert und faszinierend, zudem gibt es viele auch ältere Städte, die Kultur en gros bieten.

    Wem mehr nach moderner Kultur ist, der sei auf die vielen ausgezeichneten Museen im ganzen Land hingewiesen - die stehen denen im ach so kulturellen Europa in nichts nach.

    ....

    Mal abgesehen davon, dass es auch gehobenere Ketten mit gesünderem Essen gibt, habe ich schon viele ausgezeichnete Restaurants besucht, von denen sich so manches europäische Restaurant eine Scheibe abschneiden könnte.

    LG

    Barbara

    Hallo Barbara,

    ich kann das unterstützen.

    Fangen wir mit dem Essen an: Wir haben sowohl Fast-Food als auch "seriöse" Restaurants besucht. Je nach dem, wieviel Zeit oder welche Art von Hunger wir hatten.

    Wenn Fast-Food ziehen wir übrigens Subway vor. Ist um ein vielfaches gesünder als ein Hamburger irgendeiner Kette und hat nur ein Bruchteil der Kalorien.

    Wir haben sehr gute Restaurants in allen Städten gefunden. Zum Beispiel in Orlando ein Italienisches Restaurant, das schon an der Eingangstür vermerkt hatten, dass es in diesem Restaurant keine Pizza gibt. Aber eine Pizza hat man nicht wirklich vermisst, denn das Essen war absolut Spitzenklasse ! In Washington DC haben wir ein Restaurant entdeckt, das wir dann nach Studium der Speisekarte jeden Abend besucht und jedes Mal was anderes gegessen haben. Und jedesmal war es super. In New York das selbe, ein ganz tolles Restaurant mit einer klasse Speisekarte. Ich wäre froh, wir hätten hier in unserem Ort solche guten Restaurants (und wir haben gute hier !) zu den selben Konditionen.

    Kultur: Man sagt immer, die Amis haben keine wirklich Kultur. Sie haben nicht unsere gewachsene Kultur, aber sie haben ihre eigene (zum Teil unterdrückte) Kultur.

    Ich kann nur jedem empfehlen, sich Stätten wie Mesa Verde etc. anzuschauen. Die sind über 1000 Jahre alt und sind bzw. werden liebevoll restauriert. Ich habe viele solcher Stätten besucht und es war immer äusserst interessant.

    Im letzten Jahr hatte ich auf meiner Solotour durch den Westen die einmalige Gelegenheit, einen ganzen Tag zusammen mit einer Navajo-Frau zu verbringen. Ich habe an diesem Tag mehr erfahren, als ich aus Reiseführern lernen kann.

    Jedes Land hat seine eigene Vergangenheit, sprich Kultur. Aber keine ist besser oder schlechter, sie ist nur anders. Und es lohnt sich wirklich, sich unvoreingenommen ein wenig damit zu beschäftigen.

    Gruß, Hardy

  • piscator
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    geschrieben 1189258576000

    Hallo Hardy!

    Du Glücklicher - einen ganzen Tag mit einer Navajo zu verbringen war sicher ein einmaliges Erlebnis! Ich habe viel, gerade über die Navajos, gelesen und auch schon mehrere Nächte in ihrem Reservat verbracht, und bin total fasziniert von ihrer Kultur und ihren Traditionen.

    Mesa Verde fand ich auch besonders beeindruckend. Wir hatten eine Parkrangerin, die so in ihren Erzählungen aufging, dass ich ihr tagelang hätte lauschen können. Das war klasse und ich würde dort gerne nochmal hinfahren.

    Vor kurzem hat in unserer Nachbarstadt endlich ein Subways eröffnet - ich liebe diese Sandwiches (mein Favorit ist das Italien BMT mit extra viel Jalapenos) und werde seitdem auch hier in D manchmal schwach...

    LG

    Barbara

    Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluß, glücklich zu sein! (Lawrence George Durell)
  • taiger.wutz
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    geschrieben 1189260871000

    Hallo Barbara,

    100%ige Zustimmung!

    Vielleicht noch einen kleinen Einwurf zur "kulturellen Überlegenheit" mancher Europäer gegenüber den Amerikanern und den USA.

    Die meisten Museen, Theater und Opernhäuser in Amerika werden gut bis sehr gut besucht: in der Mehrzahl von Amis. Wenige Häuser werden dort subventioniert, sie müssen sich selbst tragen - und tun es!!!!

    Hier in der ach so kulturellen Hochburg Europa müssen diese Einrichtungen mit Steuermitteln subventioniert werden....

    Aber wir haben natürlich KULTUR.....

    Zum Essen.

    Jeder weiß (oder sollte es wissen), daß die USA ein Einwanderungsland sind. Ergo gibt es natürlich auch eine Überfülle von ethnischen Restaurants. By the way.

    Man muß halt die Augen öffnen und nicht nur gängige Klischees von übergestern bedienen...

    Aber Barbara, man sollte diesen Leuten diesen Glauben lassen.

    Sie kritisieren ja nicht durchdacht, sondern leben ihre Überheblichkeit aus und schwelgen in Antiamerikanismen.

    Wenn sie`s wenigstens zugeben würden. Kein Thema, kann man mit leben.

    Aber auf solche plumpe und gotterbärmliche Art. :disappointed:

    Wenn den Leuten dann garnix mehr einfällt, kommen solche Sachen wie "aufgesetzte Freundlichkeit" oder "Oberflächlichkeit", "Dummheit" und und und.

    Mir sind aufgesetzte, freundliche Leute allemal lieber als ehrliche, mufflige Zeitgenossen.

    Man könnte alle diese Dinge widerlegen. Jeder findet "seinen" Amerikaner.

    Ich schüttele nur noch den Kopf...

    Solche Leute kann man einfach nicht ernst nehmen...

    Schönes Wochenende noch.

    Gruß

    Taiger

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