• paso
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    geschrieben 1332877584000

    Na gut, wenn man vor dem Fahrkartenautomaten steht und ratlos dreinsieht, dann ist ja offensichtlich, was man braucht (und in derartigen Situationen hab ich die Amerikaner bisher auch ausnahmslos hilfsbereit und nett erlebt).

    Aber in meinem Beispiel mit meinem neulich abgeschleppten Auto - wie sollte man da zurechtkommen? Man muss ja erstmal irgendwohin gehen (wohin, das weiß man ja auch nicht) und jemanden fragen, wie man am besten vorgehen soll. Und dazu muss man erstmal erklären können, was überhaupt passiert ist. In meinem Fall ging ich als erstes zum danebenliegenden McDonald's, in dem ich nur mit den Worten "I'ts your problem, not mine!" angeschnauzt wurde. Danach ging ich in ein naheliegendes Geschäft, dort waren Verkäufer und andere Kunden gleichermaßen nett und mitleidig und hilfsbereit und haben mir auch gesagt, wie ich das wieder ausbügeln kann, aber mit schlechten Englischkenntnissen hätte ich null Chance gehabt, denen zu erklären, was vorgefallen ist. Und mitten im tiefsten New Jersey ist die Chance, zufällig englischsprechende Landsleute zu treffen quasi null.

  • Gunnar1234
    Dabei seit: 1217894400000
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    geschrieben 1332884667000

    Meine Güte, was ist denn hier los?

     

    In den USA wird Englisch gesprochen, kein Deutsch, kein Französisch. Im Süden jedoch auch viel Spanisch. Fast alle Amis sind hilfsbereit, wenn man sich als Touri outet.

     

    Mehr ist dazu nicht zu sagen.

     

    Außer vielleicht:

    Kannst du bei McDonalds keine Pommes auf Englisch bestellen, bekommst du keine.

    Kannst du kein Hotelzimmer auf Englisch buchen, schläfst du draußen.

    Kannst du nicht angeben, welche und wieviele Tickets du brauchst, fällt die Attraktion für dich aus.

    Kannst du nicht sagen, für wieviele Dollar Benzin du brauchst und welche Sorte, bekommst du oft kein Benzin (außer an der Pumpe zahlen klappt).

     

    Das mal für alle zur Selbsteinschätzung. Einfaches Schulenglisch (Smalltalk-Niveau) reicht, dann hat man hat Spaß!

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  • Susanne xyz
    Dabei seit: 1125273600000
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    geschrieben 1332886105000

    Meiner Ansicht nach reichen reichen einfachste Schulkenntnisse nicht aus, wenn man mit einem Mietfahrzeug unterwegs ist, da teile ich pasos Meinung. Probleme kann es immer mal geben, so dass zumindest einer aus der Gruppe sich wirklich gut verständigen können sollte, v.a. auch am Telefon.

    Ich hatte auf meinen USA-Reisen immer mal wieder solche Situationen, wo gute Englischkenntnisse zwingend notwendig waren, z.B. während der letzten Reise, als ein anderes Fahrzeug meinen Mietwagen gerammt hat, war aber zum Glück kein schwerer Unfall.

    Solange alles völlig reibungslos abläuft, hat man halt Glück gehabt, aber es kann auch anders kommen.

    Davon abgesehen empfinde ich es als große Bereicherung, wenn man sich problemlos mit Einheimischen verständigen kann und an Aktivitäten aller Art (z.B. Theater, Kino, diverse Führungen usw.) teilnehmen kann, die gibt es nämlich höchstens in absoluten Ausnahmefällen auch mal auf deutsch.

  • deepdarkness87
    Dabei seit: 1272067200000
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    geschrieben 1332887667000

    Hehe, und deshalb haben wir ne Busrundreise gemacht... da konnte uns sowas wie mit den Mietwagen nicht passieren... ;)

    2011 USA Ostküste und Berlin; 2012 USA Westen und London; 2013 New York, Bodensee und Malta; 2014 USA Südstaaten, Südengland und Malta; 2015 Dubai
  • Susanne xyz
    Dabei seit: 1125273600000
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    geschrieben 1332888116000

    Klar, das ist sicherlich einer der wichtigsten Vorteile einer Busrundreise, man ist auch bei völlig fehlenden Sprachkenntnissen immer gut betreut und diverse Probleme können gar nicht erst auftreten...

     

    Wäre trotzdem keine Alternative (mehr) für mich in Nordamerika ;)

  • Gunnar1234
    Dabei seit: 1217894400000
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    geschrieben 1332888198000

    Hi, DeepDarkness, Danke! Endlich eine Aussage mit Mehrwert für die Leute, die diesen Thread hilfesuchend lesen.

     

    Wenn man keinen zusammenhängenden Satz auf Englisch herausbekommt (einfach Subjekt, Prädikat, Objekt...), kann man wirklich erst mal eine Busrundreise machen und "mal schauen, wie man so klar kommt".

     

    Hallo Diana,

    Ich will dich auf keinen Fall verunsichern. Du wirst mit "so lala Englisch, aber nicht fließend" sicher klar kommen und Spaß haben. Und die Einreise ist auch nichts, wovor man sich fürchten muss. Ganz easy.

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  • deepdarkness87
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    geschrieben 1332967101000

    Nunja, aber durch die Immigration musst du immernoch alleine, zumindest was der Beamte von einem will sollte man verstehen und darauf auch  ein wenig antworten können.

     

    Also mal ganz im ernst: für normalen Alltag reicht Schulenglisch wirklich aus, kommt man dann in so heikle Situationen wie paso wird es schon schwieriger.

    2011 USA Ostküste und Berlin; 2012 USA Westen und London; 2013 New York, Bodensee und Malta; 2014 USA Südstaaten, Südengland und Malta; 2015 Dubai
  • Gunnar1234
    Dabei seit: 1217894400000
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    geschrieben 1332967443000

    Hi Deepi,

    hast du mir gerade irgendwie widersprochen? Doch wohl nicht, oder?

    Ich denke, dass war bloß mal so eine Äußerung.

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  • deepdarkness87
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    geschrieben 1332972605000

    Hi Gunnar,

     

    nee, widersprochen hab ich dir doch nicht.

    Ich wollte nur deutlich machen, dass man zwar durch eine Busrundreise schon ganz schön gepampert wird, aber wie gesagt, durch die Immigration z.B. muss man trotzdem alleine durch.

     

    Und dass Schulenglisch normalerweise ausreicht, ist ja nun auch eine deiner Aussagen gewesen und diese hab ich unterstützt.

     

    Wobei Paso in dem Punkt mit dem abgeschleppten Mietwagen Recht hat... ich fliege aber nicht mit dem Gedanken oder der Voraussetzung dahin, dass mein Mietwagen abgeschleppt wird.

     

    Also kein Widerspruch... :D

    2011 USA Ostküste und Berlin; 2012 USA Westen und London; 2013 New York, Bodensee und Malta; 2014 USA Südstaaten, Südengland und Malta; 2015 Dubai
  • paso
    Dabei seit: 1117238400000
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    geschrieben 1332981594000

    Natürlich sind Schwierigkeiten ja zum Glück nicht die Norm, aber was z.B.jedem passieren kann ist, daß man plötzlich krank wird, heftige Zahnschmerzen bekommt...

    Und auch wenn meine eigene Mietwagengeschichte sicher ein bissl extrem war (daß ich gleichzeitig das Telefon auch verloren habe, war ja nun wirklich nicht alltäglich), so ist es doch gerade bei Reisen mit dem Auto so, daß eine ganze Reihe an Dingen passieren kann - Unfall, Polizeikontrolle, irgendwas am Auto geht kaputt und man muss bei der Mietwagenfirma einen Ersatzwagen anfordern....da würde ich persönlich zumindest mich mit schlechten Englischkenntissen einfach unwohl fühlen.

     

    Zudem, wie schon erwähnt: es ist auch einfach nett, wenn man sich unterhalten kann. Die meisten Amerikaner sind sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig und ich komme immer wieder in den Genuss netter Plaudereien (was mich insofern besonders freut, als ich jetzt gerade alleine in den USA bin und auch bei meinem letzten USA - Aufenthat vor 10 Monaten alleine hier war). Und nie mit jemandem reden zu können ist ja auch fad. :laughing:

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