• BlackCat70
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    Zielexperte/in für: Allgäu
    geschrieben 1315168575000

    Santi, vielen Dank für die tollen Berichte und gute Heimreise. :kuesse:

  • santiburi62
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    geschrieben 1315204277000

    Sonntag, 04.09.2011 (in New York – Circle Line, Museum of Nat.History, Top oft he Rocks)

    Heute sind wir sicher einige Meilen gelaufen. Gerade ist es 23 Uhr und wir sind zurück von einem schönen Dinner bei einem italienischen Lokal in der 9.Avenue.

    Wir haben dort unseren Hochzeitstag mit einem guten Essen gefeiert, bei Pasta, Pizza und Meeresfrüchten. Nun sind wir satt und zufrieden und die Familie liegt ächzend in den beiden Kingsize Betten. Der Tag war auch ziemlich anstrengend.

    Wie geplant haben wir uns um 9.30 Uhr ins Getümmel des Frühstücksbuffets gestürzt, angerichtet auf 100 qm für ca. 360 Hotelgäste. Offenbar gingen immer alle zur gleichen Zeit wie wir zum Frühstücken. Nachdem es in dem 30stöckigen Hotel Hampton Inn nur 2 Aufzüge gibt, dauert es schon fast 8 Minuten, bis man das Erdgeschoß erreicht. Dort gab es dann zwar alles, was man braucht, nur man muss Geduld haben! Der Kampf ums Waffeleisen ist täglich sehr ineressant, wir begnügten uns mit Toast und Rührei. Planmäßig brachen wir um 10.30 Uhr auf, um an der Westseite Manhattans an der 42.Straße die Ablegestelle der Circle-Line-Schiffe pünktlich um 11 Uhr zu erreichen. Wir fuhren an Manhattan entlang bis zum Financial District, machten unterwegs schöne Fotos von der Skyline der Stadt und erreichten schließlich die der Freiheitsstatue. Da alle etwa 300 Touristen an Bord gleichzeitig auf die Steuerbordseite liefen, um zu fotografieren, neigte sich sogar das große Schiff leicht zur Seite. Es war aber sehr schön, das berühmte Wahrzeichen Amerikas aus der Nähe zu sehen, besonders bei blauem Himmel und Sonnenschein. Nach 75 Minuten war unsere Liberty-Cruise zu Ende. Wir schnappten uns eines der gelben Taxis und ließen uns zur, gemäß Reiseführer größten Kirche der Welt, der Cathedral of John the Divine in der 112.Straße am nord-westlichen Ende des Central-Parks fahren (11 $), o wir um 13 Uhr ankamen. Diese Kirche ist so lang wie zwei Fußballfelder und hätte innen sogar Platz für die Freiheitsstatue. Die Fenster waren sehr schön, der Baustil gotisch. Trotz der Größe habe ich aber schon schönere Kirchen gesehen. Nach der Besichtigung gingen wir bei schwülen 30 Grad zum Central Park und fuhren 4 Stationen bis zum Naturhistorischen Museum. Nachdem der Eintritt von ca. 70 Dollar in unserem New York City Pass eingeschlossen war, schauten wir uns dort zwei Stunden das Wichtigste an. Die Kinder wollten besonders die Ausstellungsstücke sehen, die im Film „Nachts im Museum“ eine Rolle spielten. Wir sahen die Dinosaurier-Skelette, Ausstellungsstücke aus allen Erdteilen und viele schöne Schaukästen in einem der größten Naturkundemuseen der Welt. Am Nachmittag gingen wir durch den, am Sonntag sehr gut besuchten, Central Park. Auf dem See waren viele Ruderboote unterwegs, auf den Wiesen spielten die Menschen mit Frisbees oder lagen schlafend im Schatten. Auch einige erschöpfte Touristen waren sicher darunter. Über eine Brücke kamen wir zur bekannten Bethesda Fountain, einem mit einer Engelsfigur geschmückten Brunnen, der das architektonische Herz des Parks bildet und schon in vielen Filmen zu sehen war. Hier waren wegen des Wochenendes viele Familien unterwegs. Über den von alten Ulmen gesäumten Weg ` The Mall´ gingen wir weiter zur süd-östlichen Ecke des Parks. Hier war sogar ein kleines Volksfest mit Fahrgeschäften aufgebaut. An der Grand-Army-Plaza standen viele Kutschen und warteten auf romantisch veranlagte und solvente Touristen, um sie durch den Park zu fahren. Auf dem Weg zum Rockefeller Center kamen wir am Geschäft des berühmten Modelabels Abercrombie & Fitch an der Kreuzung 5th Ave./56.Street vorbei, wo wir uns in die lange Schlange der Wartenden einreihten. Nach einem etwa 45-minütigen Besuch in dem relativ spärlich beleuchteten Geschäft, bei dem meine Kreditkarte wieder in Anspruch genommen wurde, erreichten wir in der Abenddämmerung die St.Patricks Cathedral und gegenüber das Rockefeller Center. Wir fuhren um etwa 18 Uhr hinauf auf die Besucherterrasse im 70.Stock des 259 m hohen GE-Buildings, der sog. Top of the Rock, von der aus man einen fantastischen Blick auf den Central Park im Norden und das Empire State Building und Downtown im Süden hat. Ich fand die Aussicht hier am schönsten, außerdem war die Wartezeit deutlich kürzer als tags zuvor am Empire State Building. Leider war das Wetter inzwischen nicht mehr so gut, die Sonne war schon hinter dichten Wolken verschwunden. Nach ein paar Familienfotos vor der Skyline, hier ohne störenden Metallzaun, fuhren wir wieder hinunter zur Plaza, wo sich die goldene Prometheus-Statue, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, befindet. Im Winter steht hier ein riesiger Christbaum und davor kann man auf einer Eisfläche auf Schlittschuhen ein paar Runden drehen. Zurzeit sitzen hier zahlungskräftige New Yorker und genießen ihr Dinner. Wir waren nun sehr geschafft und fuhren mit dem Taxi zurück zum Hotel. Es war schön, sich endlich auf dem Bett auszuruhen und zu duschen. Um 20.30 Uhr brachen wir erneut auf und aßen in einem gemütlichen Restaurant zu Abend. Es war zwar nicht gerade billig, aber schließlich war es unser Hochzeitstag. Zufrieden und müde kehrten wir ins Hotel zurück. Morgen, Montag, ist unser letzter Tag in New York. Wir werden nochmal nach Süden zur Downtown und dem Financial District fahren, wo wir schon vor zwei Wochen kurz waren. Auf die Kinder wartet dort noch eine Überraschung. Um 19.30 Uhr fliegen wir ab JFK über London zurück nach München. Das Taxi zum Flughafen ist schon bestellt. Leider soll es morgen regnen, aber wir werden trotzdem die letzten Stunden genießen.

    Der letzte bericht folgt dann erst später, von Zuhause aus!

    Ich hoffe, es hat Euch bisher interessiert. Manchmal war es schon anstrengend, spät nachts noch den bericht zu schreiben, wenn der Rest der Familie schon schläft. Aber ich lese selbst gerne solche Reiseberichte, deshalb habe ich es diesmal auch versucht. 

    Gute Nacht und guten Wochenstart an alle,

    Santi 

     

    ...am Horizont fängt es erst an!
  • Lind-24
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    Zielexperte/in für: Berlin
    geschrieben 1315207054000

    Hallo Santi,

    ich hoffe euer letzter Tagin N.Y. ist auch weiterhin so erlebnisreich. - bin schon gespannt welche Überraschung auf die Kinder wartet! Uns hättest du es ja verraten können :D

    Das Museum haben wir auch noch in guter Erinnerung, es war wirklich schön und sooooo groß.

    Vielen Dank für die schönen Berichte, man fühlte sich sehr nah dabei! Gerade wenn man, so wie ich, auch schon selbst 2 x dort gewesen ist. Übrigens fand ich den Blick vom Top of the Rock, auch am Schönsten!

    LG und eine angenehme Heimreise mit einem Koffer voller toller Erinnerungen und vielleicht auch der Sehnsucht wieder mal in die USA zu reisen.

    Bine

    Urlaubstage sind die Oasen in der Wüste des Alltags
  • LadyLuck
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    geschrieben 1315221073000

    Ich habe mich jeden Tag auf deinen Bericht gefreut und finde es toll, dass du dir die ganze Mühe gemachtr hast!!! :kuesse: Danke!!

  • MsCrumplebuttom
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    geschrieben 1315229694000

    Ich danke dir auch und wünsche dir und deiner Familie eine gute Heimreise! Du hast mir die Wartezeit auf meine nächste Reise verkürzt. Es geht am Sonntag los! :-)

  • wolfswind
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    geschrieben 1315244949000

    Santi, herzlichen Dank - und kommt's gut heim! :wave:

    17.12.16 Macao - Schlitzaugenevent
  • santiburi62
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    geschrieben 1315335730000

    Nun zum Abschluss noch der Bericht über den letzten Tag der 18-tägigen Reise: 

    Montag, 05.09.2011   (in New York – Ground Zero, Financial District, Helikopterflug) Unser letzter Tag in New York begann nach dem Frühstück im Hotel und dem Packen der Koffer mit einer Metro-Fahrt zur Südspitze von Manhattan. Wegen des Labour-Days war nicht sehr viel in den Straßen los. Wir gingen zunächst zur Wallstreet und sahen das tempelartige Gebäude der N.Y.-Stock-Exchange, der wichtigsten Wertpapierbörse der Welt. Die Säulen des Gebäudes sind bedeckt von einer riesigen US-Fahne. Unser nächstes Ziel war die schöne Trinity Church mit dem alten Friedhof, dann kamen wir zum Gelände des World-Trade-Centers (Ground Zero) an die Stelle, wo die noch vor genau 10 Jahren die beiden Bürotürme standen, die am 11.9.2001 zusammenstürzten. Wir sahen dort eine mehrere Meter große Gedenktafel mit der Inschrift ´We never will forget`, daneben standen ein paar Kerzen, außerdem waren Blumen zum Andenken an die fast 3.000 Opfer der Anschläge dort abgelegt. Etwa 2.500 Menschen starben beim Einsturz der beiden Gebäude. 

    Viele Menschen standen mit uns schweigend im Gedenken an dieses Attentat am Rand der großen Baustelle, wo derzeit an mehreren neuen Gebäuden des WTC gearbeitet wird. Der neue Freedom-Tower, der nach der Fertigstellung genau 1.776 Feet (530 m) hoch sein wird, ist derzeit etwa bis zur halben Höhe fertiggestellt, und wird sicher ein sehr beeindruckendes Gebäude. Vielleicht können wir irgendwann, wenn ich in Rente bin, zur Spitze hinauf fahren.

    In südlicher Richtung erreichten wir gegen 12 Uhr den Battery-Park, in dessen Zentrum nun die ursprünglich in einem der beiden WTC-Türme stehende Skulptur steht, die nun zerbeult und beschädigt ist und 09/11 genannt wird. Es war nun Zeit am Pier der Staten-Island-Ferry vorbei zum Heliport zu gehen, denn wir hatten schon von daheim aus über das Internet einen 15-minütigen Helikopterflug rund um Manhattan gebucht. Die Kinder freuten sich sehr über diese tolle Überraschung, denn sie hatten schon mit einer weiteren stundenlangen Stadtbesichtigung gerechnet. Bereits am Tag davor hatte ich telefonisch bei ZIP-Aviation den Flugtermin bestätigt, und so konnten wir nach etwa 1 Stunde Wartezeit und Erledigung der Formalitäten, wie dem Bezahlen der Sicherheitsgebühr von 20 $ pro Person, starten. Den Flugpreis von 145 $ pro Person hatte ich schon vor 4 Wochen online bezahlt. Nun wurden immer Gruppen zu je sechs Personen gebildet. Julia durfte ganz vorne neben dem Piloten als Copilotin mitfliegen, worüber sie vor Stolz fast platzte. Wir saßen hinter ihr, hatten aber nach der linken Seite einen sehr schönen Ausblick durch die großen Fenster. Zunächst flogen wir an der Westseite Manhattans über dem Hudson-River bis auf Höhe des Central Parks, von dort ging es wieder zurück bis zur Freiheitsstatue. Unterwegs hatten wir einen tollen Ausblick auf die Skyline der Stadt mit allen bekannten Gebäuden. Natürlich wurde viel fotografiert und gefilmt und wir konnten uns sogar über den Bordsprechfunk unterhalten, wenn unser sehr netter Pilot Mike gerade nichts erklärte. Auch wenn der Flug nur eine Viertelstunde gedauert hatte, war es uns viel länger vorgekommen und es war der Höhepunkt unserer Reise. Schließlich wurden wir noch vor dem Hubschrauber fotografiert, das Bild konnte man sofort im Büro kaufen.

    Als Schlusspunkt unseres New York-Aufenthaltes gingen wir noch zum Pier 17, aßen etwas im Fast-Food-Bereich und schauten mit sentimentaler Stimmung ein letztes Mal zur Brooklyn-Bridge hinüber, auf der wir vor 17 Tagen zum ersten Mal Manhattan zu Fuß erreicht hatten. Gegen 14 Uhr stiegen wir in ein Taxi und fuhren zurück zum Hotel, wo wir unsere Koffer abholten. Dann ging es mit einem bestellten Shuttle zum Flughafen JFK, von wo aus wir gegen 20 Uhr mit British Airways nach London abflogen. Die Boeing 747 war voll besetzt. Wir waren etwas traurig, als wir die Lichter der Stadt langsam unter der Wolkendecke verschwinden sahen. Die schönen Urlaubstage waren leider zu schnell vergangen! Wegen starkem Rückenwind waren wir schon nach 6 Stunden in der britischen Hauptstadt, stiegen dort sofort in den nächsten Flieger, mit dem wir um 12 Uhr mittags bei Sonnenschein sicher wieder in München landeten. Hier wurden wir bereits von meinem Schwiegervater erwartet, der uns netterweise abholte und auch gleich noch zum Mittagessen in einen Biergarten einlud.

    Auf der Fahrt zurück in die Stadt waren wir alle sehr müde, schließlich hatten wir fast nicht geschlafen. Trotzdem gingen wir den ganzen Tag nicht ins Bett, um uns möglichst schnell auf die neue Zeit umzustellen. Stattdessen wurde die Wäsche gewaschen, der Rasen gemäht und eingekauft.

    Morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens: Ich muss ins Büro und die Kinder müssen sich auf den Schulbeginn nächste Woche vorbereiten.

    Zum Schluss möchte ich mich bei allen bedanken, die hier mitgelesen haben und Interesse an unseren Erlebnissen hatten. :D

    Bei Fragen stehe ich natürlich gern zur Verfügung.   

    ...am Horizont fängt es erst an!
  • Lind-24
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    Zielexperte/in für: Berlin
    geschrieben 1315383213000

    @santi,

    dann mal "welcome home", schön das ihr einen guten Heimflug hattet und dann noch einen netten Start hier in der Heimat mit Biergarten ect.

    Das mit dem Heliflug hatte ich fast vermutet. Übrigens war es auch das Highlight unserer USA-Reise (allerdings dann über dem Grand Canyon ;) ).

    Vielen Dank für den schönen Abschlußbericht, deine ausführlichen Reisetipps werden sicherlich den einen oder anderen Urlauber begeistern und wertvolles Material für eine Planung oder wie bei mir für die Erinnerung an meinen New York Aufenthalt sein.

    Lieben Dank und viel Spaß beim Start in den normalen Alltag

    Bine

    Urlaubstage sind die Oasen in der Wüste des Alltags
  • treets
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    geschrieben 1315403708000

    hoffentlich seit Ihr gut wieder nach Hause gekommen und

    der Jetlag schlägt nicht zu arg zu.

     

    Vielen Dank für den wirklich tollen Bericht

     

    Treets

  • wenjunwang
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    geschrieben 1315473136000

    Wirklich klasse Berichte ;)

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