• Lind-24
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    Zielexperte/in für: Berlin
    geschrieben 1314601967000

    @santi,

    schön dass ihr scheinbar alles unbeschadet überstanden habt und eure Tour ohne große Störungen fortsetzen könnt.

    Ich wünsche euch weiterhin eine spannende und erlebnisreiche Zeit und hoffentlich wieder sonnige Tage

    LG

    Urlaubstage sind die Oasen in der Wüste des Alltags
  • BlackCat70
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    Zielexperte/in für: Allgäu
    geschrieben 1314614058000

    Oh Santi, ich bin froh, daß Ihr wohlauf seid. :kuesse:

    Und ich beantrage hiermit einen Erholungstag für Frau Buri!

  • santiburi62
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    geschrieben 1314684909000

    Falls es Euch interessiert - hier ist wieder mein Tagesbericht:

    Montag, 29.08.2011 (von Kittery bei Portsmouth bis Middleboro, südlich von Boston – 138 Meilen)

    Nachdem wir die Nacht auf dem Parkplatz des Outlet-Centers von Kittery bei Portsmouth vor dem Timberland- und dem Nike-Store verbracht hatten, wachten wir erst nach 8 Uhr auf. Der erste Blick aus dem Fenster löste Begeisterung aus: Der Himmel war blau und die Sonne schien. Da wir heute viel vorhatten, frühstückten wir nur schnell eine Tasse Kaffee oder Tee, dann schauten wir noch bei den Läden rein, vor deren Tür wir übernachtet hatten. Meine Frau kaufte sich ein neues Jogging-Outfit, Sohnemann bekam eine Herbstjacke – alles 30 % reduziert. Auf der Interstate 95 gings dann nach Süden bis Hampton Beach, wo wir an den Strand fuhren. Wir parkten für 3 $ hinter der Strandpromenade, bestehend aus Hotels und Imbissbuden und gingen an den herlichen Sandstrand, um die Sonne zu genießen. Mangels Badetüchern konnten wir es uns aber nicht so gemütlich machen, so dass ich beschloss, zuerst einmal im Meer zu baden. Kaum waren meine Füße im Wasser war klar, dass ich diesen Plan wohl nicht umsetzen werde. Das Meer war eiskalt! Mir taten sogar die Füße weh, wenn beim Strandspaziergang die Wellen über die Füße liefen. Von einem Bademeister (Lifeguard) erfuhr ich, dass ich bei 58 Grad Fahrenheit (= ca. 14 Grad) baden müsste. Nur wegen der heftigen Brandung begnügte ich mich mit dem Blick auf die Küste, schaute Kindern bei Drachensteigen zu und beobachtete unsere Kinder bei Buddeln im Sand, während Sabine ein kurzes Bad in der Sonne genoss. Nach knapp 2 Stunden fuhren wir an der Küste entlang weiter Richtung Boston, nicht ohne vorher beim örtlichen Fastfood-Restaurant mit dem gelben M etwas gegessen zu haben. Nach etwa einer Stunde erreichten wir Boston und fuhren mit unserem 7,5 m langen Wohnmobil sogar in die Innenstadt. Die Suche nach einem Parkplatz war allerdings praktisch unmöglich, erst eine Polizistin gab uns den entscheidenden Hinweis auf eine Parkmöglichkeit in der Wahington Street. Der Parkplatzwächter dort staunte nicht schlecht, als wir mit unserem Riesen-Fahrzeug an seinem Parkwächterhäuschen vorfuhren. Erst nach dem Hinweis, die Polizei habe uns hierher geschickt, und der Bezahlung von 30 Dollar für 3 Stunden Parken öffnete er die Schranke. Nun ging es los mit der Stadtbesichtigung. Wir waren ganz in der Nähe des Massachusetts States House, dem Sitz der Landesregierung, und begannen dort die Erkundung der Stadt. Wir folgten dem Freedom-Trail, einem 4 km langem, mit einem roten Strich am Boden markierten Weg, der zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten führt. Wir sahen dabei die historischen Stätte, die mit dem Unabhängigkeitskampf der Kolonien in Verbindung stehen, beginnend mit der Grünanlage Boston Common, der Park Street Church und der 1754 geweihten King´s Capel. Daneben befindet sich auch ein alter Friedhof. Ein paar Straßenecken weiter kamen wir bei strahlendem Sonnenschein zum Old State House, einem roten Backsteingebäude von 1713, dekoriert mit schneeweißen Türmchen und dem Balkon, von dem 1776 die Unabhängigkeitserklärung verlesen wurde. Das von Wolkenkratzern umringte Gebäude ist natürlich eines der wichtigsten Fotomotive der Stadt. Nur wenige Schritte entfernt besichtigten wir die Faneuil Hall, die alte Bostoner Versammlungshalle, und natürlich den Quincy Market, die Markthalle Boston, in der heute verschiedene Geschäfte, Markt- und Imbissstände beherbergt. Über den Rose Kennedy Greenway, eineParkanlage, die durch die Verlegung der IS 93 in einen Tunnel entstand, kamen wir zum Haus von Paul Revere, einem Volkshelden der Unabhängigkeitsbewegung 1775. Das Haus ist im Original erhalten und kann besichtigt werden – falls man mehr Zeit hat als wir und ohne Kinder unterwegs ist. Zuletzt spazierten wir an gemütlichen, aber sehr teuren, italienischen Restaurants vorbei zur Old North Church, der ältesten erhaltenen Kirche der Stadt aus dem Jahr 1723, wo wir auch den Innenraum besichtigten. Hier beendeten wir die Begehung des Freedom-Trails, den nun über eine Brücke zum Bunkerhill weitergeführt hätte, auf dem ein 67 m hoher Granitobelisk steht, von dessen Spitze man – laut Reiseführer – eine tolle Aussicht auf den Hafen und Stadt haben soll. Wir gingen stattdessen zum Hafen, um den Pier zu suchen, von dem am nächsten Tag unsere Walbeobachtungstour starten sollte. Vorbei an vielen Ausflugsschiffen, Straßencafes und Hochhäusern kamen wir nach ca. 3 Stunden Fußmarsch wieder an unserem Wohnmobil bei Paramount-Kino an. Nun war es Zeit, einen Campingplatz für die Nacht zu suchen. Dafür mussten wir leider über 40 Meilen (!) oder 1 Stunde im Feierabendverkehr nach Süden fahren, bis Middleboro bei Plymouth. Hier kamen wir in der Dämmerung erst nach halb 8 Uhr am KOA-Campground an. Der ganze Platz war unter den Bäumen übersäht mit abgebrochenen Ästen vom Sturm des Vortages, so dass wir erst einmal aufräumen mussten. Nachdem wir Nudeln mit Tomatensoße gegessen hatten, machten wir ein großes Lagerfeuer neben dem RV und verbrannten die Äste und Zweige. Um 22 Uhr ging die Familie ins Bett, ich schrieb noch bis Mitternacht den Reisebericht des Tages.

    Morgen müssen wir früh aufstehen, denn um 10 Uhr beginnt in Boston unsere vorgebuchte Whale-Watching-Tour – und der Weg in die Stadt ist weit! Diesmal wollen wir mit der Metro in die City fahren und das Wohnmobil auf einem Park&Ride-Parkplatz stehen lassen. Die Gestaltung des Nachmittags ist noch offen. Wahrscheinlich geht’s in die Gegend von Cape Cod - ans eiskalte Meer.

    Viele Grüße

    Santi

    ...am Horizont fängt es erst an!
  • Lind-24
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    Zielexperte/in für: Berlin
    geschrieben 1314690978000

    Wow, danke für den lebhaften Bericht - wobei ich dann immer wieder merke, dass die Entscheidung mit dem PKW und Motels/Hotels die richtige Entscheidung für uns persönlich die Richtige war. Denn die Größe des Fullsize-SUV war schon genug ;)

    Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg bei der Whale-Watching-Tour :D

    LG

    Bine

    Urlaubstage sind die Oasen in der Wüste des Alltags
  • MsCrumplebuttom
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    geschrieben 1314697243000

    Hallo!

    Boston ist eine so tolle Stadt. Den Freedom Trail sind wir auch gelaufen; Whale Watching-Tour haben wir auch in Boston gemacht. Wir haben sehr viele Buckelwale gesehen (und eine kleinere Walart, hab aber leider vergessen, welche das waren), die sogar richtig nah ans Boot gekommen sind.

    Viel Spaß noch :-)

    MsC

  • wolfswind
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    geschrieben 1314701969000

    Santi, ich bin froh, dass es euch gut geht nach dem Sturm!

    Danke für den tollen Reisebericht, jetzt bin ich nach meinem Urlaub endlich dazu gekommen mitzulesen.

    Vielen Dank für den Tip mit dem Vasamuseum - es war unglaublich beeindruckend!

    Lieben Gruß, auch an Frau Buri.

    Und ich schliesse mich dem schwarzen Katzerl an: ein freier Tag für Frau Buri muss her! ;)

    17.12.16 Macao - Schlitzaugenevent
  • santiburi62
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    geschrieben 1314774298000

    Schon wieder ist leider ein Urlaubstag vorbei.

    Zusammenfassend kann man gleich zu Beginn des Berichtes über diesen Tag (Dienstag, 30.08.2011) sagen: Es war einer der schönsten unserer Reise!

    Die Stadt Boston hat uns sehr gut gefallen, was nicht nur am traumhaften Wetter lag. Die Hauptstadt von Massachusetts ist sehr überschaubar, zumindest die Innenstadt und durch die Lage am Meer auch besonders schön.

    Hier kommen wir gern wieder einmal her! Dann allerdings besser ohne Wohnmobil, sondern mit einem Mietwage - da stimme ich Lind-24 (Bine) vollkommen zu!

    Dienstag, 30.08.2011 - Tag 12 der Reise (in Boston, Whale Watching Tour)

    Wie geplant stand ich um 7 Uhr auf, stapfte durch die noch feuchte Wiese zum Campingplatz-Waschhaus und freute mich über das schöne Wetter. Nach einer Tasse Kaffee und den Bezahlungsformalitäten (48 $) für die Übernachtung im KOA-Büro starteten wir um 8.15 Uhr auf der US 44 zur IS 3 Richtung Boston. Im morgendlichen Berufsverkehr kamen wir nur zäh vorwärts, erreichten aber nach gut 1 Stunde die Ausfahrt 19 und die Metro-Station in Wollaston, einem Vorort von Boston, wo wir für 5 $ unser Wohnmobil parkten. Mit dem Zug ging es nun in die Innenstadt, jedoch dauerte die Fahrt länger als gedacht, so dass wir trotz morgendlicher, unfreiwilliger Joggingtour Richtung Hafen nicht mehr rechtzeitig um 10 Uhr am Ablegesteg der Whale-Watching-Tour ankamen. Wir sahen gerade noch, wie das Schiff den Hafen verließ. Zunächst war ich deshalb sehr verärgert, allerdings wurde uns mitgeteilt, dass wir ersatzweise um 12 Uhr mitfahren könnten. Die Wartezeit bis dahin nutzten wir, um noch einmal zum Quincy Market zu gehen und dort in der ehemaligen Markthalle zu frühstücken. Wir aßen Bagels und Shrimp-Sandwich, dazu gab es von Starbucks einen Cafe Latte. Frisch gestärkt schauten wir gegenüber noch beim Modegeschäft Abercombie & Fitch vorbei und erhöhten den Tagesumsatz. Ich ließ mich vor der Tür auf einem Motorrad der Bostoner Polizei fotografieren. Dann war es schon wieder Zeit, zum Hafen aufzubrechen, wo bereits eine 25 m lange Warteschlange vor unserem Wal-Beobachtungs-Boot anstand. Die Tour hatte ich bereits aus Deutschland übers Internet vorgebucht (ca. 40 EUR pro Erw.). Pünktlich um 12 Uhr waren alle etwa 100 Personen an Bord, dann fuhr der High-Speed-Katamaran bald mit flottem Tempo an der wunderbaren Skyline von Boston vorbei hinaus aufs offene Meer. Nach etwa 1 Sunde wurden die Motoren gedrosselt und alle hielten gespannt über die ruhige See Ausschau nach Walen. Nach etwa 10 Minuten vergeblichem Hin- und Herfahren tauchten dann tatsächlich zwei der riesigen Meeressäugetiere neben dem Boot auf ? die Fotoapparate klickten hektisch ? dann waren die Giganten schon wieder verschwunden. Da man nun wusste, dass tatsächlich Wale da sind, suchten wir das Meer noch intensiver ab und bekamen noch mehrere Gelegenheiten, zumindest die großen Schwanz- und Rückenflossen zu fotografieren. Behäbig hoben sich die Wale öfter an die Oberfläche und verschwanden nach einem lauten Schnauben mit der Wasserfontäne wieder. Ein tolles Erlebnis! Mehrmals konnten wir die Tiere noch ganz nah am Boot sehen. Nach etwa 1 Stunde Beobachtungsschleichfahrt rasten wir zurück in den Hafen von Boston, wo wir um 15 Uhr ankamen. Zur Feier des Tages gönnten wir Erwachsenen uns an einer Hafen-Bar eine Margarita, dann beobachteten wir Kinder beim Bad im Springbrunnen. Auf Wunsch von Tobias fuhren wir abschließend mit dem Taxi noch zum Apple-Store in der Boylston Street, einer der Haupteinkaufsstraßen der Millionenstadt. Nach eingehender Begutachtung der Angebote des Computerladens fuhren wir von der Station Copley-Square zurück in den westlichen Vorort Wollaston, wo unser RV geparkt war. Im Feierabendverkehr kamen wir gegen 19 Uhr in Plymouth an, kauften bei Walmart noch Grillfleisch und Holzkohle sowie ein paar Lebensmittel und kamen somit wieder erst bei Dunkelheit am Campground Pinewood Lodge an. Hier brachte ich die Holzkohlebriketts zum Glühen, während Sabine das Grillfleisch vorbereitete. Nach dem Essen vor dem Wohnmobil bei Kerzenschein saßen wir noch bis 23 Uhr am Lagerfeuer, während die Kinder schon schliefen. Der Tag war doch sehr anstrengend und ereignisreich gewesen.

    Morgen lassen wir es ruhiger angehen. Eventuell besichtigen wir das historische Museumsdorf Plymouth Village und fahren weiter an die Küste bei Cape Cod. Das Wetter soll ja schön bleiben!

    ...am Horizont fängt es erst an!
  • Lind-24
    Dabei seit: 1146182400000
    Beiträge: 27412
    Zielexperte/in für: Berlin
    geschrieben 1314779024000

    Hallo Santi,

    das war ja wieder ein erlebnisreicher Tag und dann noch mit Erfolg bei der Walsuche, hört sich beeindruckend an. Schön das es noch geklappt hat, obwohl ihr es beim 1. Boot nicht rechtzeitig geschafft habt. Die Entfernungen und Zeiten sind manchmal schon nicht leicht einzuschätzen.

    Dann mal einen schönen nächsten Tag, der dann (wahrscheinlich) mehr zur Entspannung beiträgt :D

    LG

    Bine

    Urlaubstage sind die Oasen in der Wüste des Alltags
  • santiburi62
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    geschrieben 1314803604000

    Guten Morgen aus USA.

    Da ich nicht weiß, ob wir heute Abend WiFi haben, melde ich mich nochmal live. Hier ist es gerade 9 Uhr, die Sonne scheint durch die Kiefern auf die Holz-Sitzgruppe vor dem Wohnmobil und die Grillen zirpen. Wir haben die Nacht gut verbracht. Der Pinewood-Lodge-Campground hier bei Plymouth ist sehr schön, allerdings musste ich erstmals Quarters in eine Box werfen, um duschen zu können. Das war sonst gratis. Man merkt, dass man in der Nähe der Großstädte ankommt, denn der Platz kostet stolze 60 Dollar für sog. Full Hookup, also mit Wasser-, Strom- und Abwasseranschluss. Dieses System finde ich im übrigen sehr praktisch. Man muss nicht mit irgendeinem Fäkalienbehälter über den Platz laufen - einfach Schlauch anschließen, Wasser aufdrehen - fertig.

    Nun werden wir frühstücken. Die Ruhe ist herrlich. :D  Am Platz soll sogar ein See sein, den werde ich noch besichtigen.

    Heute gehts dann weiter Richtung New York. Ich werde versuchen, es ruhiger angehen zu lassen, auch wenn es schwierig ist.   Mein Sohnemann ist sowieso nicht mehr ansprechbar - er ist vertieft in sein neues iPad aus Boston (Taschengeld-Anlage und Geburtstagsgeschenk der Opas). 

      :frowning: Meint ihr, da gibts Probleme beim Zoll?

    ...am Horizont fängt es erst an!
  • LadyLuck
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    geschrieben 1314810374000

    Der Zollfreibetrag liegt bei 430,00 Euro. Alles was darüber ist muß verzollt werden. So ein IPad ist doch bestimmt teurer, oder?

    Wenn ihr schon nach NYC kommt, ist dann euer Urlaub bald um?

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