• Sodeg123
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    geschrieben 1145360763000

    Hallo zusammen,

    ich kann leider allen meinen Vorrednern nicht zustimmen. Zumindest für USA benötigt man einen intern. Führerschein! Es gibt nämlich einen unterschied zwischen amerikanischem und deutschem Recht. In USA kann man ein Auto mieten und muss lediglich nachweisen mit dem Führen von Fahrzeugen vertraut zu sein (Was in den grauen Lappen steht, können die Amis eh net lesen - gar nix!), ob das Dokument auch berechtigt, ein Fahrzeug zu der örtlichen Rechtslage führen zu dürfen ist ganz was anderes, da ist jeder für sich selbst verantwortlich. (Vergleich deutsche Autovermietung und Winterreifen - sie können dir auch eine Auto mit Sommerreifen geben, wenn du selber damit bei winterlichen Bedingungen fährst bist du selbst schuld).

    Sprich also: Mit einem EU-Führerschein kann man ein Auto mieten, darf es aber eigentlich nicht fahren. Ich bin mir ziemlich sicher das alle Vorredner noch nie Bekanntschaft mit einem Amerikanischen Polizisten oder State Trooper gemacht haben. Ich muss zugeben das auch ich früher der Meinung war, das ein EU-Führerschein reicht, dem ist aber nicht so und zwar darum:

    Vor ca. 2 Jahren auf einem Business-Trip durch USA hat mich ein Trooper wegen Überhöhter Geschwindigkeit angehalten. War nicht viel zu schnell, höchstens 10 Meilen. Im Vergleich dazu, wie die Amis manchmal an einem vorbeibrausen, war das geradezu lächerlich. Aber hat mir da auch nix geholfen...

    Also, Trooper kam ans Auto ran, wollte Führerschein haben. Hat dann noch gefragt ob das ein Leihwagen ist. Ich bejahte, dann wollte er Standardmäßig noch den Mietvertrag. Nach zwei Minuten kam er wieder und fragte mich nach einem Internationalen Führerschein. Ich hab gesagt ich habe keinen, er darauf schon etwas barscher: Warum nicht? Hab ich gesagt das ich nicht gewusst habe das man einen braucht weil mieten kann man das Auto ja schließlich auch. Darauf er: Man muss sich vorher eben mal informieren welche Dokumente man so braucht. Als ich in Deutschland auf Urlaub war, abe ich auch einen internationalen Führerschein gebraucht.

    Ich bin mit einer (kostenlosen) Verwarnung fürs zu schnell fahren und 30$ für den fehlenden Fürerschein davon gekommen. Ich habe den Trooper aber dann noch in ein Gespräch verwickelt und bin denk ich deswegen noch ganz glimpflich da raus gekommen. Zuerst wollte er mir das als Fahren ohne Führerschein auslegen.

    Was solls, wer einen Trip in die USA macht kann sich mit Sicherheit den Lappen schon noch leisten. Ich habe mir zumindest einen besorgt, den wer weiß schon. Lass mal einen Ami in deine Karre krachen oder mal einen schlecht gelaunten Polizisten über den Weg laufen. Ich würd´s nicht mehr riskieren...

    Greets

    Sodeg

  • mmoebiu3
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    geschrieben 1145361925000

    mein kumpel fliegt heute für n halbes jahr nach canada/ usa.

    auf der Führerscheinstelle konnte man ihm keine 100 % auskunft darüber geben. Angeblich gilt er wohl. ich kann mich aber noch an meine freundin erinnern, die 1 jahr als aupair in den usa war. ihr hat man den dt. führerschein weggenommen.

  • Florida-Marlin
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    geschrieben 1145376686000

    Hallo

    Ich hab hier mal einen Link von der US-Botschaft reingestellt.

    Dort kann jeder lesen das ein Internationaler Führerschein nicht notwendig ist.

    @sodeg123

    Fakt ist das ich auch die Strafe gezahlt hätte, weil er sowiso recht hat und langwierige Diskussionen mit Polizisten in den USA nichts bringen.Wenn dir ein Ami ins Auto kracht nutz dir dein Internationaler Führeschein genausoviel wie der andere. Da kannst du nur hoffen das dein Wiedersacher versichert ist . Aber er wollte dich entweder abzocken , oder er war falsch informiert.

    Als schlechte Erfahrung abhaken , und sich an die Geschwindigkeit halten.

    Hier der Link

    http://www.us-botschaft.de/germany-ger/faqs/reisen.html

  • Susanne xyz
    Dabei seit: 1125273600000
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    geschrieben 1145378125000

    @Florida-Merlin

    kann Dir nur zustimmen. Wir haben schon Verkehrskontrollen in den USA erlebt (habe ich auch oben erwähnt) und hatten überhaupt kein Problem mit einem deutschen Führerschein, der übrigens schon auf den ersten Blick als solcher von dem Polizisten erkannt wurde. Nur bei sehr langen Aufenthalten kann es nötig sein, vor Ort eine neue Fahrerlaubnis zu erwerben, das ist aber beispielsweise in Deutschland genauso, es hängt halt immer davon ab, inwieweit die Länder die Führerscheine anderer Länder anerkennen.

    Letztlich ist ein internationaler Führerschein ja nur eine Art Übersetzung und kein vollwertiges Dokument.

  • juanito
    Dabei seit: 1115596800000
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    geschrieben 1145379595000

    Letztlich ist ein internationaler Führerschein ja nur eine Art Übersetzung und kein vollwertiges Dokument.

    Du hast scheinbar noch keinen in der hand gehabt?

    Wozu ist wohl ein bzw. mehrere amtliche stempel drin?

    Und Erklärungen in versch. Sprachen?

    z.B. für viele Tonnen er gilt!

    Nicht nur bis 3,5 sondern Zusatz bis 7,5 t.

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
  • Susanne xyz
    Dabei seit: 1125273600000
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    geschrieben 1145382420000

    @'juanito' sagte:

    Letztlich ist ein internationaler Führerschein ja nur eine Art Übersetzung und kein vollwertiges Dokument.

    Du hast scheinbar noch keinen in der hand gehabt?

    Wozu ist wohl ein bzw. mehrere amtliche stempel drin?

    Und Erklärungen in versch. Sprachen?

    z.B. für viele Tonnen er gilt!

    Nicht nur bis 3,5 sondern Zusatz bis 7,5 t.

    Doch, Anfang der 90er hatte ich mal einen, verzichte inzwischen aber gerne darauf, weil ich meinen rosafarbenen Lappen behalten möchte ;)

    Ich weiß, daß es keine reine Übersetzung ist, daher auch mein Ausdruck "eine Art Übersetzung". Der internationale Führerschein ist ja immer nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig, damit der Polizeibeamte, der den Führerschein kontrolliert, besser versteht, um was es sich handelt. Wahrscheinlich ist es daher besonders ratsam, sich doch einen ausstellen zu lassen, wenn man in abgelegenen Gegenden unterwegs ist, wo nur selten mal ein Touri auftaucht. Aber auf den rosafarbenen steht ja zumindest noch u.a. der englische Begriff "driving licence" drauf, auch wenn mancher Ami meint, dies sei keine korrekte Bezeichnung ;)

  • playmaker11
    Dabei seit: 1127433600000
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    geschrieben 1145432415000

    Definitiv NEIN !!!

    Brauchst Du nicht !!

    Bin gerade zurück und wir hatten (mal wieder) einen MW und haben noch nie einen gebraucht.

  • m.rettenmaier
    Dabei seit: 1128902400000
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    geschrieben 1145621450000

    Das Problem ist eingendlich ganz einfach: Wenn man angehalten wird und der Beamte auf einem internationalen Führerschein besteht, man aber keinen hat, hat man ein Problem. Wenn man Pech hat verbringt man eine Nacht auf dem Revier, da kann man nach der Botschaft schreien soviel wie man will, nützt nichts. Am nächsten Tag ist zwar alles vergeben und vergessen, aber die Erfahrung muss man nicht machen.

    Ich habe beide Erfahrungen gemacht: Kartenführerschein und der alte graue Lappen, kein Problem, aber auch schon das absolute Bestehen auf einem internationalen Führerschein. Ich denke wegen den paar Euros lohnt es sich nicht. Mietwagenfirmen wollten allerdings noch nie einen international Führerschein sehen.

  • sandy
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    geschrieben 1145966974000

    Hallo an Alle!

    Schließe mich meinem Vorredner an, allerdings hatte ich die Sache vor vielen Jahren auch schon anders herum. Wurde angehalten und habe dem Officer meinen internationalen Führerschein gegeben. Der wollte aber meinen deutschen Führerschein sehen (Damals gab es in D noch keinen Kartenführerschein und er fragte ausdrücklich nach "the pink license", was er gemacht hätte wenn meiner noch grau gewesen wäre, weiß ich nicht). Ich gab ihm diesen ebenfalls und er verglich die Daten. War wohl früher als US Soldat in D stationiert und eigentlich war es für ihn viel interessanter mit mir über "Good ol' Germany" zu plaudern. Gab auch keine Strafe für die geringe Geschwindigkeitsübertretung wegen welcher er mich angehalten hatte. Nur eine nette mündliche Verwarnung.

    Viele Jahre lang habe ich mir dann keinen internationalen Führerschein mehr machen lassen, wurde nochmals angehalten, und, siehe da, der deutsche Führerschein reichte aus. Wie die tatsächliche Gesetzgebung allerdings aussieht und wie es dann im Ernstfall gehalten wird, ist mir allerdings auch nicht ganz klar.

    Die Mietwagenfirmen interessieren sich herzlich wenig darum, beim letzten Mal wollte niemand überhaupt einen Führerschein von mir sehen.

    Viel Spaß in USA,

    Sandy

  • mmoebiu3
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    geschrieben 1146133060000

    Hallo,

    mein Kumpel ist nun endlich "drüben" angekommen (bleibt 7 Monate) und hat sich dort nocheinmal intensivst erkundigt. Er muss seinen Führerschein noch einmal machen. Allerdings nur die Theorie. Der "alte" wird nicht anerkannt. Tja. So isses eben.

    Viele Grüße

    Melanie

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