• Martinche
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    geschrieben 1338297759000

    Hallo,

    wir haben im September für 3 Wochen Urlaub und ich möchte unbedingt wieder in die USA.

    Letztes Jahr waren wir in Florida und haben eine für uns gelungene Mischung aus Rundreise (Miami+Keys+Orlando) und festem Standort (Villa für 10 Tage in Cape Coral) gemacht.

    Eigentlich wollte ich immer schon mal die Westküste bereisen, aber ich denke mal dass das dieses Jahr ausfällt da ich grad keine Lust hab während 3 Wochen aus dem Koffer zu leben und jede Nacht in einem anderen Motel schlafen zu müssen.

    Die Ostküste wäre im September ja super (Indian Summer und so) aber die Entfernungen erscheinen mir auch riesig. Gibt es einen "zentralen" Ort (z.B. Portland, Maine) an dem man auch mal für einige Tage bleiben und ein Haus oder ein Apartment mieten könnte? Dann müsste es in der näheren Umgebung (max 2 Stunden Fahrt mit dem Auto) aber schon ein paar Sehenwürdigkeiten geben.....

    Oder hat jemand ne ganz andere Idee?

    Wir würden halt gerne was unternehmen aber trotzdem vielleicht auch 7-10 Tage in einem Haus verbringen und nicht konstant unterwegs sein.

    Lieben Dank schon mal für Eure Anregungen!

    Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.
  • Susanne xyz
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    geschrieben 1338299660000

    Hallo Martinche,

    der September ist für eine Indian Summer-Reise meiner Meinung nach zu früh. Ich war letztes Jahr im Oktober (Anfang-Mitte) unterwegs und da war gerade in Maine von der Herbstfärbung noch kaum etwas zu sehen! In New Hampshire und Vermont war allerdings schon Peak Season, da wäre es im September aber auch noch zu früh gewesen.

    Übrigens sollte man meiner Meinung nach auch gerade im Nordosten bei einer Rundreise regelmäßig die Unterkunft wechseln, spätestens nach 2 Übernachtungen (abgesehen von z.B. Boston natürlich).

    Was wäre z.B. trotzdem mit einer Tour in Kalifornien/Las Vegas? da könntet Ihr durchaus eine Route wählen, bei der Ihr mehrere Tage in einer Stadt bleibt, evtl. mit Gabelflug.

    Aber viel Fahren muß man halt in den USA immer...

  • AKQ1987
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    geschrieben 1338382352000

    Halli Hallo :-)

    Ich habe selbst bereits 2 Mal einen "Roadtrip" innerhalb der USA unternommen und mir ist bewusst, dass es ganz subjektiv zu sehen ist - aber ich empfinde das Fahren in den USA als sehr angenehm und nicht anstrengend.

    Daher erscheinen mir die Distanzen auch weniger weit -

    ich persönlich habe meine letzte Tour in New York begonnen, bin dann nach Boston hoch, dann einen Abstecher zu den Niagarafällen, dann weiter ins Inland bis nach Chicago und zurück über Indianapolis, Pittsburgh und Washington nach New York...

    Das war eine sehr umfangreiche Tour, ich selber muss aber sagen, dass es natürlich in und um New York einfach super viel zu Sehen gibt und man auch mit kleineren Touren viele Must-Sees zu Gesicht bekommt.

    Ich an eurer Stellen würde mir einen nahegelegen Ort bei New York rauspicken, der auch noch an der Küste liegt und dann von dort aus Touren nach Philadelphia und Washington unternehmen und anschliessend auf jeden Fall nach Boston und wenn es euch nicht zu weit ist auch die Niagarafälle ansehen.

    Viele Grüße, Anne

  • JoAnchro
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    geschrieben 1338384212000

    Hallo,

    wir sind auch gerade von einer ähnlichen Tour - wenn auch nicht so umfangreich wie bei Anne - zurück. Nach 5 autofreien und sehr eindrucksvollen New York-Tagen sind wir mit dem Mietwagen ins Landesinnere aufgebrochen (Scranton, Rochester, Buffalo, Niagara, Erie, Binghamton, Albany, Bridgestone). Wir hatten super Wetter und auch sonst hat alles gepasst. Das Fahren haben wir als sehr entspannt empfunden, sowohl auf den Interstates und unterrangigeren Straßen. Absolut keine Aggressivität wie auf deutschen Straßen. Unsere Tagesetappen waren nie länger als 170 Meilen, so konnten wir nach Belieben Zwischenstopps für Besichtigungen, zum Shoppen oder zum Essen einlegen. Die Hotelzimmer haben wir jeweils am Vortag online vom Hotel aus gebucht - immer bei den großen Anbietern: Best Western, Holiday Inn, Hilton, Fairchild etc. Sehr beeindruckend fanden wir die Freundlichkeit der Serviceangestellten und die Unkompliziertheit im Umgang (Bezahlen, Buchen, Mietwagen, Geldabheben, Cashback) mit der Kreditkarte. Hier hat Deutschland großen Nachholebedarf! Wir würden sowas auf jeden Fall wieder machen, generell hat uns die USA sehr positiv beeindruckt!

    Josh.

    Ich fliege irgendwo in den Süden - vielleicht nach Kanada oder so. (Mehmet Scholl)
  • AKQ1987
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    geschrieben 1338388885000

    Hello again,

    ich möchte Josh an dieser Stelle nochmal zustimmen, die Ecke rund um den Lake Erie und auch um den Lake Michigan ist sehr sehenswert und auch mit kleineren Tagesetappen gut zu erkunden.

    Desweiteren ist es wirklich beinahe pure Entspannung auf Amerikas Strassen - da durch die strikten Verkehrsordnungen und die lockere Art der Amis alles viel fliessender und entspannter läuft.

    Wenn ihr einen Abstecher zu den Niagara Fällen einlegt solltet ihr auf jeden Fall auch auf die kanadische Seite der Fälle - von hier aus ist das ganze Spektakel meiner Meinung nach noch viel imposanter...

    Ach es gibt einfach zu viel schöne Orte auf der Welt und viel zu viel zu sehen :-)

    Gruß, Anne

  • Gunnar1234
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    geschrieben 1338409120000

    Der Indian Summer, den ich in Kanada erlebte, wird aus meiner Sicht überbewertet. Such dir ein schönes, deutsches Mittelgebirge mit Laub- oder Mischwald und du findest dieselben gelb bis rot gefärbten Blätter.

    Lake Erie und Lake Michigan sind beeindruckend. Sie sehen aus wie Meere, sind aber wirklich voller Süßwasser. Irre, ich musste gleich reinspringen. Leider holte mich der kurz darauf eintreffende Rettungsschwimmer raus: "The Water is closed. Bacteries."

    Kaum war ich draußen sagte er: "Five Dollars per person!"

    "What?"

    "Five Dollar admission!"

    "For what? You say, the water is closed!"

    Die coole Antwort des Menschen mit der roten Badehose: "But the beach is open!"

    Ich war in der Gegend zwischen Chicago und Cleveland. Problem dort ist nur, dass da außer den Seen und ein paar Brauereien nicht so viele Attraktionen sind. Schnell weiter zu den Niagara-Fällen...

    Hi Anne,

    zum Thema Fahren hast du im Prinzip ja recht. Aber es gibt natürlich lokale Unterschiede.

    In Chicago und in ganz Texas habe ich viele rabiate Fahrer erlebt (es gibt in Illinois Warnschilder vor „aggressiv Drivers“ ).

    Von mir eingefügte Links sind ausdrücklich bezeichnet. Alle anderen Links sind von HC eingefügt.
  • AKQ1987
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    geschrieben 1338411719000

    Hi Gunnar,

    oh wow, das war mir gar nicht bewusst, bisher habe ich echt sehr gute Erfahrungen gesammelt. Aber so ist das mit den Menschen, es gibt solche und solche :-)

    Die Story mit deinem Schwimmversuch für 5 USD ist natürlich nicht schlecht - ich hab in Buffalo am Lake Erie versucht ein Foto von einem Leuchtturm zu machen, leider stand in etwa in meiner Blickrichtung eine Gruppe Latinos... Die dachten glatt ich würd sie fotografieren und kamen etwas grimmig auf mich zu ..."Beim nächsten Mal fragst du aber bevor du uns fotografierst, du bist hier nicht im Zoo..."

    Uh meine Reaktion - Beine in die Hand und weg :-)

    Man sieht ich bin ein totaler Schisser - aber ausserhalb Buffalos habe ich am Lake Erie durchweg positive Erfahrungen sammeln können...

    Und ich muss dir zustimmen, zwischen Buffalo und Chicago ist höchstens Cleveland sehenswert, wobei ich sagen muss, dass mich die City nicht grade umgehauen hat. Bis auf die Seen eher weniger spannend... Wobei Chicago bei mir wieder ganz groß trumpfen konnte ^^

    Liebe Grüße, Anne

  • Martinche
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    geschrieben 1338457102000

    Guten Morgen !

    Hm….eigentlich hatte ich gestern Nachmittag schon was gepostet, ist aber irgendwie nicht angekommen……die blockieren hier auf der Arbeit aber auch alles……

    OK, also für Indian Summer ist es Anfang September wohl noch zu früh, da fällt die Frage ob Ostküste oder nicht ja schon fast weg, denn das wollte ich unbedingt miteinander verbinden. Andererseits sind New York, Boston und die Niagara-Fälle bestimmt schon der Hammer (relativ egal in welcher Jahreszeit). Habe jetzt schon öfter gelesen, dass die Niagara-Fälle von der kanadischen Seite aus noch spektakulärer sind. Darf man mit dem Mietwagen überhaupt von den USA aus nach Kanada??

    @Susanne xyz: Danke für den Tipp mit der Westküste, das muss ich mir auch mal noch ansehen.

    Das Land ist aber auch verdammt groß!! ;-)

    Hat nicht noch jemand ne Idee wie wir eine Rundreise (z.B. 7-9 Tage) mit einem Aufenthalt an einem Fleck (gerne Ferienhaus vielleicht 8-10 Tage) verbinden könnten? Ich brauch unbedingt auch ein paar Tage Ruhe zum „runterkommen“. Hatte schon mit der Idee geliebäugelt, wieder ein Häuschen in Florida zu mieten…..

    Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.
  • JoAnchro
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    geschrieben 1338459356000

    Hallo Martinche,

    wir waren mit dem US-Mietwagen in Kanada, es gab keine Probleme. Auch unser GPS hatte kanadisches Kartenmaterial onboard. Wir haben einfach auf anderen State - in diesem Fall Ontario - umgestellt und fertig. Der Zollbeamte hat uns einer ordentlichen Befragung unterzogen - bei der Einreise und Ausreise. Eigentlich wollten wir am nächsten Tag nochmal nach Kanada einreisen - haben uns das aufgrund der Grenzprozedur aber verkniffen.

    Die Stadt Albany am Hudson - Haupstadt des Bundesstaates New York - halte ich für super geeignet auch mal länger zu verweilen, in der Stadt gibt es einiges zu besichtigen, der Aridondack-Nationalpark liegt quasi vor der Haustür und der Großraum Albany ist infrastrukturell sehr gut erschlossen - es gibt u.A. mindestens zwei große (und auch bessere!) Shoppingcenter.

    Gruß.

    Ich fliege irgendwo in den Süden - vielleicht nach Kanada oder so. (Mehmet Scholl)
  • Susanne xyz
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    geschrieben 1338461561000

    Hallo Martinche,

    außerhalb von Florida ist es nicht so üblich, sich ein Ferienhaus zu mieten, auch wenn man sicherlich im Internet problemlos da auch etwas finden kann, Hawaii wäre ja auch sehr schön, aber vielleicht doch etwas weit für Euere Reisedauer.

    Wie wäre es denn, wenn Ihr mehr den Norden Floridas Euch vornehmt? Also den Panhandle, die Gegend nördlich von Orlando an der Ostküste, evtl. mit Ausflügen z.B. nach Georgia? Oder sogar bis New Orleans? Auch wenn das Klima dort im September sicherlich nicht so optimal ist...

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