• sol_79
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    geschrieben 1396607589000

    Hallo Silke!

    Ich denke auch, dass Amerika ein sehr kinderfreundliches Land ist. Aber die Route finde ich echt anstrengend für eine Familie mit Baby. Und da ihr eigentlich so viel Zeit habt, würde ich lieber weniger Orte anschauen und dafür länger bleiben. Yosemite ist ein schöner Nationalpark und Wüstenluft kann man auch in der Nähe von San Diego schnuppern.

    Nur du und dein Partner können wirklich entscheiden, ob euer Sohn "fernreisetauglich" ist. Kann er auch mal mehrere Stunden stillsitzen? Guter Schläfer? Guter Esser? Krankheitsanfällig?

    Ich wollte übrigens auch so eine ähnliche Reise mit 1-2 jähriger machen, bei mir scheitert es (momentan) daran, dass mein Kind keine 3 Stunden im Autositz aushält.

    LG,

    Sol

    PS: Im Spiegel (online) war letztens ein langer Bericht über eine Familie, die mehrere Monate durch die USA gereist ist mit einem Kleinkind.

  • steamboats
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    geschrieben 1396608942000

    Vielleicht noch ein paar Tipps:

    Kauft euch am Anfang eine Kühlbox (es gibt auch einfache Modelle nur aus Styropor). Die könnt ihr mit Eis füllen und so Getränke, Milch oder anderes kühl halten für unterwegs.

    In den USA gibt es wahnsinnig viel Praktisches für Babies und Kids, das zum größten Teil deutlich billiger ist als bei uns. Also Platz im Koffer lassen für die Rückreise. Auch Klamotten sind in der Regel deutlich billiger. Schaut vorher mal nach Outlet Malls (in Las Vegas gibt es ein großes Outlet etwas außerhalb). Aber auch bei WalMart, Target und Co. gibt es schon viel.

    Glücklicherweise brauchte ich meine Tochter einfach nur in den Kindersitz setzen und sie schlief fast umgehend ein (und das morgens um 9 Uhr, obwohl gerade mehr oder minder aufgestanden). Das ist auch etwas, was ihr berücksichtigen müsst. Das Kind bestimmt den Tagesrhythmus, nicht ihr und eure Besichtigungswünsche.

    Gruß

    Carmen

  • Gunnar1234
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    geschrieben 1396616309000

    Die einjährigen Kleinkinder halten ne Menge aus, Hitze, Kälte, Hunger. Nur bei direkter Sonnenbestrahlung und zu wenig Wasser geben sie rasch auf. Aber es geht nicht darum, ob das Kind die Reise unbeschadet übersteht, es geht darum, ob das Kind wie alle anderen auch Spaß hat!

    Auf keinen Fall würde ich einem Kleinkind von einem Jahr den langen Flug antun und dann gleich noch eine Rundreise durch den Westen. Aus meiner Sicht geht das gar nicht, auch wenn es die Tortur sicher überlebt.

    Fahrt mit dem Einjährigen nach Pottenstein, die haben ein schönes Hallenbad und einiges zu sehen in der idyllischen Umgebung. Mit zwei Jahren fliegt ihr nach Mallorca. Mit drei Jahren testet ihr den 4,5-Stunden-Flug auf die Kanaren und mit vier macht ihr einen schönen Florida-Urlaub mit allen Disney-Parks.

    Danach sind wir mit unserer Tochter auch in den Westen gefahren. Aber die Urlaube waren immer ausgewogen, auch im Interesse des Kindes: Vergnügungsparks, Baden, Kindermuseen.

    Natürlich wird in den USA viel wert darauf gelegt, besonders zuvorkommend zu kleinen Kindern und Behinderten zu sein. Das ist überall geradezu aufdringlich angenehm ... und deutet auf ein immenses "schlechtes soziales Gewissen" hin. Aber im Urlaub geht es doch darum, dass alle Spaß haben.

    Von mir eingefügte Links sind ausdrücklich bezeichnet. Alle anderen Links sind von HC eingefügt.
  • sissipaula
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    geschrieben 1396963991000

    Hallo Silke,

    ich habe auch lange über so eine Reise mit unserer Tochter nachgedacht. Mittlerweile ist sie fast 6J. und ich weiß immer noch nicht recht wie wir es am besten Planen könnten. Ich persönlich finde die Idee von JillyO am Besten. Mietet euch doch ein Wohnmobil: ich kann mir vorstellen das es sonst zu stressig wird - nicht nur für euer Kind  sondern auch für euch. Wir haben damals noch ohne Kind eine Rundreise im Südwesten der USA gemacht und nach dem 3. Hotel wechsel hatte ich dermaßen die Nase voll das ich mir das mit Kind noch nerviger vorstelle.

    Nochmal zu dem langen Flug: Gunnar ist der Meinung das der lange Flug sehr anstrengend für die kleinen sei. Hm....unsere Tochter (damals 1,5J) hat von den ca. 10 Std. Flug nach Florida 8 Std. geschlafen und keinerlei Probleme mit Druck oder den Ohren gehabt.

    Ich hoffe nur das ihr in LV nicht allzu viele Einschränkungen habt. Da LV nicht wirklich auf Kinder ausgelegt ist. In den Hotels müssen die kleinen schnell durchlaufen (wegen den Spielautomaten) man muss als Elten zusehen das das Kind nicht stehen bleibt - wäre mit alles zu stressig (auch wenn ich unbedingt nochmal nach LV möchte, aber mit Kind habe ich eingesehen macht es keinen Sinn) dazu kommt noch das in eingien Hotels Kinder am Pool verboten sind, beachtet das bitte und Informiert euch vorher.

    Vielleicht könnt ihr ja noch Umbuchen? Wenn ja, empfehle ich euch Florida. Unsere Tochter war 3x mit uns dort und hatte immer riesigen Spaß am Strand, Pool und in den Disney Parks. Obwohl ich zugegebener Maßen bei der letzen Reise echt Angst wegen den giftigen Tieren in den USA hatte (schwarze Witwe, braune Einsiedlerspinne, Klapperschlangen, Quallen) Aber das war alles unbegründet - ich habe zwar eine schwarze Witwen gesehen, aber die waren friedlich und nicht angriffslustig. Daher verstehe ich einige Sorgen der anderen.

    Letztendlich muss jeder selbst wissen, wo er mit seinen Kindern hinfliegt. Ich habe versucht das Risiko immer sehr gering zu lassen. In der Nähe von einer größeren Stadt (wegen Krankenhaus), in einer Anlage die Bewacht ist usw. aber auch da kann immer etwas "passieren".

    Macht euch einen schönen Urlaub und denkt daran es nicht so stressig für euer kleines werden zu lassen. Viele Pausen und auch abwechslung für das Kind - sonst habt ihr nur Streß und keinen enpannten Urlaub.

    Wünsche euch viel Spaß

  • sissipaula
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    geschrieben 1396964197000

    P.s. wir hatten schonmal das Pech da unsere kleine Maus plötzlich 40°C -Fieber und schüttelfrost in Florida bekommen hat und waren froh das ein super Arzt nur 2 Straßen entfernt seine Praxis hatte - somit war der Urlaub gerettet (war nach 3Tagen wieder fit).

    Es macht schon Sinn mit Kindern abzuchecken wo der nächste Arzt oder das nächste Krankenhaus ist.

    lg

  • Inspired
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    geschrieben 1396968856000

    Hi,

    ehrlich gesagt, ich finde es nicht richtig, jungen Eltern grundsätzlich von einer Rundreise mit Kind abzuraten. Schließlich werden die Eltern ihr Kind am besten kennen und wissen, wie das Kind so drauf ist.

    Mit einem Jahr verschläft sich ein langer Flug unter Umständen wunderbar im Baby Bassinet, wo ein älteres Kind vielleicht erst aufgeregt herumtobt und dann gelangweilt dem Vordermann die Füße in die Rücklehne tritt.

    Die übliche Urlaubsempfehlung (fahrt doch auf ´ne Nordseeinsel oder in den bayrischen Wald) finde ich ebenso deplatziert wie das unbesorgte Losdüsen zu einer anstrengenen Rundreise.

    Jedenfalls habe ich schon viele Reiseberichte von jungen Familien gelesen, die mit Kind unterwegs waren.

    Nur vielleicht wäre es wegen der Hitze nicht so doof, die Rundreise von San Francisco aus eher mit einer Schleife durch Nordkalifornien zu verbinden als durch Südkalifornien, da die Temperaturen da sicher angenehmer sind.

    Ich behaupte aber auch, dass so etwas wie Grand Canyon sicher möglich sein wird: Ihr fahrt im klimatisierten Auto hin und geht eben mit dem Kind im Stroller auf dem asphaltierten Weg am Canyon spazieren. Spaziergänge bei sommerlichen Temperaturen machen Millionen Eltern mit ihren Kindern auch in Deutschland im Hochsommer, auch an der Ostsee oder im bayrischen Wald.

    Bryce liegt so hoch, dass man zumindest morgens und abends auch mit Kind unterwegs sein kann, dann vielleicht sogar friert.

    Die Nationalparks, in denen man wandert um das Schönste zu sehen, würde ich aber weglassen (Moab, Zion), vor allem auch, da es dort sehr heiß werden kann und ihr schon deshalb keine Lust haben werdet mit eurem menschlichen Päckchen auf dem Buckel auf und ab zu traben. Zion ginge dabei noch, wenn man sich auf die Ausblicke bei der Durchfahrt und den Spaziergang am Ende der Shuttleschleife am Virgin River beschränkt. Da hätte ich als Kind auch super gerne Steinchen ins Wasser geworfen, die niedlichen Streifenhörnchen beobachtet, mit den Füßen im Wasser geplnscht etc.

    Viel Spaß beim Planen!

    Birgit

    Life is unpredictable - eat dessert first!
  • steamboats
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    geschrieben 1396970707000

    Birgit,

    hast Du Kinder? Klar kennen die Eltern ihr Kind am Besten. Aber gerade in dem Alter entwickeln sich die Kids rasant. Plant man eine Reise, wenn das Kind 6 Monate alt ist, für einen Zeitpunkt, in dem das Kind 1 Jahr ist, hat sich unheimlich viel getan. Es isst inzwischen vom normalen Essen, es kann u.U. schon laufen, es schläft weniger.... Wie diese Entwicklung vorangeht, kann keiner wissen und das ist auch bei jedem Kind anders.

    Mit einem Jahr sind die Kids für das Bassinet in der Regel schon zu groß und 10 bis 14 Stunden Flug mit einem Kind auf dem Schoß sind kein Vergnügen (und auch nicht unbedingt für die in der Nähe sitzenden Passagiere).

    Auch wenn ich selbst noch nicht im Westen der USA war, aber die Route führt durchaus auch in "weniger zivilisierte" Gegenden, wo auf die nächsten Stunden kein größerer Ort kommt. Ich würde mal sagen, es macht Spaß, wenn der Wagen eine Panne hat und man bei 35°C im Nirgendwo mit einem Kleinkind steht und das ohne Schatten. Wie gesagt, auch Höhenunterschiede sind nicht zu verachten und erst ab einem gewissen Alter für ein Kleinkind überhaupt empfehlenswert.

    Wir waren mit unserer Tochter mit 1,5 Jahren in den USA unterwegs. Das Reiseziel war der Mittlere Westen, den wir auch schon ganz gut kannten. Sozusagen als "Back-up" hatten wir zudem zahlreiche Freunde in der Gegend. Zudem war unsere Tochter völlig unproblematisch, was Autofahren angeht.

    Ich würde nicht generell von einem USA-Urlaub abraten (hab ich auch nie gemacht), aber ich finde die genannte Route doch vorsichtig gesagt "sehr anspruchsvoll" mit einem 1 jährigen Kind und insbesondere, wenn die Eltern noch nie in den USA waren. Eine deutlich kürzere Route, die beispielsweise sich nur auf die Westküste beschränkt, oder eine andere Region in den USA (z.B. Florida) fände ich persönlich besser.

    Gruß

    Carmen

  • sissipaula
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    geschrieben 1396971670000

    Ach so, wir haben für unsere 1jährige Tochter damals einen eigenen Sitzplatz gebucht (obwohl man es noch nicht muß) und auch bezahlt. Aber die ca. 700€ waren gut investiert ;-) denke nicht das sie sonst zur Ruhe gekommen wäre. Denn da gebe ich meiner "vorschreiberin" recht - es könnte sehr stressig sein mit Kind auf dem Schoß bei einem so langen Flug ;-) Außerdem meinte die Flugbegleiterin es sei sicherer ;)  Es muss nur ein Kindersitz sein der für den Flugverkehr zugelassen ist. Wir hatten extra noch einen gekauft!

  • Inspired
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    geschrieben 1396972282000

    Hallo Carmen,

    mit meinem Beitrag meinte ich auch keinesfalls dich, sondern die pauschale Empfehlung, doch bitte schön nach Pottenstein und nächstes Jahr nach Mallorca zu fliegen.

    So wie ihr es gemacht habt, ist es doch reflektiert und umsichtig gewesen.

    Und ja, auch ich finde die Rundreise wie vorgestellt mit dem häufigen Ortswechsel und dem anstrengenden Arches Nationalpark nicht ideal. Ich hoffe, das habe ich durchaus auch so rüber gebracht wie ich es gemeint habe.

    Also sind wir uns doch einig, oder?

    Life is unpredictable - eat dessert first!
  • steamboats
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    geschrieben 1396976375000

    @Birgit,

    im Ergebnis sind wir uns wohl einig!

    @sissipaula,

    für ein Kind unter 2 Jahren muss kein Sitzplatz gebucht werden. Allerdings hat man auch nicht die Garantie, einen der Mutter-Kind-Plätze am Bulkhead zu bekommen (die man meist auch nicht vorher reservieren kann), wo die Bassinets eingehängt werden können. Ab 2 Jahren muss das Kind dann ohnehin einen eigenen Sitzplatz buchen, was natürlich teurer ist. Nur auf dem eigenen Sitzplatz können Kindersitze verwendet werden (sofern sie zugelassen sind). Das geht dann meist wieder in der Bulkhead-Reihe, weil dort die Tablets in der Armlehne verstaut sind und dann der Kindersitz u.U. nicht auf den Sitz passt (weil zu breit). Ein eigener Sitzplatz mit entsprechendem Kindersitz ist auf jeden Fall sicherer als ein Zusatzgurt für das Kind auf dem Schoß eines Elternteils (einfach gesagt, sitzt das Kind am Schoß und es gibt einen Unfall, dann wird es schlicht vom Oberkörper des Erwachsenen zerquetscht, weil dieser der Schwerkraft folgend nach vorne klappt).

    Ich hatte ja gefragt, ob Silke einen eigenen Platz gebucht hat und wie sie sich das mit dem Kindersitz in den USA vorstellen. Leider hat Silke hier nicht mehr geantwortet.

    Gruß

    Carmen

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