Situation/wirtschaftl. Lage der Hotels an der Türkischen Riviera

  • Florian80w
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    geschrieben 1480703456000

    @ Günter

    Auch Deutsche neigen immer mehr dazu, kurzfristig statt 7 Monate in voraus dahin zu buchen, wo es keine Engpässe gibt.

    Und wer 2017 in die Türkei will, lehnt sich zurück und wartet Schnäppchen ab. Er wartet auch eventuelle politischen Veränderungen ab.

    Und ob Millionen Osteuropäer tatsächlich auch dort breitflächig Geld ausgeben, darf bezweifelt werden. Masse ist nicht Klasse. In Marbellla generiert eine dort kurzurlaubende Araberfamilie so viel Umsatz wie 50.000 Normalurlauber.

  • Günter/HolidayCheck
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    geschrieben 1480705175000

    Richtig---

    Der Trend wird auch in Deutschland immer stärker.

    Nur-die Russen machen das schon seit vielen Jahren...

    Ich sehe es -nicht nur der Preise wegen -ähnlich so  wie Du--zurücklehnen und erstmal abwarten.Tagesaktuelle Preise prüfen--

    Der Winter 2016/2017 ist in der Türkei  schon verhagelt--bin gespannt, wieviele Hotels den Preisdruck  im Winter bei dieser Belegung noch durchhalten: Verdient wird da kaum was.

  • vonschmeling
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    geschrieben 1480705272000

    @Sabaelcher

    Bevor du hier die Fantasie anregst mit BGB Vertragsrecht und Ansprüchen daraus:

    Romys haben einen neuen Vertrag akzeptiert, das hätten sie nicht tun müssen.

    Sie hätte zum Zeitpunkt der Änderung stumpf stornieren können - ohne Kosten.

    Die Nichtöffnung des Hotels fällt nicht in die Sphäre des Veranstalters, demnach wurde er - entgegen deiner Behauptung! - auch nicht vertragsbrüchig.

    Nun rauschen allem Anschein nach allerdings die Bewertungen in den Keller und Romys fragen deswegen nach einer Umbuchung. Diesem Ansinnen folgt der Veranstalter nicht, braucht ihm auch nicht zu folgen und wird damit ebenfalls nicht vertragsbrüchig.

    Also nix mit ohne Kosten umbuchen oder gar Schadenersatzforderungen stellen, das sind leider Hinweise in die ganz falsche Richtung.

    Ich halte die 6 Mio GUS Reisenden analog zu Günters Äußerungen dazu für bestenfalls eine ministeriale Propaganda - eher jedoch für eine der typischen Geschichten aus 1001 Nacht, derer sich Geschäftsleute beim Plausch mit den Touris gerne mal bedienen.

    Zum einen müsste sich dafür ganz dramatisch was an der wirtschaftlichen Situation der potenziellen Klientel ändern, zum andern widerspricht das von Günter beschriebene Buchungsverhalten schlichterdings derartig frühzeitigen Prognosen hinsichtlich ihrer Treffsicherheit.

    Gras wächst nicht schneller wenn man dran zieht.
  • romy2013
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    geschrieben 1480712177000

    @romy

    Hallo, wir wollen auch nicht klagen oder Schadensersatzforderungen stellen. Sicher hätten wir stornieren können, aber wir hätten niemals ein Hotel für den gleichen Schnäppchenpreis bekommen. Das war uns klar. Das der Veranstalter unserem Anliegen vertragsmäßig nicht folgen muss, mag klar sein. Schön wäre etwas Kulanz aber trotzdem gewesen, zumal ja gerade im Moment scheinbar nicht alle Hotels voll belegt sind und wir uns für einen besonderen Anlaß dieses Hotel ausgesucht haben.

    Wie dem auch sei nun reisen wir übermorgen und - die Hoffnung stirbt zuletzt - hoffen, daß wir trotzdem einen schönen Urlaub haben. Euch allen eine schöne Adventszeit und Danke für den Gedankenaustausch LG Die Romys

  • vonschmeling
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    geschrieben 1480715846000

    Mögt ihr nett finden wollen romy, doch gerade in der gegenwärtigen Situation ist eine spezifische "Kulanz" ein total falsches Signal.

    An sich erklärt romy selbst weshalb: Ein Schnäppchen, so nicht mehr zu erwarten ... und dann soll man auch noch charmante Umbuchungsvarianten anbieten?

    Sorry - aber das Prinzip pay peanuts - get monkeys ist nicht wegen einer Buchungsdelle komplett auf links gedreht!

    :?

    Schön wäre etwas Kulanz stets, ebenso wie ein gewisser wirtschaftlicher Result der Reisedurchführung ... behaltet doch mal den Blick auf Machbarkeit!?

    Graue Theorie soweit - also braucht man auch nicht zu erwarten, doppelt und dreifach "entschädigt" zu werden.

    Die Reise war scheints ein Schnäppchen? Kaum ein Schnäppchen hat keine Pferdefüße!

    Gras wächst nicht schneller wenn man dran zieht.
  • Sabaelcher
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    geschrieben 1480720095000

    @vonschmeling - auch wenn das hier jetzt nicht Thema ist - ich orientiere mich an dem was ich lese und interpretiere nicht irgendetwas da hinein. Nachdem haben die Romys keinen neuen Vertrag akzeptiert sondern sind "abgeschmettert" worden. Somit greift das BGB, der Veranstalter wurde vertragsbrüchig - Schnäppchen hin oder her. Es ist auch ganz egal, ob er wusste, dass das Hotel nicht öffnet. Der Vertrag steht! 

    Dieses ganze Theater kommt immer wieder zustande, weil der Kunde sich im Recht nicht auskennt und - sozusagen - über den Tisch ziehen lässt.

  • alfredino
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    geschrieben 1480726396000

    @Holginho: "... ein nicht unerheblicher Teil derjenigen der diesen Sommer erfahren/zu spüren bekommen hat, wieviel ein identischer Urlaub in anderen Destinationen kostet oder wieviel weniger er für's gleiche Geld bekommt."

    Ich muss ja zugeben, dass ich wirklich geschluckt habe, was unser Familienurlaub (2 Erwachsene  + 2 Kinder) in den kommenden bayerischen Pfingstferien (Anfang Juni) mit vergleichbaren Türkei-Leistungen in Spanien, Zypern oder Griechenland kosten würde. Wir reden hier von mindestens 4500 € für gerade mal 11 Tage relaxten Badeurlaub in der Vorsaison... :shock1:

    @Günter: "... Wie sehr zurückhaltend der deutsche Urlauber beim Thema Türkeiurlaub aktuell ist, das kann man messen - auch wenn die Reiseveranstalter das gerne anders verkünden würden."

    Trotz der scheinbar geringen Nachfrage sind für Pfinfsten 2017 in Nürnberg, München und Leipzig die begehrten Condor und Sunexpress 'Non-Stop-Flüge' schon jetzt nahezu komplett weg! Es gibt aktuell nur noch die X-Veranstalter, die mit den üblichen billigen - für mich aber zeitlich uninteressanten - Gabelflügen locken... :?

    Ich hab zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem ...
  • vonschmeling
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    geschrieben 1480754388000

    @Sabaelcher

    Sie sind "abgeschettert" worden, nachdem sie den neuen Vertrag ändern wollten, da das Hotel wegen "schlechter Bewertungen" für sie uninteressant wurde.

    Genau so steht es da - und gibt es kein "Recht" auf diesen Anspruch.

    Gras wächst nicht schneller wenn man dran zieht.
  • Malini
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    Verwarnt
    geschrieben 1480754706000

    Dass Reiseveranstalter bei reinen Badeurlauben mit Gabelflügen "locken" kann ich mir kaum vorstellen...  :frowning:

    Stay hungry. Stay foolish. (Steve Jobs)
  • Türkeifliegender
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    gesperrt
    geschrieben 1480755661000

    ich zitiere "vonschmeling:Ich halte die 6 Mio GUS Reisenden analog zu Günters Äußerungen dazu für bestenfalls eine ministeriale Propaganda - eher jedoch für eine der typischen Geschichten aus 1001 Nacht, derer sichGeschäftsleute beim Plausch mit den Touris gerne mal bedienen.

    Zum einen müsste sich dafür ganz dramatisch was an der wirtschaftlichen Situation der potenziellen Klientel ändern, zum andern widerspricht das von Günter beschriebene Buchungsverhaltenschlichterdings derartig frühzeitigen Prognosen hinsichtlich ihrer Treffsicherheit"

    das sehe ich genauso, zumal wenn man Teile der Rede von Putin zur Lage der Nation betrachtet, kommt man zu der Erkenntnis, dass die wirtschaftliche Situation Russlands nicht sehr rosig ist.

    Ähnlich wie @vonschmeling halte ich Prognosen füe 2017 für sehr Schwierig bis kaum Möglich auch aus der Erinnerung von Vorhersagen  für 2016 in denen ein Hohes Buchungsaufkommen der russischen Gäste  erwartet wurde, was wohl auch dem "Pfeifen im Wald" der Tourismusindustrie  geschuldet war.

    Aus aktuellem Anlass mal wieder: Arroganz ist eine besondere Form von Dummheit.
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