• Sternedieb
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    geschrieben 1141305681000

    Würdet ihr zum jetzigen Zeitpunkt wieder nach Khao Lak reisen oder habt ihr "Skrupel".

    Was spricht für Khao Lak - was dagegen?

  • Kroatien-Dario
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    geschrieben 1141307100000

    Wer vor dem Tsunamie nicht war, kann da jetzt jederzeit hin. Viele neue Resorts sind eröffnet und die wenigen alten brauchen Gäste dringender denn je. Alle Restaurants, Kneipen und Tauchcenter an der Hauptstrasse und auch an der Beach haben offen, die Preise sind günstig. Ich würde es machen.

    Leider kenne ich aber auch noch das alte Khao Lak und werde viel vermissen und auch an einige denken, welche ich 1 Jahr vor dem Tsunamie kennen lernte. Aber werde trotzdem im November einige Tage in Khao Lak und im Khao Sok Park verbringen.

  • Heiko Müller
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    geschrieben 1141311288000

    Hallo,

    nein skrupel hätte ich absolut nicht jetzt nach khao Lak zu reisen, machen würd ich es trotzdem nicht weil ich keine Lust auf Baustellenlärm hätte und den gibts derzeit dort sicherlich zu hauf.

    Gruß

    "Selbst der kleinste vermag den Lauf des Schicksals zu verändern" Galadriel Herrin von Lothlorién
  • xadoo
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    geschrieben 1141317527000

    Generell ist die Erde dort aber noch nicht zur Ruhe gekommen. Es gibt immer noch vereinzelte Beben und viele Menschen vermuten, dass es in nächster Zeit nochmals zu einem solchen Zwischenfall kommen wird.

    Und dann hätte ich schon Bedenken, gerade an diesen Ort zu reisen, wo soviele Menschen zu Schaden gekommen sind.

    Ein Leben ohne Urlaub ist möglich, aber sinnlos
  • starcloud
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    geschrieben 1141330604000

    Was die Menschen in Khao Lak am dringendsten brauchen, sind Touristen. Wie sollen sie sonst eine Chance haben, wieder auf die Beine zu kommen. Skrupel sind hier also meiner Meinung nach genau das Falsche. Die Thais sehen das übrigens auch so.

    Wer Angst vor einem erneuten Seebeben hat, kann sich ja in einem Hotel am Hang einquartieren. Am Sunset Beach sind die Hotels alle den Hang hinauf gebaut und man ist trotzdem gleich am Meer.

    Wir fliegen übermorgen nach Thailand und werden auf jeden Fall ein paar Tage in Khao Lak verbringen, auch wenn wir das alte Khao Lak kennen.

  • Sternedieb
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    geschrieben 1141662929000

    @ starcloud

    dann können wir uns ja auf einen sehr aktuellen "Live"-Bericht freuen. ;)

  • xadoo
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    geschrieben 1141725421000

    Dieser Bericht steht in "Brigitte" vom Sept.05

    Steif und verfroren kletterten wir morgens gegen Acht in den Anschluss-Flieger nach Phuket. Und von da ab gings per Local-Bus direkt nach Khao Lak . . .

    Ab Ortseingang hielt ich den Atem an: Der Khao Lak National Park: Steht noch. Ist hoeher gelegen, als die Tsunami-Welle gekommen ist, konnte sie ihm nichts anhaben. Die dort liegenden Haeuser und Ressorts existieren alle noch. Der Bus donnert um die Kurve und mit einem Mal ist alles anders: Obwohl ich die Bilder hundertmal in Magazinen wie dem SPIEGEL, waehrend meiner Recherche in den Tagen nach dem Tsunami im Internet oder auch im Fernsehen gesehen habe: Die Wirklichkeit ist anders. Furchtbarer. Normaler. Aufgeraeumter.

    In den vergangengen zehn Monaten haben die Thais alles daran gesetzt, Khao Lak wieder zu einem Ort zu machen, an den Touristen zurueck kommen wollen: Der Schutt ist weg, aber die Hotelanlagen, Bungalows, Restaurants, Geschaefte, Maerkte, Wohnungen, Tauchschulen links von der Hauptstrasse ebenso. Es ist, als waere jemand mit einem gewaltigen Bulldozer gekommen und haette einfach alles weggeschaufelt. Kaum, dass man noch ausmachen koennte, wo bestimmte Hotelanlagen oder Laeden vor zehn Monaten gestanden haben. Mittendrin stehen Bagger, sind Baustellen abgezaeunt, wird an allen Ecken und Enden gehaemmert, geschweisst, gemauert: Khao Lak arbeitet mit Hochdruck daran, zum Saisonbeginn alles wieder aussehen zu lassen, also ob nie etwas geschehen waere. Und tatsaechlich: Viele neue Anlagen stehen bereits, sind bereit, den Touristensturm aufzufangen, der hoffentlich bald wieder ueber Khao Lak herein brechen wird.

    Trotzdem: Es ist grundsaetzlich anders als vor zehn Monaten: Im Dezember 2004 war Khao Lak ein einziger Rummelplatz, voll mit Discos, Cocktailbars, Man-spricht-Deutsch-Restaurants und Man-isst-Deutsch-Kueche. Mit Thailand und seiner urspruenglichen Kultur hatte das alles nichts zu tun (Weshalb wir auch im vergangenen Jahr ausserhalb von Khao Lak gewohnt haben, in einer von Thais betriebenen 5-Holzhuetten-Anlage, in der ab 22 Uhr mehr oder minder das Licht ausging).

    Khao Lak heute wirkt wie auf dem Sprung: Gelaehmt noch von dem Schock des Tsunami, von der gewaltigen Zahl der Todesopfer. Andreas sprach gestern mit einer alten Frau. Sie erzaehlte ihm, sie habe fuenf (!) Familienmitglieder im Tsunami verloren. Aber auch sie ist voller Hoffnung, dass die Touristen wieder kommen, die Haupteinnahmequelle des Ortes. Deshalb haemmern, klopfen, schweissen die Thais wie verrueckt, bedenken jeden einzelnen Touristen, der durch Khao Lak streift, mit einem Laecheln und einem Kopfnicken.

    Wir bezogen unsere Bungalows, weit hinter Khao Lak: Das Similana Ressort hat den Tsunami weitestgehend unbeschadet ueberstanden, weil es hinter einer Landzunge liegt, die es vor der Wucht der Welle schuetzte. Die Landzunge sieht aus wie abrasiert: Nur noch Baumstuempfe stehen dort. Alles ist kahl. Zum Weinen.

    Wir haben das Similana gebucht, weil wir im Internet recherchiert hatten, dass es noch existierte. Und: Es liegt genau neben der Hozhuetten-Anlage von Nueng, bei dem wir im vergangenen Jahr wohnten. Insgesamt sind im Moment nur sechs Gaeste hier. In der Abenddaemmerung machen wir uns auf den Weg zu Nuengs Ao Thong Beach Bungalows: 300 Meter Richtung Sueden, um die Kurve, jetzt muessten wir das Strandrestauruant von Nueng sehen. Und wirklich: Durch die Nadelhoelzer leuchten einzelne Gluehbirnen. Ich atme schneller, obwohl ich weiss, dass es eigentlich nicht sein kann. Und es ist auch nicht so.

    Das Restaurant ist zerstoert, die Holzhuetten so gruendlich verschwunden, dass wir noch nicht einmal ihre Fundamente wiederfinden. Nur der Grundriss des Kuechengebaeudes ist im hohen Strandgras noch auszumachen. Und zwei Steinbungalows. Nueng hatte vor einem Jahr damit begonnen, sie zu bauen. Sie sollten ihm seine Existenz sichern. Einer ist nur noch eine Ruine. Der andere halb verfallen. Die Lichter, die wir gesehen haben, gehoeren zu einer Baustelle fuer eine neue - sehr grosse und luxurioese - Anlage, die weiter landeinwaerts gebaut wird.

    Wir schweigen. Die Dunkelheit bricht ueber uns herein. Still gehen wir zurueck zum Similana-Ressort.Leerer_strand

    Am naechsten Tag machen wir einen Standspaziergang von Khao Lak nach Bang Niang. Ueberall das gleiche Bild: Brandneue Hotelanlagen, die auf Gaeste warten, Baustellen, in der Luft Laerm von Baumaschienen.

    Und am Strand: Schuhe. Hunderte. Tausende. Verkeilt in der Uferboeschung, angeschwemmt zwischen Wurzeln grosser Baeume. Badelatschen. Flipflops. Sandalen aus Leder. Kinderschuhe. Alle Groessen und Formen, alle Farben, alle verblichen von zehn Monaten Sonne, von zehn Monaten Salzwasser.

    Schuhe Ab und zu Fetzen von Kleidungsstuecken, Duschlotionen mit dem Aufruck von Hotelanlagen, die laengst nicht mehr existieren. Es ist eigenartig. Nicht schockierend. Traurig. Wir finden ein komplett zerstoertes Ressort: Sein Namenschild an der Strasse steht noch.

    Zurueck an der Strasse kommen uns Jugendliche entgegen: 16-jaehrige Thai-Maedchen und -Jungs auf ihren Mopeds, lachend, strahlend, winkend: Gestern ist vorbei fuer sie, die oft viel mehr verloren haben als die Touristen, ganze Familien, ihre Vergangeneheit. Aber nicht ihre Zukunft. Hoffentlich.

    Ein Leben ohne Urlaub ist möglich, aber sinnlos
  • Kroatien-Dario
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    gesperrt
    geschrieben 1141729259000

    @Fury

    Was willst du mit diesem Bericht?

    Der ist:

    1. uralt

    2. Inhaltlich teilweise vollkommen falsch

    3. zeitlich ausserhalb der Saison

    4. am Thema des Threads vorbei

    Zu deinem anderen Beitrag:

    Die Gegend dort wird nie zur Ruhe kommen, wie viele andere Ecken auf der Welt auch, wie z.B. Griechenland, Türkei, Oberitalien

    und es wird mit Sicherheit wieder einen Tsunamie geben, ob dann wieder Khao Lak betroffen sein wird, oder eine andere Ecke dort, kann niemand vorher sagen, und auch nicht ob es in nächster Zeit oder in 1000 Jahren sein wird. Also, dies ist kein Argument für oder gegen Khao Lak.

  • bph
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    geschrieben 1141747071000

    Wir sind ab 22.03. in Phuket/Karon und werden eine Urlaubsfreundschaft ,Thailänderin, ehem. Rezeptionistin des Bhandari Resorts, in Khao Lak besuchen.

    Sie hat das Jahr nach dem Tsunami als Sekretärin für Richard Doringer bearbeitet und ist z.Zt. mit der webside des neuen Bhandari (ob es wieder so heißen wird?) beschäftigt. Sie wird auch nach der Eröffnung im Nov. '06 wieder dort angestellt sein.

    Erst dann kann ich zu diesem Thema was sagen und werde es gerne tun, denn die Frage, ob Urlaub in Khao Lak, wird bestimmt noch öfters gestell werden.

    Bis dahin - LG - Candy

    Dezember 2017, Ägypten, Steigenberger Golf Hotel, El Gouna
  • WernerHD
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    geschrieben 1142290948000

    Hallo,

    war im Dez./Jan. in Khao Lak,und hatte dort einen wirklich schönen Urlaub.Klar ist dort noch einiges zu tun,aber man hat nicht den Eindruck in ein "Katastrophengebiet" zu Reisen,wie viele Leute meinen.Es ist eigentlich alles da um eine tolle Zeit zu haben-wir mussten auf nicht verzichten-genügent Restaurants,mind. 5 Tauchschulen,Shops,Supermarkt-alles da.

    Auch das Tauchen an den Similans war super.

    Die Hotels die ich gesehen habe(Sunset,Palm Beach,Merlin,Orchid Beach) sind alle OK,nur im Strand- oder Gartenbereich muss es halt noch ein bischen wachsen.

    Es war natürlich angenehm zur Hauptreisezeit auf so wenige Mittouristen zu treffen,trotzdem denke ich daß man so früh wie möglichst dort hinfahren sollte,daß dieser Ort bald wieder zur Normalität zurückfinden kann(sofern das für die Thais überhaupt möglich ist).

    Über die Gastfreundschaft und geile Küche brauche ich den meisten sowieso nichts erzählen.

    Traut Euch-Gruß Werner

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