• eisbaer_11
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    geschrieben 1311966210000

    Hallihallo,

    hier bin ich und wünsche euch erst mal einen schönen Abend! Das aber nicht ganz ohne Hintergrund, denn ich hab da mal ne Frage...

    Nach Mietwagenrundreisen durch Irland (2008), Ostkanada (2010), Mallorca (2011) und bald Westkanada (September) möchten wir nun auch Namibia mit dem Mietwagen unsicher machen. Ich mag so eine Reise nicht selbst organisieren und bin deshalb ganz dankbar, dass es Reiseveranstalter gibt... Kataloge haben wir genug und nun sind 3 Reisen in der engeren Auswahl, bei denen ich aberleider keine Ahnung habe, für welche ich mich entscheiden soll (wir reisen zu zweit (34+45 Jahre, ohne Kinder), also ich hätte da:

    1. Thomas Cook Namibia & Botswana - Die schönsten Nationalparks auf eigene Faust (WDHP 85981A)

    2. Meier's Weltreisen Go4Namibia - Erlebnisreise für die ganze Familie (WDH00087AF)

    3. DER TOUR Namibias Nationalparks (WDH40244 SA)

    Das Okavango Delta würde ich schon gern mitnehmen, aber ist das ratsam? Unsere Reisezeitist momentan noch nicht fest, mir schwebt so Mitte Mai bis Anfang Juni 2012 vor.

    Ist es überhaupt ratsam, als Afrika-"Anfänger" mit dem Mietwagen zu fahren oder verlässt man sich besser auf einen Busfahrer?

    Ich hab momentan keine Ahnung, welche Reise ich nehmen soll. Wir möchten natürlich Tiere sehen, Elefanten, Nashörner und Giraffen, Löwen etc. aber auch die Landschaft soll nicht zu kurz kommen, wir fotografieren sehr gern.

    Schonmal vielen Dank und liebe Grüße

    Sandra

    Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen. Aus "Wilhelm Meisters Lehrjahre" J. W. Goethe 2010 Ostkanada 2011 Westkanada 2012 Namibia 2013 Alaska 2007,2010,2013 New York und zwischendurch Europa
  • Frank und Gabi
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    geschrieben 1311966825000

    Hallo Sandra,

    ich habe leider keine Ahnung, wie die 3 Touren aussehen. Dies dürfte anderen auch so gehen und deshalb wirst du vermutlich auch noch keine Antworten bekommen haben.

    Generell läßt sich Namibia sehr gut auf eigene Faust mit dem Mietwagen bereisen. Nach Botswana ins Delta würde ich allerdings eine Fly-In-Safari unternehmen. Wobei man für die große Schleife durch Namibia als klassische Route meiner Meinung nach 3 Wochen veranschlagen sollte. Die Tiere, die du aufgezählt hast, solltest du im Etosha sehen können und auch vor die Linse bekommen können. Als ambitionierte Fotografin, so wie ich es auch bin, werden dir bestimmt auch gute Fotos gelingen.

    Bei einer Selbstfahrertour kann man an den Wasserlöchern halt so lange bleiben, wie man selbst möchte, bei Gruppenreisen dürfte dies anders ausschauen.

    Mai / Juni ist allerdings nicht die beste Reisezeit. Zum Ende der Regenzeit ist das Gras sehr hoch und Tiere sind somit nicht so gut zu sehen. Außerdem können manche Straßen noch im schlechten Zustand sein. 

    Gruß

    Frank

  • eisbaer_11
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    geschrieben 1311975166000

    Naja,

    inzwischen hab ich mich, glaub ich, auch für DER TOUR entschieden - u.a 1 1/2 Tage Fish River Canyon; 1 1/2 Tage Sossusvlei; 1 1/2 Tage Swakopmund und 2 1/2 Tage Etosha - Botswana lassen wir dann mal weg ;-)

    "Ihr Camp liegt inmitten des Parks" klingt doch ganz gut, oder?

    Welche Reisezeit ist denn dann zu empfehlen, wenn Mai/ Juni nicht so toll ist? Die Reisezeit scheint überhaupt sehr umstritten zu sein, siehe hier:

    Der Mai ist der absolut beste Monat in Namibia. Die Vegetation ist immer noch schön grün, die Tiere sind alle wieder an ihren Wasserstellen, der Himmel ist blauer als blau und die Temperaturen sehr angenehm. Tagsüber ist es warm und trocken, die Schwimmbäder sind noch nicht kalt, die kühler werdenden Abende erlauben eine

    ausgezeichnete Nachtruhe bei offenen Fenstern mit milder frischer Luft, die Fotomotive sind alle wie gemalt, denn es weht kaum Wind und somit liegt kein Staub in der glasklaren Luft.

    Scheinbar hat sich dies noch nicht herumgesprochen, denn im Mai sind nicht allzu viele Touristen unterwegs – sehr angenehm, denn nicht jede Lodge ist bis unters Dach ausgebucht (O-Text eine Reiseveranstalters)

     

    Was sagt ihr dazu?

    LG und schon mal schönen Dank

    Sandra

    Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen. Aus "Wilhelm Meisters Lehrjahre" J. W. Goethe 2010 Ostkanada 2011 Westkanada 2012 Namibia 2013 Alaska 2007,2010,2013 New York und zwischendurch Europa
  • Frank und Gabi
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    geschrieben 1312045822000

    Wenn man richtig Pech hat, dann kann die Regensaison schon bis in den Mai hinein gehen und manche Pads sind dann auch im Juni noch schwer befahrbar. Ist halt eine Art Lotterie, wenn man jetzt bucht. Tja, was soll man zum O-Taxt sagen? Nach Regenfällen ist die Luft halt immer schön klar. Ich finde es sehr stark schön geredet, um die Buchungszahlen zu erhöhen.

    Ideale Reisezeit ist meiner Meinung nach von Sept-November.

    Im Etosha gibt es 3 Camps, Okaukuejo (das Östliche) hat das mit Abstand beste Wasserloch. Im Park zu Übernachten hat den Vorteil, dass ihr abends schön Tiere gucken könnt. Alle Tagesbesucher müssen bis Sonnenuntergang den Park verlassen. Wir hatten 2x Namutoni und 2x Okaukuejo, super toll!

    Zu eurer Route: Von Windhoek habt ihr aber bis zum Fish-River-Canyon noch eine Zwischenübernachtung (Keetmanshoop oder so)? Auch fahrt ihr nicht in einer Tour bis zum Sossusvlei? Und auf der Fahrt von Swakopmund bis zum Etosha ist doch bestimmt noch im Bereich Twyfelfontein eine Übernachtung dabei? Wieviele Tage habt ihr denn insgesamt für die gr. Schleife?

     

    Gruß

    Frank

      

  • reisender49
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    geschrieben 1312049063000

    Hallo Sandra,

    laßt euch nicht verunsichern. Mai ist ein Supereise-Monat für Namibia und Botswana.

    War 2x dort im Mai und würde diese Reisezeit immer wiede bevorzugen. Gründe habt ihr ja selbst schon beschrieben..

    Bin allerdings auch auf eigene Faust per Mietwagen unterwegs gewesen, was sehr gut funktioniert.

    Stellt doch einfach eure Reiseroute mal ein, dann kann man hierzu auch mehr sagen.

    An dieser Stelle noch der Hinweis, daß ihr euch auch im namibia-forum.ch informiert.

    Unter der Suchfunktion erhaltet ihr schon super Tips und auch so wird euch dort geholfen werden.

    Wenn ihr nicht im Etosha übernachtet, müßt ihr abends wieder raus (was euch sehr schwer fallen wird, da die beste Tierbeobachtung an den Wasserlöchern abends bei

    Beleuchtung erst richtig spannend werden läßt).

    Viel Spaß noch beim Planen ;)

    Gruß

    Uli

    Die Europäer haben die Uhr, die Afrikaner aber haben die Zeit.
  • eisbaer_11
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    geschrieben 1312052506000

    Hallo,

    und vielen Dank. Bisher habt ihr mir schon sehr weitergeholfen.

    Die angegebenen Tagesaufenthalte waren natürlich nur die (m.E.) Highlights. Hier die Reise im einzelnen:

    1. Tag - Flug nach Windhoek (logisch, denn von dort geht es ja los)

    2. Tag - Ankunft in Windhoek/ Übernachtung in Pension Moni

    3. Tag - Weiterfahrt nach Kalahari (ca. 300 km)/ Übernachtung im Kalahari Farmhaus

    4. Tag - Weiterfahrt nach Fish River Canyon (ca. 500 km)/ 2 * Übernachtung im Namibia    Wildlife Resort Ai-Ais Camp

    5. Tag - Fish River Canyon

    6. Tag - Weiterfahrt nach Aus (ca. 500 km)/ Übernachtung im Klein-Aus Vista Desert Horse in

    7. Tag - Weiterfahrt nach Sossusvlei (ca. 250 km)/ 2 * Übernachtung im Namibia Wildlife Resort Sossus Dune Lodge

    8. Tag - Sossusvlei

    9. Tag - Weiterfahrt nach Swakopmund (ca. 350 km)/ 2 * Übernachtung im The Stiltz

    10. Tag - Swakopmund

    11. Tag - Weiterfahrt nach Skelettküste (ca. 390 km)/ Übernacchtung im Namibia Wildlife Resort Terrace Bay Camp

    12. Tag - Weiterfahrt ins Damaraland (ca. 170 km)/ Übernachtung in der Twyfelfontein Country Lodge

    13. Tag - Weiterfahrt in den Etosha Nationalpark (ca. 300 km)/ 3 * Übernachtung in den Camps der Namibia Wildlife Resorts (wobei hier in der Reisebeschreibung steht "Ihr Camp liegt inmitten des Parks)

    14. Tag - Etosha National Park

    15. Tag - Etosha National Park

    16. Tag - Weiterfahrt nach Waterberg Plateau Park (ca. 300 km)/ Übernachtung im Namibia Wildlife Resort Plateau Camp

    17. Tag - Weiterfahrt nach Windhoek und Rückflug (ca. 275 km)

    Nun mal Meinungen bitte... Ich find, das geht eigentlich ganz gut.

    Problem ist nur, dass es jetzt noch ganz günstige Flüge (ca. 1.600 € für uns beide) nach Windhoek ab München oder Frankfurt gibt, der Katalog von DERTOUR aber erst im November rauskommt. DERTOUR hat mir zwar gesagt, dass ich die Reise im Reisebüro vorausbuchen kann, aber ich weiß nicht... Hat einer von euch Erfahrungen damit?

    Oder kann man auch im November noch mit so günstigen Flugpreisen rechnen - wie ist denn eure Einschätzung oder hat jemand damit schon Erfahrungen gesammelt

    ?

    Liebe Grüße,

    Sandra

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  • Frank und Gabi
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    geschrieben 1312059629000

    Die Route ist so natürlich fahrbar, sonst würde sie DER-Tour nicht anbieten können.

    In der Pension Moni haben wir auch schon genächtigt. Sie liegt ganz günstig, um mit dem Auto schnell und gut in die Innenstadt von Windhoek zu kommen.

     

    Zum Buchen über einen großen Reiseveranstalter kann ich nichts sagen, da wir alle Unterkünfte, den Mietwagen und den Flug einzeln gebucht haben. Erfahrungsgemäß werden aber, wie bei allen Flügen, die Flugpreise weiter steigen.

    Gut finde ich die angebotene Unterkunft im Etosha, dies ist jedenfalls nicht die Regel bei den großen Anbietern.

     

    Gruß

    Frank

     

     

  • reisender49
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    geschrieben 1312117532000

    Hallo Sandra,

    hab mir deine Tour auch mal im Internet ber Dertour angesehen.

    Sogenannte Standardroute und in 17 Tagen sehr gut machbar. Alle Highlight auf der

    Route sind mehr oder weniger drin.

    Was mich persönlich etwas stören würde, wären die 1x-Übernachtungen auf der Strecke. Du kommst womöglich spät nachmittags an, checkst ein und fährst nach dem Frühstück zeitig wieder los (man muß ja auch Strecke machen...). z.B. Kalahari und auch Klein-Aus-Vista (eines meiner persönlichen Highlights) seid ihr nur 1 Nacht. Meines Erachtens viel zu wenig.

    Ebenso im Damaraland könnt ihr nur im Vorbeifahren die Felszeichnungen bewundern, für eine Wanderung am Vingerclip bleibt jedoch keine Zeit.

    Jedoch sind die Camps im Etosha ja allem Anschein nach innenliegenden (Okaukuejo, Halali und Namutoni). Da ist dann doch wieder richtig Zeit zur Tierbeobachtung.

    Achtet beim Mietwagen auf einen etwas höhergelegenes Fahrzeug, welches sich besser zur Tierbeobachtung eignet und besser auf den pads fahren könnt (z.b. nissan x-trail oder glw.) Allrad braucht man in der Trockenzeit nicht. Das kurze Stück im Sossusvlei zu den Dünen fährt man am besten mit dem dortigen Shuttle.

    Egal wie ihr euch mit Fahrzeug und Detailplanung entscheidet, ihr werdet viel Spaß

    in Namibia haben ;)

    Da ihr für den Flug noch genügend Zeit habt, würde ich im Internet beobachten, ob Air Namibia oder SAA günstige Angebote rausbringen. Mai ist auf jeden Fall low saison, also dürfte auch im Vorfeld kein Problem sein mit der Buchung.

    Also, weiterhin viel Spaß beim Vorbereiten.

    Gruß

    Uli

    Die Europäer haben die Uhr, die Afrikaner aber haben die Zeit.
  • eisbaer_11
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    geschrieben 1312118675000

    Wow, danke, die Antworten kommen ja wirklich schnell.

    Also an der Streckenführung bzw. den Zwischenübernachtungen kann ich ja wenig machen. Und ich denke auch, dass wir das erste und letzte Mal in Afrika Urlaub machen werden. Ich nehme diese Tour als Einsteigertour, Afrika hat also die Chance, uns süchtig zu machen... :D

    Für den Hinweis mit dem Mietwagen dankeschön, bisher war ich mir nicht so im klaren, was wir nehmen sollen. Wir sind beim Auto recht anspruchslos, fahren auch schon mal mit nem Twingo "durch" Mallorca, aber Fotos müssen schon tolle sein.

    Liebe Grüße

    Sandra

    PS: In eine Reihe mit der Vorfreude auf Kanada (wie gesagt, dies Jahr im September), reiht sich jetzt das Planungsfieber für Namibia - mein armer Mann ;)

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  • Frank und Gabi
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    geschrieben 1312120041000

    Ja, Kanada ist auch sehr schön, wir haben ab Vancouver mal eine 3-wöchige Tour per Mietwagen gemacht.

     

    Wenn du schöne Fotos machen möchtest, hast du denn genug Brennweite, um an die Tiere nah genug heran zu kommen?

     

    Klar, für Malle würde mir auch ein Polo genügen, aber manche Pads in Namibia sind schon etwas anderes und einen oder besser zwei Reserveräder sollte man schon dabei haben. Die vorteilhafte hohe Sitzposition wurde ja schon genannt.

     

    Gruß

    Frank

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