• Jackie81
    Dabei seit: 1334534400000
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    geschrieben 1467579123000

    Hallo zusammen

    Im nächsten Jahr werden mein Mann ich ich erstmals nach Südafrika reisen. Der erste Teil (Johannesburg - Durban) ist soweit geplant. Jedoch wären wir riesig froh um eure Mithilfe, was die Planung der Garden Route anbelangt. Wir sind Mitte April unterwegs und werden am Vormittag des 11. April in Port Elizabeth landen. Am 21. April geht der Flieger abends von Kapstadt wieder zurück nach Hause. Dazwischen ist noch alles offen. Einen Mietwagen werden wir noch buchen.

    Unsere Fragen:

    Wir haben insgesamt 10 Nächte für die ganze Strecke, inkl. Kapstadt. Wo würdet Ihr uns wieviele Übernachtungen empfehlen?

    Wieviele Tage / Nächte sollen wir für Kapstadt einplanen?

    Könnt Ihr uns Unterkünfte empfehlen?

    Noch kurz ein paar Infos zu uns: Wir  gerne draussen in der Natur unterwegs (wandern und auch relaxen) mögen das Gewusel einer Grossstadt, schätzen aber auch sehr die Ruhe. Bezüglich Unterkünfte suchen wir solche, die sauber sind, mit gutem Frühstück und an einer schönen Lage. Wir suchen keine Luxus-Unterkünfte, aber es darf durchaus etwas spezielleres mal dabei sein und auch etwas kosten. Ach ja, Wein mögen wir auch.

    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.

  • karlkraus
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    geschrieben 1467635966000

    Hallo Jacqueline,

    das hat doch gut geklappt. ;)   Dann hoffe ich, dass es auch ein paar Beiträge gibt.

    Erst noch einmal eine Gegenfrage: Habt ihr im ersten Teil den Krüger und/oder Hluhluwe-Imfolozi mit drin? Wenn nein, wären 2 Nächte Addo nach der Landung Pflicht.

    Ansonsten: 4 Nächte Kapstadt sind für den Einstieg ein guter Wert. Dann bleiben 6 Nächte, die ich an Hand eurer Interessen auf

    2 N Tsitsikamma NP im Storms River Mouth Restcamp,

    2 N Wilderness je nach Budget z.B. im The Dune oder im Cloverleigh,

    2 N in Franschhoek

    verteilen würde.

    Wir wohnen nicht in Kapstadt sondern in Simons Town. Erstens ist man dann sehr schnell zum wandern auf der Kaphalbinsel und zweitens kann man vor bzw. nach den Touristenströmen Zeit bei den Pinguinen verbringen. Falls das für euch auch interessant wäre, kann ich gerne Unterkünfte empfehlen.

    Gruß,

    karlkraus

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
  • Jackie81
    Dabei seit: 1334534400000
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    geschrieben 1467642884000

    Hallo Karlkraus, hallo alle!

     

    Vorab besten Dank @ karlkraus für deine schnelle und informative Antwort sowie die Zeit, die du dir nimmst!

     

    Zu deiner Gegenfrage:

     

    Bis jetzt sind erst die Flüge gebucht, der Rest ist in Planung und sieht wie folgt aus:

     

    Flug nach Johannesburg und direkter Weiterflug nach Hoedspruit

    2 Nächte in der Moditlo River Lodge (inkl. Safari)

    2 Nächte Hazyview

    1 Nacht Swasiland

    2 Nächte St. Lucia

    1 Nacht Ballito

    2 Nächte Drakensberge

     

    Sind das zu viele Unterkünfte? Soweit ich weiss, empfiehlst du zudem jeweils eine Unterkunft im Krüger oder mit "Durchgang / Zugang für die Wildtiere" zum Krüger NP oder? Das liegt hier ja beides nicht vor oder? Würdest du den Addo trotzdem noch machen oder nicht? Wenn ja, wo die zwei Nächte, welche für den Addo NP gebraucht werden, einsparen? Ich denke, drei Tage Safari sind für uns persönlich genug. Wir waren vor einigen Jahren mal auf Safari im Ngorongoro und Tarangire und daher weiss ich aus eigener Erfahrung, dass ich nach ein paar Tagen Safari "genug" habe. Nicht von den Tieren, versteht mich nicht falsch, aber ich kann mich an einer schönen Landschaft genauso erfreuen, wie beim Anblick / Beobachten von Tieren. Zudem gehört Geduld und Warten leider nicht so zu meinen Stärken :?

     

    Anschliessend fliegen wir von Durban nach Port Elizabeth.

     

    Von dort aus werden wir, wiederum mit dem Mietwagen, bis Kapstadt weiterfahren. Ursprünglich waren auch zwei Nächte in Hermanus geplant gewesen, aber so wie ich das hier im Forum verstanden habe, ist dort ausserhalb der Walbeobachtungszeit nicht viel Sehenswertes dabei. Ebenso bin ich mir am Überlegen, Oudtshoorn zu streichen (wie du ja bereits mehrfach geschrieben hast, kann man eine Straussenfarm auch anderswo ansehen (ist dies überhaupt sehenswert?) und Straussenreiten käme mir im Leben nie in den Sinn. Dein Vorschlag betreffend Aufteilung PE - Kapstadt hört sich sehr gut an, werde sicher noch auf Google Maps nachschauen, was genau wo liegt. Auch hier haben wir auf dieser Strecke bis anhin mehr Unterkünfte eingeplant als du vorschlägst:

     

    Nature's Valley (2 Nächte)

    Knysna oder Wilderness (1 Nacht)

    Oudtshoorn (1 Nacht)

    Hermanus (2 Nächte)

    Franschhoek oder Paarl (1 Nacht)

    Kapstadt (3 Nächte)

     

    Ich denke, hier werden wir noch einiges umstellen!

     

    Bezüglich Empfehlung Simons Town würde ich mich über weitere Infos freuen, abseits der Tourismusströme sagt uns nämlich auch mehr zu. Ich nehme an, es wäre empfehlenswert, den Mietwagen auch während dem Aufenthalt in Kapstadt / Simons Town zu "behalten" oder?

     

    Danke dir / euch für weitere Tipps, Anregungen, Empfehlungen und und und.

     

    Liebe Grüsse

    Jackie.

  • Lind-24
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    geschrieben 1467644587000

    Danke Jackie für den Thread und dein Fragen, 

    wir überlegen auch die Gardenroute dann aber vielleicht mit Namibia zu kombinieren und ich lese hier gerne mit. 

    Schön das @KarlKraus hier immer mit Tipps und Infos "parat-steht"

    LG

    Bine

    Urlaubstage sind die Oasen in der Wüste des Alltags
  • karlkraus
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    geschrieben 1467654514000

    Hallo,

    zum ersten Teil:

    Den Weiterflug nach Hoedspruit finde ich gut. Das spart einige recht langweilige Kilometer.

    Ja, für mich sind das zu viele Unterkunftswechsel und zu viele Kilometer. Du kannst nicht mit einem Schnitt von mehr als 80 km/h planen, je nach Route sogar deutlich darunter.

    Und noch einmal ja, ich empfehle auch einmal direkt im Krüger zu übernachten und eigenständig Game Drives zu unternehmen. Es ist etwas ganz anderes Tiere selbst zu entdecken als bei einer Safari dorthin geführt zu werden. Auch finde ich es unglücklich in einem Reserve am Krüger ohne Verbindung in selbigen die Safaris zu machen. Auf Grund des relativ kleinen Gebietes können die Tiere dort nicht natürlich wandern und es muss viel vom Menschen kontrolliert und eingegriffen werden.

    Wenn es beim Standort Hazyview um die Panoramaroute geht, ideal ist das nicht. Es bedeutet recht viel An- und Abfahrt zu den Attraktionen/Wanderungen.

    Ich verstehe den Wunsch, die Drakensberge einzubinden. Allerdings ist das viel Fahrerei für Berge, die mit Pech dann im Regen oder Nebel sein können. Die würde ich streichen. Alternativ könntet ihr auf dem Weg von Hazyview nach St. Lucia z.B. dem Malolotja 2 Nächte in Swaziland widmen. Schöne Landschaft habt ihr da auch aber weniger Kilometer und mithin mehr Zeit die Landschaft zu genießen.

    Ballito soll wahrscheinlich dem kurzen Weg zum Flughafen dienen. Je nachdem wann euer Flug geht, ist die Station überflüssig und Ballito ist nicht gerade eine Perle.

    Zusammenfassend:

    2 N eher in Balule o.ä. für eine natürlichere Tierwelt. Z.B. Muweti Bush Lodge.

    2 N Sabie z.B. Villa Ticino für näher an der Panoramaroute

    2 N Lower Sabie o.ä. um Tiere selbst zu entdecken (Buschwanderung?!)

    2 N Malolotja

    3 N St. Lucia (oder 2N + 1N Ballito je nach Flugzeit).

    Zum zweiten Teil:

    Addo würde ich nicht machen, wenn ihr nicht so die Safarifreaks seid und schon am Krüger den Bedarf gedeckt habt.

    Oudtshoorn und Knysna sind in meinen Augen hochgradig überschätzte Orte der Reiseveranstalter.

    Hermanus ist nett, es gibt auch manches ohne Wale zu entdecken aber bei so wenig Zeit würde ich andere Prioritäten setzen.

    Wir bevorzugen als Self Caterer in Simons Town die Appartments von Roman Rock. Ein nettes günstiges B&B wäre Three Gables oder das Cheriton GH. Etwas ausserhalb in Glencairn liegt das Simonstown GH. Auch nett.

    Und ein weiteres Ja. Den Mietwagen würde ich auf Grund der größeren Unabhängigkeit auch in Kapstadt behalten, wenn es Simons Town werden würde, sowieso.

    Gruß,

    karlkraus

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
  • Golf4U
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    geschrieben 1467726898000

    Hallo Jackie,

    zur Gardenroute: Statt Nature´s Valley würde ich den Robberg Beach bevorzugen, toller Strand, Wanderung an der Robberg-Halbinsel im Nature Reserve möglich, Plettenberg Bays Zentrum liegt nur 5 Minuten Fahrt entfernt, viele schöne B+B´s, z.B. Southern Cross direkt am Meer. Hier würde ich 3 Nächte bleiben, Ausflüge zum NV, Knysna (wenn´s sein muss), Bloukrans Bridge mit Bungy Jumping sind gut machbar.

    Eine Nacht Hermanus reicht voll und ganz, weiter unbedingt über die R44/R310 an der Küste entlang bis Kapstadt (in Bettys Bay gibt´s auch Pinguine und dort ist wenig los). Simon´s Town wäre mir im April zu kalt, da würde ich mir eher was in Constantia oder ähnliches nicht direkt an der Küste suchen. Auch ist die Küstenstraße M4 zwischen St.James und Fish Hoek bis 2017 wohl immer noch Baustelle und dauerstaulastig.

    Nach 3 Nächten Kapstadt würde ich persönlich noch 3 Nächte in den winelands verbringen, von dort ist die Fahrt zum Flughafen auch nicht länger. Wie Du schreibst, trinkt ihr gerne Wein, das ist hier das Paradies, sowohl gourmettechnisch als auch landschaftlich traumhaft. Unterkünfte kann ich da kaum empfehlen, da wir immer privat wohnen.

    Das wäre meine Aufteilung, aber jeder wie er mag...

    Juni 2019: Golfen in Thailands Norden und Nordosten
  • Jackie81
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    geschrieben 1467796980000

    Hallo karlkraus, hallo Golf4U, hallo alle.

     

    Ich danke euch beiden vielmals, dass Ihr auch die Zeitgenommen habt, mir zu helfen! Ich finde es sehr interessant, die verschiedenenAnsichten zu lesen, zu vergleichen und abzuwägen. Ich bin also nach wie vorauch für weitere Ideen offen.

     

    @karlkraus

     

    Du schreibst, Sabie wäre eher zu empfehlen als Hazyview,aufgrund der Nähe zur Panorama-Route. Wie startet und endet diese Route genau?Ich habe viel gegooglet, aber irgendwie bin ich daraus nicht schlau geworden.Und wieviel Zeit sollte man dafür einplanen, ohne dass man stressen muss?

     

    Du empfiehlst mir Lower Sabie. Wenn mir Google Maps dasrichtig anzeigt, liegt dies auch im Krüger NP oder? D.h. du würdet zuerst nach Balule/ Muwethi Bush Lodge und nachher nochmals (also insgesamt zweimal) in den Krügerfahren? Die selbständigen Safaris, hättest du diese für Balule oder Lower Sabiegedacht?

     

    @Golf4U

     

    Du würdest also:

     

    3 Nächte Robberg Beach

    1 Nacht Hermanus

    3 Nächte Kapstadt und anschliessend

    3 Nächte Winelands machen?

     

    Also in dieser Reihenfolge (Kapstadt vor Winelands)?

     

    Ich hoffe, ich blicke irgendwann mal durch J.Es sind so viele Orte, Infos etc. die ich jeweils immer erst zuordnen muss.Sorry, falls ich mal etwas frage, was eigentlich klar sein müsste.

     

    Lieber Grüss

    Jackie.

  • karlkraus
    Dabei seit: 1207008000000
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    geschrieben 1467805073000

    Hallo,

    ein voller Tag reicht den meisten Reisenden für die Panoramroute, d.h. 2 Nächte. Wir waren jetzt schon mehrfach vor Ort und entdecken immer etwas Neues. Die Standard Highlights liegen zwischen Graskop und den Aventura Resort Blydepoort an der R 532 und sind in 5-6 Stunden japanisch abzuwickeln.  Da ihr ja gerne wandert, wollt ihr aber vielleicht nicht nur zu Fotostopps aussteigen, sondern auch einmal 2-4 Stunden laufen. Besonders vom Gelände des vorgenannten Resorts starten tolle Wege, wie der Leopard Trail. Es gibt aber auch an anderen Stellen schöne Wanderungen, z.B. zwischen Sabie und Graskop zu den Forrest Falls.

    Lower Sabie liegt im Krüger, richtig, Balule hat zwar offene Zäune zum Krüger, d.h. die Tiere können wandern (Unterschied zu den kleinen Reserves wie Moditlo), Du selbst darfst dort aber nicht fahren (außer vom Gate zur Lodge und zurück) und kommst auch nicht von dort in den Krüger. Wenn man das Lodge Feeling, wie von dir ja mit Moditlo angedacht haben möchte, würde ich den Krüger noch zusätzlich selbst erfahren. Wenn das Lodge Feeling schon aus vorherigen Afrikaurlauben bekannt ist, kann man auch nur Krüger selbst fahren. Ich wiederhole: Das ist etwas ganz anderes.

    Gruß,

    karlkraus

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
  • Golf4U
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    geschrieben 1467805232000

    Jackie, ja, so würde ich es aufteilen. Kapstadt würde ich aus folgenden Gründen vor die winelands legen:

    - Fahrtechnisch finde ich es interessanter, wenn ihr die Küstenstraßen R44/310 bis Muizenberg fahrt und dann eine Unterkunft südlich des Tafelbergs bezieht

    - Der „hektischere“ Teil wäre so vor dem ruhigeren

    - Die Fahrt zum Flughafen aus Richtung Stellenbosch,Somerset West usw. ist nachmittags weitaus entspannter als aus Kapstädter Richtung (rush hour, v.a. Freitag!)

    Juni 2019: Golfen in Thailands Norden und Nordosten
  • Jackie81
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    geschrieben 1467894212000

    @golf4u

    Nur zur Sicherheit: Du würdest Robberg Beach bis Hermanus ohne Zwischennacht fahren? Sind ja doch 5 Stunden Fahrt und um die 450 Kilometer.

    Dein Argument betreffend Kapstadt vor Winelands ist wirklich gut. Ich denke, wir werden dies so planen.

    Für weitere Hinweise und Tipps - auch von weiteren Usern - bin ich dankbar.

    Lieber Gruss

    Jackie.

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