• Martina02
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    geschrieben 1228600380000

    Hallo,

    2009 soll es ins südliche Afrika gehen.

    Ich fange gerade mit meiner Planung an: 2-3 Wochen, Namibia und evtl. Botswana bis zu den Victoria Fällen.

    Die Preisunterschiede sind immens!

    Nun habe ich 2 Anbieter gefunden, die die von mir präferierte Route als Campingtour bzw. als Tour mit einfachen Unterkünften anbietet.

    Ich muss dazu sagen, dass ich diese Art des Reisens noch nicht erlebt habe.

    Meine Frage: Hat jemand von Euch so eine Tour schon einmal gebucht und Lust, sich mit mir auszutauschen?

    Route: Windhoek-> Robbenkolonie-> Etosha-> Caprivi-> Okanvango-> Chobe-> Victoria Falls

    LG

    Martina

  • Tourleader
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    geschrieben 1228607068000

    Hallo Martina,

    ich habe die von dir kurz skizzierte Tour schon einige Male erlebt, allerdings nie als Campingreise bzw. in einfachsten Lodges.

    Dennoch gehe ich davon aus, dass ich dir einige Tipps mit auf den Weg geben könnte, da mir die einzelnen Regionen und das Leben in diesen Ländern vertraut sind. - Bei Interesse schreibe mich bitte einfach per PN an.

    Ich wünsche dir ganz viel - berechtigte - Vorfreude auf diese Rundreise (die ganz sicher zu den schönsten im südlichen Afrika gehört), grüße dich von der Nordseeküste und wünsche einen schönen 2. Advent.

    Andreas

  • mesnerba
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    geschrieben 1228641345000

    Hallo Martina!

    War 2006 mit einer geführten Camping-Tour in Botswana (15-tägig) und heuer im September auf einer geführten Camping-Tour (14-tägig) in Namibia.

    Ich hab also nicht die Tour gemacht, die du vorhast, aber ich kann dir gerne über meine Erfahrungen berichten - vor allem auch, was die enormen Preisunterschiede betrifft, bin ich jetzt glaub ich zumindest, gut informiert und kann gut abschätzen, woran es wirklich liegt ;) ;)

    Liebe Grüße

    Barbara

  • swoehrle
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    geschrieben 1228652679000

    Hallo Martina,

    endlich mal ein Thread bei dem ich mich wohlfühle :-) Also ich hab letztes Jahr eine 24-tägige Campingsafari von Kapstadt über namibia, Botswana, Simbabwe bis nach JoBurg gemacht. Ich kann mir auch vorstellen, welche Anbieter du gefunden hast. Will hier aber keine Werbung machen... Kannst mich gerne anschrieben, dann kann ich dir sicherlich weiter helfen...

    Anonsten kann ich dir hier auch gerne Tips zu der Reise geben. Du hast meinen ganzen "Neid" :laughing: Wüschte ich hätte Zeit um dies bald wieder zu machen. So eine Tour mit dem richtigen Vernastalter und einer netten Gruppe ist einfach fantastisch.

    Wann hast du genau vor zu gehen und von wo nach wo willst du genau reisen?

    Zu den Preisunterschieden muss ich sagen, dass ich die Tour mit einem günstigen Anbieter gemacht habe und komplett auf Luxus verzichtet habe. Das hat meiner Meinung nach das Abenteuer erst ausgemacht. In einer 5 Sterne Luxus Lodge kann jeder durch Afrika reisen, aber in einem Zelt... :-)

    Lg Sascha

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  • Martina02
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    geschrieben 1228679124000

    Hi Sascha,

    Du hast Post!

    Wir könnten im August oder Sept. reisen und haben uns rund 18 Tage vorgestellt.

    LG

    Martina

  • swoehrle
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    geschrieben 1228682391000

    Dann würde ich den September bevorzugen. Wir waren im September / Oktober in Namibia und Botswana und es war stellenweie Nachts noch ziemlich kühl. Wenn man dann im Zelt schläft kann das ziemlich übel sein. Je später ihr geht, je wärmer ist es und je mehr Moskitos habt ihr :-)

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  • Tourleader
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    geschrieben 1228696638000

    @ swoerhle

    Hallo Sascha,

    da auch ich - quasi als Insider - noch nie eine Campingtour in Namibia miterlebt habe und viele andere user sicherlich auch interessiert sind, wäre ich dir sehr dankbar, wenn du über deine Erfahrungen nicht in Form einer PN, sondern hier im Forum berichten könntest (auf die Werbung kannst du dann ja hier im Thread verzichten!).

    Ich stimme deiner Aussage zu, dass das Klima im September angenehmer ist als im August .. noch besser würde es natürlich, wenn man erst in der Zeit von November bis Januar reisen könnte.

    Nicht bestätigen kann ich allerdings deine Ausführungen zum Thema Moskitos. Ich bin bei meinen Touren sehr häufig im Oktober/November in Namibia & Botswana und hatte noch NIE ein Moskito-Problem.

    Viele Grüße von der Nordsee

    Andreas

  • mesnerba
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    geschrieben 1228731135000

    Hallo Tourleader,

    bin jetzt zwar nicht direkt angesprochen, dräng mich aber einfach auf, da ich eben von einer Campingsafari in Namibia zurück bin.

    Also, im Prinzip dürfte es nicht anders sein, als wenn man eine Lodge-RR macht, nur übernachtet man eben auf den Campsites, die es bei quasi jeder Lodge gibt, kann die Infrastruktur der Lodge mitbenützen - nur die Übernachtung und Verpflegung erfolgt in der Zeltgruppe.

    Ich hatte heuer eine 14-tägige Tour und bis auf Windhoek und Swakopmund waren wir immer im Zelt - ich habe mir eine betreute Tour ausgesucht, dh. die Zelte werden aufgebaut, das Essen wird zubereitet und der Gast muss nicht mithelfen; die Tour führte über Windhoek-Okaukuejo/Etosha NP (2 Nächte) - Halali - Onguma Private Reserve (1N) - Ruacana (1N) - Epupa (2N) - Palmwag (1N) - Brandberg (1N) - Cape Cross -Swakopmund (1N) - Gamsberg (Hakos camp, 1N) - Namib-Naukluft-Park (2N) - Windhoek.

    Wir waren 14 Teilnehmer und wir waren ca. 3.800 km auf der Piste.

    Die Reise war mit ca. € 1.400 (exkl. Getränke) nun nicht wahnsinnig teuer - aber da ich 2006 eine betreute Zeltsafari in Botswana gemacht habe, die schmerzhaft teuer war und deshalb auch unter "Luxusreise" einzustufen ist, kann ich die Unterschiede nun sehr gut erkennen.

    Luxus: Preis AI; maximal 7 Gäste; 2 Trucks, davon 1 mit Anhänger, der immer vorausgefahren ist und alle Vorbereitungen getroffen hat, sodass alles fertig war, wenn die Gäste angekommen sind; private Campsites im Busch (dh: nur die jeweilige Reisegruppe und sonst niemand!); kein Handgriff durch den Gast; super Brunch; 3-gängiges Abendmenü; immer gamedrives am Abend und am Morgen-egal, wie lange der Tag schon war; immer 2 Nächte pro Standort;

    Standard: exkl. Getränke (werden in Supermärkten gekauft u beschriftet); max. 14 Gäste; 1 großer umgebauter Truck, in dem Gäste und alle Utensilien befördert werden; öffentliche Campsites bzw. Campsites bei Lodges; Gäste helfen automatisch mit, da bei der Ankunft/Abfahrt ja immer allles ausgepackt/eingepackt werden muss; Minimal-Brunch; 1 Gang zum Abendessen; keine Gamedrives, abends und morgens (außer in Etosha), auch auf Nachfrage nicht; selten 2 Nächte pro Standort

    Das waren die markantesten Unterschiede, die mir eben einfallen - und ich weiß seit der Standard-Variante, dass ich ein Snob bin ;) ;) - nein, im Ernst, ich gehe in Zukunft sicher nur mehr mit Kleinstgruppen, das ist für mich die wichtigste Erkenntnis - wenn ich schon mit dem Zelt irgendwo in Afrika unterwegs bin, suche ich Ruhe und Entspannung - und je mehr Teilnehmer, desto weniger hab ich davon. Dann kann ich ja gleich eine Lodgesafari machen.

    Wenn jemand noch Fragen hat, nur zu!

    Ciao aus Kärnten

    Barbara

  • swoehrle
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    geschrieben 1228775012000

    Hallo zusammen,

    Hallo Andreas,

    also zu den Mosquizos muss ich sagen, dass ich auch wenig Probleme hatte, allerdings hatte man mir gesagt, dass das im Delta gegen Ende des Jahres schlimmer wird. Wir waren auch im Sept/Okt dort und da ging es ganz gut.

    So, nun zu den Erfahrungen meiner Camping Safari. Ich kann Barbara da nur zu teilen Recht geben. Wir waren mit einem südafrikanischen Veranstalter unterwegs, der zu Teilen eigene Camps besitzt und zu anderen Teilen durchaus auch mal auf reinen Campingplätzen übernachtet. So haben wir in Namibia mehrmals in Regionen übernachtet, bei denen es weder fließend Wasser noch eine richtige Toilette gab :-) Die Toilette war der Klappspaten. Dies war dann zwar immer nur für eine Nacht, aber einfach gigantisch, da man im Prinzip "wild" gecampt hat. In den Parks waren es die ganz normalen Camps, bei denen wir dann eben im Zelt übernachtet hatten. Aber wir hatten jeden Abend ein Lagerfeuer und einfach ein gemütliches Beisammensein. Das hat man in den Lodges nicht so.

    Ebenso waren wir im Delta in einem Camp ohne einen Zaun. Das hat richtig was. Wir waren mit unseren 16 Leuten aus aller Welt einsam auf einer kleinen Insel mitten im Delta. Umgeben von so einigen wilden Tieren :-) Also richtige Lagerfeuerromantik.

    Ich kann Barbara nur bedingt recht geben. Man darf für eine Standardvariante auch keinen deutschen Anbieter nehmen. Dann hat man zwar Vollverpflegung ohne Getränke, aber wir hatten mehr als genug Game Drives (Auch Abends und Nachts) und immer mehr als ein 1 Gänge Menü. Wenn man schon eine Rundreise macht und 1000 oder mehr km in ein paar Tagen macht, dann möchte ich auch nicht 4 Tage an einem Ort bleiben. Sonst buche ich nur einen Park (z.B. Krueger) und bleibe dann 14 Tage dort.

    Ich muss Barbara recht geben, die Krönung ist die Tour mit max. 3 oder 4 Personen. Wir hatten in Namibia so eine Gruppe getroffen, das hat schon was. Aber dann kostet das ganze richtig viel Geld.

    Also ich denke man muss sich im Vorfeld mit dem Ganzen auseinander setzen und für sich klären, was man will. Mein Reisebegleiter und ich sind uns einig, dass wir keine deutschsprachige Gruppe möchten, da wir auch gerne von Kanadiern, Engländern, Iren... umgeben sind. Kann manchmal sehr witzig sein und man findet nette Freundschaften rund um den Globus.

    Falls Ihr noch Fragen habt, dann erzähl ich gerne mehr.

    Lg Sascha

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  • wiener-michl
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    Verwarnt
    geschrieben 1228804592000

    @swoehrle sagte:

    ... Dann hat man zwar Vollverpflegung ohne Getränke, aber wir hatten mehr als genug Game Drives (Auch Abends und Nachts) und immer mehr als ein 1 Gänge Menü.

    Sascha,

    was bitte ist mit Game Drive gemeint ?

    Wenns Arscherl brummt ists Herzerl gsund
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