• finc
    Dabei seit: 1425859200000
    Beiträge: 3
    geschrieben 1428327980000

    hallo zusammen

    wir planen eine 5 wöchige reise im nächsten winter, bei welcher wir sicher kuba bereisen werden (ca. 3 wochen). nun möchten wir noch gerne panama oder costa rica besuchen. welches land würdet ihr uns empfehlen? 

    hier ein paar angaben/kriterien

    - sprechen nir sehr wenig spanisch

    - möchten den regenwald erkunden

    - sind gerne so individuell wie möglich unterwegs, ausser gebuchte kurztrips

    - ein paar tage am strand/bucht, wenn möglich kein pauschalhotel

    - sind gerne unter gemütlichen menschen (n. unbedingt party- oder familienorte)

    - schnocherln/tauchen gerne

    - 30 jahre alt, paar

    - reisebudget für diese 2.5-3 wochen ca. 1800 euro, ohne flug

    in panama sind mir die san blas inseln und die bocas ins auge gestochen, in costa roca sollte es sicherer sein, aber auch voller amis? 

    würde mich über tipps freuen!

  • rehne
    Dabei seit: 1235174400000
    Beiträge: 22
    geschrieben 1428425382000

    Hi,

    kann Dir panama empfehlen, das Las perlas archipel vor Panama City (Isla Contadora,..), Bocas und die Inseln, usw. schau mal hier:

    http://www.holidaycheck.de/thema-Panama+und+viele+Fragen-id_244866.html#forumPostAnchor3787290

    Bei Fragen zu Panama einfach melden.

    Gruß

  • wiener-michl
    Dabei seit: 1113436800000
    Beiträge: 4400
    Verwarnt
    geschrieben 1428430641000

    finc:

    in costa roca sollte es sicherer sein, aber auch voller amis? 

    ========================================

    Hi Finc,

    die meisten Amerikaner sind eigentlich nur an den Surfer-Hotspots anzutreffen, sonst nicht so viele.

    Für mich wäre das kein Ausschlußkriterium für CostaRica, ist ein schönes Land.

    Wird halt viel geklaut, man muss aufpassen auf sein Zeug.

    In Panama werden wohl ganz andere Messer gewetzt, weiss ich aber nur vom Hörensagen, selbst dort war ich nicht.

    Wenns Arscherl brummt ists Herzerl gsund
  • katjaworld
    Dabei seit: 1177459200000
    Beiträge: 842
    geschrieben 1428439309000

    Hi finc, war gerade in Panama und Costa Rica. Costa Rica ist natürlich bekannt für seine wunderbare Natur und seine Artenvielfalt, die sich auch an jeder Ecke unterschiedlich zeigt und es gibt natürlich auch viele wunderbare Strände, Vulkane und genug Dschungel zum Erkunden. Leider regnete es im Februar sehr viel und die Temperatur sank dadurch teilweise schon merklich. Den Irazu-Vulkan haben wir im Nebel bei gerade mal 12 Grad nur erahnen können, ist aber sicher eine Reise wert. Auch der Arenal-Vulkan zeigte sich eher verhüllt. Aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter... Der Tortuguero-Nationalpark auf der Karibikseite war sehr interessant (wenn auch verregnet), da er nur mit dem Boot zu erreichen ist. An der Pazifikseite hat uns besonders der Corcovado Nationalpark gefallen. Dort waren wir im Adventures Tent Camp direkt am Meer. Auch dieser ist auf einer wunderbaren Bootsfahrt zu erreichen. Das Meer ist herrlich und hat Badewannentemperatur umgeben von einsamen Postkartenstränden. Die Artenvielfalt ist hier besonders hoch und auch das Wetter zeigte sich endlich mal von seiner besten Seite. Leider sind wir ausgerechnet in Costa Rica im Tent Camp bestohlen worden, als in einer Nacht- und Nebelaktion der Safe in der Rezeption von der Größe eines Wandschrankes mitsamt dem kompletten Inventar aller Gäste mit dem Boot abtransportiert worden sein soll. Die Lodge hatte uns einen Wachmann zugesichert, der die ganze Nacht neben dem Safe sitzt, weil jeweils ab 21 Uhr der Strom abgestellt wurde. Tja, aber wahrscheinlich wartete Mutti zu Hause mit dem Essen und da vergisst man schon mal seine gute Kinderstube und fährt noch mit dem Sonnenuntergang nach Hause. Ich will damit nur sagen, Costa Rica ist nicht besser oder schlechter als Panama oder Nicaragua, wo wir in der Woche zuvor waren. Passieren kann es überall. Und ich kann mich auch nicht an einen Moment erinnern, an dem ich dachte, oh mein Gott, sind das viele Amis hier.

    In Panama waren wir auch auf Bocas del Toro. Das hat mir gut gefallen, weil man mit einem Boot wirklich schöne Ausflüge auf die verschiedenen Inseln machen konnte zum Schnorcheln oder Delphine beobachten oder um einfach nur am Strand zu liegen. Die Hauptinsel Isla Colon erreicht man entweder mit dem Boot oder mit dem Flugzeug vom Festland aus. Ich empfand die Insel als äußerst entspannend und nicht überlaufen und man konnte abends super schön und preiswert essen gehen. Panama City hat mir übrigens auch sehr gut gefallen, so diese Mischung aus Altstadt und Skyline und dem Meer dazwischen. Wir hatten gerade in Panama auch viele tolle Begegnungen mit den Einheimischen und haben uns gern unter das einfache Volk gemischt. Und vielleicht lags einfach nur am Wetter, aber insgesamt hat mich Panama mehr beeindruckt als Costa Rica. Aber da sind ja die Geschmäcker grundsätzlich verschieden und wahrscheinlich würde ich eher Costa Rica empfehlen, wenn jemand das Naturerlebnis sucht.

  • wiener-michl
    Dabei seit: 1113436800000
    Beiträge: 4400
    Verwarnt
    geschrieben 1428474849000

    Hi Katja,

    das in Costa Rica viel geklaut wird ist ja hinlänglich bekannnt.

    Deshalb würde ich nie und nimmer Wertsachen aus der Hand geben um sie in einem Hotelsafe an der Rezeption zu lassen.

    Wertsachen sollte man immer bei sich haben- am Körper tragen.

    Wenns Arscherl brummt ists Herzerl gsund
  • katjaworld
    Dabei seit: 1177459200000
    Beiträge: 842
    geschrieben 1428491116000

    @wiener-michel,

    das Thema ist ja viel komplexer als angenommen. In den 3 Wochen unserer Rundreise haben wir nie unsere Wertsachen aus der Hand gegeben. Im Adventures Tent Camp schläft man aber in Zelten, die nicht abschließbar sind, wo die sanitären Anlagen am anderen Ende der Lodge sind und wo ab 21 Uhr der Strom abgestellt wird, so dass du nachts die Hand vor Augen nicht siehst (auch mit Taschenlampe erhellt sich nur wenig im Paradies), wenn du das Zelt verlässt, um zur Toilette zu kommen. Vor einigen Jahren gab es zudem in der Nähe einen schweren Überfall auf die Punta Marenco Lodge. Unsere Reisegruppe wollte nach dem Aufenthalt in der Lodge direkt nach Panama weiterreisen. Panama erwartet von jedem Einreisenden 500 $ in bar, so dass wir alle (außer mein Mann und ich) auch viel Geld dabei hatten. Außerdem hatten wir unsere Pässe und alle Wertsachen, wie Kameras, Tablets und Handys am Mann, da wir nur mit einem Handgepäckstück zur Lodge aufgebrochen sind, während unsere Koffer auf dem Festland im Bus verblieben und die wir auch erst in Panama wieder in die Hand bekamen. Es ist sicher immer leicht, sich aus der Ferne ein Urteil zu bilden und jemanden pauschal abzuwatschen, dass man dies und das doch nicht macht und dass man das doch auch alles weiß. Gerade weil wir wussten, dass unter anderem Costa Rica nicht zu den sichersten Reiseländern gehört und es nicht immer bei einem einfachen Diebstahl bleibt und mit der Tatsache im Hinterkopf, dass wir ohne Pässe und Geld nicht nach Panama weiterreisen können, wenn sie uns aus dem Zelt entwendet werden, mussten wir uns letztendlich zwischen Pest und Cholera entscheiden. Wir haben uns auch nicht für einen Safe in einer dunklen Ecke einer Lodgerezeption entschieden, sondern für einen Safe, der laut Lodgemenagement rund um die Uhr von einem Wachmann bewacht wird und sich zudem an einer Rezeption befindet, die laut Lodge-Beschreibung 24 h am Tag besetzt ist. Es gibt natürlich derzeit noch aktive Gespräche mit dem Veranstalter und dem Lodegmanagement vor Ort, warum sich ausgerechnet in der Nacht niemand befähigt fühlte, die zugesicherten Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen. Lange Rede, kurzer Sinn: Wären uns die Sachen aus dem Zelt entwendet worden, während ich nachts mit meiner Taschenlampe zur Toilette schleiche (und Frauen müssen ja bekanntlich öfter mal ;) ), hätte unsere Hausratversicherung nur müde gelächelt bei dem Versuch, eine Schadensregulierung geltend zu machen. In unserem Fall hat die Versicherung unseren finanziellen Schaden innerhalb einer Woche komplett reguliert. Ich habe das Thema ja auch nur kurz angeschnitten in meinem letzten Beitrag, weil @finc darauf Bezug nahm und somit ist es sicher ratsam, wieder zur eigentlichen Thematik zurückzukehren.

  • wiener-michl
    Dabei seit: 1113436800000
    Beiträge: 4400
    Verwarnt
    geschrieben 1428512359000

    Katja,

    ich wollte dich nicht "pauschal abwatschen " , sorry falls das bei dir so rüberkam.

    Was hattet ihr denn im geglauten Safe zurück lassen muessen ? Konntet ihr denn nach Panama weiter reisen ? Und wieso erwartet Panama von jedem Einreisenden 500 $ in bar ?

    Gruß MichL

    Wenns Arscherl brummt ists Herzerl gsund
  • katjaworld
    Dabei seit: 1177459200000
    Beiträge: 842
    geschrieben 1428517479000

    Hi wiener-michel, nichts für ungut....

    Panama erwartet lt. seinen Einreisebestimmungen entweder 500 $ in bar oder eben einen idealerweise tagesaktuellen Nachweis deiner Bank in englischer Sprache über "die Verfügbarkeit der entsprechenden Summe auf dem Kreditkartenkonto". Diesen tagesaktuellen Nachweis kannst du natürlich nicht erbringen, wenn du schon 2 Wochen in Mittelamerika unterwegs bist. Wir hatten so ziehmlich alles im Safe, da wir am nächsten Morgen um 5 Uhr zu unserer ersten Nationalparkwanderung aufbrechen wollten und nichts mitschleppen oder im Zelt lassen wollten, um auch bei einem Überfall (und die sind in der Gegend nun mal nicht ausgeschlossen) keine Plattform zu bieten. Auch wir haben dazugelernt, aber das ist ja letztendlich der Sinn des Lebens.

    Unsere Weitereise war nach dem Vorfall natürlich erst mal Geschichte. Wir sind gleich früh mit dem nächsten Boot aufs "Festland" nach Sierpe, um bei der nächsten Polizeistation Anzeige zu erstatten. Die wiesen uns jedoch ab, so dass die gesamte Gruppe mit dem Bus ca. 100 km weiter nach Quepos fahren musste. Da wir sowieso zurück nach San José mussten, um bei der Botschaft neue Pässe zu beantragen, war dies der kleinere Wermutstropfen. Da du ja selbst schon in CR warst, weißt du ja auch, dass vermeintlich kurze Wegstrecken sehr lange dauern können. In der Nacht in San José angekommen, haben wir erstmal mit Bekannten, Verwandten, Versicherungen oder Kreditkartenunternehmen telefoniert (jeder wie er konnte), um möglichst schnell wieder an Bargeld zu kommen. 2 Tage später hatten wir eine Audienz bei der Botschaft, um unsere Übergangspässe abzuholen. Vorher mussten wir aber auch noch Passbilder machen lassen. Nun fass mal einem nackten Mann in die Tasche , denn wir hatten kein Bargeld und keine Kreditkarten mehr. Hier hat unser Reiseleiter Großartiges geleistet, in dem er völlig unproblematisch jedem Reisenden (wir waren 16) bei Bedarf aus der eigenen Tasche mehrere hundert Dollar vorschoss. Wir fuhren dann nach 2 Tagen Richtung Panama zu einem kleinen Grenzübergang auf der karibischen Seite (normalerweise wären wir auf der Pazifikseite nach Boquete gefahren) in der Hoffnung, dass man es hier nicht so genau bei der Abwicklung nehmen würde. Der Grenzübergang ist eine alte Stahlbrücke über einen Fluss, die aber an dem Tag von den Indigenen bestreikt wurde und somit nicht passierbar war. Wir sind dann mit Sack und Pack über ein matschiges Feld den Abhang hinunter bis zum Fluss gelaufen, um auf einer "Holzschale" mit Motor auf die andere Seite gebracht zu werden. Bei der Einreise in Panama gabs stundenlanges Warten am Schalter mit zwischenzeitlicher Personalverstärkung, weil sie mit unseren Übergangspässen, bei denen ja nun sämtliche Einreisestempel fehlten, nichts anfangen konnten. Tja, und wir waren ja inzwischen auch wieder etwas liquide, aber niemand hatte 500 $ in der Tasche. Dies führte zu noch mehr Stirnrunzeln bei den Beamten und einer weiteren Personaloptimierung am Schalter und langen Diskussionen mit unserem Reiseleiter, bis uns endlich die Einreise gewährt wurde. Im Endeffekt hat uns der Teil von Panama, den wir noch besuchen konnten und seine Menschen für vieles entschädigt und mit etwas Abstand und der Wiederbeschaffung unserer Kreditkarten und einigen wichtigen Dokumenten nach unserer Rückkehr und dem Segen unserer Hausratversicherung bleiben viele wunderbare Eindrücke von Nicaragua, Costa Rica und Panama im Kopf und im Herzen. Und darum gehts wohl letztendlich beim Reisen....

  • wiener-michl
    Dabei seit: 1113436800000
    Beiträge: 4400
    Verwarnt
    geschrieben 1428561380000

    Ist natürlich eine ganz üble Geschichte.

    Ich schätze das die Leute von der Lodge ihre Finger mit im Spiel hatten und den Dieben die Tipps über eure und vlt andere Gruppen gaben.

    .

    Genauso wie ich der Meinung bin das die Leute von den Autovermietern mit Dieben zusammen arbeiten, sonst wären die vielen Diebstähle aus den Autos nicht möglich, die werden alle ohne Spuren aufgemacht, und das geht nur mit Duplikaten der Schlüssel.

    Wir waren übrigens auch betroffen  :p  .

    .

    Aber man kann das alles nicht beweisen , sind nur Vermutungen, und solche Vorfälle koennen einem eine Reise ordentlich vermiesen.

    .

    Dein Satz "Auch wir haben dazugelernt, aber das ist ja letztendlich der Sinn des Lebens."

    ist die richtige Einstellung, denke daran und nimm bei der nächsten Dschungelwanderung wenigstens eine Bauchtasche oder Rucksack mit, den du mit Pässen Kreditkarten und Bargeld füllst. Wiegt wenig , braucht wenig Platz und kann in manchen Ländern deine Lebensversicherung sein.

    lg

    Wenns Arscherl brummt ists Herzerl gsund
  • finc
    Dabei seit: 1425859200000
    Beiträge: 3
    geschrieben 1428610112000

    vielen dank für eure antworten - und geschichten  ;)

    oder doch 5 wochen ausgiebig kuba? (nicht wegen den diebstählen) 

    bin hin- und her gerissen  :)

Antworten
Thema gesperrt
Interner Fehler.

Ups! Scheint als wäre etwas schief gelaufen!