• Schokifee
    Dabei seit: 1194134400000
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    geschrieben 1205481448000

    Hallo Holiday-Checkler,

    wir fliegen in 2 Wochen zum ersten mal nach Playa del Carmen.

    Würdet ihr es für nötig finden sich wegen einem Malariamedikament zu erkundigen?

    Wir haben unser Hotel in Playa del Carmen und werden Ausflüge nach Chichen Itza, Tulum, Coba, Isla Mujeres, ev. Uxmal oder so machen. Was meint ihr?

    Geimpft sind wir Dip/Tet. Hepatitis A/B. Typhus. Cholera.

    20.02-22.02. Italien - Venedig 1.05.-04.05. Schweden - Stockholm 28.05.-08.06 AIDA Mittelmeerkreuzfahrt
  • carstenW.
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    geschrieben 1205482977000

    Hier ein Auszug des auswärtigen Amtes.

    Medizinische Hinweise

    Für die Einreise nach Mexiko gibt es keine internationalen Impfvorschriften. Bei Kurzreisen empfiehlt sich ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie. Beim Langzeitaufenthalt können zusätzliche Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, ggfs. auch gegen Tollwut empfohlen sein.

    In Mexiko gibt es ganzjährig ein mittleres Malariarisiko, insbesondere in den Regenwaldgebieten des Südens. Als malariafrei gelten die Höhenlagen, die Städte, die Küstenregionen sowie die sogen. Resorts für Touristen.

    Relativ häufig ist die durch Insekten übertragene Dengue-Virus-Infektion. Aus diesen Gründen empfiehlt sich der Schutz vor Moskitostichen, z. B. durch die Verwendung von Moskitonetzen bzw. mückenabweisenden Mitteln.

    Vor der Ausreise sollte ein erfahrener Tropenmediziner zu den individuellen Prophylaxemaßnahmen befragt werden. Auf Hygienemaßnahmen wird besonders hingewiesen. Beim Verzehr von Salaten, Obst, Meeresfrüchten, Eis in Getränken sowie generell an Straßenständen ist Vorsicht geboten.

    Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

    Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Die Angaben sind

    zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;

    auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;

    immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;

    trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

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    Sicherheitshinweise - Häufige Fragen Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

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  • utalein
    Dabei seit: 1136937600000
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    geschrieben 1206547109000

    Hallo,

    die Wichtigsten Sachen wurden ja schon erwähnt.

    Ich würde Dir aber trotzdem Raten wenn Du in der Nähe einer Großstadt (z.b. München) wohnst die "Reisemedizinsche Sprechstunde" eines Tropeninstitutes aufzusuchen oder falls Dir das nicht möglich ist einen"Reisemedizinisch" erfahrenen Arzt aufzusuchen.

    Wir waren vor 2 Jahren in Mexiko und vorher in München im Tropeninstitut. Dort hat man uns gut aufgeklärt und z.b. gleich gegen Thypus geimpft.

    Viel Spaß in Mexiko

    wünscht Uta

  • speedy1969
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    geschrieben 1215216880000

    Wir haben seinerzeit (2002) auch alles möglich geimpft, aber keine Malaria-Prophylaxe gemacht, da man mir sagte. diese wären mittlerweile eh teilweise unwirksam. Erkundige Dich am besten beim Tropen-Institut.

    Lg

    Heike

  • bumblebee
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    geschrieben 1215217359000

    Bei der Gefahr von Dengue Fieber nicht vergessen: Als Schmerzmittel auf keinen Fall Aspirin nehmen!!

    Mückenschutz ist absolut notwendig, eben auch wegen anderen Krankheiten wie Dengue Fieber!

    Ich empfehle auch den Gang zum Tropenmediziner, oder evtl telefonische Rücksprache!?

    Viele Grüße, bumblebee 01.04.09 - 17.04.09 Vietnam (Süd-Nord-Tour) 17.04.09 - 12.05.09 Bangkok, Krabi und Umgebung, Koh Phangan / Koh Tao, Chiang Mai u.v.m *freu*
  • Nicole25
    Dabei seit: 1154044800000
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    geschrieben 1215248369000

    @ bumblebee: warum kein Aspirin bei Dengue Gefahr? ich meine, ich bin sowieso kein Fan von Aspirin und nehme grundsätzlich Ibu oder Paracetamol, aber interessieren würde es mich schon, welche Auswirkungen Aspirin haben kann.

    Viele Grüße Nicole
  • bumblebee
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    geschrieben 1215249687000

    Aspirin hat "blutverdünnende" Wirkung und vom Denguefieber gibt es eine hämorrhagische Verlaufsform, die mit inneren (Mikro)blutungen. Ist das Blut dann zu dünn und die Thrombozytenaggregation durch Aspirin gehemmt, ist das für den Krankheitsverlauf sehr schlecht! Ibuprofen hat auch Blutgerinnungshemmende Eigenschaften, allerdings geringer als Aspirin. Ich würde bei Urlaub in Gebieten von Denguefieber komplett auf Paracetamol zurückgreifen.

    Viele Grüße, bumblebee 01.04.09 - 17.04.09 Vietnam (Süd-Nord-Tour) 17.04.09 - 12.05.09 Bangkok, Krabi und Umgebung, Koh Phangan / Koh Tao, Chiang Mai u.v.m *freu*
  • carstenW.
    Dabei seit: 1139875200000
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    geschrieben 1215249975000

    @bumblebee

    Paracetamol ist ok, aber Ibuprofen ist im Bezug auf bluggerinnungshemmende Eigenschaften nicht der Rede wert.

    LG

  • Hogit
    Dabei seit: 1155254400000
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    geschrieben 1215259040000

    Hallo Schokifee,

    als wir vor Jahren in Cancun waren hatten wir keine Malariapophylaxe. Wir haben die gleichen Ausflüge gemacht, die du oben angegeben hast, irgendwo (weiß nicht mehr genau) war noch Schnorcheln dabei. Irgendwelche Krankheiten bekamen wir nicht.

    Lg

    1. Mai 1994 - Der gelbe Helm hat für immer aufgehört zu leuchten
  • aedificans
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    geschrieben 1215680800000

    Zu den Beratungsgesprächen bei "reisemedizinisch" erfahrenen Ärzten kann ich nur sagen: hätte ich mir sparen können!

    Wir gingen mit unseren Impfpässen bewaffnet zu einem Arzt, den wir über die Internetseite travelmded.de gefunden haben. Gleich zu Anfang wurde uns gesagt, dass die Beratung eine Privatleistung ist, d.h. wir müssen sie selbst zahlen, die Krankenkasse übernehme die Kosten nicht. Die Kosten richten sich nach der zeitlichen Länge der Beratung. Während dieser "Beratung" fragte uns der Arzt, wohin wir den verreisen (Mexiko). Daraufhin schaute er in einem Buch nach, in dem für jedes Land aktuelle Gefahren und Verbreitungsräume von Krankheiten aufgezeigt sind. Er musste sich auch erst "einlesen" in die Karte, man merkte, dass er sich das Wissen für ein spezifisches Land auch erst anlesen muss... Er las dann quasi wortwörtlich die Warnungen vor, die man auch überall anders lesen kann, so z.B. auf den Seiten des Auswärtigen Amtes, und empfahl dann diejenigen Impfungen, die auch generell empfohlen werden für Mexiko: Hepatitis A und B (neben den Standardimpfungen nach Impfkalender). Für Urlauber, die viel direkt mit Natur, Tieren usw. zu tun haben, gilt etwas anders...

    Zum Abschluss bekamen wir noch einige Prospekte, die man sich auch überall anders besorgen kann...

    Im Nachhinein frage ich mich: wozu war ich eigentloch dort? Das alles wusste ich vorher schon!.. sogar mehr ;-)

    Vielleicht MUSS man solche Beratung in Anspruch nehmen, um die Impfungen zu bekommen!? Alles Geldmacherei...

    Meine Krankenkasse übernimmt Kosten für "empfohlene" Urlaubs-Impfungen, d.h. die Impfstoffe an sich, (ist deswegen eine Beratung ntowendig!?) sowie auch "ärztliche Aufwendungen". Ich werde versuchen, beides, die Kosten für de Impfstoffe und die Kosten für die Beratung, zurückzuerhalten...

    mfg

    aedificans

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