• mcgee
    Dabei seit: 1133913600000
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    geschrieben 1239737079000

    http://www.dcrs.de/kuba-usa-schlagen-neuen-kurs-ein,366128

    Was wird es für Kuba bringen. Sicherlich sind die Verbesserungen für Familien zu loben. Aber fällt auch etwas ab für diejenigen, die keine (West- ;) ) Verwandschaft haben?

    Bleiben die Preise für uns europäischen Urlauber relativ konstant?

  • openwater1
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    Zielexperte/in für: Nordosten Kubas
    geschrieben 1239742091000

    Vamos a ver :D

    Die Hintergedanken sind schon berechtigt ! :frowning:

    Angebot :

    Verträge mit US - Handy-Providern. möglich ...., :frowning: :? Wer soll dat bezahlen ???

    Man muss abwarten - :frowning:

    Cuándo tiene el médico consulta ? Mi corazón quiere, pero ahora yo no puedo ir a Cuba
  • Trieli
    Dabei seit: 1225843200000
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    geschrieben 1239789708000

    Naja, es bleibt ja eh erst mal abzuwarten ob die kubanische Regierung dem überhaupt zustimmt. Und das sieht momentan gar nicht so aus.

    Ausserdem konnten die Exil-Kubaner schon immer nach Kuba reisen. Offiziell alle drei Jahre und über den Mexico- oder Kanadaumweg wann immer sie wollten.

    Und wieso sollten sie Geld schicken, wenn ihre Familien das nur mit 10% Verlust tauschen können. Denn dieser wird momentan noch eingehalten. Die meisten haben im Laufe der Jahre sowieso schon Alternativen gefunden, wie sie ihren Liebsten Geld zukommen lassen können.

    Was meinst du mit West-Verwandtschaft? Derzeit dürfen sowieso nur Exilkubaner (mit oder ohne Verwandten auf der Isla) und ausgewählte US-Journalisten auf die Insel.

  • juanito
    Dabei seit: 1115596800000
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    geschrieben 1239792480000

    Damit dürfte der kubanischen Wirtschaft in den kommenden Tagen und Wochen eine beträchtliche Finanzspritze zur Verfügung stehen,

    da der US-Dollar eine Art zweite Währung in dem immer noch kommunistisch regierten Land bildet

    Ach JA??? :frowning:

    Geld überweisen durften die nördlichen ;) Verwandten bisher alle 3 Monate 300 USD.

    Sind ja auch alles Millionäre im gelobten Land :laughing:

    Könnte man glauben, wenn man sie mit dicken Goldketten in Kuba sieht.

    Jedenfalls wollen viele es den armen cubis glauben machen.

    Aber vielen fällt es schwer Geld zu senden. Bei McDoof verdient man nur 1,25 $ pro Stunde.

    Offiziell mehr, aber dafür machen sie Doppelschichten.

    Mindestlohn 2,75 ??

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
  • Trieli
    Dabei seit: 1225843200000
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    geschrieben 1239808810000

    @Juanito: Stimme dir voll zu. Ausserdem haben viele US-Kubis schon andere Sachen ausgemacht in denen sie ihr Geld investieren können. Wie z.B. Party machen, Klamotten und imitierten Goldschmuck kaufen, damit man besser prahlen kann. Viele werden jetzt in die Bedrängnis kommen ihren Verwandten erklären zu müssen, warum sie nicht öfter zu Besuch kommen. Der wahre Grund ist einfach: Ihnen fehlt das Geld. Ist aber schwer zu erklären, wenn man jahrelang erzählt hat in welchem Schlaraffenland man doch lebt. :laughing: :rofl:

    Und die die das Geld hatten haben eh immer einen Weg gefunden.

  • Dylan
    Dabei seit: 1184630400000
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    geschrieben 1239817497000

    @Trieli sagte:

    ...imitierten Goldschmuck kaufen, damit man besser prahlen kann. Viele werden jetzt in die Bedrängnis kommen ... erklären zu müssen, warum sie nicht öfter zu Besuch kommen. Der wahre Grund ist einfach: Ihnen fehlt das Geld. Ist aber schwer zu erklären, wenn man jahrelang erzählt hat in welchem Schlaraffenland man doch lebt.

    Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor...

    ...damals war’s, zu alten DDR-Zeiten.

    Nach der Grenzöffnung konnten wir sehen, dass der BMW-Fahrer auch nur Sozialhilfeempfänger war und der neue BMW nur gemietet war. Aber für 'ne Hand voll Damenstrumpfhosen konnte er sich der ungezügelten Liebe vieler junger DDR-Fräuleins gewiss sein...

    Dies ist mein persönlicher Eindruck oder meine persönliche Meinung oder meine persönliche Erfahrung und muss nicht mit den Eindrücken oder den Meinungen oder den Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder entsprechen.
  • openwater1
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    Zielexperte/in für: Nordosten Kubas
    geschrieben 1239829517000

    Hola Dylan :kuesse: Ich habs hier, im Westen miterlebt!!! Telegramme aus dem Osten. Plötzlich wurde aus einem Haus eine Mietwohnung und aus einem Mercedas ein Fiesta !!! Wie sollen wir die unterbringen ............?

    Wir haben uns köstlich amüsiert - beim durchsprechen von Telegrammen ( 11-12. 1989 ) und den Reaktionen darauf :laughing: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:

    Cuándo tiene el médico consulta ? Mi corazón quiere, pero ahora yo no puedo ir a Cuba
  • mcgee
    Dabei seit: 1133913600000
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    geschrieben 1239831576000

    [quote=Dylan]

    [size=12]Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor...

    ...damals war’s, zu alten DDR-Zeiten.

    [/quote]

    @trieli : Das meinte ich mit ´West´-verwandschaft und dem ;) dahinter. Für die Kubaner leben ihre Verwandten auch im ´Westen`, auch wenn es nördlich ist.

    Für die DDR war z.B. Ungarn das ´westlichste` Land.

    Wir haben uns jedenfalls immer riesig gefreut, wenn was kam...

    Wer keine spendablen Bekannten/Verwandten hatte, war oft auf die horrenden Umtauschkurse angewiesen, um mal z.B. eine gute Schallplatte zu bekommen.

    Diese Schere wird sich wahrscheinlich auf Kuba noch weiter auftun, so wie es auch in höher entwickelten Ländern geschieht, wo die Reichtumsunterschiede immer größer werden.

    Und das will eigentlich ein kommunistischer Staat nicht...

  • openwater1
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    Zielexperte/in für: Nordosten Kubas
    geschrieben 1239832595000

    ... und , viele im Westen haben so getan, als ob sie Geld wie Heu hätten :-) ... und dann platzen einige Blasen :laughing:

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  • Trieli
    Dabei seit: 1225843200000
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    geschrieben 1239875522000

    Na, diese Schere gibt es auf der Isla aber schon sehr lange. Bis zum letzten Zerwürfnis zwischen Bush und Castro durften die US-Kubaner ja auch soviel Geld überweisen wie sie wollten. Und die, die in Europa leben sowieso. Sie machen es nur nicht, weil sie es meist selbst nicht so dicke haben.

    Ausserdem leben die Kubaner, die im Tourismus arbeiten, schon seit langen eher wie Millionäre im Gegensatz zu denen aus dem Inland, wo sich nie ein Touri hinverirrt.

    Der Vorteil ist nur, dass die Kubaner aus dem Inland oft gar nicht wissen, was in den Touriorten so los ist und was dort verdient wird. Also alles auch wieder sehr relativ. Ich denke, so lange die Brüder Castro einer Änderung nicht zustimmen wird sich rein gar nichts ändern. Aber Ende nächster Woche werde ich ja erfahren, was wirklich auf der Insel so ab geht.

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