• Lilian1507
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    geschrieben 1301441419000

    Kann man nicht gleich die Mitarbeiter angemessen bezahlen, einen endgültigen Reisepreis anzeigen und fertig??!

     

    Wer dann noch Trinkgeld geben möchte, kann und wird dies auch freiwillig tun. Aber ich finde auch, dass diese Trinkgeldpauschale Augenwischerei ist.

     

    Was nützt mir das "999,- Euro Angebot", wenn dann hinterher noch zig Kleckerbeträge dazu kommen? Dann doch bitte lieber gleich den reellen Endpreis anzeigen - so ist es bei den Fluggesellschaften ja inzwischen auch erbeten, auch wenn es noch immer nich überall eingehalten wird...

  • mcgee
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    geschrieben 1301445694000

    Hallo,

    naja, wie das immer so mit der Werbung ist...

    Als Geizistsonstwasgewohnter Mensch sollte jeder nicht nur bei Elektronik auf das Kleingedruckte schauen.

    Ich rechne nach und nehme eben 14 Tage Karibik Balkon für 1880 € + Servicepauschale (150 € ) + Getränke (500 € ),

    statt 3200 € incl. diesen Dingen und dabei nur Tischwein ;) .

    Wenn dann die Route und der Service auch noch stimmen, was will man/frau mehr ?

    LG

     

    gerade zurück von Celebrity Millenium ;)

    @peterbali: Das sind dann ja nicht mal mehr 8 € p.Tag ! Jetzt hatten wir 11,50 USD.

    Guter Kurs !

  • franzxl
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    geschrieben 1301471893000

    ich denke hier wie Lilian,

     

    ich kann natürlich auch rechnen und mache das auch. Ich finde nur die Preispolitik einfach blöde. Ich möchte wissen was es kostet und bezahlte das auch, wenn es mir das wert ist. Aber ich gehe ja auch nicht zum Bäcker und zahle 35 cent für die Breze und 10 cent für die Verkäuferin und 5 cent für die Ladenklingel. Die Breze kostet 50 cent und basta. Wenn mir das zu teuer ist dann muß ich eben die Fetigbrezen von Aldi essen. Aber ich will wissen was die Breze kostet, wie die der Bäcker kalkuliert ist mir doch wurst.  Ebenso ist es bei einer Kreuzfahrt, der Unternehmer soll seine Leute anständig bezahlen und dies in den Reispreis einkalkulieren. Seine Mitarbeiter von den Gästen über einen extra Baustein im Reispreis bezahlen lassen ist einfach schlechter Stil.

    Ich möchte wissen wie wir darauf reagieren würden, wenn uns unser Chef erklärt, in Zukunft zahlt er uns kein Grundgehalt mehr, sondern das sollen unsere Kunden extra bezahlen. 

    Das würde dann  z.B. bedeuten auf dem Finanzamt müßte ich den Bearbeiter meiner Steuererklärung extra bezahlen.

    fxl
  • gastwirt
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    gesperrt
    geschrieben 1301473167000

    Extra nicht, du bekommst "Grundversorgung", mit Trinkgeld vielleicht einen günstigeren Bescheid :p

  • Harleyfreek
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    geschrieben 1301475558000

    Tja bei Aida und Mein Schiff ist es so wie der Deutsche dass will mit dem Trinkgeld.

    Rest nicht.

    Eintrittsgeld Dom.Rep. 10 Dollar - Eintrittsgeld USA (Esta) kostet auch Geld.

    Für alles gilt -  Mach es oder Lass es.

    Gruss Thommy

  • steamboats
    Dabei seit: 1262131200000
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    geschrieben 1301476335000

    Lilian,

     

    dass Angebote inklusive Trinkgeld und ein ordentliches Grundgehalt für die Mitarbeiter besser wären, das wird hier sicher keiner abstreiten.

     

    Die Trinkgelder/Servicepauschalen kommen von den US Reedereien. Andere Länder, andere Sitten. Auch ein Kellner in einem Restaurant an Land bekommt in den USA nur ein geringes Grundgehalt und lebt im Wesentlichen von den Trinkgeldern. Dieses "System", an das die Amis gewohnt sind, wurde natürlich auf die Kreuzfahrtschiffe übertragen. Dass sich dieses System nun auch auf "nicht-US" Reedereien wie Costa und MSC (o.k., Costa gehört zu Carnival) übertragen hat, ist natürlich reines Business, weil man die Fahrt zu einem niedrigeren Grundpreis anbieten kann.

     

    Da auch auf US Schiffen das Publikum immer internationaler wird und viele Nationen Trinkgelder in dieser Form nicht gewöhnt sind (v.a. die Briten - ein wichtiger Kreuzfahrer-Markt - haben damit viel massivere Probleme als wir Deutschen), wird sich sicherlich über kurz oder lang etwas bewegen. Kürzlich wurde angekündigt für die ab GB fahrenden Schiffe von RCI/X das Trinkgeld in den Reisepreis einzurechnen. Auch werden für bestimmte Schiffe jetzt "Flatrates" für Getränke angeboten.

     

    Ist halt alles eine Frage von Markt, Nachfrage und Gewohnheiten der unterschiedlichen Länder.

     

    Auch wenn es aus unserer Sicht ungewohnt ist, die Regeln der Kreuzfahrtgesellschaften sind nun einmal so und sind bei Buchung bekannt. Sozusagen den "politischen" Druck auf die Reedereien zu erhöhen, um diese Praxis zu ändern, steht auf einem anderen Papier.

     

    Gruß

     

    Carmen

  • mcgee
    Dabei seit: 1133913600000
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    geschrieben 1301502533000

    Ja,

    es gab eine Zeit vor AIDA und Mein Schiff 

    und ohne All In Hotels

    und Autos ohne schon eingebauter überteuerter Radios  ;) .

    LG

  • Frank3553
    Dabei seit: 1294531200000
    Beiträge: 64
    geschrieben 1301510102000

    @steamboats sagte:

    Lilian,

     

    dass Angebote inklusive Trinkgeld und ein ordentliches Grundgehalt für die Mitarbeiter besser wären, das wird hier sicher keiner abstreiten.

     

    Die Trinkgelder/Servicepauschalen kommen von den US Reedereien. Andere Länder, andere Sitten. Auch ein Kellner in einem Restaurant an Land bekommt in den USA nur ein geringes Grundgehalt und lebt im Wesentlichen von den Trinkgeldern. Dieses "System", an das die Amis gewohnt sind, wurde natürlich auf die Kreuzfahrtschiffe übertragen. Dass sich dieses System nun auch auf "nicht-US" Reedereien wie Costa und MSC (o.k., Costa gehört zu Carnival) übertragen hat, ist natürlich reines Business, weil man die Fahrt zu einem niedrigeren Grundpreis anbieten kann.

     

    Da auch auf US Schiffen das Publikum immer internationaler wird und viele Nationen Trinkgelder in dieser Form nicht gewöhnt sind (v.a. die Briten - ein wichtiger Kreuzfahrer-Markt - haben damit viel massivere Probleme als wir Deutschen), wird sich sicherlich über kurz oder lang etwas bewegen. Kürzlich wurde angekündigt für die ab GB fahrenden Schiffe von RCI/X das Trinkgeld in den Reisepreis einzurechnen. Auch werden für bestimmte Schiffe jetzt "Flatrates" für Getränke angeboten.

     

    Ist halt alles eine Frage von Markt, Nachfrage und Gewohnheiten der unterschiedlichen Länder.

     

    Auch wenn es aus unserer Sicht ungewohnt ist, die Regeln der Kreuzfahrtgesellschaften sind nun einmal so und sind bei Buchung bekannt. Sozusagen den "politischen" Druck auf die Reedereien zu erhöhen, um diese Praxis zu ändern, steht auf einem anderen Papier.

     

    Gruß

     

    Carmen

    Eigentlich wollte ich zu diesen leidlichen Thema kein Wort verlieren.Aber da nun einige hier schon von Serviceentgeld plus Trinkgeld sprechen geht mir es doch zuweit.

    Folgendes zu mir :

    -habe viele Jahre selbst einen Trinkgeldberuf ausgeübt

    -bin selbst meiner Meinung nach mit Trinkgeldern recht großzügig

    -kenne die Reglungen (wie oben beschrieben) in den USA und auch anderen Ländern

    -Habe einige Kreuzfahrten unternommen und natürlich nicht über TG diskutiert-sondern gern gegeben

    Aber langsam geht es mir zuweit eine Reise über Umwege billig anzubieten bezw. zu bewerben und  danach Kasse zu machen.(JA ,es steht geschrieben)

    Es gibt z.B. in Deutschland ein Gesetz ,welches Dienstleistern untersagt beispielweise auf einer Getränke-oder Speisenkarte Preise anzugeben ,welche keine Endpreise sind.Desgleichen auf Preislisten von Friseursalons,Kosmetik,Sauna u.s.w.

    Nun frag ich mich, warum darf das der Kreuzfahrtanbieter oder das Reisebüro ?

    Nun mag von den einen oder anderen Schreiber hier sicherlich kommen-ja es ist ja keine Pflicht ! Aber dann bitte nicht Serviceentgeld und auch noch Trinkgeld !

    In ein paar Jahren hätten wir dann vielleicht zusätzlich noch z.B.

    - ein "Lächelentgeld für das Servicepersonal

    -einen Hitzezuschlag für die Küche bei über 22 Grad C

    -einen Zuschlag für Geruchsbelästigung bei mehrfacher Notdurft für den Zimmerboy

    -und natürlich einen "Schönwetterzuschlag"für die Reederei !

    Bitte einen Endpreis sowie ein angemessenes,übliches Trinkgeld nach eigenen Ermessen für das Servicepersonal.

    Nun könnt Ihr diskutieren

    LG Frank

  • steamboats
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    geschrieben 1301515572000

    Frank,

    einfache Gegenfrage, wie viele Schiffe kennst Du, die unter deutscher Flagge fahren und auf denen dementsprechend deutsches Recht gilt?? Ich kenne nur eines, die MS Deutschland von Deilmann.

    Im Übrigen haben ja gerade die deutschsprachigen Anbieter die Trinkgelder grundsätzlich inkludiert.

    Es stellt sich eher die Frage, ob Servicepauschalen oder Trinkgeldempfehlungen dem EU Recht widersprechen (siehe Steuern und Gebühren bei Flügen, wo inzwischen ja Inklusiv-Preise angeben werden). Hafengebühren dürfen bei uns auch nicht separat berechnet werden, sondern müssen im Preis enthalten sein (anders in den USA, dort kommt auf den angegeben Preis noch Tax, Gebühren und Port Charges). Carnival ist inzwischen die einzige Reederei, die auf dem deutschen Markt die Trinkgelder in den Reisepreis einrechnet (nicht für den US Markt!!). Celebrity und RCI buchen die Trinkgelder entsprechend der Empfehlung automatisch auf die Rechnung vorab (aber ausgewiesen als eigener Posten), sofern der Kunde nicht vorher widerspricht.

    Es wird ja niemand gezwungen, eine US Reederei oder Costa oder MSC zu buchen, wenn er mit deren Service Charges/Trinkgeldern nicht einverstanden ist. Ob allerdings der Preis einer vergleichbaren Reise bei einem deutschsprachigen Anbieter inkl. Trinkgeldern dann billiger ist, als der einer US Reederei mit Extra-Trinkgeldern, das ist eine Frage, die jeder selbst durch Ausrechnen beantworten muss.

    Gruß

    Carmen

  • cruise_fan67
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    geschrieben 1301555204000

    Das Problem, das manche mit dem Trinkgeld haben, erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht so ganz...

    Wie Carmen schon schreibt: Niemand wird gezwungen, bei einer Reederei zu buchen, deren Trinkgeld- beziehungsweise Preisgestaltung einem nicht gefällt.

    Ein Blick in den Katalog reicht aus, um zu sehen, welche Kosten für das Trinkgeld auf einen zukommen.

    Das Trinkgeld gehört nun mal zur Gepflogenheit einer Kreuzfahrt. Wenn man damit ein Problem hat, muss man halt von US-Reedereien beziehungsweise MSC und Costa Abstand nehmen.

    Viele Grüßevom Konsti

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