• Patoli
    Dabei seit: 1361577600000
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    geschrieben 1361578444000

    Hallo zusammen

    Wir sind Kanada-Neulinge und haben viele Fragen zur  Reiseplanung.

    Wir haben ein WOMO C20' Deluxe vom 6.8.-17.9.13 gemietet und stellen uns folgende Route vor:

    VancouverWhistlerLillooet – Clinton (je nach Strasenverhältnisse und mit einem WOMO C20 möglich) in Pavilion Strasse #99verlassen und auf der Pavilion Mountain Rd. direkt nachClington. Ansonsten über Hat Creek Ranch. 70 Mile House – Bridge Lake (wenn möglich direkt) – ClearwaterWells Gray Prov. Park - Tête Jaune Cache – Mount Robson Provincail – Jasper NP – Banff – Highwood Pass – zur #22 Pincher CreekWaterton Lakes NP – Clacier NP – Going-to-the-sun-Raoad (Logan Pass) – Kimberley – Fairmonnt Hot Springs – Kootenay NP – Yoho NP – Glacier NP – Mount Revelstoke NP – Shelter Bay– NakuspKaslo – Nelson – CastlegarTrailRossland - Osoyoos – Maning Prov.Park– Hope – Coquihalla – Harrison Hot Springs - Vancouver

     

    Fragen: Macht diese Strecke sinn? Machbar in 40 Tage (1. + letzter Tag bereits abgezählt) ohne jeden Tag Kilometer um Kilometer abzurasen? Möchten genug Zeit zum Wandern haben.

    Sollte die Route besser in umgekehrter Reihenfolge befahren werden, da Banff höher liegt als Jasper?

    Ist die Strecke ab Hat Creek Ranch über Kamlooops – Little Fort – Claearwater attraktiver als über 70 Mile House?

    Lohnen sich die zusätzlichen 880 Kilometer um nach Bakerville und Bowron Lake zu fahren? Wenn ja, wie weiter. Die Strecke nach Prince George – Tête Jaune sei nicht sonderlich aufregend.

    Lohnt sich ab Pincher Creek einen Abstecher nach Head-Samshed-in-Buffalo Jump?

    Lohnen sich die Zusatzkilometer ab Balfour – Creston – Kootenay Pass – Trail?

    Im Voraus besten Dank für eure Feedbacks und Tipps

    Gruss

    Patoli

    ps WOMO-Erfahrung haben wir.

  • struppi2209
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    geschrieben 1361623019000

    Hallo!

    Nur eine kurze Anmerkung von mir - detailliertere Infos wirst Du sicher bald von den West-Kanada-Experten bekommen:

    Als ich vor vier Wochen in der Gegend unterwegs war, war die Strasse von Pavillion nach Clinton gesperrt. Ob das dauerhaft so ist oder nur wegen des Winters kann ich allerdings nicht sagen.

    Grundsätzlich ist es immer schwer zu sagen, ob sich etwas "lohnt". Das ist halt doch sehr subjektiv. Ich würde zum Beispiel Barkerville und Bowron Lake auf keinen Fall auslassen, denn ich fand's dort wunderschön. Andere finden's vielleicht langweilig.

    Auch die Strecke von Pronce George  nach Tete Jaune fand ich hübsch, aber offenbar hat Dir schon jemand gesagt, das wär nix. Insofern ist das eben eine Sache des ganz persönlichen Geschmacks...

  • harryhh
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    geschrieben 1361653462000

    Hallo Patoli,

    irgendwie gibt es gar nicht viel zu sagen, außer: Ganz, ganz tolle Tour.

    Allein für die Schleife in die USA gäbe es nur einen Tipp mit auf den Weg zu geben, nämlich rein vorsorglich mit leerem Blackwater-Tank und knallvollem Frischwasser-Tank in die USA zu fahren.

    Hier

    findest Du die Öffnungszeiten der Campgrounds im Glacier NP.

    Ich habe gerade auf dem Kalender nachzuzählen versucht, wann wir dort waren; es muß so zwischen einem 21.09. und 23.09. gewesen sein. Der Logan Pass war zu der Zeit bereits wegen irgendwelcher Arbeiten gesperrt und wir hätten die going-to-the-sun-road nur halb und damit hin und her fahren können. Und: Durch die gesperrte Straße hatten sich die weiter hinten durch liegenden Campgrounds, die theoretisch noch geöffnet gewesen wären, erledigt.

    Es war nur noch der St. Mary geöffnet und der wiederum "glänzte" durch

    - geschlossene Toiletten

    - dichtgemachte Dumpstation und

    - knochentrocken gelegte Wasserstationen.

    Ich weiß, daß Ihr um Einiges früher da sein werdet, aber wenn man sich die Liste der Campgrounds anguckt, ist es einfach so, daß ab Anfang September ganz schön Dunkeltuten herrscht, falls man in den USA nochmal Spaß dran haben sollte, bei noch durchaus sommerlichen Temperaturen Straßenbauarbeiten durchzuführen, gleichzeitig dusselige Touristen mit vollem Parkeintritt ranzunehmen (unsere Frage nach den geschwisterlichen Beziehungen zwischen dem Waterton und dem Glacier und die Präsentation unseres Reiseführerwissens, daß das Permit vom Waterton doch auch für den Glacier gelten würde, wurde mit einem kurzen, knappen "no, isn't" abgefiedelt) und auch den Campground voll zu berechnen und genüßlich zu verschweigen, daß der auch schon mehr oder minder in Winterschlaf liegt.

    Klar, die paar Dollars machen den Kohl absolut nicht fett und sind auch nicht mehr als eine kleine Nachfrage wert.

    Der Platz war somit wirklich nur zum Übernachtungs-Rumstehen geeignet und wir sind gleich am nächsten Tag total beleidigt ;-) nach Kanada zurückgesaust, nachdem wir am Abend auf dem St. Mary unser schon schwer zur Neige gegangenes Frischwasser - dumpen wäre auch nicht schlecht gewesen........... - mit einem Radwanderer geteilt haben, der am Wasserhahn genauso blöd aus der Wäsche guckte wie wir.

    Die Reise zurück nach Kanada haben wir so gemacht, wie es in Deiner Planung steht; am nächsten Abend waren wir in Kimberley. Allerdings mußten wir wegen der gesperrten going-to-the-sun-road eine Riesenschleife um dem Glacier fahren, die nicht uninteressant, aber ein bißchen von "Teufel, wir müssen dumpen!! Und Frischwasser brauchen wir auch, verflixt!" überschattet war. Und überall, wo wir fragten, wurden wir relativ verständnislos angeguckt, weil ab Labor Day (also dem ersten Montag im September) alles eingemottet wird.

    Und es hat sich ganz schön gezogen, bis wir dann wieder an der kanadischen Grenze waren................

    Wie gesagt: Ihr werdet etwas früher dort sein, fahrt aber auf jeden Fall für alle Eventualitäten gerüstet in die USA und handhabt es nicht so ahnungslos wie wir, indem Ihr die Nacht vorher auf einem wilderness-Campground steht und Euch sagt:

    Ach......, dumpen und Frischwasser tanken machen wir heute abend im Glacier.

    Seid schlauer und guckt irgendwo unterwegs

    hier

    nach, wie es mit der going-to-the-sun-road so steht, so daß Ihr Euch ggfls. die Folgeerscheinungen ausrechnen könnt.

    Ansonsten kann ich Struppi nur zustimmen:

    Barkerville und die Bowron Lakes nicht auslassen. Barkerville hat unwiderstehlichen Charme, wenn man dem Konzept des "living museum" ein wenig zugetan ist. Außerdem ist es eine einzigartige Gelegenheit fürs goldrush-feeling, das man sonst erst weit mehr als 2000 km weiter nördlich in Dawson City wieder bekommt. Und Barkerville hat im Vergleich mit dem nach Ende des Goldrauschs doch recht schnell wieder in der Versenkung verschwundenen Dawson City den "Nacherlebens-Vorteil", daß es bis in die 60er Jahre bewohnt wurde.

    Zum Abstecher von Pincher Creek zum Buffalo Jump kann ich Dir aus eigenem Erleben nichts sagen, aber: Warum nicht? Wenn Ihr mal da seid?!

    Und schlußendlich:

    Nein, die Route ist kein "Runterbrettern". Nicht bei 40 Tagen. Ehrlich. Ihr könnt Euch freuen, weil Ihr eine superschöne Route ausgearbeitet habt und die Zeit habt, zu jenseits der Hauptrennstrecken liegenden, wunderschönen Orte wie Nelson und Kaslo zu fahren.

    Damit viele Grüße

    Harry

  • harryhh
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    geschrieben 1361654971000

    Patoli:

    Ist die Strecke ab Hat Creek Ranch über Kamlooops – Little Fort – Claearwater attraktiver als über 70 Mile House?

    ************

    Ach, da war doch noch was!! ;)   

    Nein, das ist sie nicht. Nicht die Bohne. Überhaupt nicht. Im Gegenteil. Nicht machen!

    Es gibt nur einen eínzigen Grund, seinen Weg über Kamloops zu planen, wenn es gar nicht anders geht: Einkaufen. Und selbst das rechtfertigt es nicht. Vorher irgendwo den Kühlschrank vollmachen und nicht in die Verlegenheit geraten, nach Kamloops zu müssen, ist die richtige Entscheidung.

    Wie Du schon in der Ursprungsplanung geplant hattest, ist es richtig:

    Die #24 über Bridge Lake nach Little Fort ist die ungleich schönere Strecke. Dem tut es keinen Abbruch, ggfls. noch auf dem Cariboo Highway, der #97, den kleinen Schlenker hoch bis 100 Mile House zu fahren, dort in den Supermärkten wirklich bis Oberkante zu bunkern und dann zurück zur Kreuzung mit der #24 und die Strecke genießen.

    Das mit der Oberkante meinte ich ernst, denn in Clearwater gibt es einen Supermarkt, der weniger mit Frischware denn mit Knabber-Zeugs jeglicher Couleur (im wahrsten Sinne des Wortes) "brilliert", Valemount kann man für den Einkauf auch eher vergessen und Jasper hat Mondpreise. Banff geht leidlich zum Auffüllen von Lücken, aber was Angebot und Preise angeht, könnt Ihr so richtig schmerzfrei erst wieder in Canmore aus dem Vollen schöpfen, wenn Ihr auf dem Weg ins Kananaskis Valley seid.

    Aber um auf die Nicht-Streckenschönheit zurückzukommen:

    Kamloops liegt quasi in einem großen Kessel erzlangweiliger Landschaft.

    Nördlich von Kamloops fährt man durch ein unfaßbar großes, erst wenige Jahre altes Waldbrand-Gebiet. das von einer weggeworfenen Zigarette herrührt, wie das memorial an dem Ort, dessen Namen ich gerade vergessen habe, erzählt. Das macht die Gegend jetzt nur "speziell" interessant, ansonsten führt die Straße am North Thompson River entlang, was sich zunächst mal recht lauschig anhört, aber tatsächlich wirklich eine absolut unspannende Landschaft ist - kein Vergleich mit der Bilderbuchlandschaft auf dem Interlakes Highway, der #24.

  • Patoli
    Dabei seit: 1361577600000
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    geschrieben 1361867219000

    Überflüssiges Zitat entfernt!

    Hallo Struppi

    Da bin ich mit dir gleicher Meinung. Ob sich etwas lohnt ist wirklich subjektiv - was ganz persönliches. Die Aussage über die nicht sonderliche aufregende Strecke las ich in unserem Reiseführer. Allerdings wird erwähnt, dass man dabei leider Bakerville und die Bowron Lake auslasse. Das müssen wohl mein Mann und ich aushandeln (er hat sich damit noch nicht befasst)

    Danke für den Hinweis der Strasse von Pavillion nach Clinton. Dies müssen wir wohl von Ort entscheiden.

    Gruss

    Patoli

  • Patoli
    Dabei seit: 1361577600000
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    geschrieben 1361871378000

    Überflüssiges Zitat entfernt!

    Lieber Harry

    vielen Dank für deine Infos, Links und Tipps. Jetzt habe ich wieder was zu studieren und ein bisschen Arbeit vor mir ;)

    • Logan Pass: Werden uns zu gegebener Zeit sicherheitshalber noch auf der Kanadischen Seite erkunden ob der Pass durchgehend befahrbar ist. Mit einem WOMO C20 sollte dies, glaube ich kein Problem sein. Werden dies mit dem Frischwassertank und Dumpen beherzigen
    • Barkerville + Bowron Lakes: entschliessen wir uns diese Plätze aufzusuchen wie weiter? Zurück  bis 100 Mile House - Bridge Lake - Little Fort? Wenn nicht zurück gibt es noch eine andere Variante als über Prince George? Wie steht es an den Bowron Lakes um die Mücken? Vor Ort Mittel kaufen?
    • Pincher Creek: werden wir wohl, je nach Zeitplan, kurzfristig entscheiden.

    Uns ist es ein Anliegen dass wir genügend Zeit zum Wandern haben. Möchten mind. eine Woche im Jasper und Banff NP verbringen. Was darf man in den NP's erwandern? Ist man frei? Oder darf nur auf ausbeschilderten Trails gewandert werden? Eine "blöde" Frage: was für Schuhwerk nimmt man mit? Sollen wir unseren steigeisen festen Bergschuh mitnehmen oder reicht ein guter, wasserdichter Wanderschuh?

    Ende der Woche werde ich mal einen groben Tages-Etappenplan erstellen und mich wieder melden.

    Bis dahin viele Grüsse

    Patoli

  • struppi2209
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    geschrieben 1361887860000

    Patoli:

    •  Wie steht es an den Bowron Lakes um die Mücken? Vor Ort Mittel kaufen?

    :D   Das wird sicher nix - es gibt dort nur in Wells, also zig Kilometer entfernt, ein winziges Geschäft, auf dessen Sortiment ich mich aber nicht verlassen würde.

    Insofern solltet Ihr alles, was Ihr dort braucht, spätestens in Quesnel besorgen. Danach ist Wildnis angesagt! Ich würde aber vorsichtshalber gleich zu Beginn der Reise ein Mittel gegen die Plagegeister kaufen, damit man es zur Not zur Hand hat. Aber: Erst in Kanada kaufen - über das Zeug, das hier in Deutschland angeboten wird, lachen sich kanadische Moskitos nur schlapp...

  • Patoli
    Dabei seit: 1361577600000
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    geschrieben 1362042069000

    Hallo zusammen

    Nochmals an ALLE ein Dankeschön für die vielen, hilfreichen Infos. Versuchte mal eine grobe Tages-Etappenplanung zu erstellen.

    Zum Camper: haben bei Go West gebucht. (Aussenabmessungen: 5.80-6.40 x 2.50 x 3.20. Hoffen auf das kleinere WOMO)

    Grobvariante:

    Tage:

    1. Camper abholen – bis Porte Cove PV oder Alice Lake PV

    2. ev 3.: Whistler

    4.: Zwischen Duffrey Lake und Lillooet

    5.: Lillooet – Rg Clearwater (zB Green Lake)

    6./7.: Wells Gray

    8./9.: Mt. Robson

    10. – 18. Jasper – Banff (ab hier Variante siehe unten)

    19./20.: High Wood Pass - #22 Chain Lakes PP (Forest Trunky Road befahrbar?)

    21./23.: Waterton Lakes NP

    24./25.: Glacier NP

    26.: Fort Steele (Wasa Lake PP)

    27.: Hot Springs

    28.: Kootenay NP

    29.-32.: Yoho NP

    33./34.: Glacier NP

    35.: Revelstock

    36.-39.: Revelstock – Nelson

    40. – 41.: Nelson – Harrison Hot Spring

    42.: Harrison Hot Spring – Vancouver – Abgabe Camper

    Variante: (Route dieselbe – Tage etwas anders verteilt)

    10. – .20: Jasper – Banff - Yoho

    21./22.: High Wood Pass - #22 Chain Lakes PP (Forest Trunky Road befahrbar?)

    23./24.: Waterton Lakes NP

    25./26.: Glacier NP (Logan Pass – sofern machbar)

    27.: Fort Steele (Wasa Lake PP)

    28.: Hot Springs

    29.: Kootenay NP

    30. – 32. Glacier NP

    33.: Revelstock

    34. – 38.: Revelstock – Castlegar/Trail

    39. – 41.: Castlegar/Trail – Harrison Hot Spring (inkl. Manning Prov.Park)

    42.: Harrison Hot Spring – Vancouver – Abgabe Camper

    Wenn Backerville – wo ‚abschränzen’? Kostet 5 Tage mit Abstecher über Farwell Canyon – Alexis Creek. Ansonsten ca 4 Tage.

    Ach ja, genügen wasserdichte Wanderschuhe oder sollen wir besser unsere Bergschuhe (steigeisenfeste) mitnehmen? Darf man sich frei bewegen oder nur auf ausgeschilderten Trails?)

    Wünsche ein baldiges, schönes Wochenende

    Patoli

  • harryhh
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    geschrieben 1362084831000

    Hallo Patoli,

    mit Go West habt Ihr schon mal eine gute Wahl getroffen -  falls Ihr da noch Fragen bezüglich der Größe oder der Ausstattung des Womos habt, schreibt einfach eine Mail.

    Ich glaube, daß es ein Schweizer Betreiber ist, dann wird Dir auch in Deutsch geantwortet werden.

    Am ersten Tag würde ich nicht weiter als Porteau Cove planen, und da ihr am Dienstag Nachmittag dort ankommt, ist bestimmt noch eine Site am Wasser frei.

    Außerdem könnt Ihr auf dem Campground auch Feuerholz kaufen. Die Axt nicht vergessen! Dann habt Ihr genügend Zeit, die Koffer auszupacken, Euch einzurichten, was auf den Grill zu legen.... und damit den Urlaub einzuläuten.

    Auf die Planung der weiteren Route möchte ich jetzt gar nicht so intensiv eingehen, nur: Lasst Euch Zeit! Die Cariboo-Region ist mit die schönste in BC, da kann man auch mal kleine Straßen fahren. Das ist aber auch wetterabhängig. (Ich weiß, daß vielfach die Versicherungsproblematik auf Gravelroads besprochen wird, wir machen es einfach ;) )

    Zu Barkerville: ich bin guter Dinge, daß Euch auch das Kanadafieber packen werdet, und Ihr kommt bestimmt noch öfter dorthin. Als mögliche zweite Kanadatour würde ich die Route von Whitehorse über Dawson City, Alaska nach Vancouver vorschlagen, und dann kommt ihr ja über Prince George, folglich liegt dann Barkerville auf der Strecke.......

    Die Forest Trunk Road war Sept. 2011 ab ungefähr der Kreuzung 40 zur 532 gesperrt, somit konnten wir auch nur über die 22 weiter nach Süden fahren, war aber auch sehr schön.

    Nach meinen Infos darf man die Trails nicht verlassen, bei einigen muss man sich auch bei den Rangers an-und abmelden. Hierzu würde ich mal googeln, es gibt sehr schöne Trails am Mount Robson, im Wells Gray und um Banff herum. 

    Als Schuhwerk würde leichte Wanderschuhe oder Trekkingschuhe bevorzugen, auf jeden Fall keine Adiletten :laughing: .

    Gruss

    Harry

  • Patoli
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    geschrieben 1362489399000

    Hallo Harry

    Danke für deine, wie immer, guten Tipps.

    Am 1. Tag möchten wir sicher nicht weiter als Alice Lake fahren. Werden, wie von dir empfohlen, im Porteau Cove nach einem Plätzchen ausschau halten.

    Die Versicherungsploblematik auf Gravelroads kennen wir von unserer USA-Reise. Auch wir 'machten' es einfach ;) ! Werden jeweils vor Ort entscheiden oder uns davor erkundigen in welchem Zustand die Route ist.

    Die Schleife nach Barkerville werden wir auslassen und die Zeit anderswo einsetzten.

    Nach deinen Infos der Trails werden wir unsere Bergschuhe zu Hause lassen und unsere Wanderschuhe einpacken.

    Die Routenplaung ist für uns ein "Hilfsmittel". (zB: nicht dass wir X-Kilometer von Vancouver entfernt sind und das WOMO in 3 Tagen abgeben müssen). Wo es uns gefällt bleiben wir länger - wo weniger oder das Wetter miserabel - wird es vielleicht zügiger vorangehen.

    Tauchen zu einem späteren Zeitpunkt noch Fragen auf melde ich mich.

    Nochmals vielen Dank für eure Hilfe,  Harry und Struppi

    Gruss

    Patoli

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