• edithe
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    Zielexperte/in für: Türkische Riviera
    geschrieben 1419197740000

    Spuren am Weg

    Es war einmal ein Vater, der zwei Söhne hatte. Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über sein Leben nach. Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl das Wichtigstefür ihr Leben weitergegeben hatte.

    Weil ihm diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken. Er ließ sie zu sich kommen und sagte: “Ich bin alt und gebrechlichgeworden. Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen. Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort eure ganz persönlichen Spuren und Zeichen hinterlasst.”

    Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt.

    Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden, Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben, um seinen Weg zu kennzeichnen.

    Der jüngere Sohn jedoch sprach mit den Leuten, denen er begegnete, er ging in die Dörfer und feierte, tanzte und spielte mit den Bewohnern.

    Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück.

    Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen seine letzte und beschwerliche Reise auf sich, um ihre Zeichen zu sehen.

    Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln. Der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen. Die gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und die Löcher, die der ältere der beiden Söhne gegraben hatte, waren fast alle bereits wieder zugeschüttet.

    Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen, liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich, dass sie ihn wiedersahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein.

    Am Ende der Reise sagte der Vater zu seinen Söhnen: “Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen. Du, mein älterer, hast viel geleistet und gearbeitet, aber deine Zeichen sind verblichen. Du, mein jüngerer, hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen. Diese bleiben und leben weiter.”

    (aus Afrika)

    Und wenn wir die ganze Welt durchreisen um das Schöne zu finden,wir müssen es in uns tragen sonst finden wir es nie.♡
  • Mettigelmädchen
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    Zielexperte/in für: Düsseldorf
    geschrieben 1419375444000

    Sauerkraut hilft in der Not

     Die Geschichte vom Lametta

    - Autor unbekannt -

    Weihnachten naht, das Fest der Feste –Das Fest der Kinder – Fest der Gäste –Da geht es vorher hektisch zu ........Ein Hetzen, Kaufen, Proben, Messen –Hat man auch Niemanden vergessen ...?

     

    So ging's mir – keine Ahnung habend –vor ein paar Jahren – Heiligabend –der zudem noch ein Sonntag war.Ich saß grad bei der Kinderschar,da sprach mein Mann: "Tu dich nicht drücken,Du hast heut' noch den Baum zu schmücken!"

     

    Da Einspruch meistens mir nichts nützt,hab kurz darauf ich schon geschwitzt den Baum gestutzt – gebohrt – gesägt –und in den Ständer eingelegt.Dann kamen Kugeln, Kerzen, Sterne,Krippenfiguren mit Laterne.Zum Schluss --- ja Himmeldonnerwetta ---!Nirgends fand ich das Lametta !

     

    Es wurde meinem Mann ganz heißund stotternd sprach er: "Ja, ich Weiß;Im letzten Jahr war's arg verschlissen –Drum ham wir's damals weggeschmissen.Und – in dem Trubel dieser Tage,bei meiner Arbeit, Müh' und Plage,vergaß ich, Neues zu besorgen!Ich werd' was von den Nachbarn borgen!"

     

    Die Nachbarn – links, rechts, drunter, drüber –Die hatten kein Lametta über!Da schauten wir uns an verdrossen,die Läden sind ja auch geschlossen...

     

    So sprach ich denn zu meinen Knaben:"Hört zu! Wir werden heuer habeneinen Baum – altdeutscher Stil,Weil ... mir Lametta nicht gefiel...!"Da gab es Heulen, Schluchzen, Tränen---Und ich gab nach den Schmerzfontänen."Hör endlich auf mit dem Gezeta –Ihr kriegt ´nen Baum – mit viel Lametta!"

     

    Zwar konnt' ich da noch nichtbegreifen,woher ich nehm' die Silberstreifen...,doch gerade, als ich sucht' mein Messa –da les' ich: HENGSTENBERG MILDESSA" ---Es war die Sauerkrautkonserve....!Ich kombinier' mit Messers Schärfe;Hier liegt die Lösung eingebettet---,das Weihnachtsfest, es ist gerettet!

     

    Schnell wurd' der Deckelaufgedreht,das Kraut gepresst, so gut es geht –Zum Trocknen – einzeln – aufgehängt –und dann geföhnt, -- doch nicht versengt!Die trocknen Streifen sehr geblichenmit Silberbronze angestrichen –Auf beiden Seiten Silberkleid!Oh freue Dich, Du Christenheit!

    Der Christbaum ward einmalig schön,wie selten man ihn hat gesehn!Zwar roch's süßsauer zur Bescherung;Geruchlos gab's ne Überquerung,weil mit Benzin ich wusch die Hände,mit Nitro reinigte die Wände;Dazu noch Räucherkerz und Myrte –der Duft die Menge leicht verwirrte!Und jedermann sprach still, verwundert:"Hier richt's nach technischemJahrhundert!"

     

    Ne Woche drauf! ... Ich saß gemütlichim Sessel, las die Zeitung friedlich,den Bauch voll Feiertage-Rester –s' war wieder Sonntag – und Sylvester.

     Da sprach mein Mann: "Duweißt Bescheid?Es kommen heut' zur AbendzeitSchulzes, Lehmanns und Herr Meierzu unserer Sylvesterfeier ...Wir werden leben wie die Fürsten –s' gibt Sauerkraut mit Wiener Würsten!

     

    Ein Schrei ertönt! - Entsetzt er schaut:

    "Am Christbaum hängt mein Sauerkraut...!Ich hab vergessen, Neues zu besorgen!Ich werd was von den Nachbarn borgen!

     

    Die Nachbarn – links, rechts, drunter, drüber –die hatten – leider – keines über!Da schauten wir uns an verdrossen,die Läden sind ja auch geschlossen...

     

    Und so ward wieder ich der Retta;Nahm ab vom Baume das Lametta!Mit Terpentinöl und Bedachthab ich das Silber abgemacht.Das Kraut dann gründlich durchgewässert,mit reichlich Essig noch verbessert;Dazu noch Nelken, Pfeffer, Salzund Curry, Ingwer, Gänseschmalz!Dann, als das Ganze sich erhitzte –das Kraut, das funkelte und blitzte –da konnt’ ich nur nach oben fleh’n,lass diesen Kelch vorübergeh’n...!

     Als später dann das Krautserviertist auch noch folgendes passiert da eine Dame musste niesensah man aus ihrem Näschen sprießentausend kleine Silbersterne..."Mach's noch einmal; Ich seh’ das gerne"...

     

    So rief man ringsum, hocherfreut – Die Dame wusste nicht Bescheid!

    Franziskas Lehmann sprach zum Franz: "Dein Goldzahn hat heut Silberglanz!"

    Und einer, der da musste mal, der rief: "Ich hab'nen Silberstrahl...!"

    So gab's nach dieser Krautmethode noch manche nette Episode!Beim Heimgang sprach ein Gastzu mir:"Es hat mir gut gefallen hier,doch wär’ die Wohnung noch viel netta,hättest Du am Weihnachtsbaum Lametta!

     

    Ich konnte da gequält nur lächelnund mir noch frische Luft zufächeln.Ich sprach – und klopfte ihm aufs Jäckchen:"Im nächsten Jahr, da kauf ich hundert Päckchen!!!

    Ich lebe nicht um zu arbeiten sondern ich arbeite um zu leben
  • sunshine48
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    geschrieben 1419533864000

    Edith - sehr schöne Geschichte :jp:

    Martina - immer wieder köstlich! ;)

    Merry Weihnacht  -Dr.  A. Becker -

    Vor uns liegt nun der Event, den man Merry Christmas nennt.

    Unsre Youngsters, Girls und Boys, kriegen jede Menge toys;

    Pockemon und Peanut-Kern haben alle Kids so gern!

     

    Aber auch zu Mum und Dad ist Old Santa pretty nett;

    denn die Gifts aus Peter’s Shop sind Prime Collection , - einfach top;

    from Heaven high, da kommt er her, und bringt der Goodies mehr und mehr.

     

    Grandma, Grandpa, ach Ihr Alten, Weihnachten könnt Ihr gern behalten,

    X-mas providet globally Corporate Identity;

    joy to the world, bald ist’s Zeit again für Silent und für Holy Night.

     

    Oder war da doch was dran, am Christkind und am Weihnachtsmann?

    An den Liedern, die wir einst gesungen: Es ist ein Ros‘ entsprungen?

    Lag still und starr nicht dort der See? Standst du, oh Tannebaum, nicht grün im Schnee?

     

    Ich sehe heut in meinem Traum,  Euch Eltern dort beim Lichterbaum,

    an Ochs und Esel denke ich zurück, an Kinderaugen voller Glück,

    an Worte, die uns eng verbanden, als Alt und Jung sich noch verstanden.

     

    Wenn wir daheim schon nicht verstehen, wie soll’s global dann besser gehen?

    Nicht, wenn Ihr fremde Wörter stammelt, - doch wenn Ihr unterm Wort Euch sammelt,

    strahlt in die Welt so weit, so breit, der Friede dieser Weihnachtszeit.

    Wünsch` Euch noch `nen schönen 2. Weihnachtsfeiertag!

    Wer wirklich reich sein möchte, sollte viel mehr Träume haben, als die Realität je zerstören könnte. - unbekannt -
  • edithe
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    Zielexperte/in für: Türkische Riviera
    geschrieben 1448799783000

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    __$_______$_____Schneller wie

    __$_______$____man gucken kann

    __$_______$____und eh man sich´s

    __$_______$__versieht ist der 1.Advent

    __$_______$____schon wieder dran,

    __$_______$______meine Güte,

    __$_______$____wie die Zeit nur

    __$_______$_________fliegt !

    _____________________★

    ★ Ich wünsche Euch einen

    schönen 1.Advent - ★

    Und wenn wir die ganze Welt durchreisen um das Schöne zu finden,wir müssen es in uns tragen sonst finden wir es nie.♡
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  • wernerkoervers
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    geschrieben 1449241469000

    :wave: Danke Rolf, dass Du das Weihnachtsthema wieder hervorgeholt  und gleich eine so schöne Geschichte   aufgeschrieben hast ! Ich wünsche Dir und allen eine gute Vorweihnachszeit !

    wernerkörvers
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  • edithe
    Dabei seit: 1242518400000
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    Zielexperte/in für: Türkische Riviera
    geschrieben 1450008226000

    • ¨*•✰ ๑♡๑ 13. Dezember ✰
    • 13. Kalendertürchen ๑♡๑ ✰•*¨*•

    ❥ Rezept für ganz viel Weihnachtsglück

    Zutaten:

    *********

    Einen Löffel Herzenswärme,

    Ein Päckchen Liebe,

    Ein Gramm Vorfreude,

    Eine große Portion Versöhnlichkeit,

    Eine Handvoll guter Wünsche,

    Einen Hauch Besinnlichkeit.

    Zubereitung:

    **************

    Alle Zutaten tief im Herzen bewegen,

    und mit lieben Menschen teilen!

    ❥ Ich wünsche einen wunderbaren 3. Adventssonntag

    Und wenn wir die ganze Welt durchreisen um das Schöne zu finden,wir müssen es in uns tragen sonst finden wir es nie.♡
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  • Frankenstephan
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    Verwarnt
    geschrieben 1450042533000

    Dieses Gedicht muss aktuell sein, hab ich erst am Freitag auf Weihnachtsfeier gehört...  ;)

    Lustig gelebt und selig gestorben, das heißt dem Teufel die Rechnung verdorben!
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