• Kleefeld
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    Mahalia Jackson - Silent Night 

     

    und

     

    Bing Crosby - Silent Night     

     

     

    Stille Nacht

    Stille Nacht, heilige Nacht!

    Alles schläft, einsam wacht

    Nur das traute, hochheilige Paar.

    Holder Knabe im lockigen Haar,

    Schlaf in himmlischer Ruh,

    Schlaf in himmlischer Ruh.

    Stille Nacht, heilige Nacht!

    Gottes Sohn, o wie lacht

    Lieb aus deinem göttlichen Mund,

    Da uns schlägt die rettende Stund,

    Christ, in deiner Geburt,

    Christ, in deiner Geburt.

    Stille Nacht, Heilige Nacht!

    Hirten erst kundgemacht,

    Durch der Engel Halleluja.

    Tönt es laut von fern und nah:

    Christ, der Retter ist da,

    Christ, der Retter ist da!

  • Kleefeld
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    Auf der Suche nach dem verlorenen Jesuskind

    Es ist Heilig Abend.Genauer gesagt, eigentlich erst "Heilig Mittag".

    Die beiden Kinder sitzen mit glänzenden Gesichtern und frisch gewaschenen Haaren auf dem Sofa im Wohnzimmer und trinken warmen Kakao.

     

    Draußen vor dem Fenster tanzen Schneeflocken, es duftet herrlich nach Weihnachten und der Tannenbaum glänzt in seiner Pracht:

    Rotpolierte Holzäpfelchen und feine Strohsterne schmücken ihn, und zarte, glitzernde Goldfäden hängen von den Zweigen.

    Unter dem Baum steht die Krippe mit all den vertrauten Figuren.

    Maria und Joseph, Ochs und Esel und der Engel der Verkündigung.Hirten gibt es keine,

    auch keine Schafe, dafür aber drei altehrwürdige Könige, die huldvoll vor dem Säugling in der Futterkrippe knien.

     

    Und in der Krippe liegt es - - das Jesuskind. Ihm zu Ehren feiern wir Weihnachten.

    Das wissen auch die beiden Kinder, die das Figürchen mit dem feinen Babygesicht

    ganz besonders in ihr Herz geschlossen haben:

     

    Jesus hat heute Geburtstag !

     

    Schon in aller Frühe hatten sie das Jesuskind feierlich in den roten Kipplaster gesetzt und waren mit ihm kreuz und quer durch die Wohnung gebraust. Anschließend war es in der Puppenstube zu Gast gewesen, um mit der dort lebenden Puppenfamilie zu frühstücken, und zur Feier des Tages durfte das Jesuskind dann noch im Playmobil-Hubschrauber um den Weihnachtsbaum fliegen....Huiii, war das ein Spaß gewesen !

     

    Bis Mami in das Weihnachtszimmer getreten war und dem Spiel Einhalt geboten hatte. Schließlich sei das Jesuskind ja noch ein Baby und gehöre zu seinen Eltern.

    Das haben die beiden Kinder eingesehen.

    Und da liegt es nun wieder in der Krippe, in Windeln gewickelt und geduldig lächelnd.

    Die beiden Kinder auf dem Sofa indes können es kaum noch erwarten.

    Wenn es nach ihnen ginge, dann könnte das Christkind jetzt zur Bescherung kommen ! Aber - es ist eben erst Mittag,.....Und es dauert noch drei lange Stunden,

    bis es zum Krippenspiel in die Kirche geht.

    Während Papi sich mit Geschenkpapier und Klebeband ins Schlafzimmer

    zurückgezogen hat ( "...muss noch dringend was am Computer arbeiten.....")

    springt Mami eben unter die Dusche, natürlich nicht, ohne die Sprösslinge vorher noch einmal zu ermahnen, ganz friedlich und artig zu bleiben.

     

    Das aber ist gar nicht so einfach, an einem Tag wie diesem, wo die Uhren ohnehin schon viel langsamer laufen, als sonst, und man vor lauter Spannung gar nicht weiß,

    wie man die kommenden Stunden überstehen soll.

    Unter dem Vorwand, sich heute ganz besonders wohlgefällig zeigen zu wollen,

    beschließt die Große, noch einmal das Weihnachtszimmer zu saugen und

    holt zu diesem Zweck den Staubsauger aus der Kammer. Natürlich ist den Kindern der unbeaufsichtigte Umgang mit diesem Gerät normalerweise verboten, aber, so redet sie sich ein, ist es ja sicher auch in Mamis Sinne, wenn das Wohnzimmer heute ganz besonders gründlich gesaugt wird. Und doppelt hält nun einmal besser, das weiß doch jedes Kind. Mit der ganzen Kraft ihrer vier Jahre hievt sie das schwere Gerät in den Raum, steckt das Kabel in die Steckdose

    ( - ist zwar auch verboten, aber der Zweck heiligt bekanntermaßen die Mittel... - )

    und heißa, los geht es ! Der Kleine klatscht begeistert in die Hände, denn auch er liebt dieses Gerät heiß und unter großem Jubel und den bewundernden Blicken des kleinen Bruders fährt die Große mit dem Staubsauger schwungvoll durch das Zimmer.

    Huiii, hat der eine Kraft........ schon haben die unteren Äste des Bäumchens keine Goldfäden mehr....schwups......sind die Sternchen, die unter die Tanne gestreut worden waren,verschwunden, und da: Klirrr - schepper - kling ...ist es geschehen..!

    ein Schrei des blanken Entsetzens hallt durch die Wohnung.

    Innerhalb von Sekunden stürzen beide Eltern ins Wohnzimmer, angetrieben von dem Glauben, ein Blutbad vorzufinden. Doch, Gottlob, der Kleine sitzt unversehrt auf dem Teppich, fasziniert mit einem Auge in die Tülle des Staubsaugers spähend, während die Große daneben hockt und herzzerreißend heult.

     

    Und da erfahren die Eltern auch schon die grausame Tragödie:

    Der böse Staubsauger hat das Jesuskind aufgesogen.

    Da sitzen sie nun, es ist Heilig Abend, und das Jesuskind ist fort.

    Anklagend steht die leere Futterkrippe im Stall,

    auch Maria scheint etwas wehmütiger zu gucken, als sonst.

    Wie sollen die Kinder das bloß dem Christkind erklären?

    Dass sie verbotener Weise mit dem Staubsauger durch das Weihnachtszimmer

    getobt sind und dabei das arme kleine Jesulein in den Müllbeutel versenkt haben ?

    Mit ernster Miene schicken die Eltern ihre beiden Sprösslinge ins Kinderzimmer.

    Lange, ...sehr lange dauert es, bis die Uhr drei mal schlägt, und sie gemeinsam zum Krippenspiel gehen. Doch die Gedanken wandern immer wieder nach Haus.

    Was, wenn`s Christkind den fehlenden Heiland sofort bemerkt und tatenlos wieder verschwindet ?

    Und wie überhaupt sollen sie Weihnachten feiern,

    wenn das Jesuskind nicht unter ihnen ist, heute an seinem Geburtstag ?

    Ohne Jesus kann man nicht Weihnachten feiern, so viel steht fest.

    Diese Erkenntnis verursacht kein schönes Gefühl im Bauch. Und wie sollte das Jesuskind da sein können, wenn es nicht greifbar ist ? Nein, das wird kein schöner Heilig Abend werden.

    Die Eltern hingegen tun so, als sei nichts geschehen. Singend wandern sie mit den beiden nach dem Gottesdienst durch die Straßen. Zuhause angekommen betreten sie leise die Wohnung und öffnen feierlich die Wohnzimmertür, -- wie angewurzelt bleiben die Kinder

    auf der Schwelle stehen.

    Die Kerzen am Weihnachtsbaum leuchten und

    buntverschnürte Päckchen stehen unter dem Baum.

     

    In der Krippe aber, geborgen von Maria und Joseph, liegt das Jesuskind und lächelt.

    So, als wäre es nie fort gewesen.

    von Felicitas Rupprecht, Dez. 2001

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    Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;

    es kommt der Herr der Herrlichkeit,

    ein König aller Königreich,

    ein Heiland aller Welt zugleich,

    der Heil und Leben mit sich bringt;

    derhalben jauchzt, mit Freuden singt:

    Gelobet sei mein Gott,

    mein Schöpfer reich von Rat.

    Er ist gerecht, ein Helfer wert;

    Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,

    sein Königskron ist Heiligkeit,

    sein Zepter ist Barmherzigkeit;

    all unsre Not zum End er bringt,

    derhalben jauchzt, mit Freuden singt:

    Gelobet sei mein Gott,

    mein Heiland groß von Tat.

    O wohl dem Land, o wohl der Stadt,

    so diesen König bei sich hat.

    Wohl allen Herzen insgemein,

    da dieser König ziehet ein.

    Er ist die rechte Freudensonn,

    bringt mit sich lauter Freud und Wonn.

    Gelobet sei mein Gott,

    mein Tröster früh und spat.

    Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,

    eu’r Herz zum Tempel zubereit’.

    Die Zweiglein der Gottseligkeit

    steckt auf mit Andacht, Lust und Freud;

    so kommt der König auch zu euch,

    ja, Heil und Leben mit zugleich.

    Gelobet sei mein Gott,

    voll Rat, voll Tat, voll Gnad.

    Komm, o mein Heiland Jesu Christ,

    meins Herzens Tür dir offen ist.

    Ach zieh mit deiner Gnade ein;

    dein Freundlichkeit auch uns erschein.

    Dein Heilger Geist uns führ und leit

    den Weg zur ewgen Seligkeit.

    Dem Namen dein, o Herr,

    sei ewig Preis und Ehr.

    Macht hoch die Tür die Tor macht auf 

     

    Frauenkirche Dresden

  • Kleefeld
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    Macht hoch die Tür

     

    Nach einer Erzählung von Werner Krause

    Königsberg im Jahr 1623.

     

    Es war eine schwierige Zeit:

    Krieg, Hunger, Seuchen gingen nicht spurlos an der Bevölkerung vorüber.

    Wohlstand fand man vor allem noch in den Häusern der alteingesessenen Königsberger Kaufleute, aber auch im Haus des Fisch- und Getreidehändlers Sturgis. Er gehörte nicht zu den angesehenen Patriziern, sondern war vielmehr ein Emporkömmling, der mit kaufmännischem Fingerspitzengefühl und zähem Fleiß zu Wohlstand und Reichtum gekommen war.

    Zwar hatte man ihm einen Bauplatz im vornehmen Patrizierviertel versagt, doch hielt sein neu erbautes, großes Haus am Rossgärtner Markt jedem Vergleich stand.

    Nur eines ärgerte den Besitzer:

    Wenig entfernt von seinem Grundstück lag ein Armen- und Siechenheim, und dicht bei seinem Gartenzaun verlief der schmale Fußweg, den die Armenhäusler benutzten, wenn sie Besorgungen in der Stadt machen oder am Sonntag den Gottesdienst besuchen wollten.

    Zwar belästigten sie den Kaufmann nie, aber Sturgis ärgerte sich über den Anblick der armseligen Gestalten und beschloss, Abhilfe zu schaffen.

    Spitzfindig wie er war, kaufte er die lange, breite Wiese, über die der Pfad führte,

    und legte einen herrlichen Park an. Er umgab ihn mit einem Zaun, schloss ihn nach außen durch ein prächtiges Tor und auf der Rückseite durch eine kleine verriegelte Pforte ab.

    Nun war den Armenhäuslern der Weg versperrt, und der Umweg zur Stadt war für die meisten von ihnen zu weit und zu beschwerlich.

    So klagten sie ihrem Pfarrer Weissel ihr Leid und baten um Rat und Hilfe. Sollte es Gott nicht möglich sein, dass der reiche Mann das Tor seines Herzens öffnete, damit die Barmherzigkeit Einzug halten konnte? War es nicht so, dass Sturgis’ Name in Sammellisten in der Regel hinter hohen Summen zu finden war, und dass er sich besonders freigebig zeigte, wenn Spenden und Betrag öffentlich bekannt gegeben wurden? Auch hatte er stets eine großzügige Hand, wenn in der Adventszeit der Chor vor den Häusern der Wohltäter und Spender seine Lieder erklingen ließ.

    Doch in diesem Jahr war es anders. Das verschlossene Tor war Grund für die abweisende Haltung, mit der man Sturgis gegenüberstand. Man wollte dieses Jahr nicht vor dem Haus des Getreidehändlers singen.

    Weissel aber gab zu bedenken: „Ich meine, wir würden Advent und Weihnachten nicht richtig feiern können, wenn wir den reichen Mann ausschlössen. Unser Erlöser geht auch an keinem Haus und keinem Herzen vorüber. Wollen wir ihm nachfolgen oder nicht?"

    Der Chorleiter, ein junger Student, wurde nachdenklich. Aber würden sich die Chormitglieder überreden lassen? Schließlich einigte man sich auf einen Kompromiss, und Weissel selbst würde die Sänger begleiten.

    Doch welches Lied sollte bei Sturgis erklingen? Da zog Weissel die Schublade seines Tisches auf und entnahm ihr ein Blatt, dicht beschrieben mit Versen.

    Schweigend und sichtlich ergriffen las der junge Student die Verse:

     

    „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit …"

     

    „Wundervoll", rief er schließlich mit Begeisterung aus. Das Lied sollte in dieser Adventszeit zum ersten Mal erklingen, freilich zunächst nach einer provisorischen Melodie. Später würde sich sicher ein Komponist finden, der eine gute Melodie schaffen würde. Doch wie war es zu diesem Lied gekommen? Während der junge Gast noch einmal die Worte überflog, erzählte Weissel:

    Es war während des starken Sturms, der vor kurzem – von der Küste kommend – über das Land hinweggefegt und viel Schnee mit sich gebracht hatte. Weissel hatte in der Nähe des Doms zu tun. Der Wind peitschte ihm ins Gesicht und wollte ihm fast den Atem rauben. Er strebte dem Dom zu, um dort unter dem hohen Portal Schutz zu finden. Die Augen fest auf die Tür geheftet, erreichte er die breite Treppe. In diesem Augenblick öffnete sich das Portal weit und der freundliche Glöckner machte mit einer leichten Verbeugung eine einladende Geste:

    „Willkommen im Haus des Herrn. Hier ist jeder in gleicher Weise willkommen, ob Patrizier oder Tagelöhner. Das Tor des Königs aller Könige steht jedem offen."

    Weissel schüttelte den Schnee vom Mantel und klopfte dem Glöckner auf die Schulter. „Eben hat er mir eine ausgezeichnete Predigt gehalten."

    Bis sich das Unwetter gelegt hatte, war in ihm das Lied entstanden, das nun vor seinem jungen Besucher lag:

    „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit …"

    Am Nachmittag des vierten Advents versammelten sich die Alten und Siechen zur Weihnachtsfeier der Kirchengemeinde, die auch in diesem Jahr wieder durch die Spenden der reichen Handelsherren ermöglicht worden war.

    Hinterher sollte der Chor noch die Wohltäter mit Weihnachtsliedern erfreuen, die bislang noch nicht besucht worden waren. So formierte sich ein seltsamer Zug, voraus Pfarrer Weissel, gefolgt von den Sängern, danach die Alten und die an Stöcken und Krücken humpelnden Siechen.

    Sturgis saß währenddessen allein in seinem großen Zimmer. Der Tisch war festlich geschmückt und bedeckt mit erlesenen Esswaren, wollte er doch durch seine Großzügigkeit die aufgebrachten Gemüter besänftigen.

    Dort kamen sie:

    Pfarrer, Chor und dahinter die Alten. Entsetzt beobachtete Sturgis, wie der seltsame Zug an den weit geöffneten Türen seines Hauses vorüberzog. Wollte man ihn so kränken?

    Doch nein, jetzt machten sie Halt, geradewegs vor dem prächtigen Tor seines Parks. Ob sie dort singen wollten? Zögernd verließ Sturgis das Haus und ging durch den Garten bis zu der kleinen Pforte, die in den Park führte, und öffnete sie.

     

    Da begann Weissel seine Ansprache. Er sprach vom König aller Könige, der auch heute noch vor verschlossenen Herzenstüren wartet und Einlass begehrt, auch bei Kaufmann Sturgis. „Ich flehe Euch an", fuhr Weissel fort, „öffnet nicht nur dieses sichtbare Tor, sondern das Tor Eures Herzens und lasst den König ein, ehe es zu spät ist." Darauf wandte er sich um und wies auf die Schar der Alten, die ihnen gefolgt waren.

     

    In diesem Augenblick begann der Chor:

    „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit; es kommt der Herr der Herrlichkeit …"

    Sturgis schien es, als höre er einen Engelchor. Tief drangen die Worte in sein Herz ein. Langsam näherte er sich dem großen Tor, griff bei der zweiten Strophe mit zitternder Hand in die Tasche, holte den Schlüssel heraus und öffnete weit die schweren Eisenflügel.

    Pfarrer Weissel trat ein, nach ihm der Chor und die Alten. Sie zogen singend durch den Park bis zu der kleinen Pforte.

    Sturgis öffnete sie weit und verkündete, dass von nun an Tor und Tür geöffnet bleiben sollten, um dem König aller Könige Einlass zu gewähren. Darauf lud er alle in sein Haus ein, auch die Alten, deren Anblick er bisher kaum ertragen konnte.

    Er selbst aber hatte strahlende Augen wie ein Kind am Weihnachtsabend.

    Dann saß er neben dem Pfarrer und bat ihn, die Strophen des neuen Liedes als Erinnerung an diesen Tag in sein Gesangbuch zu schreiben. Diese Bitte wurde ihm gerne gewährt, doch auch Weissel hatte einen Wunsch:

    Er bat den Kaufmann, in diesem Lied die für ihn wichtigste Zeile zu unterstreichen.

    Der reiche Mann brauchte nicht lange zu überlegen.

    Ohne zu zögern ergriff er die Feder und unterstrich den ersten Satz der 5. Strophe:

     

    "Komm, o mein Heiland Jesu Christ, meins Herzens Tür dir offen ist."

     

    Der Weg durch den Park aber wurde von da an der

     Advents- oder Weihnachtsweg genannt. 

     

  • thiele43
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    geschrieben 1293196904000

     

    Vielen herzlichen Dank für Eure schönen Geschichten  und Verse, und ein

    besinnliches Weihnachtsfest wünscht Euch allen Elke  :angel:

    Wer einen Fehler findet darf ihn behalten !!!
  • Kleefeld
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    geschrieben 1293199160000

    Was bedeutet eigentlich Weihnachten, Papa?

     

    Luisa fragte ganz unverblümt und ihr Papa hatte keine Antwort.

    Er wusste nur, was es für ihn äusserlich bedeutet hatte. Viele Geschenke, viele Familienmitglieder auf Besuch und manchmal auch viel Streit, weil seine Frau oft zu viel ausgab und er selber der Sparsamkeit, ja vielleicht sogar dem Geiz verfallen war.

    Luisa liess nicht locker.

    Papa, fragte sie nochmals, sag schon.

    Papa konnte den Mund nicht öffnen. Wo war seine Spontanität geblieben? Er war ein grosser Redner, konnte als Firmenbesitzer vor 500 Mitarbeitern über die Finanzkrise referieren und lücken- und emotionslos über den drohenden Stellenabbau in seiner Firma berichten. Meist wusste er eine Antwort auf die schwierigsten ökonomischen Fragen. Jederzeit war er für eine Antwort bereit.

    Doch diese Frage überforderte ihn.

    Ich weiss nicht genau, mein Kind, sagte er unsicher. Ich denke, Weihnachten bedeutet für uns, für einmal Zeit zu haben. Er stocke. Ja, was bedeutete eigentlich dieser Heiligabend, von dem alle Welt wusste, und doch niemand seine wahre Bedeutung richtig erkannte, oder erkennen wollte? Sogar er selber, der immer alles wissen wollte, hatte die Bedeutung aus den Augen verloren.

    Vielleicht, meinte Papa, ist es ein Tag, an dem man fröhlich sein soll...

    Aber weshalb? Luisa war traurig.

     

    Papa hatte sie wieder einmal mit eine schnellen Antwort abgewimmelt, damit er danach Zeitung lesen konnte. Stattdessen aber fragte er sich selber in seinem Innern, ja, was bedeutet Weihnachten eigentlich für mich? Ist das alles, meint Luisa, und schubste ihren Vater enttäuscht an.

    Nun ja, ich glaube... und nun begann er sich wieder wage an eine Geschichte zu erinnern, die ihm damals sein Grossvater erzählt hatte. Sie handelte von einem Mann, der an Weihnachten in einem kleinen Stall geboren wurde, obwohl er ein grosser König gewesen war. Dieser Mann wählte den Beruf des Zimmermanns, obwohl er die Intelligenz eines Gelehrten hatte. Später dann begann er auch zu lehren. Er lehrte aber anders, nicht nach den üblichen konservativen Vorgaben.

    Er sprach von der Liebe, nicht von Fleiss und Leistung. Er sprach von Versöhnung und Barmherzigkeit untereinander,

    nicht von Gewinnstrategien, Bonuszahlungen und Effizienzanalysen.

    Dieser Mann hatte etwas Besonderes, was alle fesselte. Es war wohl seine milde Art, die Wärme, die er ausstrahlte oder war es wohl seine Klarheit, die Transparenz, die die Leute bewunderten? Später dann starb dieser Mann am Kreuz, obwohl er nichts getan hatte.

    Er war zuvor zum Tod verurteilt worden, weil er eben so anders war. Unberechenbar vielleicht? Revolutionär? Schräg oder schrill? Oder einfach nur ehrlich?

    Und dieser Tod hatte eine grosse Bedeutung. Dieser Mann starb, um alle Menschen aus ihrer Sünde zu befreien. Er starb am Kreuz für jeden einzelnen Menschen dieser Welt. Und so ist wohl seine Geburt, also Weihnachten, zur Stunde der Hoffnung und zur Sternstunde der Menschheit geworden. Unverrückbar als Zeichen für die grossartige Liebe und Barmherzigkeit Gottes, der seinen einzigen Sohn für die Menschen hergegeben hatte.

    Genau das fiel Papa in diesem bedeutsamen Moment ein und er vergass sogleich, an seine Dividenden zu denken. Und obwohl er ein disziplinierter Mensch war, vergass er die anstehenden Kündigungsschreiben an ein Dutzend Mitarbeiter, die er seinem Personalchef leichtfertig in Auftrag geben wollte. Dieser Mann, so dachte er bei sich, nahm alle meine Schuld von mir. Und davon hatte er eigentlich genug. So viel, dass er sie als Firmenbesitzer mit einer schwierigen Vergangenheit, mit Steuerhinterziehung und einer ungerechtfertigten Gier nach Vermögen, kaum tragen konnte.

     

    Denn die Gerechtigkeit hatte keinen Zugang zu seinen Geschäftsräumen gehabt, solange er denken konnte. Fragend sah er sich in seiner noblen Villa um. Die Weihnachtslichter im grossen Garten glänzten mit den Lichtern in Nachbarsgarten um die Wette. Ihm wurde klar, dass sein Herz war vor dem wahren Licht immer geflohen war und es machte ihn traurig.

     

    Plötzlich überkam ihn ein seltsames Gefühl. Es war dieser Mann, den er nie gekannt hatte, der noch nie für ihn gearbeitet und dem er noch nie einen Lohn bezahlt hatte. Dieser Mann war damals am Kreuz für ihn gestorben. So hatte es Grossvater erzählt.

    Gerührt von diesem Gedanken sah er aus dem Fenster und legte seiner Tochter die Hand zärtlich aufs Haar. Ich weiss jetzt, was Weihnachten bedeutet, sagte Papa nun mit Zittern in der Stimme. Und er erzählte ihr diese Geschichte mit einer Zärtlichkeit und Achtung, die seine Tochter von ihrem Papa nicht gekannt hatte.

    Während er erzählte, wusste er, dass er die Kündigungen vergessen konnte, und dafür einen grossen Teil seines eminenten Gehalts in der Firma gerecht aufteilen würde.

    Er wusste auch, dass er reinen Tisch machen musste mit den Behörden, weil er Steuergelder hinterzogen hatte. Schliesslich war da auch ein Mann gewesen, der für ihn bezahlt hatte. Kein Geld der Welt konnte das jemals aufheben.

     

    Und das bedeutete Weihnachten.

    Mit diesem Bewusstsein drückte er seine Tochter lange

    und innig und liess sie spüren, dass sie ihm wichtig war.

    Gemeinsam begannen sie zu weinen;

    über die Schwere des Glücks und die Grösse dieses Wunders.

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    geschrieben 1293202322000

     

     Vom Himmel hoch, da komm ich her.

     

    1.Vom Himmel hoch, da komm ich her.

    Ich bring’ euch gute neue Mär,

    Der guten Mär bring ich so viel,

    Davon ich singn und sagen will.

    2. Euch ist ein Kindlein heut’ geborn

    Von einer Jungfrau auserkorn,

    Ein Kindelein, so zart und fein,

    Das soll eu’r Freud und Wonne sein.

    3. Es ist der Herr Christ, unser Gott,

    Der will euch führn aus aller Not,

    Er will eu’r Heiland selber sein,

    Von allen Sünden machen rein.

    4. Er bringt euch alle Seligkeit,

    Die Gott der Vater hat bereit,

    Daß ihr mit uns im Himmelreich

    Sollt leben nun und ewiglich.

    5. So merket nun das Zeichen recht:

    Die Krippe, Windelein so schlecht,

    Da findet ihr das Kind gelegt,

    Das alle Welt erhält und trägt.

    6. Des laßt uns alle frölich sein

    Und mit den Hirten gehn hinein,

    Zu sehn, was Gott uns hat beschert,

    Mit seinem lieben Sohn verehrt.

    7. Merk auf, mein Herz, und sieh dorthin!

    Was liegt dort in dem Krippelein?

    Wes ist das schöne Kindelein?

    Es ist das liebe Jesulein.

    8.Sei mir willkommen, edler Gast!

    Den Sünder nicht verschmähet hast

    Und kommst ins Elend her zu mir,

    Wie soll ich immer danken dir?

    9. Ach, Herr, du Schöpfer aller Ding,

    Wie bist du worden so gering,

    Daß du da liegst auf dürrem Gras,

    Davon ein Rind und Esel aß!

    10. Und wär’ die Welt vielmal so weit,

    Von Edelstein und Gold bereit’,

    So wär sie doch dir viel zu klein,

    Zu sein ein enges Wiegelein.

    11. Der Sammet und die Seide dein,

    Das ist grob Heu und Windelein,

    Darauf du König groß und reich

    Herprangst, als wär’s dein Himmelreich.

    12. Das hat also gefallen dir,

    Die Wahrheit anzuzeigen mir:

    Wie aller Welt Macht, Ehr und Gut

    Vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut.

    13. Ach, mein herzliebes Jesulein,

    Mach dir ein rein, sanft Bettelein,

    Zu ruhen in meins Herzens Schrein,

    Das ich nimmer vergesse dein.

    14. Davon ich allzeit fröhlich sei,

    Zu springen, singen immer frei

    Das rechte Susaninne schon,

    Mit Herzenslust den süßen Ton.

    15. Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron,

    Der uns schenkt seinen ein’gen Sohn.

    Des freuen sich der Engel Schar

    Und singen uns solch neues Jahr.

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    geschrieben 1293203542000

    "Das Schöne an Weihnachten ist die Erwartung ihrer Ankunft, die Adventszeit.

    Sie hilft mir nach einem bewegten Jahr Momente der Ruhe und Besinnung zu finden. Wohlige Wärme, gedämpftes Licht, feine Düfte – das alles öffnet Herz und Sinne.

    Mein Wunsch ist, dass diese Sensibilität nach den Festtagen nicht sofort wieder verklingt, dass diese Stimmung nicht allzu rasch in der Januarkälte einfriert und mich noch möglichst lang durch das neue Jahr begleitet. "

    R. J.

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    Die Geburt Jesu zu Bethlehem

     

    1. Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging,

    daß alle Welt geschätzt würde.

    2. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit,

     da Cyrenius Landpfleger von Syrien war.

    3. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.

    4. Da machte sich auch auf Joseph aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum daß er von dem Hause und Geschlechte Davids war,

    5. auf daß er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die ward schwanger.

    6. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, da sie gebären sollte.

    7. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

    8. Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten

    des Nachts ihre Herde.

    9. Und siehe, des HERRN Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des HERRN leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.

    10. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;

    11. denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR,

    in der Stadt Davids.

    12. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in

    einer Krippe liegen.

    13. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen,

    die lobten Gott und sprachen:

    14. Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.

    15. Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander:

    Laßt uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist,

    die uns der HERR kundgetan hat.

    16. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen.

    17. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.

    18. Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten.

    19. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

    20. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

    21. Und da acht Tage um waren, daß das Kind beschnitten würde, da ward sein Name genannt Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe denn er in Mutterleibe

    empfangen ward.

    22. Und da die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz Mose’s kamen,

    brachten sie ihn gen Jerusalem, auf daß sie ihn darstellten dem HERRN

    23. (wie denn geschrieben steht in dem Gesetz des HERRN:

    “Allerlei männliches, das zum ersten die Mutter bricht, soll dem HERRN geheiligt heissen)

    24. und das sie gäben das Opfer, wie es gesagt ist im Gesetz des HERRN:

     “Ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.”

    25. Und siehe, ein Mensch war zu Jerusalem, mit Namen Simeon; und derselbe Mensch war fromm und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der heilige Geist war in ihm.

    26. Und ihm war eine Antwort geworden von dem heiligen Geist, er sollte den Tod nicht sehen, er hätte denn zuvor den Christus des HERRN gesehen.

    27. Und er kam aus Anregen des Geistes in den Tempel. Und da die Eltern

    das Kind Jesus in den Tempel brachten, daß sie für ihn täten,

    wie man pflegt nach dem Gesetz,

    28. da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott und sprach:

    29. HERR, nun läßt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast;

    30. denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen,

    31. welchen du bereitest hast vor allen Völkern,

    32. ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Israel.

    33. Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich des, das von ihm geredet ward.

    34. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter:

    Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel

    und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird

    35. (und es wird ein Schwert durch deine Seele dringen),

    auf daß vieler Herzen Gedanken offenbar werden.

    36. Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels, vom Geschlecht Asser;

    die war wohl betagt und hatte gelebt sieben Jahre mit ihrem Manne nach ihrer Jungfrauschaft

    37. und war nun eine Witwe bei vierundachtzig Jahren; die kam nimmer vom Tempel, diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.

    38. Die trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries den HERRN und redete von ihm zu allen, die da auf die Erlösung zu Jerusalem warteten.

    39. Und da sie alles vollendet hatten nach dem Gesetz des HERRN,

    kehrten sie wieder nach Galiläa zu ihrer Stadt Nazareth.

    40. Aber das Kind wuchs und ward stark im Geist, voller Weisheit,

    und Gottes Gnade war bei ihm.

    41. Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Osterfest.

    42. Und da er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf gen Jerusalem

    nach der Gewohnheit des Festes.

    43. Und da die Tage vollendet waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb das Kind Jesus zu Jerusalem, und seine Eltern wußten’s nicht.

    44. Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Gefreundeten und Bekannten.

    45. Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wiederum gen Jerusalem und suchten ihn.

    46. Und es begab sich, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte.

    47. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antworten.

    48. Und da sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Seine Mutter aber sprach zu ihm:

    Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich

    mit Schmerzen gesucht.

    49. Und er sprach zu ihnen: Was ist’s, daß ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht,

    daß ich sein muß in dem, das meines Vaters ist?

    50. Und sie verstanden das Wort nicht, das er mit ihnen redete.

    51. Und er ging mit ihnen hinab und kam gen Nazareth und war ihnen untertan.

    Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.

    52. Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

     

     

    Aus der Martin Luther Bibel (1912) Lukas Kapitel 2

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    Herbei, o ihr Gläubigen

     

     1. Herbei, o ihr Gläubigen, fröhlich triumphierend,

    o kommet, o kommet nach Bethlehem!

    Sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!

    O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,

    o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

     

    2. Du König der Ehren, Herrscher der Heerscharen,

    verschmähst nicht, zu ruhn in Marien Schoß,

    du wahrer Gott von Ewigkeit geboren.

    O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,

    o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

     

    3. Kommt, singet dem Herren,

    singt ihm, Engelchöre!

    Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen:

    Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!

    O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,

    o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

    4. Ja, dir, der du heute Mensch für uns geboren,

    Herr Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm,

    dir, Fleisch gewordnes Wort des ewgen Vaters!

    O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,

    o lasset uns anbeten den König, den Herrn!

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