• doc3366
    Dabei seit: 1287100800000
    Beiträge: 18199
    Verwarnt
    geschrieben 1457715308000

    Vor allem sind in einem deutschsprachigem Forum gut formulierte, lange Beiträge sicherlich didaktisch wertvoller als alle radebrechende mirar-Beiträge, die ich bisher lesen durfte...

    ... mal ganz abgesehen vom Informationsgehalt, den ich deutlich über den des PudelsdesFreundesdesKegelbrudersderCousine stelle! :p

    "Mailand oder Madrid-Hauptsache Italien!"
  • Maicon
    Dabei seit: 1457395200000
    Beiträge: 9
    geschrieben 1457744766000

    Hallo

    Wir möchten uns entschuldigen, dass in unseren Bericht einige Wörter zusammengerutscht sind. Auf Grund eines Problems mussten wir den Text aus dem Speicher zurückholen.

    Wir können uns nicht erinnern, das im Forum jemand um die Zensierung unseres Beitrages gebeten hat. Zudem empfinden wir es als anmaßend, sogar frech, wenn jemand wie mirar kritisiert, anstatt zu helfen. Denn helfen tut dieser Beitrag niemanden. Das ist der Grund, warum in vielen Foren kompetente Antworten fehlen oder nur noch PN Nachrichten verschickt werden. So hat matschekuchen auch bei Tripadvisor um Hilfe gebeten und niemand antwortet.

    Zu deutsch - wir dachten es handelt sich um Deutsche. Brasilianer z.B. kommen hier sehr gut klar.

    Zu lang - kann nie lang genug sein, bei dem was hier alles möglich ist.

    Zu didaktisch - wäre matschekuchen ordentlich belehrt gewesen, müßte sie nicht verunsichert hier um Hilfe suchen.

    Vielleicht ist es heute nicht mehr inn, aber immer noch wahr: "Wer nicht hören will, muss fühlen."

  • wiener-michl
    Dabei seit: 1113436800000
    Beiträge: 4457
    Verwarnt
    geschrieben 1457765222000

    Hi Maicon,

    lass dich bitte von so Typen wie Mirar nicht entmutigen, dich hier weiter einzubringen.

    Ein Länderforum lebt von Leuten die vor Ort sind, und Insiderinformationen weitergeben.

    lg

    Wenns Arscherl brummt ists Herzerl gsund
  • Maicon
    Dabei seit: 1457395200000
    Beiträge: 9
    geschrieben 1458265704000

    Hallo doc3366 und cjmddorf

    Vielen Dank für die Tipps, haben wir beherzigt.

    In der Tageszeitung "O Globo" stand ein Artickel über einen Taxifahrer, der am Wochenende deutschen Touristen für eine Fahrt vom Flughafen nach Copacabana 500 Reais berechnete. Der offizelle Preis für diese Tour und diesem Typ Taxi wäre 70 Reais gewesen. War wohl ein Schlitzohr, wie wir es oben schon beschrieben haben.

  • cjmddorf
    Dabei seit: 1215907200000
    Beiträge: 2853
    geschrieben 1462018656000

    interessehalber hole ich diesen thraed mal aus der versenkung.

    evtl hilfreich für menschen, die sich in rio abseits der reedereipfade bewegen wollen.

    Danae, Fortuna, Magica, Luminosa, Mediterranea, Serena, Caribbean Princess, Preziosa, Pacifica, Fantasia, MS 2, Splendida, Diamond Princess, Meraviglia
  • Stachelkerze
    Dabei seit: 1514117952131
    Beiträge: 29
    geschrieben 1523555467697

    Es ist ein alter Thread, aber egal. Ich war im letzten Jahr geschaeftlich in Rio, ein Hotel in Leme und es ging fuer mich alles gut. Die Firma welche ich besucht habe hat mir (und dem Rest der recht grossen Gruppe) viele Sicherheitshinweise mitgegeben, immer einen Fahrer zur Verfuegung gestellt, usw. Im Grunde fand ich das etwas uebertrieben. Allerdings sind in den letzten Jahren immer Kollegen an verschiedenen Abschnitten der Copacabana ausgeraubt, und in der Oeffentlichkeit, bei Tageslicht auch mit Waffen bedroht worden. 1-2 Leute unserer Gruppe erwischt es wohl jedes Jahr obwohl wir immer in kleinen Grueppchen unterwegs sind und nur etwas Bargeld dabeihaben, erfahrene Reisende sind und viel in weitaus weniger entwickelten Laendern unterwegs. Naja... vielleicht erwischt es mich dieses Jahr.

  • Maicon
    Dabei seit: 1457395200000
    Beiträge: 9
    geschrieben 1525747281384

    Hallo

    Brasilien ist das Land der Gegensätze, was leider auch für die soziale Gerechtigkeit zutrifft. Gewaltbereitschaft hat nichts mit der Entwicklung eines Landes zu tun, vielmehr aber mit sozialer Ungerechtigkeit. Bei der armen unwissenden Schicht, gelten Touristen als reich. Diese können sich eben nicht vorstellen, 3 brasilianische Monatsgehälter (bei teils schwerer Arbeit bei großer Hitze) für einen Flug in die Ferien auszugeben. Touristen werden auch gern als leichte Beute angesehen, da sie in der Regel keine Waffen tragen und sich oft nicht mal mit dem Mund verteidigen können. Um Bäume zu fällen geht ein Holzfäller in den Wald, ein Kaffeepflücker auf die Kaffeeplantage und ein **** in Rio gern nach Ipanema oder Copacabana, da dort die Konzentration von Touristen am höchsten ist. Copacabana und Leme zusammen haben 7 Favelas, die zum Teil bereits zusammen gewachsen sind. Dort wohnen oft die Ärmsten der Ärmsten und unten in den Hotels die Wohlhabenden und die Touristen, da liegt doch eine gewaltsame Umverteilung nahe. Ich kann nur jeden Brasilienbesucher empfehlen auch einmal eine Favela zu besichtigen, natürlich mit einem ortsansässigen Guia, der seine eigene Favela vorstellt. Danach wird man in der Regel einiges mit anderen Augen sehen. Viele Touristen "provozieren", ohne es zu wollen, zu merken und zu wissen. Um beklaut zu werden muss man nicht nach Brasilien reisen. Mir wird immer wieder von Touristen bestätigt, dass in Italien und Spanien die Anzahl der Diebstahldelikte an Touristen, extrem hoch sind. Der Unterschied, in Brasilien ist bei solchen Delikten die Gewaltbereitschaft aus oben genannten Gründen einfach höher. Wobei ich mir im Süden von Italien, dabei nicht ganz sicher bin, denn auch dort kommen Stich - und Schusswaffen zum Einsatz. Oft lese ich in Foren "wir haben uns überhaupt nicht unsicher gefühlt". Mit dieser Aussage kann ich nicht viel anfangen, da ich nicht weiß, wie sich Unsicherheit anfühlt. Kann ich nicht schwimmen und man wirft mich ins Meer, dann fühle ich mich unsicher und bedroht. Aber, wenn ich in den Winterurlaub fahre, fühle ich mich dann unsicher, weil es Lawinen gibt, oder denke ich in erdbebengefährdeten Regionen ständig an Erdbeben, oder bei einem Badeurlaub ständig an Tsunamis? Man sollte sich auch nicht von den Medien beeinflussen lassen. Bei diesen ist besonders auffällig, dass wenn es um Brasilien geht, fast ausschließlich von Rio berichtet wird, wo doch Brasilien so groß wie ganz Europa ist und Rio schon lange nicht mehr unter die 50 gefährlichsten Städte der Welt fällt. Brasilien ist ein Land was sehr viel zu bieten hat und auf jeden Fall eine Reise wert ist. Dabei ist eine gute Reisevorbereitung mindestens genauso wertvoll. Leider wird in sozialen Netzwerken und in den meisten Reiseführern alles beschrieben, aber das brasilianische Volk, seine Kultur und seine Eigenheiten kommen fast immer zu kurz.

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