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Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen

Stand Uhr • Alle Angaben ohne Gewähr

Sicherlich verfolgen Sie im Moment genau wie wir die Hinweise zum Coronavirus in den Nachrichten. Auf dieser Seite wollen wir Ihnen häufig gestellte Fragen beantworten und Ihnen Hinweise zu gebuchten und geplanten Reise geben.

Sollten Sie aktuell eine Reise planen und sich fragen, ob Ihr Zielland bestimmte Einreisebedingungen erhoben hat, finden Sie hier eine Übersicht mit aktuellen Einreisebedingungen.

Die wichtigsten COVID-19 Antworten auf einen Blick

Ich habe eine Reise gebucht

  • Was bedeutet eine weltweite Reisewarnung für mich als Urlauber?

    Das Auswärtige Amt (AA) warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland da in vielen Ländern mit starken und weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen zu rechnen ist.   Dazu zählen Beschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweite Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und die generelle Einschränkung des öffentlichen Lebens. Das Risiko, dass Urlauber ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.

    Zudem soll die Reisewarnung davor schützen, dass das Virus weiter verbreitet wird. Wichtig: Die kostenfreie Stornierung einer Pauschalreise ist durch die Reisewarnung wegen unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände möglich.

    Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts ist nur eine Warnung. Das heißt, theoretisch können Individualurlauber weiter verreisen und müssen auch das aktuelle Urlaubsland nicht unbedingt frühzeitig verlassen, sollten sie bereits vor Ort sein.

  • Ich bin Pauschalurlauber und habe eine Reise für die Oster- /Pfingstferien gebucht. Ist es ratsam, vorsorglich umzubuchen oder zu stornieren? Wie soll ich mich verhalten?

    Die Osterferien liegen dieses Jahr sehr früh und die Veranstalter werden Reisen in diesem Zeitraum, wenn noch nicht geschehen, aufgrund der Reisewarnung des Auswärtigen Amts absagen. Auf die Urlauber kommen so keine Kosten für eine Stornierung zu.

    Für eine kostenlose Stornierung oder Umbuchung der Pfingsturlaube gibt es aktuell keine Grundlage (z.B. Reisewarnung des AA für das Zielgebiet zum Zeitpunkt der Reise). Als Pauschalurlauber sollten Sie Ihre Buchungsstelle oder Ihren Veranstalter kontaktieren. Dieser kann mit Ihnen besprechen, welche Optionen es gibt. Die Kulanzregelungen sind aktuell von Veranstalter zu Veranstalter unterschiedlich und werden aufgrund der sich stetig ändernden Situation regelmäßig angepasst.

     

  • Ich bin Individualurlauber und habe eine Reise für die Oster- /Pfingstferien gebucht. Ist es ratsam, vorsorglich umzubuchen oder zu stornieren? Wie soll ich mich verhalten?

    Eine für die Osterferien geplante Reisen sollte aufgrund der weltweiten Reisewarnung des Auswärtigen Amtes abgesagt werden.

    Ob die Reisewarnung zu den Pfingstferien noch gilt und wie es in den jeweiligen Zielgebieten aussieht, ist aktuell noch nicht abzusehen. Sollten Sie sich für eine Stornierung entscheiden, ist Folgendes zu beachten:

    • Wer keine Pauschalreise gebucht hat und zum Beispiel selbst mit dem Auto oder der Bahn in ein betroffenes Gebiet fährt, muss unterscheiden, ob er mit einem deutschen Partner den Vertrag geschlossen hat (beispielsweise Hotelbuchung über die TUI) und somit nach deutschem Reiserecht oder bei einem Anbieter im Ausland.

    • Bei einem Anbieter mit Sitz in Deutschland ermöglicht die Reisewarnung des AA eine kostenlose Stornierung, wenn der Vertragspartner seine Leistung nicht erbringen kann. So darf beispielsweise ein Hotel, das keine Gäste aufnehmen kann, auch kein Geld verlangen.

    • Bei einem Anbieter im Ausland müssen die Urlauber mit ihren jeweiligen Vertragspartnern (z.B. Hotel oder Mietwagenverleih) selbst verhandeln und auf Kulanz hoffen. Je näher der Reiseantritt zeitlich liegt, desto höher sind für Individualreisende im Regelfall die Stornokosten, etwa für das Hotelzimmer. Hier könnte man versuchen, den Reisetermin zu verschieben, so dass das Hotel weiterhin mit den Einnahmen rechnen kann und der Reisende selbst nicht auf den Stornokosten sitzen bleibt.

    • Wer aus Angst vor einer Ansteckung im Reiseziel nicht mehr fliegen möchte und sein Ticket daher selbst storniert wird das Problem haben, dass die Fluggesellschaft in der Regel nur die Steuern und Gebühren erstattet.

    • Wer aus Angst vor einer Ansteckung im Reiseziel nicht mehr fliegen möchte und sein Ticket daher selbst storniert wird das Problem haben, dass die Fluggesellschaft in der Regel nur die Steuern und Gebühren erstattet.

    • Einige Airlines bieten ihren Passagieren mittlerweile an, dass diese kostenfrei umbuchen oder stornieren können, falls sie ihre Reise wegen geänderter Einreisebestimmungen aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus nicht antreten können. Allerdings kündigen einige Airlines auch an, dass sie in den kommenden Wochen auf Kurz- und Mittelstrecken Flüge reduzieren werden. Daher sollten alle Passagiere den aktuellen Status ihres Fluges prüfen. Denn bei gestrichenen Verbindungen bekommen die Passagiere ihr Geld zurück.

  • Unter welchen Umständen muss ein Reiseveranstalter eine Reise absagen?

    Wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Das ist meist der Fall, wenn eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts für das eigene Land oder das Zielgebiet vorliegt.

  • Darf ich trotz der weltweiten Reisewarnung eine Urlaubsreise antreten?

    Die allgemeine Reisewarnung ist die höchste Eskalationsstufe der Hinweise des deutschen Auswärtigen Amts. Normalerweise wird sie nur für Kriegsgebiete und besonders gefährliche Regionen ausgesprochen – jetzt gilt sie weltweit. Die Bundesregierung rät derzeit von allen nicht notwendigen und touristischen Reisen ab. Mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens ist in vielen Ländern zu rechnen.

    Für Pauschalurlauber bedeutet das: Sie werden in den nächsten Wochen gar nicht mehr reisen können, weil die Reiseveranstalter aufgrund der Reisewarnung des Auswärtigen Amts proaktiv Reisen für einen bestimmten Zeitraum absagen müssen. Das betrifft auch Nur-Hotel Buchungen über Reiseveranstalter. Eine Seite mit den AGBs vieler Reiseveranstalter finden Sie unter: https://www.holidaycheck.de/veranstalteragb.

    Der konkrete Zeitraum wird in Abstimmung zwischen dem Reiseveranstalter und diversen relevanten Behörden festgelegt. Die Reiseveranstalter müssen den kompletten Preis für die gesamte Reise zurückerstatten.

    Individualreisende könnten ihre Reisen theoretisch noch antreten. Jedoch treten Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften oftmals ohne größere Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung in Kraft.  Überprüfen Sie daher kritisch, ob Ihre geplante Reise derzeit notwendig ist oder verschoben werden kann.

  • Kann ich meine anstehende Urlaubsreise kostenfrei stornieren?

    Ja, wenn Sie eine Pauschalreise gebucht haben und diese im Zeitraum der Reisewarnung stattfindet. Seit die Bundesregierung die weltweite Reisewarnung ausgesprochen hat – mit aktuell unbestimmtem Zeitraum – müssen alle Veranstalter ihre Reisen für die kommenden Wochen kostenlos stornieren. Die Veranstalter legen gemeinsam mit den zuständigen Behörden auch den Zeitraum fest, in dem die Reisen abgesagt und somit kostenlos für den Reisenden storniert werden. Zum Beispiel im Zeitraum der kommenden 6 Wochen.

    Wichtig: Der Kunde kann über diesen, konkret festgelegten Zeitraum hinaus nicht selber entscheiden, dass er seine Reise kostenlos stornieren möchte. Er kann aber jederzeit mit dem Veranstalter in Verhandlung treten und fragen, ob eine Umbuchung oder ein Gutschein möglich sind. Viele Veranstalter sind hier entgegenkommend, da eine Umbuchung oder ein Gutschein auch für sie deutlich wirtschaftlicher sind als eine Stornierung.

    Bei Individualreisen trägt der Urlauber das Risiko zu einem großen Teil selbst. So kann er sich nicht darauf verlassen, dass er bei einer Schließung der Grenzen oder dem Ausfall eines Fluges seine Unterkunft kostenlos stornieren kann. Hier gilt: Ist das Hotel geöffnet, liegt es in der Verantwortung des Gastes, sich um seine Anreise zu kümmern. Hier lohnt es sich, mit dem Hotel ins Gespräch zu treten, um eine mögliche Kulanzregelung (Gutschein oder Verschiebung) auszuloten.

    Bei Flügen gilt: Stornieren Sie Ihren Flug, erhalten Sie nicht den vollen Betrag zurück, sondern nur die Steuern und Gebühren. Wird der Flug ersatzlos gestrichen, bekommt der Urlauber sein Geld zurück. Aktuell erleben wir aber, dass Airlines die Flugzeiten nur verschieben.

  • Angenommen, das Auswärtige Amt hebt die Reisewarnung zum Ende März auf. Die Grenzen meines Zielgebietes sind aber noch gesperrt oder die Lage vor Ort ist noch chaotisch (z.B. Ausgangssperre). Kann ich stornieren?

    Ja, ein kostenloser Rücktritt von der Reise ist für Pauschalurlauber immer dann möglich, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Die offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amts ist ein Indiz hierfür. Aber auch ohne Reisewarnung kommt es auf die Umstände am Urlaubsort an. Eine Stornierung wäre möglich, wenn die Grenzen gesperrt sind und die Einreise so nicht möglich ist. Das gilt auch, wenn im Zielgebiet ein deutlich erhöhtes Ansteckungsrisiko mit einer Krankheit besteht,  zum Beispiel bei einer Epidemie.

    Hilfreich ist also immer ein Blick auf die Seite des Auswärtigen Amts: Wenn von Reisen der gebuchten Art gewarnt wird (und nicht ein bloßer Sicherheitshinweis erteilt wird), so kann sich der Reisende kostenfrei vom Vertrag lösen.

    Eine Reisestornierung kann im Übrigen jederzeit für jede Reise vorgenommen werden, wenn der Reisende bereit ist, die Stornogebühren zu tragen.

  • Warum wird meine Reise nicht storniert, obwohl es eine Reisewarnung gibt?

    Fällt die Reise in den Zeitraum einer Reisewarnung des Auswärtigen Amts, dann muss der Veranstalter sie absagen, ohne, dass für Sie hierdurch Kosten entstehen. Aufgrund der besonderen Situation kann es aber auch auf Seiten des Veranstalters aktuell etwas länger dauern. Am besten kontaktieren Sie Ihr Reisebüro oder Ihren Veranstalter, um die nächsten Schritte zu besprechen.

  • Warum werden Reisen in Länder durchgeführt, in denen der Notstand ausgerufen ist?

    Bayern, Portugal, USA und viele weitere Länder oder Regionen haben inzwischen den Notstand ausgerufen. Was das genau bedeutet, ist nicht einheitlich geregelt. Ob die dadurch hervorgerufenen Beeinträchtigungen ausreichen, um eine Reise kostenlos zu stornieren, hängt von der Art der Reise ab. Ein Badeurlaub ist möglicherweise immer noch zumutbar, wohingegen eine kulturelle Rundreise mit massiven Einschränkungen verbunden wäre. Urlauber sollten sich die Informationen auf der Seite des Auswärtigen Amts genau durchlesen und mit dem Reiseveranstalter sprechen. Viele Veranstalter reagieren aktuell kulant und bieten Umbuchungen oder Gutscheine an.

  • Die Restzahlung für meine anstehende Reise ist fällig, allerdings möchte ich diese mittlerweile nicht mehr antreten. Muss ich bezahlen?

    Ja, die Restzahlung muss geleistet werden, da bei einem aktiven Reisevertrag der Urlauber verpflichtet ist, die Zahlungen fristgemäß zu leisten. Wurde die Reise seitens des Veranstalters inzwischen storniert, muss die Zahlung nicht mehr geleistet werden.

  • Meine gebuchte Reise ist noch nicht abgesagt, es könnte jedoch noch passieren. Soll ich besser die Reise sofort stornieren und Stornierungskosten zahlen oder darauf spekulieren, dass die Reise noch abgesagt wird?

    Hier wird Ihnen niemand eine verlässliche Aussage geben können. Sie können auf Nummer sicher gehen und die Reise zu den aktuellen Stornokosten absagen oder „pokern“ und abwarten. Je näher der Abreisetermin rückt, desto höher werden die Stornokosten. Wird die Reise vom Veranstalter abgesagt, entfallen alle Stornokosten. Diese Regelung gilt zumindest für die Pauschalreise. Bei Individualurlaubern gelten jeweils die Bestimmungen der einzelnen Partner.

  • Mein Urlaubsziel wurde zum Corona-Risikogebiet erklärt. Übernimmt meine Reiseversicherung die Stornierungskosten?

    Eine Reiserücktrittsversicherung bezahlt nur dann Ihre Stornierungskosten, wenn Sie z.B. unerwartet schwer krank werden und aus diesem Grund nicht verreisen können. Die Angst zu erkranken, ein hohes Ansteckungsrisiko oder eine Reisewarnung durch das Auswärtige Amt sind keine versicherten Ereignisse.

    Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.holidaycheck.de/aktuelle-reisehinweise/coronavirus

  • Ich bin selbst an Corona erkrankt – übernimmt die Reiserücktrittsversicherung meine Stornierungskosten?

    Das hängt von Ihrem Versicherer ab. Viele Reiserücktrittsversicherungen schließen Erkrankungen, die auf eine Pandemie zurückzuführen sind, grundsätzlich aus. HolidayCheck arbeitet mit der HanseMerkur Versicherungsgruppe. Bei der HanseMerkur ist eine Pandemie inkludiert (gilt nicht für Österreich und Schweiz) und Urlauber könnten von der Versicherung Gebrauch machen.

  • Ich bin selbst in Quarantäne und kann nicht anreisen. Greift meine Reiserücktrittsversicherung?

    Quarantäne ist zunächst keine Krankschreibung und fällt damit nicht unter die Reiserücktrittsversicherung. Der Arzt muss dem Urlauber bestätigen, dass er nicht reisefähig ist. Nur dann greift die Reiserücktrittsversicherung.

Meine Reise wurde storniert / Ich habe meine Reise storniert

  • Die Flüge für meine Pauschalreise wurden bereits gecancelt, ich habe jedoch noch keine Info von meinem Reiseveranstalter, dass die Reise komplett abgesagt wird und ich kostenlos stornieren kann. Wie gehe ich am besten vor?

    Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Reisebüro oder Buchungsportal über den aktuellen Stand der Buchung. HolidayCheck-Kunden finden alle Informationen hier: https://www.holidaycheck.de/aktuelle-reisehinweise/veranstalterregelungen-corona

  • Meine Pauschalreise wurde abgebrochen / war mit erheblichen Einschränkungen verbunden. Kann ich Geld zurückfordern?

    Bei unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umständen, die behördliche Anordnungen nach sich ziehen, z.B. die Schließung aller Museen und Ausflugsziele, einer Reisewarnung der Bundesregierung oder einer angeordneten Quarantäne vor Ort, trifft den Veranstalter keine Schuld. Daher haftet der Veranstalter in der Regel nicht für weiteren Schadensersatz. Hier ist jedoch stets der Einzelfall zu betrachten. Es lohnt sich aber das Gespräch mit dem Veranstalter zu suchen, bevor ggf. anwaltliche Beratung eingeholt wird. Denn auch den Veranstaltern ist daran gelegen, ihre Kunden nicht zu verprellen.

  • Ich war im Urlaubsland in Quarantäne. Bekomme ich für diese Tage eine Entschädigung, wegen entgangener Urlaubsfreude?

    Nein, denn der Veranstalter hat keine Schuld an der Quarantäne oder Einfluss darauf. Diese wird vom Reiseland verhängt. Ob es von anderen Stellen am Urlaubsort eine Entschädigung gibt, kommt auf das Recht des jeweiligen Urlaubslandes an.

  • Mein Pauschalurlaub musste wegen Corona abgebrochen werden. Wie gehe ich als Urlauber vor, um Erstattung für die entgangenen Urlaubstage einzufordern?

    Wenden Sie sich nach Ihrer Rückkehr direkt und idealerweise schriftlich an den Reiseveranstalter. Dieser muss Ihnen – je nach zeitlicher Einschränkung – einen Teil des Reisepreises erstatten.

  • Meine Reise wurde storniert. Wie gehe ich bezüglich der gebuchten Zusatzleistungen (Reiserücktritts- und Reisekrankenversicherung) vor? Beide Leistungen können ja nun auch nicht in Anspruch genommen werden.

    Das obliegt der Kulanz des jeweiligen Partners. Je nachdem, ob Sie die Zusatzleistung bei Ihrem Reisebüro oder direkt gebucht haben, müssen Sie sich an die jeweiligen Ansprechpartner wenden. Der zuständige Vertragspartner entscheidet, wie weiter verfahren wird.

  • Meine Pauschalreise wurde bereits storniert. Wann und wie erfolgt die Rückerstattung?

    Die Rückerstattung oder die Erstellung Ihres Reiseguthabens erfolgt schnellstmöglich durch Ihren gebuchten Reiseveranstalter. Aufgrund der aktuellen Vielzahl an Fällen kann dies jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen.

     

  • Ich habe letzte Woche zu Gebühren laut AGBs storniert und seit heute gibt es eine Einreisesperre. Bekomme ich meine Stornierungskosten erstattet?

    Die Reglung zu diesen Fällen ist nicht klar und es gibt auch (noch) keine Gerichtsurteile dazu. Wir raten Ihnen, das Kulanzgespräch mit Ihrem Veranstalter zu suchen. Viele Veranstalter sind an einer kulanten Regelung mit den Urlaubern interessiert und werden Ihnen eine kostenlose Verschiebung der Reise oder einen Gutschein anbieten. Prüfen Sie in jedem Fall nochmal die AGBs, denn viele der aktuell seit Anfang März angebotenen Reisen sind bis 14 Tage vor Abreise kostenlos stornierbar.

  • Wer zahlt, wenn ich in einem systemrelevanten Job tätig bin und mir der Urlaub gestrichen wurde?

    Dafür gibt es aktuell keine klaren Regeln. Sie sollten zunächst das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber suchen und versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden.

Ich befinde mich im Zielgebiet

  • Was tue ich, wenn ich wegen Ausreiseverbot nicht nach Hause komme?

    Das Auswärtige Amt rät Urlaubern, die sich derzeit im Ausland aufhalten, sich um eine schnellstmögliche Rückreise nach Deutschland zu bemühen. Grund dafür sind die weltweit immer weiter und auch kurzfristig wegfallenden Flugverbindungen. Wichtig: Deutsche Reisende, die im Urlaub gestrandet sind, fordert das Auswärtige Amt auf, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen und die Registrierungsmöglichkeit via Condor.com/flyhome zu nutzen. Die Bundesregierung bemüht sich aktuell gestrandete Reisende durch den Einsatz von Charter-Maschinen zurück nach Deutschland zu holen. Bei Quarantänemaßnahmen, die im Reiseland möglicherweise angeordnet worden sind, müssen die Anordnungen lokaler Gesundheitsbehörden befolgt werden, erklärt das Auswärtige Amt. Mit einer Rückholung durch den Reiseveranstalter oder die Bundesregierung ist in diesem Fall nicht zu rechnen.

  • Wer zahlt mir die Zusatzkosten, wenn ich im Zielgebiet festsitze?

    Diese Frage lässt sich noch nicht eindeutig beantworten, da es einen solchen Fall im Pauschalreiserecht noch nie gegeben hat. Vermutlich müssen letztlich die Gerichte entscheiden, ob der Reisende selbst, der Veranstalter oder der Staat, der die Quarantäne angeordnet hat, für entstehende Kosten aufkommen muss. Auch kann hier das Recht eines ausländischen Staates betroffen sein, wenn von diesem staatliche Anordnungen erlassen wurden. Aktuell reagieren viele Veranstalter kulant, denn auch Ihnen ist daran gelegen, ihre Kunden nicht zu verprellen.

  • Ich muss meinen Urlaub aufgrund von Corona abbrechen. Wer zahlt mir den Rückflug?

    Bei Pauschalreisen ist der Reiseveranstalter für die Rückholung des Kunden an seinen Ausgangsort verantwortlich und muss ohne Aufpreis einen Rückflug organisieren.

    Individualreisende müssen die Kosten für einen früheren Rückflug selber tragen.

  • Ich bin im Zielgebiet und meine Reise wird nicht wie geplant umgesetzt. Kann ich eine Reisepreisminderung fordern?

    Müssen Reisende, die sich derzeit in vom Coronavirus betroffenen Gebieten aufhalten zu große Abstriche bei einzelnen Programmpunkten machen, stellt dies einen Mangel des Reisevertrages dar und sie können eine Reisepreisminderung geltend machen. Je gewichtiger die nicht erbrachte Reiseleistung ist (z.B. Schließung einer Hauptattraktion der geplanten Reise), umso höher fällt die Minderung aus.

  • Ich habe meinen Rückflug selber organisiert, weil der Veranstalter meiner Ansicht nach zu lange gebraucht hat. Wer zahlt mir die Kosten dafür?

    Grundsätzlich muss der Veranstalter für die Kosten aufkommen. Jedoch nur, wenn dies auch tatsächlich notwendig war. Hierbei kommt es auf den Einzelfall an.

  • Meine Reiseleitung hilft mir nicht bei meinen Fragen, an wen kann ich mich wenden?

    Sie haben die Möglichkeit sich in dieser Situation telefonisch an Ihren Reiseveranstalter (Firmenzentrale) zu wenden oder an Ihr Reisebüro, denn seit dem neuen Pauschalreiserecht ist auch das Reisebüro verpflichtet, Reklamationen aufzunehmen und weiterzuleiten.

Ich will 2020 in den Urlaub

  • Wohin kann ich noch reisen?

    Solange die Reisewarnung des Auswärtigen Amts besteht, können wir Ihnen zu keinerlei Reisen weder im Inland noch im Ausland raten.

  • Ist Urlaub in Deutschland eine Alternative?

    Nein, der Urlaub ist auch im gesamten Inland untersagt. Falls es zu Ausgangssperren kommt oder der Personenverkehr weiter eingeschränkt wird, könnte die Rückreise gefährdet sein.

  • Wann macht es Sinn wieder zu buchen?

    Eine zuverlässige Aussage kann aktuell niemand treffen. Je nachdem wie schnell die von der Bundesregierung getroffenen Maßnahmen greifen, können Urlauber ab Ostern hoffentlich wieder mit der Urlaubsplanung für das verbleibende Jahr starten.

  • Wie kann ich mich bei meiner Buchung sinnvoll absichern, damit ich kein finanzielles Risiko eingehe?

    Die sicherste Reiseart ist die Pauschalreise, kombiniert mit einer guten Reiserücktrittsversicherung. Eine Pauschalreise ist immer über den sogenannten Sicherungsschein abgesichert. Alle deutschen Pauschalreise-Veranstalter sind nämlich gesetzlich dazu verpflichtet, die erhaltenen Kundengelder zu versichern. Beleg dafür ist der Sicherungsschein, der mit der Buchungsbestätigung an die Kunden ausgegeben werden muss. Er schützt den Reisenden bei einer Insolvenz des Reiseveranstalters. Abgesichert sind der gesamte Reisepreis für Flug, Hotel und andere Leistungen sowie Mehrkosten, die bei einer ungeplanten Rückreise bzw. einem Reiseabbruch auf den Urlauber zukommen können. Darüber hinaus empfehlen wir eine Reiserücktrittsversicherung. HolidayCheck arbeitet mit der HanseMerkur, die auch das Risiko Pandemie mit abdeckt.

  • Um auf Nummer sicher zu gehen, möchte ich erst Ende des Jahres in den Urlaub fahren. Warum sind die Reisen dafür gerade so teuer?

    Reisen mit Abreisezeitraum ab November 2020 sind aktuell teilweise nur Vorabangebote. Erfahrungsgemäß ab Ostern veröffentlichen die Veranstalter dann ein breiteres Angebot. Bei der Preisgestaltung reagieren die Anbieter natürlich auch auf die Nachfrage, die sich aufgrund tagesaktueller Ereignisse ständig ändern kann.

Weitere Informationen

Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem aktuellen Stand unserer Informationen.

Bei HolidayCheck und auch den Reiseveranstaltern werden die betroffenen Buchungen nach Abreisedatum priorisiert bearbeitet. Wenn sich für die von Ihnen gebuchte Reise neue Informationen ergeben, werden wir uns direkt bei Ihnen melden.

Sollten Sie dennoch dringende Fragen diesbezüglich haben, können Sie sich an unseren Kunden-Service wenden: