Griechenland Festland / Inseln Zusammenfassung - Charakterisierung
Griechenland Festland / Inseln Zusammenfassung - Cha...
28.01.2011 11:08:13
Bericht von Giselle123
Urlaub auf SANTORINI
Hallo Ihr Lieben,
gerade wieder von Santorini eingeflogen von satten 30 Grad auf jetzt mal gerade 12 !!
Aber es war ein toller Urlaub. Alleine schon der Anflug über die griechischen Inseln bei strahlendem Sonnenschein. Da ich der einzige Gast nach Firostefani war, wurde ich ganz vornehm mit dem Taxi abgeholt. Auf dem Kirchplatz stand schon der Kofferträger vom Agalie Houses und dann ging es nur noch bergab. Oh weiha, diese Treppen. Ich war schon einmal fertig, als ich unten an der Rezeption ankam.
Am nächsten Tag ging es gleich los. Eine kleine Wanderung nach Imerovigli und den Skaros-Felsen erstürmt. Gegessen habe ich im Blue Note. Teuer, aber einen super Fisch und tolle Weine. Ein sehr angenehmes Lokal.
Mein nächster Ausflug war mit dem Linienbus nach Kamari. Gott sei Dank gibt es jetzt einen kleinen Bus, der nach Alt Thira hochfährt. Zu Fuß wäre ich bei der Hitze und dem steilen Weg sicher auf der Strecke geblieben. Oben muß man auch noch einige Höhenmeter überwinden, denn das Gelände ist ziemlich groß. Ich habe dort ca. 2 Stunden gebraucht, um mir alles anzusehen.
Wieder zurück bin ich an der Promenade von Kamari rumgelaufen und habe dort eine Kleinigkeit gegessen (Name habe ich vergessen) Für mich kein Urlaubsort zum wohnen, da alles nur auf Touristen abgestimmt ist. Total verschwitzt, kapputt aber glücklich ging es mit dem Bus wieder zurück nach Fira.
Angesehen habe ich mich auch im Rahmen eines Halbtagesausfluges der Reiseleitung den Ort Messa Gonia, auch Geisterstadt genannt, der bei dem Erdbeben 1956 total zerstört wurde (wie so viele andere Orte ja auch) Langsam siedeln sich dort wieder Menschen an. Anschließend ging zu der Genossenschaftsweinkellerei Santo, wo wir nach Besichtigung der Kellerei bei einer Weinprobe gemütlich gesessen und den wunderschönen Blick von dort oben genossen haben.
Ja und Pygros nicht zu vergessen. Auch prima mit dem Bus zu erreichen. Habe mich bis zum Kastel hochgequält (erwähnte ich schon die vielen Treppen auf Santorini..??), den super Ausblick von oben genossen und dann unter Pinien in dem gemütlichen Cafe Kadouni gesessen und eine riesen Portion Tzatziki mit warmen frischen Brot und einen halben Liter gezapften Mytos zu mir genommen und das alles für 6 €.
Einen halben Tag Oia war natürlich Pflicht. Ich bin nicht den ganzen Kraterweg gegangen, weil es einfach zu warm war. Mit dem Bus wieder kein Problem und ich habe tolle Sonnenuntergangsfotos gemacht. Unten im kleinen Hafen Ammoudi habe ich tollen Fisch vom Holzkohlengrill gegessen.
Ganz mutig bin ich dann mal losgegangen von Firostefani über Inerovigli runter nach Vourvoulos. Sehr steil, aber ich wanderte so allein auf weiter Flur, kam an Höhlenwohnungen vorbei, die zum Teil unbewohnt, aber auch teilweise sehr schön wieder hergerichtet wurden. Ein wunderschöner kleiner Friedhof läd ein zum verweilen. Anschließend habe ich mir dann einen Weg durch die Weinberge wieder nach oben, Richtung Firostefani gesucht. Unterwegs habe ich mindestens 3 Mal gedacht, jetzt kommt mein Ende..diese Hitze... aber schön wars doch!!
Ein Ausflug zum Leuchtturm war dann so mein letzter Gewaltakt. Mit dem Bus nach Akrotiri und dann läuft man noch so ca. 5 Km.
zwischendurch immer wieder Fira. Klar, war ja nur 10 Minuten Gehweg vom Hotel weg. Meistens habe ich das Vormittags gemacht, wenn die Touris noch nicht von den Schiffen waren. Habe mir das Archäologische Museum, das Prähistorische Museum und zu guter letzt das Museum Megaron Ghizi angesehen. Neben diesem Museum gibt es ganz versteckt ein Art Deco-Studio. Wunderschöne Sachen dort.
Bei Simos in Firostefani war ich nur einmal essen. Leider wurde die Dachterrasse nicht mehr eingedeckt und unten in den Räumen, bei dem Straßenlärm machte es nicht wirklich spaß zu sitzen.
Überhaupt als Alleinreisender war es mit dem Essengehen nicht so prickelnd. Nette Tavernen im Innenhof waren etwas langweilig, so ohne Blick und die Kraterrandgeschichten waren, sorry, sauteuer.
Ich habe mit aus Fira dann öfters mal Käse, Brot, Tomaten usw. mitgebracht und bei einer schönen Flasche Wein, ich hatte mich auf den Agali eingeschossen, auf meiner tollen Zimmer-Terrasse den Sonnenuntergang genossen.
Tja und Ruckzuck waren 14 Tage um. Nun bin ich wieder hier, muß erst mal alles aufarbeiten und meine Beiträge schreiben.
Es war ein wunderschöner Urlaub und Danke noch mal allen, die mir Tipps gegeben haben.
calinichta
wünscht euch Gia
Geändert von Kleefeld am 28.01.2011 16:31:47
Griechenland Festland / Inseln Zusammenfassung - Cha...
23.02.2011 21:19:27
auf besonderen Wunsch schreibe ich etwas über
KARPATHOS
ist die zweitgrößte Insel des Dodekanes. Hier spürt man noch die Ursprünglichkeit. Tradition wird hoch gehalten und noch gelebt. Man findet herrliche Sandstrände in wunderschönen Buchten und malerische Bergdörfer. Für Wanderurlauber gibt es auch viele Möglichkeiten.
Wir waren im September 2010 bereits zum 3. Mal auf Karpathos und übernachteten im Hotel Miramare Bay in Pigadia.
PIGADIA ist die Hauptstadt der Insel mit einem hübschen Hafen, vielen Geschäften, gemütlichen Tavernen, Kafenions und vielen Hotels in der Stadt und entlang des ca. 4 km langen Strandes. Seit 2010 gibt es hier auch einige größere Luxushotels.
Um die Insel zu erkunden mietet man sich ein Auto, am besten einen Jeep, mit dem man auch nach Olympos fahren kann, wenn die Straße, die schon seit mindestens 5 Jahren zu einer „Autobahn“ umgebaut wird, offen ist, meisten sonntags.
Unsere Fahrt führte uns von PIGADIA nach APERI, der einstigen Inselhauptstadt, jetzt noch Bischofssitz. Aperi gilt als reichstes Dorf der Insel, da viele Auswanderer aus Amerika wieder rückkehrten und prächtige Villen errichteten. Weiter ging es in die sehenswerten Dörfer VOLADA und OTHOS, hier gibt es ein kleines Museum zu besichtigen, bei PYLES fuhren wir dann in Richtung LEFKOS.
LEFKOS ist ebenfalls ein beliebter Urlaubsort. Hier gibt es auch schöne Sand/Kiesbuchten, einige Pensionen und Tavernen. Interessant ist es den Fischern im kleinen Hafen beim Entladen des Fanges und Entwirren der Netze zuzusehen.
Weiter fuhren wir nach MESOCHORI, dieses Dorf wurde auf halber Höhe des Kali Limni erbaut. Direkt ins Dorf kann kein Auto, hier geht alles zu Fuß. Lasten werden mit den Eseln transportiert. Ein Spaziergang im Ort durch die engen Gassen lohnt sich, vorbei an den weißen Würfelhäusern, den Gärten mit Granatäpfel, Feigen, Orangen usw. finden wir unser Ziel im unteren Teil des Dorfes, bei Manolis im Cafe Skopi. Von der Terrasse hat man einen wunderbaren Blick auf das blau glitzernde Meer. Ein Platz zum Träumen – Karpathos in blue – verwöhnt wird man mit hausgemachten Spezialitäten von Manolis.
Danach ging es nach SPOA und entlang der Ostküste mit einem Abstecher zu den wunderschönen Buchten von Apella, Kira Panagia und Achata wieder zurück nach PIGADIA.
Von SPOA aus führt auch die Straße nach OLYMPOS. Bitte vorher erkundigen ob die Straße wegen der Bauarbeiten befahrbar ist. Ein Rundgang und Rast in einer Taverne bei hausgemachten Köstlichkeiten lohnt sich. Beachten sollte man nur, dass in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr viele Urlauber, die mit dem Boot in DIAFANI ankamen mit Bussen in das Dorf gekarrt werden. Wir waren auch schon dabei. Traditionen werden hier noch gepflegt, viele Frauen tragen Tracht.
Von PIGADIA aus geht es nach MENETES, über ARKASSA zum Fischessen in einer Taverne in FINIKI, einem hübschen kleinen Fischerort.
Im Süden der Insel liegt der Flughafen, gleich in der Nähe ist das Surferparadies AFIARTIS.
Ein weiterer sehr beliebter Urlaubsort mit Hotels und Restaurants ist AMOPI. Mehrere Sand- und Kiesstrände bieten Erholung.
Kalo taxidi und Grüße nach Karpathos
Christine
KARPATHOS
ist die zweitgrößte Insel des Dodekanes. Hier spürt man noch die Ursprünglichkeit. Tradition wird hoch gehalten und noch gelebt. Man findet herrliche Sandstrände in wunderschönen Buchten und malerische Bergdörfer. Für Wanderurlauber gibt es auch viele Möglichkeiten.
Wir waren im September 2010 bereits zum 3. Mal auf Karpathos und übernachteten im Hotel Miramare Bay in Pigadia.
PIGADIA ist die Hauptstadt der Insel mit einem hübschen Hafen, vielen Geschäften, gemütlichen Tavernen, Kafenions und vielen Hotels in der Stadt und entlang des ca. 4 km langen Strandes. Seit 2010 gibt es hier auch einige größere Luxushotels.
Um die Insel zu erkunden mietet man sich ein Auto, am besten einen Jeep, mit dem man auch nach Olympos fahren kann, wenn die Straße, die schon seit mindestens 5 Jahren zu einer „Autobahn“ umgebaut wird, offen ist, meisten sonntags.
Unsere Fahrt führte uns von PIGADIA nach APERI, der einstigen Inselhauptstadt, jetzt noch Bischofssitz. Aperi gilt als reichstes Dorf der Insel, da viele Auswanderer aus Amerika wieder rückkehrten und prächtige Villen errichteten. Weiter ging es in die sehenswerten Dörfer VOLADA und OTHOS, hier gibt es ein kleines Museum zu besichtigen, bei PYLES fuhren wir dann in Richtung LEFKOS.
LEFKOS ist ebenfalls ein beliebter Urlaubsort. Hier gibt es auch schöne Sand/Kiesbuchten, einige Pensionen und Tavernen. Interessant ist es den Fischern im kleinen Hafen beim Entladen des Fanges und Entwirren der Netze zuzusehen.
Weiter fuhren wir nach MESOCHORI, dieses Dorf wurde auf halber Höhe des Kali Limni erbaut. Direkt ins Dorf kann kein Auto, hier geht alles zu Fuß. Lasten werden mit den Eseln transportiert. Ein Spaziergang im Ort durch die engen Gassen lohnt sich, vorbei an den weißen Würfelhäusern, den Gärten mit Granatäpfel, Feigen, Orangen usw. finden wir unser Ziel im unteren Teil des Dorfes, bei Manolis im Cafe Skopi. Von der Terrasse hat man einen wunderbaren Blick auf das blau glitzernde Meer. Ein Platz zum Träumen – Karpathos in blue – verwöhnt wird man mit hausgemachten Spezialitäten von Manolis.
Danach ging es nach SPOA und entlang der Ostküste mit einem Abstecher zu den wunderschönen Buchten von Apella, Kira Panagia und Achata wieder zurück nach PIGADIA.
Von SPOA aus führt auch die Straße nach OLYMPOS. Bitte vorher erkundigen ob die Straße wegen der Bauarbeiten befahrbar ist. Ein Rundgang und Rast in einer Taverne bei hausgemachten Köstlichkeiten lohnt sich. Beachten sollte man nur, dass in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr viele Urlauber, die mit dem Boot in DIAFANI ankamen mit Bussen in das Dorf gekarrt werden. Wir waren auch schon dabei. Traditionen werden hier noch gepflegt, viele Frauen tragen Tracht.
Von PIGADIA aus geht es nach MENETES, über ARKASSA zum Fischessen in einer Taverne in FINIKI, einem hübschen kleinen Fischerort.
Im Süden der Insel liegt der Flughafen, gleich in der Nähe ist das Surferparadies AFIARTIS.
Ein weiterer sehr beliebter Urlaubsort mit Hotels und Restaurants ist AMOPI. Mehrere Sand- und Kiesstrände bieten Erholung.
Kalo taxidi und Grüße nach Karpathos
Christine
Geändert von thomaschristine am 23.02.2011 21:34:38
Griechenland Festland / Inseln Zusammenfassung - Cha...
23.02.2011 21:44:41
Herzlichen Dank, liebe Christine, dass Du meinen Wunsch erfüllt hast! 
Besser könnte man diese Insel wohl nicht beschreiben!
lieben Grüsse von ALICE

Besser könnte man diese Insel wohl nicht beschreiben!
lieben Grüsse von ALICE
Geändert von Kleefeld am 28.02.2011 22:13:33
Griechenland Festland / Inseln Zusammenfassung - Cha...
16.07.2011 19:04:27
Ergänzung zu Seite 6
NAXOS
Wir waren Ende Mai, Anfangs Juni 2011 auf der Insel Naxos.
In der ersten Woche war es kalt, regnerisch. Man erzählte uns, dass es seit 14 Jahren nicht soviel geregnet habe, wie jetzt zu dieser Zeit.
Weil es soviel geregnet hat, war dafür die Insel sehr grün, mit vielen Pflanzen und blühenden Blumen.
In der Chora=Hauptstadt, war es Wettermässig nicht so toll, sämtliche Aussensitzplätze der Restaurants an der Paralia waren wegen Regen und Kälte in Plastic eingehüllt, so war es da nicht sehr gemütlich und man hatte leider keinen schönen Blick zum Hafen.
In der einfachen Taverne Kali Kardia (gutes Herz) KLICK haben wir lecker gegessen, in dieser Taverne verspürt man noch griechisches Flair. Auch viele Griechen essen in dieser Taverne (gutes Zeichen)
Das Restaurant RELAX KLICKhat eine gute Lage, man hat den Blick zum Hafen und zur Portara, vor allem bei Sonnenuntergang ist es hier ideal zum fotografieren. Da kann man gemütlich etwas trinken, verweilen, dem regen Hafenbetrieb zuschauen, oder auf eine Fähre warten, es ist auch ein idealer Treffpunkt, weil das Restaurant einfach zu finden ist.
Das Wafflehouse KLICK braucht man nicht lange zu suchen, nur der Nase nachgehen, der süsse Duft führt direkt zur riesigen Auswahl von sehr leckerem Eis, die Waffeln werden vor den Augen der Kunden frisch gebacken.
In der Taverna FAROS in Alyko KLICK haben wir unter den Schatten spendenden Bäumen, herrlich gegessen, auch Dank der sehr freundlichen Bedienung fühlten wir uns in dieser Taverne so richtig wohl!
Der Plaka - Strand, KLICK ist sehr schön, das türkisfarbene Meer, (Karibik ähnlich) der feine, helle Sandstrand, ist wirklich wunderschön.
Als wir da waren, hatte es jeweils nur wenige Leute, das Wasser war
noch sehr „erfrischend“!
Taverne Paradiso KLICK beim Plaka Strand, unsere Lieblingstaverne.
Die Speisen kann man in der Küche auswählen. Die freundliche Bedienung erklärt einem alle Gerichte, die grosse Auswahl wird jeden Tag frisch gekocht. Fleisch und Fisch, das was man auswählt wird zuerst gewogen der Preis wird genannt, dann kann man entscheiden, ob man es gegrillt oder gebraten haben möchte!
Bei einem Ausflug, fuhren wir von Naxos-Stadt über Filoti zu dem
weissen, an den Berghang gebauten Dorf Apiranthos KLICK
Von da führt eine schmale, steile Strasse, mit einem fantastischen Ausblick über die sehr schöne Gegend und dem Meer, zum idyllischen Örtchen Moutsouna KLICK
Hier wurde früher Schmirgel abgebaut, man sieht noch Überreste der ehemaligen Schmirgel - Verladestation.KLICK
Eine längere Tour führte von Naxos-Stadt über Galini, Egares, Hilia Vrisi, Aghia nach Apollonas KLICK das ist ein kleines romantisches Örtchen direkt am Meer, hier haben wir uns in einer der vielen Tavernen mit herrlichem, griechischen Essen gestärkt!
Von Apollonas weg, fuhren wir über Koronos, Moni, Halki zurück nach Naxos-Stadt.
Diese kurvenreiche Tour ist recht anstrengend, wir waren mit dem Auto fast einen ganzen Tag unterwegs. Man sollte vor allem in der Hochsaison schon früh am Morgen losfahren, wenn es noch nicht so heiss ist. Auf längeren Abschnitten dieser Strecke findet man kaum Schatten,
kein Restaurant oder Geschäft, um etwas zum Trinken zu kaufen.
Tipp: Genügend Flüssiges (Wasser/Tee) zum Trinken mitnehmen!
Wenn man über das Hinterland fährt, KLICK erlebt man immer wieder Überraschungen oft stockt einem fast der Atem so schön ist
diese Gegend. Gigantische Felsen, die teilweise aus Marmor oder auch farbigem Granit bestehen. Das intensive blau vom Meer, wunderschön.
Die kleinen Fischerhäfchen mit den urigen Fischtavernen eine
Augen- und Gaumenweide!
Man fährt durch wunderschöne Gegenden, riesige Hänge voll mit blühendem, duftendem Ginster, Margeriten und vielen anderen Blumen und Pflanzen. Immer wieder kann man die schönen, weissen Dörfer bestaunen. Mitten in der Landschaft, ganz einsam hat es kleine weisse Kapellen.
Von wegen Massentourismus, während vielen Kilometern ist uns weder
ein Auto noch ein Mensch begegnet! Dafür kreuzten etliche Ziegenherden unsern Weg.
So vielseitig und schön habe ich mir Naxos nicht vorgestellt!
NAXOS
Wir waren Ende Mai, Anfangs Juni 2011 auf der Insel Naxos.
In der ersten Woche war es kalt, regnerisch. Man erzählte uns, dass es seit 14 Jahren nicht soviel geregnet habe, wie jetzt zu dieser Zeit.
Weil es soviel geregnet hat, war dafür die Insel sehr grün, mit vielen Pflanzen und blühenden Blumen.
In der Chora=Hauptstadt, war es Wettermässig nicht so toll, sämtliche Aussensitzplätze der Restaurants an der Paralia waren wegen Regen und Kälte in Plastic eingehüllt, so war es da nicht sehr gemütlich und man hatte leider keinen schönen Blick zum Hafen.
In der einfachen Taverne Kali Kardia (gutes Herz) KLICK haben wir lecker gegessen, in dieser Taverne verspürt man noch griechisches Flair. Auch viele Griechen essen in dieser Taverne (gutes Zeichen)
Das Restaurant RELAX KLICKhat eine gute Lage, man hat den Blick zum Hafen und zur Portara, vor allem bei Sonnenuntergang ist es hier ideal zum fotografieren. Da kann man gemütlich etwas trinken, verweilen, dem regen Hafenbetrieb zuschauen, oder auf eine Fähre warten, es ist auch ein idealer Treffpunkt, weil das Restaurant einfach zu finden ist.
Das Wafflehouse KLICK braucht man nicht lange zu suchen, nur der Nase nachgehen, der süsse Duft führt direkt zur riesigen Auswahl von sehr leckerem Eis, die Waffeln werden vor den Augen der Kunden frisch gebacken.
In der Taverna FAROS in Alyko KLICK haben wir unter den Schatten spendenden Bäumen, herrlich gegessen, auch Dank der sehr freundlichen Bedienung fühlten wir uns in dieser Taverne so richtig wohl!
Der Plaka - Strand, KLICK ist sehr schön, das türkisfarbene Meer, (Karibik ähnlich) der feine, helle Sandstrand, ist wirklich wunderschön.
Als wir da waren, hatte es jeweils nur wenige Leute, das Wasser war
noch sehr „erfrischend“!
Taverne Paradiso KLICK beim Plaka Strand, unsere Lieblingstaverne.
Die Speisen kann man in der Küche auswählen. Die freundliche Bedienung erklärt einem alle Gerichte, die grosse Auswahl wird jeden Tag frisch gekocht. Fleisch und Fisch, das was man auswählt wird zuerst gewogen der Preis wird genannt, dann kann man entscheiden, ob man es gegrillt oder gebraten haben möchte!
Bei einem Ausflug, fuhren wir von Naxos-Stadt über Filoti zu dem
weissen, an den Berghang gebauten Dorf Apiranthos KLICK
Von da führt eine schmale, steile Strasse, mit einem fantastischen Ausblick über die sehr schöne Gegend und dem Meer, zum idyllischen Örtchen Moutsouna KLICK
Hier wurde früher Schmirgel abgebaut, man sieht noch Überreste der ehemaligen Schmirgel - Verladestation.KLICK
Eine längere Tour führte von Naxos-Stadt über Galini, Egares, Hilia Vrisi, Aghia nach Apollonas KLICK das ist ein kleines romantisches Örtchen direkt am Meer, hier haben wir uns in einer der vielen Tavernen mit herrlichem, griechischen Essen gestärkt!
Von Apollonas weg, fuhren wir über Koronos, Moni, Halki zurück nach Naxos-Stadt.
Diese kurvenreiche Tour ist recht anstrengend, wir waren mit dem Auto fast einen ganzen Tag unterwegs. Man sollte vor allem in der Hochsaison schon früh am Morgen losfahren, wenn es noch nicht so heiss ist. Auf längeren Abschnitten dieser Strecke findet man kaum Schatten,
kein Restaurant oder Geschäft, um etwas zum Trinken zu kaufen.
Tipp: Genügend Flüssiges (Wasser/Tee) zum Trinken mitnehmen!
Wenn man über das Hinterland fährt, KLICK erlebt man immer wieder Überraschungen oft stockt einem fast der Atem so schön ist
diese Gegend. Gigantische Felsen, die teilweise aus Marmor oder auch farbigem Granit bestehen. Das intensive blau vom Meer, wunderschön.
Die kleinen Fischerhäfchen mit den urigen Fischtavernen eine
Augen- und Gaumenweide!
Man fährt durch wunderschöne Gegenden, riesige Hänge voll mit blühendem, duftendem Ginster, Margeriten und vielen anderen Blumen und Pflanzen. Immer wieder kann man die schönen, weissen Dörfer bestaunen. Mitten in der Landschaft, ganz einsam hat es kleine weisse Kapellen.
Von wegen Massentourismus, während vielen Kilometern ist uns weder
ein Auto noch ein Mensch begegnet! Dafür kreuzten etliche Ziegenherden unsern Weg.
So vielseitig und schön habe ich mir Naxos nicht vorgestellt!
Geändert von Kleefeld am 29.10.2011 17:37:18
Griechenland Festland / Inseln Zusammenfassung - Cha...
20.08.2012 08:50:16
Bericht von Cherete, aus dem Thread:
wo warst Du schon in Griechenland? Festland / Inseln18.09.2008 20:00:29
Über Kastellorizo
kann ich keine vier Seiten schreiben, weil ich nur ein paar Stunden auf der Insel war. Es gibt tolle Infos im Internet. Google doch mal Monika und Damien - Kastellorizo. Die vermieten Zimmer, haben einen Shop.... Da erfährst Du schon einiges und kannst Dir nette Fotos ansehen.
Außerdem habe ich einen Reisetipp geschrieben. Aber unter Reisetipps Kas, Türkei, weil von dort sind wir rüber auf die bezaubernde Insel.
Einen Restaurant-Tipp habe ich auch. Das Little Paris. Wir aßen einen Griechischen Bauernsalat, Zaziki und Brot, dazu gab es einen halben Liter Retsina. Kosten 8,- EUR. Der Fisch soll im LP auch klasse sein. Aber wir waren nicht sehr hungrig an dem Tag.
Anreisen kann man auch per Fähre ab Rhodos oder auch per Flieger. Ich habe zwar von 56 EUR pro Flug läuten hören, aber das kann auch nur ein Gerücht sein. Ab Athen soll es auch Flüge geben.
Kastellorizo hat ca. 250 Bewohner (plus etliche Soldaten), früher waren es mal 15.000. Damit nicht alle flüchten, steckt der griechische Staat einen Menge Geld in die Insel, logisch, die Türken möchten sie ja gerne haben. So können die ca. 50 Schüler auf der Insel sogar ihr Abi "bauen".
Es gibt zwei süße Häfen mit blitzsauberem Wasser. Eine Höhle mit Mönchsrobben soll toll sein, aber die konnten wir bei der Kürze des Ausflugs nicht sehen.
Es gibt ein Schild am Hafen - witzig: Hier beginnt Europa!
Außerdem ein Denkmal für die Frau von Rho, das ist eine griechische Patriotin, es gibt eine nette Geschichte dazu.
Einen Duty-Free-Laden hat die Insel auch, da kann man preiswert einkaufen (Ouzo, Zigaretten, Wein), denn auf der türkischen Seite musste man für den adäquaten Raki bald das Doppelte bezahlen.
Ich bekam just von Jahn Reisen einen Reiseführer zugeschickt, da war nicht nur Lesbos,Thassos und die Kykladen vertreten, sondern es gab sogar eine Seite über Kastellorizo. Ach ja, der Führer war ein Nelles Guide mit Umschlag von Jahn.
Es gibt auf der Insel das einzige Lykische Grab in Europa, dann sind dort zwei tolle Museen, kostenlos. Das kleinere ist die alte Moschee.
Man kann auf den Berg kraxeln und hat einen tollen Blick über die Insel und auf die Türkei. Baden kann man in beiden Häfen, so toll ist das Wasser.
Ich habe einige Fotos zum Reisetipp gestellt. Ach ja, ein Kastell gibt es auch noch (logisch).
Ich fand die Insel klasse, wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Sollten wir irgendwann nochmal in der Region Kas (Türkei) Urlaub machen, werden wir ganz sicher wieder rüber fahren. Übrigens war die Stimmung zwischen Griechen und Türken dort nicht so gespannt wie anderswo. Die Leute von K. fahren jeden Freitag die 3 KM über's Meer, um in Kas auf den Markt zu gehen.
Um auf K. länger Urlaub machen zu wollen muss man aber schon sehr in sich gefestigt sein. Mir wäre es trotz aller Idylle zu klein.
Die Menschen waren übrigens durch die Bank alle freundlich. Die Männer an der Baustelle gaben gerne Auskunft, als ich nach einer Kirche fragte, mit meinem Holpergriechisch.
Ein Einheimischer grüßte uns in den kleinen ruhigen Gassen ganz freundlich mit Cherete ... Das ging so ausnahmslos.
Ach ja, der Chef vom Little Paris vermietet auch Zimmer. Aber das Prospekt habe ich nicht mehr, sonst hätte ich die Infos gerne gegeben.
Übrigens haben auf K. einige Ausländer Häuser gekauft, die dort Urlaub machen, weil sie absolute Ruhe suchen. Und die Häuser sind sehr schön, der Baustil ist wie auf Symi. Aber sogar die Ruinen haben was... Die Insel ist nämlich sauber, und Feigenbäume wuchern zwischen den Ruinen. Richtig romantisch.
Eine Hotelbewertung für Kas habe ich auch gegeben. Und dort haben wir unseren schönstenUrlaub in der Türkei verbracht.
Aber trotzdem - Hellas ist meine Nr. 1!
LG
Charlotte
Cherete - Charlotte
wo warst Du schon in Griechenland? Festland / Inseln18.09.2008 20:00:29
Über Kastellorizo
kann ich keine vier Seiten schreiben, weil ich nur ein paar Stunden auf der Insel war. Es gibt tolle Infos im Internet. Google doch mal Monika und Damien - Kastellorizo. Die vermieten Zimmer, haben einen Shop.... Da erfährst Du schon einiges und kannst Dir nette Fotos ansehen.
Außerdem habe ich einen Reisetipp geschrieben. Aber unter Reisetipps Kas, Türkei, weil von dort sind wir rüber auf die bezaubernde Insel.
Einen Restaurant-Tipp habe ich auch. Das Little Paris. Wir aßen einen Griechischen Bauernsalat, Zaziki und Brot, dazu gab es einen halben Liter Retsina. Kosten 8,- EUR. Der Fisch soll im LP auch klasse sein. Aber wir waren nicht sehr hungrig an dem Tag.
Anreisen kann man auch per Fähre ab Rhodos oder auch per Flieger. Ich habe zwar von 56 EUR pro Flug läuten hören, aber das kann auch nur ein Gerücht sein. Ab Athen soll es auch Flüge geben.
Kastellorizo hat ca. 250 Bewohner (plus etliche Soldaten), früher waren es mal 15.000. Damit nicht alle flüchten, steckt der griechische Staat einen Menge Geld in die Insel, logisch, die Türken möchten sie ja gerne haben. So können die ca. 50 Schüler auf der Insel sogar ihr Abi "bauen".
Es gibt zwei süße Häfen mit blitzsauberem Wasser. Eine Höhle mit Mönchsrobben soll toll sein, aber die konnten wir bei der Kürze des Ausflugs nicht sehen.
Es gibt ein Schild am Hafen - witzig: Hier beginnt Europa!
Außerdem ein Denkmal für die Frau von Rho, das ist eine griechische Patriotin, es gibt eine nette Geschichte dazu.
Einen Duty-Free-Laden hat die Insel auch, da kann man preiswert einkaufen (Ouzo, Zigaretten, Wein), denn auf der türkischen Seite musste man für den adäquaten Raki bald das Doppelte bezahlen.
Ich bekam just von Jahn Reisen einen Reiseführer zugeschickt, da war nicht nur Lesbos,Thassos und die Kykladen vertreten, sondern es gab sogar eine Seite über Kastellorizo. Ach ja, der Führer war ein Nelles Guide mit Umschlag von Jahn.
Es gibt auf der Insel das einzige Lykische Grab in Europa, dann sind dort zwei tolle Museen, kostenlos. Das kleinere ist die alte Moschee.
Man kann auf den Berg kraxeln und hat einen tollen Blick über die Insel und auf die Türkei. Baden kann man in beiden Häfen, so toll ist das Wasser.
Ich habe einige Fotos zum Reisetipp gestellt. Ach ja, ein Kastell gibt es auch noch (logisch).
Ich fand die Insel klasse, wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Sollten wir irgendwann nochmal in der Region Kas (Türkei) Urlaub machen, werden wir ganz sicher wieder rüber fahren. Übrigens war die Stimmung zwischen Griechen und Türken dort nicht so gespannt wie anderswo. Die Leute von K. fahren jeden Freitag die 3 KM über's Meer, um in Kas auf den Markt zu gehen.
Um auf K. länger Urlaub machen zu wollen muss man aber schon sehr in sich gefestigt sein. Mir wäre es trotz aller Idylle zu klein.
Die Menschen waren übrigens durch die Bank alle freundlich. Die Männer an der Baustelle gaben gerne Auskunft, als ich nach einer Kirche fragte, mit meinem Holpergriechisch.
Ein Einheimischer grüßte uns in den kleinen ruhigen Gassen ganz freundlich mit Cherete ... Das ging so ausnahmslos.
Ach ja, der Chef vom Little Paris vermietet auch Zimmer. Aber das Prospekt habe ich nicht mehr, sonst hätte ich die Infos gerne gegeben.
Übrigens haben auf K. einige Ausländer Häuser gekauft, die dort Urlaub machen, weil sie absolute Ruhe suchen. Und die Häuser sind sehr schön, der Baustil ist wie auf Symi. Aber sogar die Ruinen haben was... Die Insel ist nämlich sauber, und Feigenbäume wuchern zwischen den Ruinen. Richtig romantisch.
Eine Hotelbewertung für Kas habe ich auch gegeben. Und dort haben wir unseren schönstenUrlaub in der Türkei verbracht.
Aber trotzdem - Hellas ist meine Nr. 1!
LG
Charlotte
Cherete - Charlotte
Geändert von Kleefeld am 18.11.2012 19:26:21

