Reisetipp Erlebniswelt Grusellabyrinth Kiel

100% Weiterempfehlung 5.5 von 6 Gesamtbewertung
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“Das Grusellabyrinth in Kiel” mehr lesen
im Dezember 12, Christina , 31-35
“Gruseliges Abenteuer” mehr lesen
im Oktober 12, Pascal , 14-18

Infos Erlebniswelt Grusellabyrinth Kiel

Grusellabyrinth!
Da dachten meine Freundin und ich: nix wie hin!
Egal, wir sind ausgemachte Gruselfans und freuten uns auf den Besuch, trotz langer Anreise aus Bremen.
Angekommen, gings gleich mit Gedrängel los. Erst an der Kasse, wo der Eintrittspreis von 15 € pro erwachsenem Besucher zu entrichten ist. Taschen müssen hier abgegeben werden.
Dann geht man in einer Gruppe von ca. 20 Personen durch lange,  enge, stockdunkle Labyrinthe zu den wenigen, aber schön ausgestatteten Räumen.
Es wird einem eine Geschichte vorgespielt, in der ein sagenumwobenes "Elixier" und viel finstere und goldige Gestalten Rollen spielen.
In den Räumen wars es ein-, zweimal auch ein wenig gruselig, in den Labyrinthgängen dagegen ist es einfach nur eng und schwarz - und man wird alle paar Meter von maskierten Darstellern durch ohrenbetäubendes Gebrüll direkt ins Ohr oder durch Kitzeln am Bein erschreckt. Gruseln geht anders. Und anfassen lassen möchte ich mich im Labyrinth an sich auch nicht so gern!
Das Ganze dauert. Wartezeiten, Rätselzeiten, Irren durch das Labyrinth. Richtig blöd fanden wir, dass es trotz der langen Zeit im Grusellabyrinth (ca. 2 Stunden) keine einzige Möglichkeit gab, zwischendrin auszusteigen (ob aus Langeweile oder aus Angst), man wird einfach alleingelassen und niemand würde mitbekommen, falls man sich tatsächlich im Labyrinth verläuft. Falls jemand schlecht wird, siehts aus nicht gut aus.
Und falls man, so wie ich, im Labyrinth von einem übereifrigen Darsteller von hinten heftig angesprungen und so zu Fall gebracht wird, gibts auch keine Hilfe.
So passierte es mir. Nachdem der Darsteller mich umgerissen hatte, kümmerte er sich nicht um mich, sondern verschwand fix wieder in der Dunkelheit.
Meine Bekannte half mir, aufzustehen. Meine Hand, auf die ich mich im Fallen abstützten wollte, hatte einen Knacks weg und schwoll schnell an. Die Schmerzen waren heftig. Ich wollte schnell raus, um mir etwas zum Kühlen zu besorgen, aber ich musste den ganzen Weg zurück, da war kein Notausgang - nichts - das mir den Weg verkürzt hätte.
Endlich zurück am Eingang, sprach ich gleich die Kassiererin an, schilderte den Vorfall und hielt ihr zum  Beweis meine dick angeschwollene, inzwischen nicht mehr nutzbare linke Hand entgegen. Tja, da könne sie nichts für mich tun, sagte sie! Und überhaupt, wäre man ja auf eigene Gefahr im Grusellabyrinth! Das hätte mir doch klar sein müssen! :o
Ich fragte, ob ich denn etwas zum Kühlen der Hand bekommen könnte. Mein Handgelenk wurde immer dicker und tat höllisch weh. Offenbar war da wirklich etwas kaputt gegangen.
Die Kassiererin ließ sich dazu herab, mich mit der heilen rechten Hand meinen Namen und Adresse auf ein Papier schreiben zu lassen, "falls da noch was kommt"!!
Das wars, keine Hilfe, kein Kühlpack, keine Binde zum fixieren, nichts!!

Nachdem die Kassiererin sich wieder ihrer Kasse zugewandt hatte mit den Worten: "da kann ich leider nichts weiter für Sie tun.", wurde ich allmählich ungehalten und verlangte  den Geschäftsführer zu sprechen. Der kam auch, aber nur um mir kurz zu erzählen, dass man ja schließlich auf eigene Gefahr ins Grusellabyrinth käme, es draußen vor der Tür einen Aushang gäbe, der darauf hinweist und ich mir nicht einbilden solle, etwa Schmerzengeld oder ähnlich zu bekommen. Wenn ich nicht stabil genug sei zum gruseln, wäre das Labyrinth nichts für mich. Immer wieder kämen "Massenpaniken" vor, da würde sich ja auch niemand beschweren!
Gehts noch?
Eine Frechheit!
Nur nach mehrmaligem Nachfragen holte der smarte Herr ein kleines ErsteHilfe-Köfferchen aus einem Nebenraum und überreichte mir ein Dreieckstuch zum Fixieren des geschwollenen und schmerzhaften Handgelenks. Er erwartete wohl, dass ich mich selbst damit verbinden könne. Das konnte ich nicht, mein Handgelenk verweigerte inzwischen vollends den Dienst.
Zum Glück: meine Freundin half mir.
Auf die Frage nach Krankenwagen oder anderer Hilfe erwiderte der Herr Geschäftsführer nur, dass sei nicht seine Aufgabe... :o
Schlecht geschult, das Personal im Grusellabyrinth, das ist offensichtlich.
Gottseidank war ich nicht allein nach Kiel gefahren, so dass meine Freundin das Auto fahren konnte, sonst wäre ich in dieser Nacht nicht mehr nach Bremen zurück gekommen.
Der Abend war natürlich im Eimer, die Schmerzen wurden immer schlimmer, das Handgelenk ließ ich am Morgen danach in der Klinik röntgen.
Kein Bruch, zum Glück! Aber Muskelfaserrisse und eine Bänderzerrung tun genauso weh und dauern lange. Fixierung und Schmerzmittel brauche ich noch mindestens 3 Wochen. Wenn ich Glück habe, bin ich mit Weihnachten damit durch.
Und das alles nur, weil die Darsteller im Grusellabyrinth Erschrecken, Anspringen und Rempeln mit Grusel verwechseln.
Nein, das war ein Griff ins Klo!
Ich habe wegen der nicht vorhandenen ErsteHilfemittel und der unterlassenen Hilfeleistung bereits das Gewerbeaufsichtsamt Kiel verständigt und werde bei der Kieler Polizei Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung stellen.
Nie wieder Grusellabyrinth Kiel!!

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2 Bewertungen Erlebniswelt Grusellabyrinth Kiel Reisetipp bewerten

Pascal
Alter 14-18

Gruseliges Abenteuer

Wir waren zur Premiere von "Elixier des Todes" im Grusellabyrinth Kiel. Es war die bis jetzt beste Show die inszeniert wurde. Deutlich professionellere Showräume und auch die Schauspieler haben ihre Rolle echt und nicht zu übertrieben gespielt. Von aussen sieht der alte Güterbahnhof ziehmlich unscheinbar aus, auch die Empfangshalle und das Bistro sind erstmal nichts besonderes, zwar grusellig und mit ein paar komischen Getalten aber noch "normal" grusellig. Wenn man aber ins Labyrinth gelasse... weiterlesen

im Oktober 12
Gesamtbewertung 5.0
Weiterempfehlung
Christina
Alter 31-35

Das Grusellabyrinth in Kiel

Vergangenen Samstag haben wir es uns schaurig gut gehen lassen. Wir waren in deutschlands größtem Grusellabyrinth in Kiel. Von der Geschichte "Das Elexier des Todes", über das Horrorlabyrinth bis hin zur Dinner Show haben wir alles mit gemacht. Die Attraktion "Das Elexier des Todes" hat uns besonders gut gefallen. Die Geschichte, die tollen Schauspieler und auch die liebevoll gestalteten Räume haben die Zeit wie im Flug vergehen lassen. Da "die Toten es nicht gern warm mögen", wie uns die Dam... weiterlesen

im Dezember 12
Gesamtbewertung 6.0
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