Reisetipp Burgruine Alarahan Okurcalar

100% Weiterempfehlung 6.0 von 6 Gesamtbewertung
5
“Besteigung eher für geübte Wanderer” mehr lesen
im Mai 10, Armin & Dagmar , 41-45
“Aufregend, anspruchsvoll, einsam” mehr lesen
im Februar 10, Christian , 26-30
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Badeinformation
Wassertemperatur: 20°

Allgemeine Beschreibung Burgruine Alarahan Okurcalar

Ein touristisch noch nicht erschlossenes, aber wirklich spannendesund abenteuerliches Ausflugsziel ist die Burganlage von Alara (Alara Kale, Alara Kalesi). Diese wurde zu byzantinischer Zeit auf einem sehr imposantenBerg hoch über dem Alarafluss erbaut. Sie galt lange Zeit als uneinnehmbar (werdavor steht versteht auch warum). Nur 1232 fiel sie den Seldschuken indie Hände, als der Burgherr freiwillig aufgab, nachdem er erfuhr, dass dieStadt Alanya gefallen war.

 

Vorbereitung:

Der Aufstieg ist schwierig, wenn nicht gar etwasgefährlich. Ihr werdet sicherlich ganz allein da oben sein. Also sollteirgendjemand wissen, wo ihr seid (auch wenn es nur der Taxifahrer ist) fallsetwas passiert. Dann benötigt ihr unbedingt: festes Schuhwerk, eine Taschenlampe(am besten eine Stirnlampe pro Person) und mindestens 2 Liter Wasser proPerson. !Sehr wichtig!

Kalkuliert allein für Auf- und Abstieg ca. 3-4 Stunden ein. Fragt vorm Berg evtl. nach einem Führer.

 

Anfahrt:

Auf der Küstenstraße D400 zwischen Antalya und Alanya,ca. 35 km nach Manavgat in Richtung Alanya, kommt ihr nach der OrtschaftOkurcalar an eine Ampelkreuzung, an der ein braunes Hinweisschild „Alarahan“nach links ins Landesinnere weist. Biegt dorthin ab und folgt der Straße ca. 9km, durch die Ortschaft Alara. Von dort aus seht ihr schon den imposantenBurgbergkegel. Weiter vorbei an Alarahan, der Karawanserei (die wohl momentangeschlossen ist). Kurz danach ist links am Alarafluss eine Raststätte, die ihrals Basisstation gut nutzen könnt.

Tipp: von Hotels in Okurcalar kann man gut und preiswertmit dem Taksi fahren. Verhandelt mit dem Taxifahrer über Hinfahrt und Abholung.Kostet je nach Verhandlungsgeschick zusammen ca. 32,- Euro.

 

Der Weg zum Berg:

Los geht’s. Folgt der Straße Richtung Burgberg. Geht zwischen denBauernhäuschen, wo evtl. noch die ein oder andere Marschverpflegung erworbenwerden kann, vorbei. Der Weg endet vor einem Gewächshaus. Geht links oderrechts direkt daran davon, oder einfach, wenn möglich, gerade hindurch. Kurz dahinterist eine abgesperrte Ausgrabungsstätte. Lasst diese linkerhand liegen und folgtdem schmalen Pfad durchs Schilf in Richtung Fluss. Der Weg geht weiter parallelzum Alarafluß und steigt dann etwas an bis zu einem ca. 1 Meter großen Loch imBoden – der Einstieg zu einem Tunnel.

 

Aufstieg – Der Tunnel:

Hier beginnt der Tunnel – der einzig mögliche Aufstieg zum Berg.Jedoch ist der erste Teil hier mit Geröll bedeckt und schwierig passierbar.Wenn ihr genau hinschaut ist über dem Einstiegsloch ein roter Pfeil der nachlinks weist. Springt nicht ins Loch, sondern folgt dem Pfeil und dem schmalenPfad weiter nach oben. Ihr klettert momentan auf dem Tunneldach nach oben (zuerkennen an den runden Luftlöchern im Boden). Irgendwann ragt vor euch eine steileFelswand auf. Das Tunneldach ist davor eingestürzt und ein weiterer roter Pfeilzeigt in den Tunnel hinein. Ihr könnt auf der rechten Tunnelwand nach vornbalancieren (äußerste Vorsicht - rechts geht es steil hinab) und in den offenenTunnel springen. Auf der einen Seite geht es den mit Geröll bedeckten Ganghinab, auf der anderen Seite führen ziemlich hohe Stufen den dunklen Ganghinauf. Jetzt die Lampen an und mutig den Gang hinaufklettern. Dies erfordertschon etwas Überwindung, weil man nicht weiß, was einen in der Dunkelheiterwartet. Also langsam und vorsichtig nach oben, es liegt immer wieder malGeröll auf den Stufen und einige Stufen sind auch abgebrochen. Nach ca.100 Metern ist man wieder im Freien. DieTreppe geht noch ein Stück weiter und die ersten Ruinen werden sichtbar.Klettert dort hinauf durch die niedrige Pforte auf die untere Ebene der Burg.

 

Aufstieg - Die Treppen:

Eigentlich sollte der Weg nach oben gut markiert sein, doch sinddie roten Pfeile durch Sonne und Regen stark verblasst und der Einstieg zum Wegweiter nach oben ist etwas schwierig zu finden. Geht dafür auf die Ruinen diebergan stehen. Dann in Richtung des größeren Gebäudes in der Mitte, wo das Dacheingestürzt ist. Davor weiter nach oben. Kurz nach dem Gebäude beginnen insGestein gehauene Stufen. Folgt ihnen weiter bergan. Im Zickzack führen sie denBerg hinauf bis zu einer Art Torbogen. Nutzt die Gelegenheit und ruht euch hiernoch einmal gut aus. Der Weg wird jetzt schwieriger.

 

Aufstieg - Endspurt:

Nach dem Torbogen geht es ein kleines Stück bergab und der Wegendet scheinbar. Ein Pfeil weist aber nach links bergan. Jetzt geht es in einerKlettertour steil nach oben. Keine Treppen mehr aber immer noch gute Vorsprüngeund Griffe zum Festhalten. Es dauert nicht lange und ihr seht oben die erstenRuinen auf denen die türkische Flagge weht. Es ist anstrengend aber bald habtihr das Burgplateau erreicht, wo ihr mit interessanten Ruinen und einenspektakulären Ausblick belohnt werdet.

Seid überall vorsichtig, es ist nichts richtig befestigt, es gehtan den Rändern -zig Meter steil hinab, es sind überall noch unterirdischeRäume, Höhlen und Gänge, die jederzeit einbrechen könnten. Also Augen auf undaufpassen wo man hintritt.



Und viel Spaß beim Abstieg und dem Muskelkater am nächsten Tag.

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3 Bewertungen Burgruine Alarahan Okurcalar Reisetipp bewerten

Bild des Benutzers A-B-C
Christian
Alter 26-30

Aufregend, anspruchsvoll, einsam

Eine wenig bekannte Burgruine zwischen Side und Alanya. Bitte unbedingt eine Taschenlampe mitbringen. Der Aufstieg geht durch Höhlen und ist sehr beschwerlich. Definitiv nichts für Fußkranke. Wir haben einiges an Zeit gebraucht und sind gut in Form. Der Ausblick ist gigantisch. Wer den Aufstieg nicht wagt: am Beginn der Straße ist eine alte Karavanserei. Für alle mutigen: Viel Spaß, es ist jeden Schweißtropfen wert. Nur für Trittsichere und Schwindelfreie!!! Das Gelände ist öffentlich aber ni... weiterlesen

im Februar 10
100% hilfreich
Gesamtbewertung 6.0
Weiterempfehlung
Bild des Benutzers arminius10
Armin & Dagmar
Alter 41-45

Besteigung eher für geübte Wanderer

Dieser Burgberg ist echt ein Erlebnis. Eine Taschenlampe ist Pflicht, sonst ist es nicht möglich durch die Zugangstunnel zu kommen. Die Treppen sind dort sehr unregelmäßig und es liegt allerhand Geröll herum. Auf dem Weg nach Oben verlangt es schon etwas Kondition und man sollte schwindelfrei sein und auf gar keinen Fall Höhenangst haben. Es müssen einige Stellen kletternd überwunden werden. Aber wenn man es dann endlich bis nach oben auf die Burg geschafft hat, wird man mit einem wirklich at... weiterlesen

im Mai 10
100% hilfreich
Gesamtbewertung 6.0
Weiterempfehlung
Andreas
Alter 36-40

Burgruine Alarahan - anstengend aber lohnenswert

In Alarahan, einem kleinen Ort im Hinterland von Mannavgat, gibt es eine ca. 800 Jahre alte Burgruine auf einem Berg. Ein Ausflug dorthin ist absolut ein Highlight. Am Fuße des Berges befindet sich eine Karawanserei, die man auch besuchen kann. Wir waren dort aber nicht, da wir weder essen noch trinken wollen und auch keinen weiteren einkaufsbummel brauchten. Uns ging es nur um das alte Gemäuer und den atemberaubenden Blick vom Berg. Der Aufstieg auf den Berg ist aber nur Leuten mit TOP-Kond... weiterlesen

im August 07
100% hilfreich
Gesamtbewertung 6.0
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