Reisetipp Atacama und Nord-Chile
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Tamarugo und Toconao
TAMARUGO (Prosopis tamarugo) ist ein Baum, der sogar mitten in der Atacama-Wüste bis zu 20 m hoch werden kann, denn er benötigt keinen Regen, sondern begnügt sich mit Tau und dem hier sehr salzigen Grundwasser, an das er mit seinen bis zu 15 m langen Wurzeln herankommt. Sein Holz nimmt man zur Heizung, seine Blätter als Futter für Ziegen und Schafe und seine nussartigen Früchte dienten über Jahrtausende den Atacameños und ihren Tieren als Nahrung. Einst bedeckten ganze Tamarugo-Wälder große F... weiterlesen
Sandboarding im chilenischen Tal des Todes
Man weiß heute nicht mehr so genau, wie der belgische Jesuitenpater Gustavo de Paige das von ihm entdeckte Tal genannt hatte „Valle Muerte“ (also: des Todes) oder Valle Marte“ (also: wie auf dem Mars), aber beeindruckend ist es allemal, wenn man aus der engen Schlucht kommend auf das weite Tal hinab blickt, das bar allen Lebens erscheint. Hier ist nichts zu sehen außer schroffen Felsen und einer hohen Sanddüne und doch wurde hier 2008 die Weltmeisterschaft einer recht ungewöhnlichen Sportart ... weiterlesen
Uralte Ruinen im roten Wüstensand der Atacama
Knapp 10 km von San Pedro de Atacama liegt die kleine Oase Coyo. Die Dorfgemeinschaft (Ayllu) von Coyo ist der Verwalter der wichtigen archäologischen Fundstätte ALDEA DE TULOR, den fast 3000 Jahre alten Ruinen eines befestigten Dorfes der Atacameños, die hier von 800 vor Christus bis 500 nach Christus lebten. Vor 2 800 Jahren begannen die bis dahin nomadisch lebenden Menschen der Atacama-Kultur sesshaft zu werden und Landwirtschaft zu betreiben. Am Ufer des San Pedro Flusses, der damals noc... weiterlesen
Pukará de Quitor, eine Inka-Festung in der Atacama
Auf einem Hügel über der Oase Quitor liegen die Ruinen einer Festung (Pukará) der Inkas. Hier hatte wohl schon seit dem 12. Jahrhundert ein Dorf der Atacameños bestanden, doch als die Inkas in der Mitte des 15. Jahrhunderts ihr Reich nach Süden ausdehnten, bauten sie zur Sicherung ihrer Handelswege auch 17 Festungen im Gebiet der Atacama. QUITOR ist eine solche wehrhafte Festung, in massiver Steinbauweise statt aus den weichen Adobe-Lehmziegeln errichtet. Doch auch diese Steinwälle halfen nic... weiterlesen
El Tatio - dampfende Geysire in 4.350 m Höhe
Der Kleinbus brettert in Wettfahrt mit gut einem Dutzend anderer Fahrzeuge in hoher Geschwindigkeit die schmale Schotterpiste cirka 90 km von San Pedro de Atacama zum Geothermalfeld El Tatio hinauf. Es ist noch dunkel, so kann man zum Glück nicht die tiefen Abgründe sehen, die neben der Straße steil nach unten fallen. Zuletzt geht es noch über einen 4 500 m hohen Pass, dann liegen im fahlen Licht des (sehr) frühen Morgen bei minus 7°C die Fumarolen-Felder vor uns, mit Dampfschwaden gespenstis... weiterlesen






